Monatsarchiv für September 2010

 
 

Song der Woche: The Who – Baba O’Riley

Diese Woche habe ich mir als “Song der Woche” einen echten Klassiker herausgesucht. Und zwar von der britischen Rockband The Who, die sich 1964 um Pete Townshend formierte, 1983 auflöste und im Jahr 1999 ihre Wiedervereinigung feierte. Ihre große Schöpfungsphase ist also zu einer Zeit passiert als an mich noch nicht einmal im Ansatz gedacht wurde.

Der Song: “Baby O’Riley” aus dem Jahr 1972. In Europa als Single veröffentlicht und ebenfalls auf dem Album “Who’s Next” zu hören. In der jüngsten Vergangenheit ist der Song vor allem als Soundtrack zur TV-Serie “CSI: New York” in Erscheinung getreten. Und gegen Ende der 14. Episode der ersten Staffel von “Dr. House” bekommt der Song auch seinen ganz eigenen Auftritt. In dieser Szene habe ich den Song erst so richtig wahrgenommen. Aber seitdem wird er immer mal wieder von mir gehört.

Meiner Meinung nach ist er ein tolles Stück Musikgeschichte. Was meint ihr?

YouTube Preview Image

Another day in paradise – Eine Erinnerung an meine Schulzeit

Musikalische Streifzüge durch die 80er und 90er sind immer wieder besonders interessant – zumindest für meine Wenigkeit. Denn mit so manchem Song verbinde ich eine Menge Erinnerungen – an tolle Situationen und Erlebnisse, Freunde, Familienmitglieder und so weiter. Heute bin ich bei “Another day in paradise” von Phil Collins aus dem Jahre 1989 hängen geblieben.

YouTube Preview Image

So ziemlich jeder wird diesen Song kennen. Noch heute läuft er immer und immer wieder im Radio und taucht in zig TV-Sendungen auf. Mich erinnert er immer wieder an eine tolle Zeit in der neunten Klasse meines früheren Gymnasiums. Genauer gesagt hängen die Erinnerungen vor allem am Musikunterricht in dieser Zeit. Unser Lehrer hatte ein “praktisches Halbjahr” ausgerufen und wollte uns nicht mit Notenlehre “quälen”, sondern ganz praktisch Musik machen.

Sein Ziel: In einem Halbjahr zwei Songs quasi als Cover neu interpretieren. Und er hatte sich “Wind of change” von den Scorpions und eben “Another day in paradise” von Phil Collins ausgesucht. Seine Auswahl hatte wahrscheinlich auch damit zu tun, dass zu diesem Zeitpunkt (2001) gerade Brandy und Ray J mit ihrer Cover-Version zu “Another day in paradise” auf sich aufmerksam machten und Platz 2 der deutschen Charts eroberten.

http://www.dailymotion.com/video/x16l3s

Naja… so wurden die Stunden des Musikunterrichts praktischer als jemals zuvor. Jeder von uns kennt das: Musikunterricht in der Schule dreht sich ein wenig um Noten, ein wenig um Musikgeschichte und am Ende einer Stunde wird ein wenig “Yesterday” von den Beatles geträllert.

Wie lief das ab? Zuerst einmal wurden alle Instrumente, die im Musikraum verfügbar waren, besetzt. Dann wurde überlegt, wie man den Song am besten umsetzen könnte. Und dann ging es los. Jeder hatte eine Aufgabe. Ich durfte übrigens mit 3 Mitschülern für den Gesang sorgen. Es war eine tolle Erfahrung. Am Ende des Halbjahres haben wir beide Songs auf Band aufgenommen. Allerdings weiß ich nicht, ob dieses Band noch existiert und wer es, wenn ja, besitzt. Schade eigentlich. Es wäre so cool, wenn ich das noch einmal hören könnte. Es war eine tolle Zeit. Und es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Wir hatten gemeinsam zwei tolle Songs interpretiert.

An diese Stunden denke ich gerne zurück. Meist aber eben nur dann, wenn ich zufällig über einen der beiden Songs stolpere. Aber ich denke, dass das vollkommen normal ist. Immerhin ist es auch schon fast eine Dekade her. Ich weiß gar nicht, wieso ich diesen Artikel eigentlich verfasse, aber ich kann mir vorstellen, dass dahinter der Wunsch steht diese Erinnerung irgendwo zu “speichern”. Nun denn… erledigt.

Oh, think twice ’cause it’s another day for you, you and me in paradise.

Von einer doofen Erkältung an diesem Wochenende zur Strecke gebracht

Seit Dienstag hatten sich die Anzeichen mit jedem Tag ein wenig deutlicher gezeigt. Und gestern Nachmittag hat die doofe Erkältung dann zugeschlagen. Bääääm! Mit Vorwarnung, aber ohne Erbarmen – eiskalt. Und dadurch hat sie mir im Bezug auf dieses Wochenende einen technischen Knock Out der Extraklasse versetzt – schade.

