Monatsarchiv für Juli 2010

 
 

Song der Woche: OneRepublic – Marchin’ On

Starten wir in die 30. Kalenderwoche des Jahres 2010. Und am besten kann man das doch mit Musik tun, oder? Ich werde dann mal den 62. Song der Woche verkünden… es ist schon krass wie viele Songs ich mittlerweile vorstellt habe. Vor allem werden ja auch in der Zukunft noch welche dazukommen. Mal sehen, ob ich mir was Neues einfallen lasse, wenn ich zum 100. mal einen Song vorstelle. Aber das ist ja noch Zukunftsmusik.

Bleiben wir lieber in der Gegenwart. Der aktuelle Song der Woche kommt von der US-amerikanischen Pop-Rock-Band OneRepublic, die sich 2002 um Sänger Ryan Tedder gründete und vor allem seit 2007 stetig auf sich aufmerksam macht. Am bekanntesten ist wahrscheinlich ihr Song “Apologize”, der von Timbaland geremixt und so zu einem Mega-Hit wurde. Aber auch der Song “Marchin’ On” ist vielen in Deutschland ein Begriff. Er erschien auf dem Album “Waking Up” im Jahre 2009 und wurde in diesem Jahr als Single ausgekoppelt und mit einem Musik-Video ausgestattet. In Deutschland erreichte er den sechsten Platz der Charts. Außerdem war dieser Song immer dann zu hören, wenn das ZDF ein Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft vor wenigen Wochen übertrug.

Mir gefällt der Song sehr gut. Ich finde die Aussage des Songs einfach nur toll und bin insgesamt ziemlich angetan. Irgendwie läuft der bei mir in der letzten Zeit ziemlich häufig. Wie dem auch sei… wie gefällt er euch denn so?

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Der Schakal

Der Schakal

Wenn man sich einmal durch die Filme der 90er Jahre wühlt findet man Perle um Perle. Eine Film-Perle dieser Zeit ist eindeutig der Action-Thriller “Der Schakal” aus dem Jahre 1997. In den Hauptrollen: Bruce Willis, Richard Gere und Sidney Poitier – eine außergewöhnlich gute Besetzung, die ja eigentlich schon von Hause aus für Qualität steht. Wie gewohnt nun erst einmal ein kleiner Einblick in den Plot.

Der Schakal, ein eiskalter Berufskiller, wird von der russischen Mafia für 70 Millionen Dollar angeheuert. Sein Auftrag: Die Ermordung vom Amerikas First Lady. Sowohl das FBI als auch die Moskauer Militär-Führung erfahren von dem Deal und schicken zwei ihrer besten Leute los. Doch Agent Carter Preston und dessen russische Partnerin Valentina Koslova wissen, dass sie allein gegen den Schakal nichts ausrichten können. Deshalb engagieren sie kurzerhand jemanden, der dem Killer das Wasser reichen kann: den zwielichtigen Ex-IRA-Terroristen Declan Mulqueen.

Und dann schicke ich den Trailer mal direkt hinterher:

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Bruce Willis darf als der Schakal in diesem Streifen den Bösen spielen und genießt dies eindeutig. Sein Gegner ist Richard Gere, der Declan Mulqueen – einen Ex-IRA-Terroristen – spielt. Beide verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, die im Laufe des Filmes ans Tageslicht kommt und das Duell zwischen ihnen zu einer persönlichen Angelegenheit macht, so dass die eigentliche Sache ein wenig in den Hintergrund des Geschehens rückt und meiner Meinung nach ein kleiner Schwund an Glaubwürdigkeit einsetzt. Aber dies sei verziehen!

Oft ändert sich die Location. Von Montreal geht es nach Helsinki, Chicago oder Washington. Dies soll wohl dafür sorgen, dass der gesamte Plot in ein internationales Licht gestellt wird. Außerdem sieht man den Schakal immer wieder in einer anderen Identität. All dies kann man oft bei Filmen aus diesem Genre finden. Aber hier wird es gut umgesetzt.

