Monatsarchiv für August 2010

 
 

Ich mach mich dann mal auf die Reise

Juhuuuuuu! Es ist endlich soweit. In wenigen Stunden muss ich los. Dann beginnt die fünfstündige Fahrt per Zug. Das Ziel: Ein Ort bei Wilhelmshaven. Nordsee. Dort werde ich einige Tage verbringen und geplant ist für die Zeit schon so einiges. Aber ich freue mich vor allem auf die Person, die heute Abend am Bahnhof auf mich warten wird. Es werden sicherlich schöne Tage. Da bin ich mir doch ziemlich sicher.

Aber deshalb wird hier auf dem Blog keineswegs Ruhe einkehren, denn ich werde trotzdem den einen oder anderen Artikel veröffentlichen und euch immer wieder mitteilen, wie toll das Leben doch sein kann. Und zusätzlich haben sich auch Gast-Autoren darum bemüht, dass ihr in der Zeit hochwertige Kost zu lesen bekommt.

Außerdem habt ihr noch bis heute Abend (20 Uhr) die Chance ein KeinBuch und ein KeinBuch2 zu gewinnen. Die Resonanz auf das Gewinnspiel ist mit 30 Teilnahmen schon größer als ich gedacht habe. Gut so! Die Verlosung findet allerdings nicht mehr – wie geplant – heute Abend statt, weil ich dies beim besten Willen nicht schaffe. Im Laufe des morgigen Tages werde ich aber dann den Gewinner beziehungsweise die Gewinnerin bekannt geben.

Ansonsten gibt es gerade nicht viel zu sagen. Ich hoffe nun einfach, dass die Fahrt heute einigermaßen glatt über die Bühne geht… ich muss relativ häufig umsteigen… immer eine Quelle für Probleme, aber mal sehen. Alles wird gut. Ganz sicher.

Noch 10 Tage bis zur Vierundzwanzig

Noch 10 Tage bis zur Vierundzwanzig

Ich bin heute ziemlich gestresst. Am morgigen Mittag wird meine “kleine Reise” beginnen und urplötzlich fallen einem noch zig Sachen ein, die am besten vorher noch erledigt werden müssen. So habe ich heute kleinere Erledigungen gemacht, die ich seit Tagen vor mir herschiebe, habe einige Zeit für die Planung des nächsten Semesters geopfert, Klamotten zusammengesucht und bisher sogar schon ansatzweise gepackt, ein Kündigungsschreiben getippt und so weiter…

Und als wäre das nicht schon genug, habe ich es sogar auf grandiose Weise geschafft mich aus den eigenen vier Wänden auszusperren, so dass ich erst einmal dafür sorgen musste an einen Schlüssel zu kommen. Hat auch nicht wenig Zeit gekostet…

Passend dazu dann noch der fatale Blick auf den Kalender, der mir verrät: Noch 10 Tage bis zur Vierundzwanzig. Und sofort fällt mir auch wieder ein, dass die Planungen für die Feier nicht dem notwendigen Kriterium entsprechen. Na super… aber es gibt Schlimmeres. Es wird schon gefeiert… ganz sicher. Auch organisatorisches Chaos kann Erfolge hervorbringen. Hat zuletzt noch das zurückliegende Wochenende gezeigt. Also: Die Hoffnung bleibt.

Und ich werde mich dann jetzt mal wieder “an die Arbeit” machen, damit ich in zwei oder drei Stündchen wieder ganz ruhig und möglichst stressfrei sein kann.

Song der Woche: NamNamBulu – Now or Never

Es wird wieder elektronisch. Und zwar mit dem Synthpop/Futurepop-Duo NamNamBulu. 2002 von Henrik Iversen und Vasi Vallis gegründet und bis 2005 ein leuchtender Stern am düsteren Electro-Himmel, doch dann folgte die Auflösung. Das Projekt Frozen Plasma kann man übrigens als Nachfolger von NamNamBulu ansehen. Und einen Song der Woche hat Frozen Plasma mit “Warmongers” hier auch schon gestellt.

Der Song dieser Woche heißt “Now or Never”. Meines Wissens nach stammt er aus dem Jahr 2005 und wurde auf dem Album “Blinded!” veröffentlicht. Sollte ich falsch liegen, dann bitte verbessern! In der Club-Szene war er durchaus oft zu hören. Meiner Meinung nach ein toller Song. Eure Meinung wäre natürlich wieder interessant… also hört doch einfach mal rein.

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Es ist immer schade, wenn ein Traditionsclub wie Rot-Weiss Essen in der Versenkung verschwindet

Es ist immer schade, wenn ein Traditionsclub wie Rot-Weiss Essen in der Versenkung verschwindet

Als Anhänger von Borussia Dortmund hat man momentan allen Grund zur Freude. Bald startet die Bundesliga-Saison 2010/2011 mit gar nicht so schlechten Aussichten, die erste Runde im DFB-Pokal gegen Wacker Burghausen steht an und in den Play-Off-Spielen zur UEFA Europa League muss der BVB gegen den FK Qarabaq Agdam (Aserbaidschan) ran. Aber nichtsdestotrotz geht der Blick natürlich auch mal zu den Nachbarn in der Region.

