Monatsarchiv für Juli 2010

 
 

Projekt 52: Woche 20/10 – Sternzeichen

Projekt 52: Woche 20/10 - Sternzeichen

Scar hat sich eine meiner Ketten geschnappt. Zum Glück habe ich ihn auf frischer Tat ertappt, denn an dieser Kette hängen eine ganze Menge Erinnerungen, da ich sie von meinem vor Jahren verstorbenen Großvater bekommen habe. Auch wenn ich sie nicht trage, bedeutet sie mir wahnsinnig viel – ist ja auch irgendwie klar, oder? Auf dem Anhänger ist ein Löwe abgebildet – mein Sternzeichen. Passt also ganz “zufällig” zum 20. Wochenthema beim Projekt 52. Jetzt hinken Scar und meine Wenigkeit übrigens genau 10 Themen hinterher… morgen werden es 11 sein. Ob wir das irgendwann mal aufholen?

Und ich konnte es nicht lassen und habe doch noch recherchiert

Und ich konnte es nicht lassen und habe doch noch recherchiert

Am Dienstag habe ich noch davon berichtet, dass ich einfach mal ein paar Tage von dem ganzen Stress im Alltag und Studium abschalten will… und heute bin ich dann doch ins Stadtarchiv der Stadt Dorsten gefahren, um für eine anstehende Hausarbeit, die ich bis Ende August abgeben muss, zu recherchieren. Zwar habe ich zum Thema der Arbeit schon ein Referat gehalten und auch schon einiges an Literatur zusammengetragen, aber ich wollte auch unbedingt noch ein paar Quellen benutzen und mich nicht nur auf Sekundärliteratur beschränken.

Und da es sich um das Thema “Die Bedeutung des Auschwitz-Prozesses für die westdeutsche Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen” handelt und der erste Auschwitz-Prozess in den Jahren 1963 bis 1965 stattfand, lag es natürlich nahe sich in den Zeitungen dieser Zeit umzusehen – habe ich dann heute auch gemacht. Und ich habe auf jeden Fall gute und brauchbare Resultate vorzuweisen.

Obwohl ich ja eigentlich gar nichts für die Universität machen wollte. Aber okay… es war ja auch ganz cool wieder an der alten Praktikumsstelle vorbeizuschauen. Und immerhin kann ich mir jetzt auf die Schulter klopfen und mich toll fühlen… wobei… mache ich doch sowieso schon ziemlich oft.

Projekt 52: Woche 19/10 – Hier bin ich zu Hause

Projekt 52: Woche 19/10 - Hier bin ich zu Hause

Und mal wieder ein Beitrag zum Projekt 52. Das 19. Wochenthema lautet “Hier bin ich zu Hause“. Also musste sich Scar mal dort fotografieren lassen, wo er sich heimisch fühlt. Im Grunde sind meine vier Wände auch seine vier Wände, aber es ist natürlich immer so, dass man die eine oder andere Ecke hat, wo man sich wohler fühlt. Und der gute, alte Scar fühlt sich halt immer da wohl, wo ein Hauch von Tod herrscht. Naja… wie dem auch sei… mehr kann und muss zu diesem Foto eigentlich nicht gesagt werden. Nun mal schauen was wir aus dem nächsten Thema machen, das sich um Sternzeichen dreht… ich bin ja Löwe… also… mal sehen.

NCIS: Los Angeles – Mein erster Eindruck

NCIS: Los Angeles

Seit vergangenen Samstag kann auf dem Fernsehsender Sat.1 die neue Serie “NCIS: Los Angeles”, ein Spin-Off zu “NCIS”, geschaut werden. Und zwar immer Samstags um 20:15 Uhr. Ich bin ein großer Fan von “NCIS” und somit ist es für mich eigentlich klar, dass ich auch mal einen Blick auf den Ableger werfe.
Eingeführt wurde das Team in den Episoden 22 und 23 der sechsten Staffel von “NCIS” als Backdoor-Pilot. So verzichtete man auf einen eigenen Pilotfilm und erreichte gleich die Fans, die auch für den Ableger die Zielgruppe darstellen.

Achja… ich spreche hier bewusst nicht von “Navy CIS”, wie es der Fernsehsender tut, denn diese Bezeichnung ist schlichtweg falsch, da das N nicht für “Navy” sondern für “Naval” steht. Immerhin heißt die US-amerikanische Bundesbehörde “Naval Criminal Investigative Service”. Warum Sat.1 auf die falsche Variante besteht ist für mich nicht nachvollziehbar. Nun aber wieder zurück zur Serie.

