Monatsarchiv für September 2010

 
 

BVB gelingt mit 5 Siegen in 6 Spielen ein genialer Start in die Bundesliga-Saison 2010/2011

Ich schreibe in der letzten Zeit sehr häufig über das Thema Fußball. Genauer gesagt gibt es oft Artikel zu “meinem Verein” Borussia Dortmund. Das tut mir für alle Fußball-Muffel zwar leid, aber ich muss einfach immer wieder darüber schreiben.

Als BVB-Fan hat man im Moment dauerhaft ein Lächeln auf den Lippen. Ein genialer Saisonstart für die Borussia ist geglückt. Und wer hätte da schon nach der Auftaktpleite gegen Bayer Leverkusen im eigenen Stadion (0:2) schon geglaubt? Es folgte der Auswärtserfolg im Schwabenland gegen den VfB Stuttgart, der Heimsieg gegen Wolfsburg, die Demontage des FC Schalke 04 in der Veltins-Arena, der 5:0-Erfolg über den Aufsteiger aus Kaiserslautern und nun der Sieg über St. Pauli in Hamburg (1:3). Und zwischendurch gab es ja auch noch das faszinierende Spiel in der UEFA Europa League gegen Karpaty Lwiw.

Im Moment läuft alles einfach nur perfekt. Der Sieg gegen die Knappen aus Gelsenkirchen war auf jeden Fall eines der Highlights der Saison. Und 15 Punkte von 18 möglichen nach sechs Spieltagen sind auch genial. Vor allem bei den Gegnern, die größtenteils als stärker gelten. Ich rede hier von Stuttgart, Wolfsburg und Schalke. Als ich vor Wochen den Spielplan der Bundesliga zum ersten Mal sah, da musste ich leicht schlucken, weil direkt in den ersten Spielen viele hochkarätige Gegner warteten, aber der BVB hat das klasse gelöst. Aktuell ist nur 1. FSV Mainz 05 mit 6 Siegen in 6 Spielen besser. Der BVB steht auf dem zweiten Platz der Tabelle – awesome!

Am Donnerstag spielt der BVB wieder in der UEFA Europa League – daheim gegen den FC Sevilla. Und am Sonntag kommt der FC Bayern München in den Signal Iduna Park. Eine harte Woche steht also bevor. Mal sehen, was diese Woche so bringt… vielleicht gibt es ja noch zwei weitere Siege.

Generell bin ich überrascht von der Bundesliga-Saison. Die schwachen Leistungen vom FC Schalke 04 sind schon irgendwie furchterregend. Was ist da los? Aber immerhin schwächeln auch die anderen “Großen”. Der FC Bayern zum Beispiel… erst 2 Siege in 6 Spielen – eindeutig zu wenig für den Rekordmeister. Und auch Wolfsburg, Bremen und Stuttgart scheinen nicht in Form. Borussia Mönchengladbach schwankt immer wieder zwischen Begeisterung und Unfall-Tod. Und Mainz dominiert die Liga…

Die ersten sechs Spieltage waren auf jeden Fall mehr als interessant. Wenn diese Saison so weitergeht, dann wird das auf jeden Fall richtig… unterhaltsam.

Ideen-Schredder – Manchmal verschwinden Ideen einfach spurlos

Jeder Person, die bloggt, wird dieses Phänomen kennen. Im einen Moment hat man Ideen für mindestens drei vollkommen unterschiedliche Artikel… und im nächsten Moment sind sie einfach weg. Wie vom Erdboden verschluckt, wie aus dem Gedächtnis gestrichen – als hätte es sie nie gegeben.

Gestern Abend hatte ich eine gute Idee nach der anderen… aber ich habe sie nicht direkt als Entwurf im Backend gespeichert und Notizen habe ich mir auch keine gemacht. Ein klassischer Fehler, denn heute Morgen waren die Ideen weg. Auch längeres Nachdenken brachte sie nicht zurück. Bis jetzt ist mir noch keine der Ideen wieder eingefallen. Schade, sehr schade. Aber so etwas kommt immer wieder vor. Und ich habe eigentlich ein ausgezeichnetes Kurzzeitgedächtnis.

Manchmal verliert man eine Formulierung, die man einfach nur toll gefunden hat. Oder man kann sich nicht mehr an eine Strophe eines Gedichtes erinnern, welches einem viel bedeutet. Namen kann man auch schnell mal vergessen. Und Ideen für Blog-Artikel sowieso. Immer wieder geht etwas verloren – im Stress des Alltags. Manchmal ist das durchaus tragisch. Allerdings sind diese Erinnerungen ja nicht für immer futsch. Viele kommen mit der Zeit wieder zurück. Nein, fast alle kommen wieder zurück – irgendwann. Mal dauert es länger, aber irgendwann macht es dann doch wieder “Klick”.

