
Seit vergangenen Samstag kann auf dem Fernsehsender Sat.1 die neue Serie “NCIS: Los Angeles”, ein Spin-Off zu “NCIS”, geschaut werden. Und zwar immer Samstags um 20:15 Uhr. Ich bin ein großer Fan von “NCIS” und somit ist es für mich eigentlich klar, dass ich auch mal einen Blick auf den Ableger werfe.
Eingeführt wurde das Team in den Episoden 22 und 23 der sechsten Staffel von “NCIS” als Backdoor-Pilot. So verzichtete man auf einen eigenen Pilotfilm und erreichte gleich die Fans, die auch für den Ableger die Zielgruppe darstellen.
Achja… ich spreche hier bewusst nicht von “Navy CIS”, wie es der Fernsehsender tut, denn diese Bezeichnung ist schlichtweg falsch, da das N nicht für “Navy” sondern für “Naval” steht. Immerhin heißt die US-amerikanische Bundesbehörde “Naval Criminal Investigative Service”. Warum Sat.1 auf die falsche Variante besteht ist für mich nicht nachvollziehbar. Nun aber wieder zurück zur Serie.
Der Ableger ist ein wenig anders aufgebaut als “NCIS”. Hier handelt es sich nämlich um eine Undercovereinheit der Bundesbehörde, die nicht in Washington, sondern – wie der Titel der Serie schon verrät – in Los Angeles operiert. Das Team besteht aus G. Callen, gespielt von Chris O’Donnell, dem Ex-SEAL Sam Hanna, der vom Rapper und Schauspieler LL Cool J verkörpert wird, den Special Agents Dominic Vail und Kensi Blye, dem Psychologen Nate Getz, liebevoll oft nur “Doc” genannt, und dem Techniker Eric Beal. Die Leitung über die Truppe hat neben dem NCIS-Direktor Leon Vance, den man bereits aus dem “Original” kennt, Henrietta Lange, die nur “Hetty” genannt wird.
Nach den ersten Episoden bin ich zwar nicht begeistert, aber durchaus interessiert. Bisher gefällt mir die Serie ganz gut. Spannende Fälle, ein cooles Team und teilweise geniale Konversationen sorgen auf jeden Fall dafür, dass man gerne noch die eine oder andere Episode mehr schaut. Den Fehler des Vergleichs mit “NCIS” möchte ich nicht machen, denn so ein Vergleich wäre auf keinen Fall fair. Immerhin weiß man noch gar nicht, wie sich der Plot, der übergeordnete Handlungsstrang und die Charaktere entwickeln. Potential ist auf jeden Fall vorhanden. Wenn dieses vernünftig ausgeschöpft wird, dann kann aus der Serie auf jeden Fall etwas werden. Und da schon eine zweite Staffel bestätigt wurde, gibt es auf jeden Fall auch die Möglichkeit alles ein wenig länger zu verfolgen. Bisher wirkt “NCIS: Los Angeles” auf jeden Fall sehr solide.
Gespannt darf die Fan-Gemeinde auf jeden Fall auf die angekündigten Crossover-Episoden zwischen “NCIS” und “NCIS: Los Angeles” sein, die es nach Aussage des Produzenten Shane Brannan geben soll. Wird sicher interessant, wenn die zwei verschiedenen Teams wieder – nach dem Backdoor-Pilot – aufeinander treffen.
Ich kann also nur empfehlen mal hineinzuschauen und sich selbst ein Bild zu machen. Ich werde mir auf jeden Fall mal die komplette erste Staffel geben und mir dann ein umfassendes Bild machen.
Habt ihr euch die Serie bisher mal angeschaut? Wenn ja: Was haltet ihr so von “NCIS: Los Angeles”?