Spannung kommt auf jedem Fall auf. Ist es zu Beginn noch ein wenig “langweilig”, dann ändert sich dies aber vor allem in den Momenten in Washington, wenn der große Showdown zwischen Willis und Gere näher rückt, der dann sein Ende in einer U-Bahn-Station findet – auch nicht gerade innovativ, aber dennoch interessant. Besonders in Erinnerung bleibt einem am Ende übrigens diese Szene (ACHTUNG: Spoiler!).

Insgesamt gesehen ist “Der Schakal” zwar nicht der Film schlechthin, aber er ist auf jeden Fall nicht schlecht und sorgt für ausreichend Spannung. Es wurde nicht gänzlich das vorhandene Potential ausgeschöpft, aber eindeutig genug, um einen guten Film zu erschaffen. Ich würde auf jeden Fall empfehlen ihn sich anzuschauen, wenn man das bisher noch nicht getan hat.

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Quelle des Zitats: kino.de

Die LoveParade 2010 wurde von einer schrecklichen Tragödie überschattet

Die LoveParade 2010 wurde von einer schrecklichen Tragödie überschattet

Eine ganze Region ist entsetzt. Das gesamte Ruhrgebiet scheint einen Tag nach dem Vorkommnissen bei der LoveParade 2010 in Duisburg unter Schock zu stehen. Es sollte die größte Party des Jahres und ein Aushängeschild für Europas Kulturhauptstadt, der Metropole Ruhr, werden. Stattdessen ereignete sich eine Tragödie. Bei einer Massenpanik am Eingang zum LoveParade-Gelände wurden, während über eine Million auf dem Gelände ausgelassen feierte, 19 Menschen getötet und über 342 verletzt – viele davon schwer. Der genaue Verlauf ist bisher noch ungeklärt, aber Augenzeugen-Berichte lassen ein schreckliches Bild erahnen.

Die LoveParade fand dieses Jahr im alten Güterbahnhof der Stadt Duisburg statt. Ein sehr hübsches Gelände, das sich sicherlich auch gut für so eine Party anbietet. Zum Erreichen des Geländes musste eine Unterführung (an der Karl-Lehr-Straße) durchschritten werden. Aus dieser Unterführung wurde ein enger Tunnel ohne Entkommen – eine Falle. Ich möchte über die Ursache nicht spekulieren, denn die Untersuchungen, die bereits angelaufen sind, werden sicherlich ein eindeutiges Bild ohne Zweifel zeichnen.

Ob eine Kettenreaktion durch einige Besucher, die über Sicherheitszäune klettern wollten, um auf das Gelände zu kommen, ausgelöst wurde oder ob diese Tragödie eine andere Ursache hatte, wird in den nächsten Tagen sicherlich abschließend geklärt werden können. Ebenfalls wird man dann wissen, ob dieses Ereignis hätte verhindert werden können.

Und auch mögliche Schuldige werden dann beim Namen genannt werden können. Aber bis dahin sollte man keine voreiligen Schlüsse ziehen. Auch wenn dies sicherlich nicht leicht fällt.

Mehr Informationen findet ihr zum Beispiel hier und hier. Dort sind auch Fotos, Videos und vieles mehr zu sehen.

Auf der Pressekonferenz von heute Mittag hat der Veranstalter Rainer Schaller mitgeteilt, dass es zu keiner neuen LoveParade mehr kommen wird – aus Respekt vor den Verstorbenen.

Ich wollte übrigens auch zur LoveParade gehen. Erst gestern Mittag hatte ich mich spontan dagegen entschieden, da ich morgens eine Klausur zu schreiben hatte und danach einfach nur müde war. Hinzu kam dann noch, dass ich irgendwie gefroren habe… warum auch immer. Somit bin ich von Bochum nicht weiter nach Duisburg, sondern wieder nach Hause gefahren. Und selbst als mich dann noch ein alten Kollege überreden wollte, bin ich standhaft geblieben. Im Nachhinein sicher eine gute Entscheidung.

