Gast-Artikel von Janina: Music and Me

Ich darf freudig verkünden, dass ihr heute erneut einen Gast-Artikel zu lesen bekommt. Janina ist meinem Ruf gefolgt und hat extra für meinen Blog einen Artikel verfasst. Es geht um eines meiner liebsten Themen: Musik. Und los…

Vor einiger Zeit hat Lordy dazu aufgerufen, einen Gastartikel auf seinem Blog schreiben zu können, da er sich zur Zeit in seinem wohlverdienten Urlaub befindet. Diese Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen und hier bin ich. Um ein paar kurze Worte über mich zu verlieren: Mein Name ist Janina, ich bin Psychologie-Studentin und komme aus Bielefeld. Manche kennen mich vielleicht von meinem eigenen Blog drop-a-line, andere dürfen mich nun ganz frisch kennenlernen.

Wer Lordys Weblog regelmäßig besucht, der weiß, dass hier viel über Musik berichtet wird. Die immer wiederkehrenden Rubriken “Song der Woche” und “Cover vs. Original” beweisen dies. Musik ist wohl nicht nur in Lordys Leben ein wichtiger Teil. Musik kann Menschen, kann Leben verändern. Ich habe mal so überlegt, wo Musik überall auftritt und wo sie mir persönlich wichtig ist.

Als erstes und da knüpfe ich an Lordys “Song der Woche” an, habe ich meist ein ganz aktuelles Lied, was mir gefällt. Diesen Song kann ich dann rauf und runter hören. Die ersten Male, wo das Lied erklingt sind am intensivsten, man kennt die Melodien noch nicht im Schlaf und auch der Text muss erst noch gelernt werden. Da freut man sich dann wie ein Schneekönig, wenn sein aktueller Hit im Radio gespielt wird. Die Lautstärke wird hochgedreht und ich persönlich singe dann kräftig mit. Meinen persönlichen “Song von Janina” (Song der Woche passt nicht, da ich ihn länger als eine Woche höre und gut finde) möchte ich euch nicht vorenthalten. Da es noch kein offizielles Musikvideo dazu gibt, hier nur ein paar Videoausschnitte aus den alten Videos.

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Was hat Musik für eine Wirkung? Bei mir persönlich kann Musik meine Stimmung verändern. Höre ich Partyhits ala “Disco Pongo” von den Atzen bin ich gut drauf und habe Tanzbär ähnliche Laune. Hat das Lied einen melancholischen Hintergrund wie “Das Beste” von Silbermond, können schnell die Tränen kullern. Aber warum kommen die Tränen? Weil Musik Emotionen hervorruft. Das ist ja auch der Sinn von Musik. Es soll Gefühle übertragen, der Text steuert meist die Gedanken. Das klappt zumindest bei mir immer sehr gut.

Vorhin habe ich euch meinen aktuellen Song vorgestellt. Aber wie ihr das sicher auch kennt, Musik kann auch Erinnerungen hervorrufen, weil wir Musik mit Erlebnissen verbinden. Ich weiß noch, wie im Radio ständig das Lied “Kiss me” von Sixpence None The Richer lief, als ich meinen ersten Freund hatte und es zum ersten Kuss kommen sollte. Oder wie ich das erste Album “Nicht von dieser Welt” von Xavier Naidoo rauf und runter hörte, als ich als Kind das Spiel “Theme Hospital” auf der Playstation spielte. Immer, wenn ich jetzt das Lied höre, schweifen die Gedanken sofort zu der jeweiligen Situation. Ist das bei euch auch so?

