Monatsarchiv für August 2010

 
 

Praktikum an der Grundschule: Die ersten zwei Tage sind Geschichte

Manche haben es schon mitbekommen. Seit gestern bestreite ich wieder ein Praktikum. Nachdem ich im März und April diesen Jahres vier Wochen im Dorstener Stadtarchiv unterwegs war, geht es nun gemeinsam mit einem Kommilitonen, der dieses Praktikum mit mir gemeinsam bestreiten wird, an eine Grundschule. Der nächste Schritt in Richtung Lehrerberuf. Sechs Wochen werde ich dort tatkräftig mit anpacken, beobachten und selbst unterrichten.

Manche werden sich jetzt fragen, wieso ich das Praktikum an einer Grundschule mache, da ich ja Lehrer für das Gymnasium und die Gesamtschule werden möchte. Dies wurde uns in mehreren Beratungen nahegelegt, weil eine Grundschule in der Regel kleiner ist und somit die Strukturen übersichtlicher sind. Der Lehrberuf soll so besser in seiner Gesamtheit sichtbar werden als dies zum Beispiel an einem Gymnasium möglich ist. Außerdem besteht so die Möglichkeit einen Einblick in eine Schulform zu bekommen, die alle Voraussetzungen schafft, auf die man später selbst bauen muss. So kann man später vielleicht die Frage “Wie weit sind Schülerinnen und Schüler eigentlich, wenn sie in die fünfte Klasse kommen, und was kann ich dann voraussetzen?” leichter beantworten. Es gibt viele Argumente dafür. Sicherlich gibt es auch einige dagegen. Aber ich habe mich so entschieden.

Gestern Morgen ging es also los. Und ich kann nicht leugnen, dass ich ziemlich nervös war. Aber das ist ja immer so, wenn man irgendwo “neu” ist. Man kennt sich nicht aus, kennt niemanden und weiß nicht, was einen erwartet. Dennoch überwog von Beginn an die Vorfreude auf das, was mich in den kommenden sechs Wochen erwarten wird. Nach den ersten Minuten war die Nervosität bereits verflogen, da wir wahnsinnig nett begrüßt wurden. Wenige Minuten später saß ich in einer vierten Klasse und verfolgte die erste Stunde nach den Sommerferien. Im Vergleich zu den Erinnerungen, die ich noch an meine Grundschulzeit habe, hat sich eine Menge verändert. Das konnte ich bereits nach wenigen Minuten sagen. Nach der ersten “kleinen Pause” ging es dann mit der Lehrerin, die ich während des gesamten Praktikums am meisten begleiten werde, an die Vorbereitungen für den heutigen Tag, denn heute Morgen begann mit der Einschulung für ca. 160.000 “I-Männchen” in Nordrhein-Westfalen der “Ernst des Lebens”. 26 dieser “I-Männchen” werde ich in den nächsten sechs Wochen auf ihrem Weg zu den ersten Herbstferien ihres Lebens begleiten. Also wurde gestern noch der Klassenraum hergerichtet und alles Wichtige abgesprochen. Und dann war mein erster Praktikumstag auch schon vorbei.

Und heute Morgen ging es dann direkt nach der Ankunft an der Schule noch mit den letzten Vorbereitungen weiter. Danach ging es in die Kirche zum Gottesdienst, der im Rahmen der Einschulung stattfand, und zur kleinen “Feier” auf dem Gelände der Schule. Anschließend hieß es dann: Erste Schulstunde. Es war schon äußerst spannend die Kinder, die ich nun als Begleitung der Klassenlehrerin durch die ersten Wochen führen darf, das erste Mal um sich zu haben. Ein sehr tolles, sehr schönes Gefühl. Und die erste Stunde verlief auch richtig gut. Da waren wir direkt mal erleichtert. Die Vorbereitungen hatten sich gelohnt. Jetzt freue ich mich schon auf den morgigen Tag.

Oben habe ich ja davon gesprochen, dass ich auch selbst unterrichten werde. Vorgesehen sind mindestens 6 eigene Schulstunden inklusive ausgiebiger Planung. Auf diesen Teil bin ich am meisten gespannt. Aber bis zu meiner ersten Schulstunde werden wohl noch mindestens zwei Wochen vergehen. Eine Sache mehr auf die man sich freuen kann.

Ich werde in Zukunft nicht sehr häufig und nur oberflächlich von diesem Praktikum berichten. Wie ihr merkt gibt es in diesem Artikel keine Namen. Ich nenne weder den Namen der Schule, noch Namen von Lehrern oder Schülern. Erstens finde ich es unwichtig und zweitens ist es mir auch untersagt. Aber diese Tatsache ist denke ich jedem verständlich.