Und so kann ich Entwarnung geben… ich war nicht in Duisburg und mir ist nichts passiert. Gab ja gestern Abend oder im Laufe der Nacht noch die eine oder andere Nachfrage. Ich bin wohlauf. Geschockt war ich gestern Abend dennoch über die Nachricht. Und zwar nicht wenig.

So etwas darf nicht passieren – eine Tragödie. An dieser Stelle möchte ich mein Mitgefühl für die Opfer und die Angehörigen, aber auch an alle, die diese schrecklichen Minuten/Stunden überstehen mussten, aussprechen.
Und viel mehr kann ich dazu nicht mehr äußern… was sagt ihr denn dazu?

Auf der Jagd nach dem Mädchenfänger

Auf der Jagd nach dem Mädchenfänger

Nachdem nun die vorlesungsfreie Zeit für mich begonnen hat, habe ich wieder etwas mehr Zeit mich Dingen zu widmen, die sonst zu kurz kommen. Da wären zum Beispiel gute Bücher. In meinem Kopf schwirrt immer eine Liste mit Büchern, die ich lesen mag. Aber anstatt kürzer zu werden wird sie immer länger. Warum? Weil ich es in der Vorlesungszeit kaum schaffe Bücher zu lesen… irgendwie fehlt mir meist auch nach etlichen Seiten wissenschaftlicher Lektüre die Lust. Das ist ja nun vorerst mal anders. An die erste Hausarbeit mache ich mich erst in 9 Tagen. So sieht es mein Plan vor. Also habe ich ein wenig Zeit für das eine oder andere Buch.

Und als erstes geht es mit Jilliane Hoffman auf die Jagd nach dem Mädchenfänger. Nachdem ich ihre drei Bestseller “Cupido”, “Morpheus” und “Vater unser” verschlugen habe, wartet nun also mit “Mädchenfänger” der vierte Thriller aus ihrer Feder. Meiner Meinung nach ist die Dame eine der besten Schriftstellerinnen dieser Jahre. Nun kann ich nur hoffen, dass auch ihr neues Werk an die Qualität der Vorgänger anknüpft. Immerhin klingt der Klappentext schon sehr interessant. Schaut selbst…

“P.S. pink steht dir gut :)”
Die dreizehnjährige Lainey kann es kaum fassen. Zach, der gutaussehende Sonnyboy aus dem Chatroom, steht offensichtlich auf sie. Und er will sie treffen. Als sie von der Schule nicht nach Hause kommt, nehmen alle an, dass Lainey weggelaufen ist. So wie ihre ältere Schwester Denise vor ein paar Jahren.
Routinemäßig wird FBI-Agent Robert Dees in die Untersuchung miteinbezogen. Bobby ist Spezialist für verschwundene Kinder – nicht nur beruflich, sondern auch privat. Seine eigene Tochter Katy verschwand vor fast einem Jahr, und niemand hat seitdem wieder etwas von ihr gehört.
Lainey ist nicht weggelaufen, da ist sich Bobby sicher. Doch zunächst führen alle Spuren ins Nichts. Bis ihm ein schreckliches Gemälde zugespielt wird – es zeigt eine gefesselte junge Frau. Anhand des Gemäldes findet Bobby heraus, wo das Mädchen gefangen gehalten wird – doch sie kommen zu spät. Das Mädchen ist tot. Es ist nicht Lainey, doch im Bild finden sich Hinweise auf sie. Bobby kommt der Verdacht, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben, der es auf junge Mädchen abgesehen hat, von denen alle denken, sie seien weggelaufen. So wie Katy…

Ich bin richtig gespannt. Und wahnsinnig lange werde ich für das Buch wohl nicht brauchen… dazu habe ich zu lange auf einen neuen Thriller von ihr gewartet. Natürlich werde ich euch von meinen Eindrücken und meiner Meinung berichten, wenn ich das Buch durchgelesen habe. Ich will dann ganz viel Tolles schreiben. Mal sehen…
Und nebenbei werde ich einfach mal die vorlesungsfreie Zeit genießen… war doch ein ganz schön anstrengendes Semester, dass ich aber letztendlich gar nicht missen mag, weil es mir einfach auch wahnsinnig viel gebracht und gegeben hat. Toll… aber jetzt erst einmal ein wenig Ruhe ist nicht verkehrt… nein… gar nicht verkehrt.