Da erzähle ich nun sicherlich niemandem etwas Neues. Jeder kennt solche Situationen. Und sie sind immer irgendwie doof. Aber im Grunde kann man sich damit trösten, dass man sich doch irgendwann wieder erinnert. Ich hoffe einfach mal, dass ich mich in den nächsten Tagen auch wieder an meine Ideen erinnere, denn ich möchte sie euch nicht vorenthalten. Und immerhin hatte das Ganze auch was Gutes, denn ich schreibe ja gerade immerhin einen Artikel… wenn auch mit einem Thema, das ich gestern Abend sicherlich nicht im Kopf hatte…

Wie dem auch sei… nun muss ich mich mal mit meiner DVD-Sammlung auseinandersetzen. Heute Abend bin ich nämlich für die Film-Auswahl bei einem DVD-Abend verantwortlich… was für ein Druck… aber naja… ich schaffe das schon – ganz sicher. Lordy Out!

Praktikum an der Grundschule: Meine erste Unterrichtsstunde liegt hinter mir

Vier Wochen meines Praktikums an der Grundschule sind nun schon um. In zwei Wochen ist es gar ganz vorbei. Und heute war es dann endlich soweit. Ich habe zum ersten Mal eine komplette Unterrichtsstunde allein geleitet. Ein wichtiger und bedeutender Schritt auf dem Weg zum Lehrerberuf. Habe ich den richtigen Weg eingeschlagen? Fühle ich mich vor einer Klasse wohl? Komme ich mit der Situation gut zurecht? Diese Fragen versuche ich während des Praktikums für mich zu klären. Und der heutige Tag hat sicherlich die eine oder andere Frage beantwortet.

Gestern Mittag hatte ich die gesamte Unterrichtsstunde durchgeplant. Ich hatte mir eine genaue Skizze angefertigt. Der komplette Verlauf mit eingeplanter Zeit etc. war auf Papier gebannt. Und es war gar nicht so einfach, denn immer stellten sich neue Fragen. Wie lang braucht die Klasse wohl für die Aufgabe? Wie viel schaffe ich eigentlich? Was ist der beste Einstieg? Wie kann man alles verbinden? Wie kann man die Aufgaben am besten formulieren? Und in welcher Reihenfolge arbeite ich die einzelnen Dinge ab? All diese Fragen musste ich beantworten. Und am Ende kam eben eine detaillierte Skizze dabei heraus, die auch die ganze Zeit heute auf dem Pult lag.

Die Stunde selbst lief fast schon zu reibungslos. Ich bin richtig zufrieden. Achja… geleitet habe ich eine Unterrichtsstunde in der ersten Klasse. Ein kleiner “Fehler” ist mir schon während der Stunde aufgefallen, so dass ich ihn direkt beheben konnte – zum Glück. Ansonsten hat alles perfekt geklappt. Von meiner Betreuungslehrerin habe ich auch ein Lob bekommen, denn sie war auch zufrieden mit den Ergebnissen.

Auf ihre Frage “Und? Wie fühlst du dich nach deiner ersten Stunde?” konnte ich im ersten Moment nur grinsen. Es war nämlich ein wirklich tolles Gefühl. Und es war auf jeden Fall eine Befreiung – von den letzten Zweifeln. Die Entscheidung war also richtig. Super. Natürlich war es auch herrlich zu sehen, dass die Klasse etwas aus der Stunde mitgenommen hat. Es hat also was gebracht. Für diese Momente wählt man, glaube ich, diesen Beruf – trotz aller Frustration, die er zwischenzeitlich mit sich bringt.

Nun freue ich mich schon auf die nächste Woche. Da werde ich zwei Stunden leiten. Am Montag werde ich erst einmal abklären was für Stoff ich ihnen vermitteln soll. Und dann geht es wieder an die Planung… hoffentlich werden die Stunden ähnlich gut… dann wäre das schon super. Aber da mache ich mir eigentlich keine großen Sorgen. Toll…

Leverage – Mein erster Eindruck

Leverage - Mein erster Eindruck

Ich bin ein totaler Serien-Junkie. Das merke ich immer wieder auf’s Neue. Naja… im Grunde muss ich ja auch nur mal nachzählen wie viele Serien ich aktuell verfolge. Und eines ist sicher: Aufzählen würde nun zu lang dauern. Außerdem könnte ich mit den ganzen Titeln auf jeden Fall mehrere Zeilen füllen. Aber… lassen wir das. Neben den etablierten Serien suche ich mir immer mal wieder die eine oder andere neue Serie aus, die ich mir anschaue. Und kürzlich bin ich auf die US-amerikanische TV-Serie “Leverage” gestoßen.