Und da gerät momentan vor allem die Situation des Traditionsclubs Rot-Weiss Essen ins Blickfeld. In den 1950er Jahren war der RWE mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft (1955) und dem Erringen des DFB-Pokals (1953) oben auf, mittlerweile ist er nicht mehr als eine Randnotiz im deutschen Fußball. 1976/77 war die letzte Saison des RWE in der Bundesliga. In der vergangenen Saison 2009/2010 war der Verein viertklassig und spielte in der Regionalliga West. Doch aufgrund finanzieller Probleme musste am 4. Juni 2010 ein Insolvenzantrag gestellt werden. Die Lizenz für die Regionalliga West wurde nicht erteilt. Dies bedeutete den Zwangsabstieg. In der kommenden Saison spielt der RWE also lediglich in der NRW-Liga und ist fünftklassig. Zusätzlich zu den finanziellen Problemen gesellen sich aber auch noch weitere Probleme, die den Mythos Hafenstraße ins Wanken bringen. Das Georg-Melches-Stadion bereitet Verantwortlichen und Fans Kopfzerbrechen. Ein Stadionneubau muss her. Und sportlich muss es auch wieder nach oben gehen. Der Trend der letzten Jahre geht allerdings eher nach unten.

Ich kann die Fans des Clubs gut verstehen, die so langsam den Mut verlieren. Es scheint ein wenig aussichtslos, hoffnungslos. Eine schlechte Nachricht folgt auf die nächste. Ich erinnere mich noch an die Probleme in Dortmund, die vor allem nach 2004 für die Fans sichtbar wurden. Finanzieller Ruin und sportliche Fehlschläge mussten auch dort verdaut werden. Die Fans und der Verein haben es überstanden. Aber hier waren auch andere Kräfte am Werk, die für die Rettung des Vereins eintraten. Auf so viel Unterstützung und Wohlwollen können die Jungs aus Essen nicht bauen. Dies ist eine Tatsache, die sehr schade ist, weil damit ein Traditionsclub immer mehr in der Versenkung verschwindet. Ich kann gut mitfühlen und bin auch nicht im geringsten schadenfroh. Es tut eher weh. Ich hoffe auf einen Neuanfang nach der hoffentlich gelingenden finanziellen Konsolidierung. Das Ruhrgebiet und die Fans haben einen starken RWE verdient.

Der einzige “Vorteil”, den es aber nicht unbedingt geben müsste, besteht in der Tatsache, dass es regional nun zu tollen Begegnungen kommt. So wird der RWE in der NRW-Liga gegen Westfalia Herne, VfB Hüls oder den SV Schermbeck antreten. Alles in meiner Nähe. Und reizvolle Duelle sind es meiner Meinung nach auch. Wird sicherlich eine spannende Saison. Ein paar Spiele werde ich mir auf jeden Fall live anschauen. Steht für mich fest.

Und natürlich drücke ich dem RWE auch die Daumen, dass es wieder bergauf geht. Je mehr tolle Vereine unsere Region hat, desto besser und spaßiger ist es doch. Auf eine erfolgreiche Saison für den RWE, aber natürlich auch für meinen BVB.

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Das Foto stammt übrigens vom 18. Dezember 2009. Da war ich beim Spiel des RWE gegen den FC Schalke 04 II. Und das Wetter passt ja ganz gut zur aktuellen Situation.

Road to Perdition

Road to Perdition

Aufgrund der vorlesungsfreien Zeit habe ich im Moment mal ein wenig Zeit, um mir den einen oder anderen Film anzuschauen. “Road to Perdition” stand schon seit Jahren auf meinem Zettel, aber bis vorgestern habe ich es irgendwie nie geschafft ihn mir auch wirklich mal anzuschauen. Wenn man bedenkt, dass der Film im Jahre 2002 in den Kinos lief, dann ist das doch schon irgendwie daneben. Aber egal… hier gilt eindeutig: Besser spät als nie. Nun gut… kommen wir zur Sache und steigen quasi direkt mit folgender Frage ein: Worum geht es in “Road to Perdition”?

Chicago in der Prohibitionsära. Der irische Mobster und Clan-Patriarch Rooney (Paul Newman) herrscht mit eiserner Hand über das organisierte Verbrechen in seinem Revier. Gefühle erlaubt er sich nur für seinen Sohn Connor (Daniel Craig) und Adoptivsohn Michael (Tom Hanks), beide längst Väter eigener Kinder. Als Michaels kleiner Sohn versehentlich Zeuge eines Mordes wird, gerät die Ordnung aus den Fugen und eine blutige Tragödie nimmt ihren unvermeidlichen Lauf.

Natürlich habe ich auch nach einem vernünftigen Trailer zum Film auf Deutsch gesucht. Mein Fund ist allerdings nicht gerade von bester Qualität. Dies bitte ich zu entschuldigen.

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Der Film des Regisseurs Sam Mendes kommt mit einer genialen Besetzung daher. Allein die Namen Tom Hanks, Jude Law, Paul Newman und Daniel Craig stehen für “ganz großes Kino”. Der Plot, ein düsteres Gangsterdrama, ist spannend, faszinierend und mitreißend. Irgendwie mag ich solche Filme wie “Road to Perdition”. Das Thema liegt mir – keine Ahnung warum genau.

Die Umsetzung des Themas, der Verlauf der Geschichte und die vermittelte Atmosphäre hat, ebenso wie die Nachricht, die der Film vermitteln will, größtes Lob verdient.

“Road to Perdition” ist ein tolles Filmerlebnis und auf jeden Fall absolut zu empfehlen. Mehr will ich zu dem Film gar nicht schreiben. Ist meiner Meinung nach in diesem Fall auch absolut nicht nötig.

Achja… der Film hat mein Interesse für das spannende Thema “Mafia” entflammt. Schon spannend was man da alles zu lesen bekommt, wenn man sich mal auf die Suche macht… lohnt sich ebenso wie der Film.

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Quelle des Zitats: kino.de

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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