
Gestern hatte ich die Chance den Film “Männer, die auf Ziegen starren” zu schauen. Und diese Chance habe ich mir nicht entgehen lassen, denn bisher wurde mir immer nur positiv von dem Film berichtet. Kein Wunder, denn allein die Besetzung der Rollen durch George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges und Kevin Spacey klingt vielversprechend. Aber erst einmal kommt nun eine kleine Vorschau auf den Plot.
Bei Recherchen erfährt der britische Journalist Bob Wilton von einer in den Achtzigerjahren gegründeten Spezialeinheit der US Army, deren Mitglieder gelernt haben sollen, mit bloßen Blicken Tiere töten zu können. Der Beste von ihnen war ein gewisser Lyn Cassady, auf den Wilton zufällig 2003 in Kuwait City stößt. Cassady ist aus dem Ruhestand geholt worden, um in einer streng geheimen Sondermission Terroristen zu jagen. Gemeinsam machen sich die beiden Männer auf den Weg in die Wüste – und mitten hinein ins Abenteuer.
Und direkt hinterher schicke ich nun noch den offiziellen Trailer, der noch ein wenig mehr über den Film verrät.
Eine tolle Komödie, die vor allem durch ihre überzeichneten Charaktere, die humorvolle Story, welche immer wieder Bezüge zu aktuellen Themen herstellt, und die Tatsache, dass sie sich auf Fakten stützt, glänzt. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch Jon Ronson.
George Clooney und Co. schaffen es ihren Charakteren Leben einzuhauchen. Es sind zwar eindeutig überzeichnete Persönlichkeiten, aber von Karikaturen sind sie dennoch aufgrund der schauspielerischen Leistung meilenweit entfernt. Und diese Persönlichkeiten sorgen für eine Menge Freude. Lachen kann man herzlich. Es sei denn die Handlung packt den moralischen Zeigefinger aus, um auf aktuelle Missstände hinzuweisen. Und dies kommt durchaus öfter vor.
Besonders interessant fand ich die “New Earth Army” und deren Interpretation der aus Star Wars bekannten Jedi-Ritter. Die “New Earth Army” gab es übrigens wirklich… unter dem Namen “First Earth Battalion”. Als parapsychologische Spezialeinheit für die Förderung des Friedens einzutreten hat doch was. Durch Wände laufen, Tiere durch das bloße Anstarren zu töten oder Fernwahrnehmung sind ihre Fähigkeiten. Aber viel mehr sollte ich dazu gar nicht sagen. Zu viel Spoiler für all diejenigen, die den Film bisher noch nicht gesehen haben. Generell ist es hier schwer sich wirklich zu äußern, wenn man nicht viel zu viel verraten will. Ich versuche es also mal mit einem Fazit…
In den 90 Minuten, die “Männer, die auf Ziegen starren” dauert, habe ich ziemlich viel gelacht. Meiner Meinung nach ist dieser Film einer der Besten im aktuellen Jahr. Da kommt nicht so viel ran. Die Besetzung ist grandios, die Geschichte so unsinnig wie wahr und die Atmosphäre ist über den Film hinweg einzigartig. Auf jeden Fall ein richtig genialer Film für einen DVD-Abend mit Freunden oder für einen tristen Abend, der einfach mal ein paar Lacher gebrauchen kann. Ich werde ihn mir auf jeden Fall noch einmal anschauen. So viel steht jetzt schon fest.
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Quelle des Zitats: kino.de


schrieb am 23. Juli 2010
du fandest ihn gut? ich fand den film total grottig schlecht. oO