Auf der einen Seite bin ich froh darüber, dass die Erkältung erst am Wochenende so richtig ausgebrochen ist, weil ich somit wahrscheinlich nicht das Problem bekomme während meines Praktikums an der Grundschule einen Tag krankheitsbedingt aussetzen zu müssen. Zumindest hoffe ich mal, dass es mir am Montag schon wieder viel besser geht. Dafür werde ich zumindest alles, was in meiner Macht steht, tun. Aktuell bereite ich mich für den medikamentösen Gegenschlag vor. Noch heute Abend wird zurückgeschossen!

Aber auf der anderen Seite ist es auch ein wenig traurig, dass dadurch mein Wochenende quasi gänzlich ruiniert ist. Alle geschmiedeten Pläne liegen auf Eis und müssen aufgeschoben werden. Das tut schon weh. Vor allem, wenn man sich auf diese Tage so gefreut hatte, wie es bei mir der Fall war. Ich wollte ein paar tolle Stunden verleben und zwischendurch auch noch ein paar Dinge für die Uni erledigen. Naja… Fehlanzeige!

Aber: Gestern Abend war noch “feiern” angesagt. Das habe ich mir nicht nehmen lassen. Gut so, denn es war auch richtig cool. Nur reichten meine Kräfte gerade mal bis 1:00 Uhr. Eindeutig zu wenig für ein Phrasenleben. Und heute Morgen schien es auch so als hätte ich echt “das Beste” verpasst. Aber naja… ging halt nicht anders. Gelohnt hat sich der Abend ja trotzdem.

Heute habe ich fast den ganzen Tag im Bett gelegen, Filme und Dokumentationen geschaut, ein wenig gedöst, ab und an etwas geschlafen und mich ausgeruht. Und ich habe mal wieder über die Ergebnisse in der Bundesliga gestaunt… Stuttgart zerlegt Gladbach mit 7:0. Hammer. Aber ich schweife ab – zurück zum Thema. Vielleicht ist die notgedrungene Bettruhe nach dem Stress der letzten Wochen auch insgesamt gesehen gar nicht mal so verkehrt. Aber dennoch wollte ich diese Ruhetage nicht. Ärgerlich. Der morgige Tag wird wahrscheinlich auch nicht viel anders aussehen. Naja, wenn es denn hilft, dann finde ich mich eben damit ab.

Ich will Montag wieder fit sein. Naja… “fit” ist vielleicht übertrieben. “Funktionstüchtig” trifft es, glaube ich, eher. Ich mache mich dann mal ans Werk. Euch da draußen wünsche ich noch einen schönen Abend!

Ein genialer Auftakt des BVB in der UEFA Europa League gegen Karpaty Lwiw

Ein Auftakt des BVB in der UEFA Europa League gegen Karpaty Lwiw

UEFA Europa League – Gruppenphase – 1. Spieltag – Gruppe J – Karpaty Lwiw gegen Borussia Dortmund – ein Spiel, das genialer nicht hätte sein können. Gestern Abend habe ich echt eine Achterbahn der Gefühle erlebt. Und am Ende ging es zum Glück positiv aus. Es war ein wirklich tolles Spiel in Lemberg.

Ich hatte mich so auf dieses Spiel gefreut. Wieder ein Spiel auf europäischer Bühne mit meiner Borussia. Und dann wurde es auch noch live im Free-TV bei Sat.1 übertragen (übrigens werden mindestens 4 der 6 Spiele des BVB in der Gruppenphase live im Free-TV zu sehen sein). Tolle Sache!

In der 27. Minute war die Welt für alle BVB-Fans in Ordnung. Die Jungs in Schwarz-Gelb dominierten das Spiel, hatten den Gegner im Griff und durch Nuri Sahin (12. Minute) und Mario Götze (27. Minute) bereits eine 2:0-Führung erspielt. Der Abend schien einen ganz ruhigen und sicheren Verlauf zu nehmen. Doch dann kam die 44. Minute und der Anschlusstreffer durch Holodyuk. Direkt vor der Halbzeit ein Lebenszeichen der Lemberger. Tore fallen halt ziemlich oft gerade dann, wenn man sie nicht gebrauchen kann.

Nach der Halbzeit spielten erst einmal die Jungs aus Lemberg. Zuerst hatte ich keine Bedenken, doch dann fiel aus heiterem Himmel und nach katastrophalem Fehler von Mats Hummels der Ausgleich durch Kopolovets (52. Minute). Die Führung war verspielt, doch noch war ja nichts verloren. Aber wenn ich an diese Spielminute denke, dann könnte ich mich noch jetzt aufregen.

