Monatsarchiv für August 2010

 
 

Inception

Inception

Gestern Abend um 22:45 Uhr begann für mich ein filmisches Abenteuer, denn es ging seit ewigen Zeiten mal wieder in eine Spätvorstellung ins Dorstener Kino. Der Film: “Inception” von Regisseur, Produzent und Drehbuch-Autor Christopher Nolan mit Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio. Ich hatte fast nur positive Kritiken gelesen und mehrfach wurde mir der Film auch von Freunden empfohlen. Und ich bin ein Fan von Christopher Nolan. Also… meine Erwartungshaltung war nicht gerade gering. Dies liegt auch an der gesamten Besetzung, denn neben DiCaprio standen zum Beispiel auch noch Ellen Page, Joseph Gordon-Levitt, Ken Watanabe, Tom Hardy, Michael Caine oder Cillian Murphy vor der Kamera.

Wagen wir nun erst einmal einen kleinen Blick auf den Plot.

Dom Cobb ist Spezialist, wenn es darum geht, in die Köpfe anderer Menschen einzubrechen und Ideen zu stehlen. Nun soll er im Auftrag des japanischen Magnaten einen Schritt weiter gehen: Im Kopf des jungen Erben Robert Fischer soll er eine Idee einpflanzen, die dafür sorgen soll, dass der den Konzern seines verstorbenen Vaters zerschlägt. Cobb versammelt ein neues Team um sich und macht sich an die Arbeit. Als größtes Hindernis erweist sich seine Erinnerung an seine verstorbene Frau Mal, die seine Pläne in der Traumwelt torpediert. Und den Verdacht nahelegt, Cobb könne das gesamte Abenteuer selbst nur träumen.

Und nun schieben wir doch noch direkt den offiziellen Trailer hinterher.

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Eines vorweg: Ich möchte mich nur kurz fassen, denn ich bin der festen Überzeugung, dass jeder diesen Film selbst erleben muss. Nach mehr als 2 1/2 Stunden war das Spektakel vorbei. Gegen 1:30 Uhr ging das Licht im Kinosaal wieder an. Und der erste Gedanke meiner Wenigkeit war: “Was für ein genialer Film!”

Die Besetzung ist schon allein aufgrund der Namen einfach nur erstklassig. Die schauspielerischen Leistungen sind – wie erwartet – grandios. Vor allem Leonardo DiCaprio spielt seine Rolle als Dom Cobb mit aller Perfektion. Die Handlung und die Idee hinter dem Film ist innovativ, spektakulär und mitreißend. Auf der visuellen Ebene ist der Film sicherlich einer der besten Filme unserer Zeit, denn was das Auge hier zu sehen bekommt, ist auf jeden Fall einzigartig gut. Die Inszenierung und die erschaffene Atmosphäre sind fabelhaft. Es scheint als sei der Terminus “ganz großes Kino” für “Inception” erfunden worden.

Immer wieder sorgt der Plot dafür, dass man zum Nachdenken gezwungen wird. Und dies gilt sowohl während des Films als auch nach dem Abspann. Durch die vielen ineinander verschlungenen Handlungsebenen wirkt der Plot wahnsinnig dynamisch und vielschichtig. Die Idee zu diesem Plot ist meiner Meinung nach einfach nur “Gold wert”.

Aber nun sind genügend Worte getippt und ich fasse in einem Satz zusammen: “Inception” ist ein genialer Film, der von jedem Film-Fan auf jeden Fall gesehen werden sollte, wenn man nicht Gefahr laufen will ein Highlight zu verpassen.

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Quelle des Zitats: kino.de

Vierundzwanzig

Der nächste Schritt in Richtung Ü30-Party ist gemacht, denn heute habe ich Geburtstag und bin nun 24 Jahre alt. In einem Jahr kann ich dann auf die Dreißig aufrunden… und alle so: Yeah! Nun denn… ich bin also wieder ein Jahr älter geworden, aber im Grunde hat sich ja doch sehr wenig verändert. Falten sind zum Glück noch nicht vorhanden, graue Haare habe ich auch noch nicht und gebrechlicher als sonst scheine ich auch nicht zu sein. Also: Alles gut.
Und weil so ein Tag ja immer recht kurz ist, bin ich dann auch mal wieder weg. Hoffentlich wird das Wetter heute noch richtig schön, denn dann kann man immerhin noch eine Menge unternehmen. Ich wünsche euch allen einen schönen Freitag.

Schafft es der BVB nach 8 Jahren wieder in die Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbs?

Das ist die Frage, die am heutigen Abend und am Donnerstag in einer Woche in den Play-Off-Spielen gegen Qarabagh Agdam in der UEFA Europa League Qualifikation geklärt wird. Um 21:05 Uhr wird das Spiel im Signal Iduna Park zu Dortmund angepfiffen. Das Rückspiel findet nächste Woche in Baku statt.