Männer, die auf Ziegen starren

Männer, die auf Ziegen starren

Gestern hatte ich die Chance den Film “Männer, die auf Ziegen starren” zu schauen. Und diese Chance habe ich mir nicht entgehen lassen, denn bisher wurde mir immer nur positiv von dem Film berichtet. Kein Wunder, denn allein die Besetzung der Rollen durch George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges und Kevin Spacey klingt vielversprechend. Aber erst einmal kommt nun eine kleine Vorschau auf den Plot.

Bei Recherchen erfährt der britische Journalist Bob Wilton von einer in den Achtzigerjahren gegründeten Spezialeinheit der US Army, deren Mitglieder gelernt haben sollen, mit bloßen Blicken Tiere töten zu können. Der Beste von ihnen war ein gewisser Lyn Cassady, auf den Wilton zufällig 2003 in Kuwait City stößt. Cassady ist aus dem Ruhestand geholt worden, um in einer streng geheimen Sondermission Terroristen zu jagen. Gemeinsam machen sich die beiden Männer auf den Weg in die Wüste – und mitten hinein ins Abenteuer.

Und direkt hinterher schicke ich nun noch den offiziellen Trailer, der noch ein wenig mehr über den Film verrät.

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Eine tolle Komödie, die vor allem durch ihre überzeichneten Charaktere, die humorvolle Story, welche immer wieder Bezüge zu aktuellen Themen herstellt, und die Tatsache, dass sie sich auf Fakten stützt, glänzt. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch Jon Ronson.

George Clooney und Co. schaffen es ihren Charakteren Leben einzuhauchen. Es sind zwar eindeutig überzeichnete Persönlichkeiten, aber von Karikaturen sind sie dennoch aufgrund der schauspielerischen Leistung meilenweit entfernt. Und diese Persönlichkeiten sorgen für eine Menge Freude. Lachen kann man herzlich. Es sei denn die Handlung packt den moralischen Zeigefinger aus, um auf aktuelle Missstände hinzuweisen. Und dies kommt durchaus öfter vor.

Besonders interessant fand ich die “New Earth Army” und deren Interpretation der aus Star Wars bekannten Jedi-Ritter. Die “New Earth Army” gab es übrigens wirklich… unter dem Namen “First Earth Battalion”. Als parapsychologische Spezialeinheit für die Förderung des Friedens einzutreten hat doch was. Durch Wände laufen, Tiere durch das bloße Anstarren zu töten oder Fernwahrnehmung sind ihre Fähigkeiten. Aber viel mehr sollte ich dazu gar nicht sagen. Zu viel Spoiler für all diejenigen, die den Film bisher noch nicht gesehen haben. Generell ist es hier schwer sich wirklich zu äußern, wenn man nicht viel zu viel verraten will. Ich versuche es also mal mit einem Fazit…

In den 90 Minuten, die “Männer, die auf Ziegen starren” dauert, habe ich ziemlich viel gelacht. Meiner Meinung nach ist dieser Film einer der Besten im aktuellen Jahr. Da kommt nicht so viel ran. Die Besetzung ist grandios, die Geschichte so unsinnig wie wahr und die Atmosphäre ist über den Film hinweg einzigartig. Auf jeden Fall ein richtig genialer Film für einen DVD-Abend mit Freunden oder für einen tristen Abend, der einfach mal ein paar Lacher gebrauchen kann. Ich werde ihn mir auf jeden Fall noch einmal anschauen. So viel steht jetzt schon fest.

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Quelle des Zitats: kino.de

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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