Und ich konnte es nicht lassen und habe doch noch recherchiert

Am Dienstag habe ich noch davon berichtet, dass ich einfach mal ein paar Tage von dem ganzen Stress im Alltag und Studium abschalten will… und heute bin ich dann doch ins Stadtarchiv der Stadt Dorsten gefahren, um für eine anstehende Hausarbeit, die ich bis Ende August abgeben muss, zu recherchieren. Zwar habe ich zum Thema der Arbeit schon ein Referat gehalten und auch schon einiges an Literatur zusammengetragen, aber ich wollte auch unbedingt noch ein paar Quellen benutzen und mich nicht nur auf Sekundärliteratur beschränken.
Und da es sich um das Thema “Die Bedeutung des Auschwitz-Prozesses für die westdeutsche Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen” handelt und der erste Auschwitz-Prozess in den Jahren 1963 bis 1965 stattfand, lag es natürlich nahe sich in den Zeitungen dieser Zeit umzusehen – habe ich dann heute auch gemacht. Und ich habe auf jeden Fall gute und brauchbare Resultate vorzuweisen.
Obwohl ich ja eigentlich gar nichts für die Universität machen wollte. Aber okay… es war ja auch ganz cool wieder an der alten Praktikumsstelle vorbeizuschauen. Und immerhin kann ich mir jetzt auf die Schulter klopfen und mich toll fühlen… wobei… mache ich doch sowieso schon ziemlich oft.






schrieb am 28. August 2010
Hallo Lordy,
die Zufälle des Webs bringen einen auf die interessantesten Seiten :) Finde ganz interessant, was du so schreibst… und vermute, du studierst auf Lehramt?! Mein Praktikum beginnt übernächsten Montag, allerdings in Berlin… und mit ner Hausarbeit schlage ich mich auch gerade herum… dabei allerdings mit der Frage, wie Kunst nach dem Holocaust noch sein kann bzw. wie sie sein sollte… allerdings natürlich an einem Künstler, man soll die Messlatte ja nicht zu hoch hängen… aber naja, deswegen finde ich dein Thema für deine Arbeit ziemlich spannend, denn umso tiefer man in die Thematik einsteigt, umso mehr lässt sie zumindest mich nicht mehr los. Also naja, vielleicht magst du sie mir ja mal schicken? Wirklich nur Interessehalber… ich bin nicht der Typ der Hausarbeiten für seine eigenen ausgibt.
Schöne Semesterferien wünsche ich :) Und bleib mal weiter beim lange ausschlafen, das hat man sich defintiv verdient :)
Liebe Grüße,
Maron
schrieb am 28. August 2010
[...] wichtige Dinge unterstrichen, ein Exzerpt nach dem anderen erstellt und dieses Wochenende will die Hausarbeit mit dem Titel “Die Bedeutung des Auschwitz-Prozesses für die westdeutsche [...]
schrieb am 30. August 2010
@Maron: Herzlich Willkommen auf meinem Blog! Ja, ich studiere “auf Lehramt”. Ich habe mich auch mal mit “Auschwitz in der Kunst” befasst und auch damit, ob an Gott glauben nach Auschwitz noch möglich ist… das sind alles so spannende Themen, wenn man sich für diese Zeit interessiert. Meine Hausarbeiten gebe ich gerne heraus, nachdem sie korrigiert und bewertet wurden, aber eher ungern an mir fremde Personen… aber diesem Punkt könnte man ja konstruktiv entgegenwirken ^^.
schrieb am 31. August 2010
Und zu welcher Schlussfolgerung bist du mit Gott gekommen?! :-P
Und ja, lass deine Arbeit bloß bewerten und korrigieren :) Ich bin bei einer Kommilitonin in der Uni deswegen mal ordentlich in die Pfanne gelegt worden, auch wenn letztlich alles zum Guten ausgegangen ist. Aber Vorsicht ist besser als Nachsicht :)
Vielen Dank und noch viel Spaß beim Bloggen :)
Auf welche Künstler bist du denn bei Auschwitz in der Kunst gestoßen?! Felix Nußbaum?
schrieb am 4. September 2010
@Maron: Also ich glaube an Gott… soviel dazu. Was die Künstler angeht… da müsste ich jetzt nachschauen… ist schon etwas her… in der Literatur ist auf jeden Fall Herr Weiss zu nennen. Meine Arbeit liegt nun beim Dozenten. Mal sehen wann ich das Ergebnis bekomme :D.