Auch wenn der BVB als eindeutiger Favorit in diese zwei Spiele geht, darf man die Mannschaft aus Aserbaidschan auf keinen Fall unterschätzen, denn diese besiegte zuletzt den polnischen Vizemeister Wisla Krakau mit zwei richtig guten Leistungen. Ich hoffe auf einen Sieg des BVB “zu Null”. Ein Gegentor im Heimspiel wäre eher suboptimal. Ein Traum wäre es natürlich, wenn die Mannschaft mit einem 3:0 nach Baku fliegen könnte und somit eine tolle Ausgangsposition hätte, aber dies halte ich doch eher für unwahrscheinlich, denn Qarabagh Agdam ist nun einmal kein leichter Gegner. Wobei ich mit dieser Einschätzung auch gerne falsch liegen würde. Wäre ein tolles Geburtstagsgeschenk. Auf jeden Fall freue ich mich auf dieses Spiel, denn es gibt dem BVB eine tolle Chance und ist zudem auch noch live im ZDF zu sehen. Eine tolle Sache für jemanden, der kein Pay-TV besitzt.

Sollte der Einzug in die Gruppenphase der UEFA Europa League gelingen, dann winken dem BVB Mehreinnahmen von über 5 Millionen Euro. Sollte dann auch die Gruppenphase gemeistert werden, erhöht sich diese Summe noch einmal deutlich. Und dieses Geld ist besonders wichtig im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Mannschaft. Denn alle BVB-Anhänger wünschen sich natürlich in naher Zukunft wieder eine Mannschaft, die genügend Qualität aufweisen kann, um ernsthaft ein Wörtchen um die Deutsche Meisterschaft mitreden zu können. Tollen Fußball und anspruchsvolle Spiele zeigt aber auch schon der aktuelle Kader. Ich bin gespannt, wie sich die Neuzugänge einfinden. Heute Abend wird wahrscheinlich schon ein kleiner Einblick gegeben, bevor es dann am Sonntag zum Spiel gegen Bayer Leverkusen am ersten Spieltag der Bundesliga kommt.

Endlich ist die Zeit ohne Fußball wieder vorbei. Die Weltmeisterschaft in Südafrika ist ja nun auch schon etwas her… es wird also wieder Zeit, dass der Ball rollt… und hoffentlich siegt heute Abend mein BVB.

Es ist nicht gerade leicht den eigenen Schlafrhythmus umzustellen

In den vergangenen Tagen durfte ich erneut diese Erfahrung machen. Es dauert immer eine Zeit bis man den Schlafrhythmus so umgestellt hat, wie man ihn gerade braucht. Wie die meisten von euch da draußen sicherlich wissen, befinde ich mich momentan in der vorlesungsfreien Zeit und habe somit quasi “Ferien”. Stimmt zwar nicht ganz, weil ab Mitte nächster Woche erst einmal eine Hausarbeit höchste Priorität zugewiesen bekommt, aber dennoch kann ich mir meine Zeit ja möglichst “frei” einteilen.

In den letzten zwei Wochen war es für mich eigentlich normal nicht vor 3 oder 4 Uhr in der Früh schlafen zu gehen. Aufstehen war dann logischerweise auch erst um die Mittagszeit drin. Und dann hat direkt der erste Blick auf die Uhr das Gefühl vermittelt, dass der Tag irgendwie schon gelaufen ist. Da hilft es auch nichts, wenn man die Nacht zum Tage macht – das Gefühl bleibt.

Gerade in den letzten Tagen war dieser Schlafrhythmus eher unvorteilhaft. Wäre doch so viel möglich gewesen, wenn ich nicht erst gegen 11 oder noch später aus dem Bett gefallen wäre. Aber mittlerweile ist der Rhythmus wieder optimal. Um 8 Uhr bin ich so gut wie fit. Okay… es fällt immer noch ein wenig schwer aus dem Bett zu krabbeln, aber es gelingt – darauf kommt es an.

Es ist auch ganz gut zu wissen, dass das funktioniert, denn am 30.08. startet mein sechswöchiges Praktikum. Ich freue mich wahnsinnig darauf, aber dieses Praktikum bringt es eben auch mit sich, dass ich um 5 Uhr aufstehen darf. Und in der Zeit kann ich es mir gar nicht erlauben mal nicht fit zu sein, denn diese sechs Wochen haben für mich und meine Zukunft einen hohen Stellenwert. Aber wenn das nun so weitergeht und ich nicht wieder in das Muster der letzten Wochen verfalle, dann wird das schon.

Wie sieht es denn bei euch aus? Habt ihr damit auch ab und an Probleme? Oder eher weniger?