Und wer kennt es nicht: Der Pärchensong. Man ist mit jemandem zusammen und ihr beide habt “euren” Song. Ein Lied, was euch zusammenschweißt, was euch mehr bedeutet, als den anderen Menschen. Was euch Hoffnung und Trost gibt, wenn ihr getrennt seid und euch die Zeit überbrückt, bis ihr euch wiederseht. Ich bin nun mittlerweile 6 Jahre mit meinem jetzigen Gatten zusammen und die Anfangszeit war schwer, da wir ein dreiviertel Jahr eine Fernbeziehung führten. Bis heute erinnert mich “unser Song” an die damalige Zeit:

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Was ist euer “Pärchensong” und welchen aktuellen Hit bekommt ihr nicht mehr aus dem Kopf?

Nun hoffe ich, dass ich euch mein kleiner Ausflug in die Musik gefallen hat. Wer noch mehr von mir lesen möchte, kann gerne bei drop-a-line vorbeischauen. Ansonsten wünsche ich Lordy noch eine schöne Urlaubszeit und dass auch er schöne Musik für seinen Urlaub 2010 hört, die ihn begleitet und vielleicht noch Jahre später daran erinnert.

17. August 2010

7 Kommentare

Svea
schrieb am 17. August 2010

Er scheint ja Psychos zu sammeln, der gute Lordy g

Einen Pärchen-Song im eigentlichen Sinne hatte ich noch nie. Es gibt lediglich zu einer Beziehung ein Lied was irgendwie nur damit verbunden ist.

Ansonsten kenne ich natürlich auch, dass Musik eng mit Situationen verknüpft ist. Bei mir sind es allerdings immer direkt ganze Bands. So könnte ich meinen Ex-Freunden auch einfach Bandnamen geben… g Oder aber wahlweise auch nen Filmtitel.

Schade, dass das erste Video nicht mehr zugänglich ist. Welches Lied war es denn? :)

Sascha
schrieb am 17. August 2010

Auch bei mir kann sich Musik auf die emotionale Lage auswirken… ich denke, da ist jeder Mensch mehr oder weniger von betroffen.

Einen Pärchen-Song hatte ich jedoch -genau wie Svea- noch nie. Ich kann noch nicht einmal sagen, woran das lag, es hat sich einfach nie ergeben.

Janina
schrieb am 17. August 2010

Nicht mehr da? Mist. Es war ” Love the Way you Lie” von Eminem und Rihanna.

Paleica
schrieb am 17. August 2010

ein netter artikel. auch für mich ist musik wichtig, deswegen hab ihc neben meinem hauptblog paleica.net auch noch einen musikblog zuckerzwetschkenfee.wordpress.com um von meinen konzerterlebnissen und so zu berichten.

here without you ist schön! ich hab mit meinem freund viiiiele pärchensongs. ich kenne nichts von xavier naidoo ist der, bei dem wir uns das erste mal geküsst haben. aber wir haben mittlerweile einen ganzen gemeinsamen soundtrack, in den jahren sammelt es sich an… sogar eine gesamte band… ‘unsere’ band ist kettcar.

aktuelles top-lied hab ich grade nicht, glaub ich, aber letztes jahr hatte ich das ganz extrem – viva la vida von coldplay!

Paleica
schrieb am 17. August 2010

ach, das hab ich vergessen: lieder und erinnerungen sind für mich untrennbar miteinander verbunden. mein ganzes leben hat einen soundtrack (=

Janina
schrieb am 19. August 2010

@Paleica: Ein eigener Soundtrack ist echt cool! Auch speziell für Paare. Da sammelt sich über die Jahre schon was an, das stimmt. Ist eine tolle Idee!

Lordy
schrieb am 25. August 2010

@Svea: Den Ex-Freunden gleich Band-Namen geben? Wow… also davon bin ich bei meinen Ex-Freundinnen zum Glück weit entfernt XD.

@Sascha: Da kann ich dir nur zustimmen. Und vielleicht bringt dir ja die Zukunft einen “Pärchen-Song” xD.

@Janina: War quasi direkt mit dem “online gehen des Artikels” down… immer doof sowas -.-, aber naja…

@Paleica: Den Soundtrack würde ich doch echt gerne mal hören xD.

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Über Lordy

Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.

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