Song der Woche: Steinkind – Ich bin zurück

Ein Blick auf den Kalender verrät: Heute ist Montag. Und ihr wisst ja, was montags hier angesagt ist – der Song der Woche. Dieser Woche habe ich mich für “Ich bin zurück” von Steinkind entschieden. Das Duo Sandor F. und Phil J. bilden seit 2003 eine musikalische Einheit. Und die Phase der Gründung ist so ungewöhnlich, dass ich sie kurz schildern mag.

Beide lebten 2003 in Leipzig und gingen unabhängig voneinander auf eine kleine Electro-Party, die letztendlich in einer Prügelei endete. So landeten beide auf dem Polizeirevier und hatten so die Gelegenheit sich gegenseitig kennenzulernen – in einer eher ungewöhnlichen Situation. Schnell fanden sich erste Gemeinsamkeiten und das musikalische Projekt Steinkind war geboren.

Seit ihrer Gründung haben sie zwei Alben und zwei Singles veröffentlicht. “Ich bin zurück” wurde im Mai 2008 als Single veröffentlicht und tauchte auch auf dem zweiten Album “Galle Gift und Größenwahn” im Februar 2009 erneut auf. Steinkind ist seit geraumer Zeit nicht mehr aus der schwarzen Club-Szene wegzudenken. Und die Songs haben immer etwas “ganz besonderes”, was sie maßgeblich von der Musik anderer Künstler unterscheidet. Mir gefällt’s. Und ihr könnt einfach mal unverbindlich reinhören!

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Cover vs. Original 2.0: Runde 4 – The Power of Love

Cover vs. Original 2.0

Nach der dritten Runde hat der Wettkampf eine kleine Pause eingelegt, doch nun ist er zurück. Zuerst einmal mag ich mich bei allen Bedanken, die mir noch Vorschläge für folgende Duelle gemacht haben. Diese werden auf jeden Fall berücksichtigt. Natürlich könnt ihr auch einfach zwischendurch immer wieder Vorschläge machen. Ihr wisst ja, wie ihr mich erreichen könnt, denn viele Wege führen zum Lordy.

Zur Auffrischung der Erinnerung: Aktuell sieht der Zwischenstand wie folgt aus:

Cover vs. Original 2.0 - Zwischenstand nach Runde 3

In der vierten Runde wird es nun hoffentlich wieder spannend. Im Jahre 2006 veröffentlichte die deutsche Band Oomph! den Song “The Power of Love” auf ihrem musikalischen Rückblick namens “Delikatessen”. Ein Video hat das Trio zu dem Song ebenfalls aufgenommen.

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Das Original zu diesem Song stammt von der britischen Pop-Band Frankie Goes to Hollywood, die sich 1980 gründete und 1987 auflöste. Im Jahr 2003 folgte dann die Wiedervereinigung. “The Power of Love” war die dritte Single der Band und wurde Ende 1984 veröffentlicht. In Deutschland reichte es für den vierten Platz in den Charts. In Großbritannien ging der Song hingegen auf die Pole Position.

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Nun liegt es einmal mehr an euch. Welche Version des Songs gefällt euch besser? Das Cover von Oomph! oder das Original von FGTH? Alle Stimmen, die per Kommentar bis zum 12.09.2010 um 14 Uhr abgegeben werden, zählen für das Voting. Schauen wir mal, ob die Cover-Versionen aufholen können oder weiter an Boden verlieren.

Ein Wochenende im Zeichen einer wissenschaftlichen Hausarbeit

Ein Wochenende im Zeichen einer wissenschaftlichen Hausarbeit

Über Wochen und Monate hinweg habe ich Literatur zusammengetragen, hunderte Seiten aus Büchern kopiert, Regale der Universitätsbibliothek leer geräumt, alles gelesen und wichtige Dinge unterstrichen, ein Exzerpt nach dem anderen erstellt und dieses Wochenende will die Hausarbeit mit dem Titel “Die Bedeutung des Auschwitz-Prozesses für die westdeutsche Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen” geschrieben werden, die ich spätestens Dienstag abgeben muss.

Einen Großteil der Arbeit habe ich heute schon erledigt. Und zwar habe ich alle Zitate, alle Verweise etc. schon übertragen. Nun muss ich daraus morgen nur noch einen zusammenhängenden Text mit rotem Faden erstellen. Klingt letztendlich schlimmer als es ist, da ich das gesamte Grundgerüst bereits heute erarbeitet habe. Jetzt kommt es vor allem darauf an die einzelnen Teile sinnvoll zusammenzufügen. Und da ich dies bereits einmal für den mündlichen Vortrag machen musste, wird es mir nun bei der schriftlichen Fixierung nicht allzu schwer fallen.

