Es ist nicht gerade leicht den eigenen Schlafrhythmus umzustellen
In den vergangenen Tagen durfte ich erneut diese Erfahrung machen. Es dauert immer eine Zeit bis man den Schlafrhythmus so umgestellt hat, wie man ihn gerade braucht. Wie die meisten von euch da draußen sicherlich wissen, befinde ich mich momentan in der vorlesungsfreien Zeit und habe somit quasi “Ferien”. Stimmt zwar nicht ganz, weil ab Mitte nächster Woche erst einmal eine Hausarbeit höchste Priorität zugewiesen bekommt, aber dennoch kann ich mir meine Zeit ja möglichst “frei” einteilen.
In den letzten zwei Wochen war es für mich eigentlich normal nicht vor 3 oder 4 Uhr in der Früh schlafen zu gehen. Aufstehen war dann logischerweise auch erst um die Mittagszeit drin. Und dann hat direkt der erste Blick auf die Uhr das Gefühl vermittelt, dass der Tag irgendwie schon gelaufen ist. Da hilft es auch nichts, wenn man die Nacht zum Tage macht – das Gefühl bleibt.
Gerade in den letzten Tagen war dieser Schlafrhythmus eher unvorteilhaft. Wäre doch so viel möglich gewesen, wenn ich nicht erst gegen 11 oder noch später aus dem Bett gefallen wäre. Aber mittlerweile ist der Rhythmus wieder optimal. Um 8 Uhr bin ich so gut wie fit. Okay… es fällt immer noch ein wenig schwer aus dem Bett zu krabbeln, aber es gelingt – darauf kommt es an.
Es ist auch ganz gut zu wissen, dass das funktioniert, denn am 30.08. startet mein sechswöchiges Praktikum. Ich freue mich wahnsinnig darauf, aber dieses Praktikum bringt es eben auch mit sich, dass ich um 5 Uhr aufstehen darf. Und in der Zeit kann ich es mir gar nicht erlauben mal nicht fit zu sein, denn diese sechs Wochen haben für mich und meine Zukunft einen hohen Stellenwert. Aber wenn das nun so weitergeht und ich nicht wieder in das Muster der letzten Wochen verfalle, dann wird das schon.
Wie sieht es denn bei euch aus? Habt ihr damit auch ab und an Probleme? Oder eher weniger?






schrieb am 19. August 2010
Ich hatte vor wenigen Tagen damit Probleme. Da sah mein Tag auch so aus: 15 Uhr aufstehen und um 4 ins Bett. Wenn man dann aber spontan um halb 7 aufstehen soll ist das eher suboptimal. Zumal es noch nicht mal half, um 23Uhr schlafen zu gehen weil ich eh wach lag.
schrieb am 20. August 2010
Ich will gar nicht daran denken, wenn ich im Oktober wieder um 6 Uhr aufstehen muss. Was für ein Praktikum machst du denn, wenn ich fragen darf?
schrieb am 22. August 2010
mhm, es ist wirklich schwer. jedenfalls das vorverlegen des schlafrhythmus. also früher schlafen gehen und früher aufstehen. das fällt mir unheimlich schwer.
andersherum fällt es mir unheimlich leicht. ist mir im urlaub bei sandra aufgefallen. von heute auf morgen war es wieder normal erst nach 2 zu schlafen und so gegen 11 aufzustehen.
da ich aber auf ewig ein morgenmuffel sein werde, ist es egal ob ich um 22uhr oder um 2uhr ins bett gehe, am nächsten morgen bin ich sowieso unausgeschlafen, wenn ich um 6 raus muss. und während des schulblocks schon um 5.
schrieb am 25. August 2010
@Bomel: Japp… man will dann zwar schlafen, aber es klappt nicht… kenne ich… ich halte es jetzt doch eher mit dem Motto “früh aufstehen und man hat mehr vom Tag” xD.
@Janina: Sechs Wochen in einer Grundschule… wie ich mich darauf freue :D.
@Jana: Ja, stimmt… in die andere Richtung ist es wahnsinnig einfach… irgendwie ist das doch ein wenig unfair xD.
schrieb am 16. September 2010
Naja als Krankenschwester hab ich keine anderen Möglichkeiten als damit klar zu kommen.
Beispielsweise hab ich zur Zeit Nachtdienst, schlafe bis ca 14 Uhr. Morgen komm ich raus, habe also quasi den Freitag frei, den Samstag darf ich dann um 6 Uhr mit einem Frühdienst beginnen und am Sonntag eine nSpätdienst um 13.30 Uhr.
Mein Körper ist seit sechs Jahren gewöhnt das es keine Gewohnheit gibt ^^
schrieb am 16. September 2010
@iGi: Also ich möchte auf keinen Fall mit dir tauschen. So viel steht ganz sicher fest. Ich beneide Leute, die damit Leben können und das auch noch ganz gut durchhalten :D.