Ausgestrahlt wird sie seit dem 09. August 2010 auf RTL Crime (immer montags um 20:15 Uhr). Ab dem 06. Oktober 2010 wird man sie auch auf VOX bestaunen können (immer mittwochs um 22:15 Uhr). Die erste Staffel besteht aus 13 Episoden. Gute Einschaltquoten in den USA haben die Serie vor dem frühen Tod bewahrt, den so viele andere Serien immer wieder sterben. Staffel 2 und 3 sind abgedreht und Staffel 4 befindet sich bereits in Planung.

Nun sollte ich euch aber auch mal etwas zum Inhalt und zur Handlung der Serie verraten. Nathan Ford ist ein ehemaliger Versicherungsdetektiv, der von seiner eigenen Versicherungsgesellschaft in einer schwierigen Situation im Stich gelassen wurde. Er sucht nach einer neuen Aufgabe und findet sie. Er will Menschen helfen, die zu Unrecht und ohne eigene Schuld in eine aussichtslose Lage geraten, die sie allein nicht abwenden können. Also tut sich Nathan mit vier Kriminellen – Sophie, Eliot, Parker, Alec – zusammen, die alle ihr eigenes Spezialgebiet haben und diese für die Gruppe zur Verfügung stellen.

Am Anfang war ich skeptisch, doch mittlerweile (nach sechs gesehenen Episoden) bin ich richtig angetan von der Idee. Fünf “Ganoven” nutzen ihre Künste, um andere “Ganoven” abzuzocken – immer zugunsten der Opfer. Die Vorgehensweise, die dabei von Nathan und Co. an den Tag gelegt wird, ist immer irgendwie besonders und durchaus interessant. Nicht alles ist immer offensichtlich und am Ende stehen die “Bösen” immer recht dumm da und wissen gar nicht wie ihnen geschieht. Und die “guten” Kriminellen werden wahnsinnig schnell zu Helden.

Im Grunde steht da natürlich ein Gedanke an Robin Hood im Hintergrund, aber er wird ziemlich interessant interpretiert. Es ist nicht das Übliche, was hier serviert wird. Es ist schon eine Spur anders – gefällt mir. Ich bin mal gespannt, was die nächsten Episoden so bringen. Und ich möchte natürlich auch nicht zu viel über einzelne Fälle berichten, denn immerhin hat jeder von euch am 06. Oktober die Chance direkt und am Anfang einzusteigen. Wäre doch doof, wenn ich dann hier spoilern würde. Daher…

Fazit: Mein erster Eindruck von “Leverage” ist positiv. Ich werde die Serie auf jeden Fall bis zum Ende der ersten Staffel verfolgen – habe ja eh schon die Hälfte gesehen. Und dann mal schauen… Staffel 2 wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch geschaut… muss einfach sein, denn bisher finde ich die Serie erfrischend. Kann ich nur empfehlen.

zwölf2010: September

zwölf2010: September

Irgendwie bekomme ich den Hintern momentan nicht hoch, wenn es um die Fotoprojekte geht, denen ich beiwohne. Beim Projekt 52 scheine ich vollkommen den Faden verloren zu haben. Da passiert schon wochenlang nichts mehr. Und so langsam schwindet auch die Hoffnung darauf jemals wieder “im Zeitplan” zu sein. Aber noch gibt es ein Fünkchen Hoffnung – hoffe ich.

Und auch beim Projekt zwölf2010 schaffe ich es meist nicht das Foto innerhalb des eigentlichen Zeitrahmens zu präsentieren. Aber immerhin hinke ich hier nicht (fast) hoffnungslos hinterher. Und daher gibt es hier nun auch das Foto für den September. Ich habe glaube ich noch einen der freundlicheren Tage mit einem Hauch von blauem Himmel erwischt. War ja an manchen Tagen schon ziemlich ungemütlich – diesen Monat. Und wahrscheinlich wird sich da auch nicht mehr viel zum positiven verändern – in diesem Jahr.

Wobei ich ja auf jeden Fall noch die Hoffnung auf einen “goldenen Herbst” habe. Mal schauen, ob das was wird…

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.

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