Zwanzig Seiten soll die Hausarbeit umfassen, wenn das letzte Wort geschrieben ist. Und diese Seitenanzahl werde ich – da bin ich mir ganz sicher – schnell erreichen. Am Ende wird es bestimmt wieder einmal um die Frage gehen: Was streiche ich nun alles weg und was ist so elementar, dass es auf keinen Fall fehlen darf? Die Antwort auf diese Frage zu finden ist wohl das größte Problem, das ich noch zu bewältigen habe.

Heute ist mir mal wieder aufgefallen, wie viel Spaß ich daran habe selbst wissenschaftliche Arbeiten zu erstellen. Anfangs kommt es einem immer wie eine Last vor, aber wenn man sich erst einmal eingearbeitet hat, dann geht quasi alles wie von selbst. Okay… mag auch minimal am Thema liegen – egal. Morgen Abend wird die Arbeit fertig sein. Dann habe ich das geschafft, was ich mir bis zu diesem Datum vorgenommen habe und bin voll im selbst gesteckten Zeitplan. So muss es laufen!

Für heute habe ich auf jeden Fall genug getan. Nun kann ich mich der Abendgestaltung widmen und mir mal ganz kraftvoll auf die Schulter klopfen. Feierabend!

BVB spielt in der Gruppenphase der UEFA Europa League gegen FC Sevilla, Paris St.-Germain und Karpaty Lwiw

BVB spielt in der Gruppenphase der UEFA Europa League gegen FC Sevilla, Paris St.-Germain und Karpaty Lwiw

Heute um 13 Uhr fand in Monaco die Auslosung der Gruppen für die UEFA Europa League 2010/2011 statt. Und ich habe diese live bei Eurosport mitverfolgt, da ich total gespannt war auf welche Mannschaften mein BVB ab September treffen wird. Nach den Siegen in den Play-Off Spielen gegen Qarabagh Agdam (Aserbaidschan) trifft Borussia Dortmund nun in Gruppe J auf den FC Sevilla (Spanien), Paris St.-Germain (Frankreich) und Karpaty Lwiw (Ukraine).

Ich weiß gar nicht, ob ich aufgrund dieser Auslosung nun einen Grund zur Freude oder zum Weinen habe. Der Erste und der Zweite jeder Gruppe kommen in die Runde der letzten 32 Mannschaften. Meiner Meinung nach ist es für den BVB eindeutig möglich. Sevilla wird schwierig, aber Paris St.-Germain und Karpaty Lwiw sind lösbar. Borussia Dortmund sollte das zweitstärkste Team der Gruppe sein. Es wird auf jeden Fall richtig spannend. Und heiße Duelle werden es wahrscheinlich auch. Und da ich diese zumindest am TV-Bildschirm mitverfolgen kann, freue ich mich umso mehr auf den Anpfiff des ersten Gruppenspiels.

Nach der Auftakt-Pleite in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Sonntag, muss der BVB nun aber erst einmal in der Liga “kontern”. Glücklicherweise geht es nur nach Stuttgart.

Wo wir gerade beim VfB Stuttgart sind. Dieser muss sich in Gruppe H der Europa League mit dem FC Getafe, Odense BK und den Young Boys Bern messen. Und Bayer Leverkusen bekommt es in Gruppe B mit Atletico Madrid, Rosenborg Trondheim und Aris Saloniki zu tun. Auch hier wird es sicherlich interessante Partien geben. Vor allem, weil in jeder der drei Gruppen eine deutsche Mannschaft auf einen Vertreter aus Spanien trifft. Da kommen doch gleich wieder Gedanken an das verlorene WM-Halbfinale in Südafrika hoch. Nun denn…

Ich freue mich auf die Gruppenphase der UEFA Europa League. Im Verbund mit der Bundesliga und der Champions League (mit den Vertretern FC Bayern München, FC Schalke 04 und Werder Bremen) werden sicherlich fußballreiche Zeiten auf mich zukommen. Und das ist auch gut so!

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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  • Lordy: "@Kinga: Beim nächsten Mal einfach ansprechen ;)."
  • Kinga: "Das ist ja verrückt! Ich bin schon mit 6 Klausuren überfordert und sehne mir den März..."
  • Lordy: "@maloney: Immerhin kannste ja hier noch antworten :P."
  • maloney: "Als ob ich dir das sagen könnte wenn ich tot bin…DUH :P"

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