Ab der 70. Spielminute hatte ich dann wieder richtig viel Hoffnung auf einen Sieg, denn der BVB begann endlich wieder Fußball zu spielen. Hatte ja auch lang genug gedauert. Zwei Mal Aluminium verhinderten allerdings die Führung, die sicher dafür gesorgt hätte, dass das Spiel nicht mehr zu einem Krimi wird. Und im Gegenzug gab es dann dummerweise das Gegentor durch Kozhanov und somit führte Karpaty Lwiw schnell mit 3:2. In dem Moment war ich echt am Boden zerstört. Mein BVB in Rückstand – in der 78. Minute – nach einer tollen ersten Halbzeit.

Aber auf Leid folgt ja manchmal auch überschäumende Freude. Dafür verantwortlich: Lucas Barrios und Mario Götze. In der 87. Minute traf Barrios nach genialer Vorlage von Robert Lewandowski zum 3:3. Und den Sieg bejubeln durfte ich dann letztendlich, weil Götze in der zweiten Minute der Nachspielzeit genial zum 4:3-Siegtor einnetzte.

Mein BVB hat einen starken Auftakt hingelegt und die ersten drei Punkte sind im Sack. Gut so, denn am 2. Spieltag kommt der FC Sevilla in den Signal Iduna Park. Und dieses Spiel wird sicherlich auch ein heißer Tanz. Aber das gestern… eine mordsmäßige Achterbahnfahrt. Solche Spiele habe ich wirklich vermisst. Danke! Ich will mehr davon! Ist meiner Meinung nach auch eine tolle Vorbereitung auf das Revierderby gegen den FC Schalke 04, das am Sonntag steigt, gewesen. Während die Knappen in der Champions League der Truppe aus Lyon unterlegen waren, haben wir eine gute Generalprobe abgelegt. Also mal schauen was wir am Sonntag in Gelsenkirchen reißen können. Ich bin gespannt…

Mixtape-Wichteln: Heute konnte ich das Mixtape aus dem Briefkasten fischen

Ich habe über diese tolle Aktion ja schon an anderer Stelle berichtet. Und am Dienstag habe ich mich an das Erstellen und Verschicken des eigenen Mixtapes gemacht, welches übrigens bei Ansgar bereits gestern – pünktlich – eingetroffen ist. Ich bin mal sehr auf seinen Artikel zu dem Mixtape gespannt, denn er hat angekündigt diesem Mixtape einen eigenen Artikel zu widmen. Ich habe mich lange Zeit schwer getan mit dem Mixtape-Thema “Spätsommer-Abende”, aber letztendlich war ich mit meiner Auswahl zufrieden. Mal sehen wie Ansgar diesen musikalischen Mix findet.

Heute lag dann auch das Mixtape, das für mich erstellt wurde, im Briefkasten. Ein Blick auf den Umschlag verriet direkt: Das Mixtape kommt aus der Hauptstadt – und zwar von Marco.

Mixtape-Wichteln

Momentan höre ich noch ins Mixtape hinein und lasse mich von den Songs überraschen, denn Marco hat bewusst auf eine Songliste verzichtet, die mir direkt gezeigt hätte, was auf dem Mixtape alles zu finden ist. Daher kann ich noch gar nicht so wirklich viel dazu sagen. Der erste Eindruck ist aber auf jeden Fall positiv. Mal sehen, ob Marco mir mal eine Liste per Mail schicken kann, denn es gibt Songs auf dem Tape, die ich nicht kenne. Und wenn ich da in einigen Tagen drüber schreiben möchte, dann wäre es doch besser, wenn ich euch auch die Songs benennen und gegebenenfalls per Youtube und Co. zur Verfügung stellen könnte.

Ich werde mich jetzt auf jeden Fall mal weiter durch die Songs hören. Einen Favoriten habe ich schon ausgemacht, aber dazu dann die Tage mehr. Es freut mich auch, dass die Logistik geklappt hat. Ein Mixtape bekommen und eines verschickt, welches auch angekommen ist. Also alles problemlos geschafft. Ich habe auch schon oft Aktionen erlebt, die nicht so reibungslos gelaufen sind. Ich hoffe doch mal, dass Sascha sich über diesen Erfolg freut und bald eine neue Runde startet. Und hoffentlich haben alle so viel Spaß mit ihrem Mixtape wie meine Wenigkeit – vor allem der Ansgar.

12345... »

Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
    Facebook Twitter Last.fm E-Mail RSS-Feed

Blog-Suche

Letzte Kommentare

  • Lordy: "@Kinga: Beim nächsten Mal einfach ansprechen ;)."
  • Kinga: "Das ist ja verrückt! Ich bin schon mit 6 Klausuren überfordert und sehne mir den März..."
  • Lordy: "@maloney: Immerhin kannste ja hier noch antworten :P."
  • maloney: "Als ob ich dir das sagen könnte wenn ich tot bin…DUH :P"

Facebook