Der Ableger ist ein wenig anders aufgebaut als “NCIS”. Hier handelt es sich nämlich um eine Undercovereinheit der Bundesbehörde, die nicht in Washington, sondern – wie der Titel der Serie schon verrät – in Los Angeles operiert. Das Team besteht aus G. Callen, gespielt von Chris O’Donnell, dem Ex-SEAL Sam Hanna, der vom Rapper und Schauspieler LL Cool J verkörpert wird, den Special Agents Dominic Vail und Kensi Blye, dem Psychologen Nate Getz, liebevoll oft nur “Doc” genannt, und dem Techniker Eric Beal. Die Leitung über die Truppe hat neben dem NCIS-Direktor Leon Vance, den man bereits aus dem “Original” kennt, Henrietta Lange, die nur “Hetty” genannt wird.

Nach den ersten Episoden bin ich zwar nicht begeistert, aber durchaus interessiert. Bisher gefällt mir die Serie ganz gut. Spannende Fälle, ein cooles Team und teilweise geniale Konversationen sorgen auf jeden Fall dafür, dass man gerne noch die eine oder andere Episode mehr schaut. Den Fehler des Vergleichs mit “NCIS” möchte ich nicht machen, denn so ein Vergleich wäre auf keinen Fall fair. Immerhin weiß man noch gar nicht, wie sich der Plot, der übergeordnete Handlungsstrang und die Charaktere entwickeln. Potential ist auf jeden Fall vorhanden. Wenn dieses vernünftig ausgeschöpft wird, dann kann aus der Serie auf jeden Fall etwas werden. Und da schon eine zweite Staffel bestätigt wurde, gibt es auf jeden Fall auch die Möglichkeit alles ein wenig länger zu verfolgen. Bisher wirkt “NCIS: Los Angeles” auf jeden Fall sehr solide.

Gespannt darf die Fan-Gemeinde auf jeden Fall auf die angekündigten Crossover-Episoden zwischen “NCIS” und “NCIS: Los Angeles” sein, die es nach Aussage des Produzenten Shane Brannan geben soll. Wird sicher interessant, wenn die zwei verschiedenen Teams wieder – nach dem Backdoor-Pilot – aufeinander treffen.
Ich kann also nur empfehlen mal hineinzuschauen und sich selbst ein Bild zu machen. Ich werde mir auf jeden Fall mal die komplette erste Staffel geben und mir dann ein umfassendes Bild machen.

Habt ihr euch die Serie bisher mal angeschaut? Wenn ja: Was haltet ihr so von “NCIS: Los Angeles”?

Ein paar Tage voller Unbeschwertheit

Ein paar Tage voller Unbeschwertheit

Die vorlesungsfreie Zeit hat Samstag Mittag bei mir an der Tür geklopft. Natürlich habe ich die Tür geöffnet und den willkommen Gast hinein gebeten. Und im gleichen Moment habe ich beschlossen nach dem stressigen Semester nun erst einmal ein paar Tage abzuschalten. Aber wirklich nur ein paar Tage – wahrscheinlich nur diese Woche. Denn dann stehen ja noch ein paar Hausarbeiten an. Die sind zwar geduldig, aber je näher die Abgabefristen rücken, desto nervöser werden sie. Und wenn die erst einmal nervös sind, dann gilt dies auch ganz schnell mal für mich. Hier ist auf jeden Fall Vorsicht geboten. Naja… die Themen für die Hausarbeiten sind spannend und irgendwie freue ich mich auch darauf – aber eben nur irgendwie. Und jetzt schreibe ich über den ganzen Uni-Kram, den ich vergessen wollte. Was für ein Fail. Egal… nun aber wirklich abschalten. Jetzt noch den Schalter finden… aha… geschafft… okay. Und weiter im Text.

Auf jeden Fall habe ich die Tage bisher genutzt um einfach ein wenig Kraft zu tanken, die Gedanken schweifen zu lassen und die freie Zeit mit mehr oder weniger sinnfreien Handlungen zu füllen. Und bisher fühlt sich das wirklich super an. Es ist Luxus pur. Und Gott sei dank kann ich ihn mir leisten. Die Beine baumeln lassen, nicht ständig auf die Uhr schauen und einfach mal in den Tag hinein leben. Morgens noch nicht wissen was Abends ansteht – und sich auch erst einmal nicht darum zu kümmern. Einfach herrlich… ein paar Tage voller Unbeschwertheit… einfach nur zum genießen. Gelungene Abwechslung zum nicht gerade stressfreien “Alltag” – auch wenn man am Abend mal konstatieren muss, dass man eigentlich nichts geleistet und nicht sinnvolles getan hat. Solche Tage muss es einfach auch mal geben. Und so stürze ich mich nun einfach und frei in die späten Abendstunden und in die düstere Nacht.

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Bild © LucB7 / pixelio.de

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