The Expendables

Sylvester Stallone, Dolph Lundgren, Mickey Rourke, Jet Li, Jason Statham, Terry Crews, Randy Couture, Steve Austin, Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis. Alle in einem Film. Unglaublich, aber wahr. Okay… Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis haben lediglich kleine Gast-Rollen – mehr nicht. Der Film läuft seit kurzem im Kino. Die Masse an guten Schauspielern hat mich geködert. Die Regie hat übrigens Stallone übernommen. Er hat mit “The Expendables” an die Actionfilme der 80er und 90er Jahre anknüpfen wollen. Naja… es ist ihm auch gelungen. Jetzt aber erstmal kurz einige Zeilen zum Plot:
The Expendables nennt sich ein Trupp bestens ausgebildeter Söldner, der von dem mit allen Wassern gewaschenen Barney Ross befehligt wird. Von dem undurchsichtigen Church, der den Mord an seinem Sohn rächen lassen will, erhalten sie den Auftrag, den Diktator Garza in seiner Bananenrepublik zu töten und den alten, demokratisch gewählten Präsidenten wieder zu installieren. Schnell stellen Ross und Co. fest, dass Garza zum einen von der CIA gedeckt wird, ihr Auftraggeber zum anderen mit falschen Karten spielt. Und dann heftet sich mit dem durchgeknallten Gunnar Jenssen auch noch ein unehrenhaft aus der Gruppe ausgeschiedener Killer an die Fersen der Expendables.
Kurz und schmerzlos: Wer auf Geballer ohne Ende, Explosionen, Feuer und verbale Einzeiler steht, der ist bei diesem Film genau richtig. Wenn man oberflächliche Action ohne Tiefgang sehen will und das Gehirn auf Standby schalten möchte, ebenso.
Der Film gibt nicht sonderlich viel her. Kein einziger Charakter entwickelt in diesem Film Profil. Sie sind viel mehr eine Karikatur als alles andere. Der Plot ist irgendwie voller Staub und Spinnweben – wahrscheinlich, weil er in einer Kiste jahrelang verrottete und keine Beachtung fand. Neuartig ist hier nichts. “Innovation” muss man in diesem Fall mit “Fehlanzeige” übersetzen.
Action ist ausreichend vorhanden. In dieser Hinsicht ist der Film ein absolutes Feuerwerk. Nur für kleinere, meist unbedeutende Dialoge wird mal Waffenstillstand vereinbart. So kann durchaus Spannung aufkommen. Auch wenn jedem relativ schnell klar sein sollte, wer am Ende des Films die Hosen anhaben wird.
Die musikalischen Untermalungen können sich – meiner Meinung nach – durchaus hören lassen. Sie sorgen an manchen Momenten durchaus für eine interessante Atmosphäre.
Der Film ist kein “großes Kino”, aber für einen Abend, an dem man einfach nur abschalten will, kann ich ihn auf jeden Fall empfehlen… wer etwas Anspruchsvolles sucht, der sollte allerdings seine Suche fortsetzen.
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Quelle des Zitats: kino.de






schrieb am 2. September 2010
Ich fand den Film grandios :) ich bin zwar absolut kein stallone fan, aber die anspielungen auf das “reallive” der schauspieler und eben auch so manche kommentare im film, fand ich genial! mein freund ist da eher deiner meinung. er fand ihn auch eher oberflächlich..
schrieb am 4. September 2010
@Sibel: Natürlich sind vor allem die Anspielungen auf das “Alter der Akteure” schon recht cool… aber generell bleibt alles eben sehr flach xD. Er ist auch grandios… wenn man ihn als einen Actionfilm der 80er sieht xD.