Gast-Artikel von Janina: Music and Me

Ich darf freudig verkünden, dass ihr heute erneut einen Gast-Artikel zu lesen bekommt. Janina ist meinem Ruf gefolgt und hat extra für meinen Blog einen Artikel verfasst. Es geht um eines meiner liebsten Themen: Musik. Und los…

Vor einiger Zeit hat Lordy dazu aufgerufen, einen Gastartikel auf seinem Blog schreiben zu können, da er sich zur Zeit in seinem wohlverdienten Urlaub befindet. Diese Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen und hier bin ich. Um ein paar kurze Worte über mich zu verlieren: Mein Name ist Janina, ich bin Psychologie-Studentin und komme aus Bielefeld. Manche kennen mich vielleicht von meinem eigenen Blog drop-a-line, andere dürfen mich nun ganz frisch kennenlernen.

Wer Lordys Weblog regelmäßig besucht, der weiß, dass hier viel über Musik berichtet wird. Die immer wiederkehrenden Rubriken “Song der Woche” und “Cover vs. Original” beweisen dies. Musik ist wohl nicht nur in Lordys Leben ein wichtiger Teil. Musik kann Menschen, kann Leben verändern. Ich habe mal so überlegt, wo Musik überall auftritt und wo sie mir persönlich wichtig ist.

Als erstes und da knüpfe ich an Lordys “Song der Woche” an, habe ich meist ein ganz aktuelles Lied, was mir gefällt. Diesen Song kann ich dann rauf und runter hören. Die ersten Male, wo das Lied erklingt sind am intensivsten, man kennt die Melodien noch nicht im Schlaf und auch der Text muss erst noch gelernt werden. Da freut man sich dann wie ein Schneekönig, wenn sein aktueller Hit im Radio gespielt wird. Die Lautstärke wird hochgedreht und ich persönlich singe dann kräftig mit. Meinen persönlichen “Song von Janina” (Song der Woche passt nicht, da ich ihn länger als eine Woche höre und gut finde) möchte ich euch nicht vorenthalten. Da es noch kein offizielles Musikvideo dazu gibt, hier nur ein paar Videoausschnitte aus den alten Videos.

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Was hat Musik für eine Wirkung? Bei mir persönlich kann Musik meine Stimmung verändern. Höre ich Partyhits ala “Disco Pongo” von den Atzen bin ich gut drauf und habe Tanzbär ähnliche Laune. Hat das Lied einen melancholischen Hintergrund wie “Das Beste” von Silbermond, können schnell die Tränen kullern. Aber warum kommen die Tränen? Weil Musik Emotionen hervorruft. Das ist ja auch der Sinn von Musik. Es soll Gefühle übertragen, der Text steuert meist die Gedanken. Das klappt zumindest bei mir immer sehr gut.

Vorhin habe ich euch meinen aktuellen Song vorgestellt. Aber wie ihr das sicher auch kennt, Musik kann auch Erinnerungen hervorrufen, weil wir Musik mit Erlebnissen verbinden. Ich weiß noch, wie im Radio ständig das Lied “Kiss me” von Sixpence None The Richer lief, als ich meinen ersten Freund hatte und es zum ersten Kuss kommen sollte. Oder wie ich das erste Album “Nicht von dieser Welt” von Xavier Naidoo rauf und runter hörte, als ich als Kind das Spiel “Theme Hospital” auf der Playstation spielte. Immer, wenn ich jetzt das Lied höre, schweifen die Gedanken sofort zu der jeweiligen Situation. Ist das bei euch auch so?

Und wer kennt es nicht: Der Pärchensong. Man ist mit jemandem zusammen und ihr beide habt “euren” Song. Ein Lied, was euch zusammenschweißt, was euch mehr bedeutet, als den anderen Menschen. Was euch Hoffnung und Trost gibt, wenn ihr getrennt seid und euch die Zeit überbrückt, bis ihr euch wiederseht. Ich bin nun mittlerweile 6 Jahre mit meinem jetzigen Gatten zusammen und die Anfangszeit war schwer, da wir ein dreiviertel Jahr eine Fernbeziehung führten. Bis heute erinnert mich “unser Song” an die damalige Zeit:

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Was ist euer “Pärchensong” und welchen aktuellen Hit bekommt ihr nicht mehr aus dem Kopf?

Nun hoffe ich, dass ich euch mein kleiner Ausflug in die Musik gefallen hat. Wer noch mehr von mir lesen möchte, kann gerne bei drop-a-line vorbeischauen. Ansonsten wünsche ich Lordy noch eine schöne Urlaubszeit und dass auch er schöne Musik für seinen Urlaub 2010 hört, die ihn begleitet und vielleicht noch Jahre später daran erinnert.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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  • Lordy: "@Kinga: Beim nächsten Mal einfach ansprechen ;)."
  • Kinga: "Das ist ja verrückt! Ich bin schon mit 6 Klausuren überfordert und sehne mir den März..."
  • Lordy: "@maloney: Immerhin kannste ja hier noch antworten :P."
  • maloney: "Als ob ich dir das sagen könnte wenn ich tot bin…DUH :P"

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