Monatsarchiv für September 2010

 
 

Praktikum an der Grundschule: Die Zeit vergeht viel zu schnell

Die Zeit vergeht viel zu schnell. Wenn sich der morgige Tag dem Ende entgegen neigt, sind bereits drei Wochen meines Praktikums an der Grundschule vorbei – drei richtig tolle Wochen. Das bedeutet: Mir bleiben noch drei Wochen bis zum Ende des Praktikums und bis zum Beginn des nächsten Semesters an der Ruhr-Universität.

Gerade wünsche ich mir, dass es kein sechswöchiges, sondern ein viel längeres Praktikum wäre. Es macht mir tierisch viel Spaß und bereitet so viel Freude. Da ist der Ausblick auf das Sitzen im Hörsaal und in überfüllten Seminarräumen eher mit wenig Vorfreude versehen.

Ich habe in diesen drei Wochen schon eine ganze Menge gelernt. Immer besser gelingt es mir einen Einblick in die Organisation Schule zu bekommen – mit allen Höhen und Tiefen. Und vor allem skizziert sich immer mehr ein eindeutiges Bild davon, was mich in meiner Zukunft als Lehrer erwartet. Vor dem Beginn des Praktikums hatte ich ein wenig Angst davor zu entdecken, dass dieser Beruf vielleicht doch nichts für mich ist. Diese Angst ist mittlerweile wie weggeblasen. Es macht mir Spaß. Und es war die richtige Entscheidung diesen Weg eingeschlagen zu haben.

Die erste Klasse, die ich Tag für Tag und die meiste Zeit begleite, habe ich richtig lieb gewonnen. Es ist aber auch eine tolle Sache, wenn man morgens von so viel Lebensfreude begrüßt wird – hat was. Ich fühle mich wohl, mir geht es dort gut. Und ich merke, dass ich dort etwas bewirken kann – ein tolles Gefühl.

Nächste Woche werde ich zum ersten Mal selbst unterrichten. Zwar habe ich schon als Vertretung in anderen Klassen für einen reibungslosen Ablauf gesorgt, aber diese Stunden waren ja nicht von mir geplant und organisiert. Ich bin sehr gespannt, wie sich diese erste Stunde entwickeln wird. Insgesamt werde ich ja sechs Stunden leiten und habe so einiges vor.

Was mich besonders an diesen drei Wochen überrascht hat: Während ich von Kommilitonen, die auf einem Gymnasium ihr Praktikum absolvieren, die ganze Zeit nur höre, dass es alles langweilig ist, weil sie da nur hinten sitzen und beobachten, bin ich immer mitten im Geschehen und voll und ganz in den Unterricht eingebunden. Wahrscheinlich vergeht deshalb die Zeit so schnell. Es gibt einfach immer etwas zu tun, etwas zu beobachten oder zu helfen. Das ist auch gut so, weil ich dann abends zu mir sagen kann, dass ich auf jeden Fall eine Menge geleistet und geschafft habe.

Alles in allem kann ich also nur sagen: Es macht mir sehr viel Spaß dort und ich möchte noch mehr als drei Wochen Zeit haben… aber immerhin weiß ich so, dass ich jeden Moment genießen muss… auch wenn es manchmal sicherlich stressig und nicht ganz so einfach ist… und ich werde dann mal nächste Woche von meiner ersten Stunde berichten. Versprochen!

Der Klempner mit der roten Mütze und 25 tolle Jahre

Der Klempner mit der roten Mütze und 25 tolle Jahre

Er trägt eine rote Mütze. Von Beruf ist er Klempner. Er flitzt durch grüne Röhren. Die Prinzessin rettet er – immer wieder. Seine Abenteuer sind spannend, obwohl sie doch alle irgendwie ziemlich ähnlich sind. Und so ziemlich jeder kennt ihn.

In diesem Jahr feiert der Klempner Mario aus dem Hause Nintendo seinen 25. Geburtstag. 1984 flimmerte er das erste Mal über die Bildschirme. Und heute tut er es immer noch. Wahrscheinlich ist er beliebter denn je. Er ist ein Allrounder. Er kann golfen wie Tiger Woods, Fußball spielen wie Mesut Özil, Tennisbälle über das Netz hämmern wie Roger Federer und besser Kart fahren als Schumacher seinen Mercedes um die Kurve schiebt.

Es ist schon verrückt. Mario begleitet mich fast mein ganzes Leben. Ich habe so gut wie jedes seiner Spiele aus der “Super Mario Bros.”-Reihe gespielt. Die Spiele haben alle einen Nenner, aber sind dennoch immer wieder verschieden. Der Auftrag ist immer klar: Rette die Prinzessin. Der Weg zum Ziel ist immer ein wenig anders.

Viele Dinge kommen und gehen. Die eine Generation wird mit He-Man groß, die nächste mit den Power Rangers und so weiter. Aber eine Konstante gibt es seit 25 Jahren. So ziemlich jedes Kind kennt Mario. Und viele sind sicherlich auch richtige Fans und würden bei Facebook sofort und ohne zu zögern auf den “Gefällt mir”-Button klicken.

Ich möchte nun aber nicht endlos schwärmen, sondern euch einfach dieses Video an die Hand geben. Es zeigt in etwas mehr als 5 Minuten die Geschichte des kleinen Klempners, der sich in die Herzen von Millionen gehüpft hat. Wirklich sehr sehenswert…

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Song der Woche: Cassandra Steen feat. Adel Tawil – Stadt

Willkommen zur 69. Ausgabe von “Song der Woche”. Dieses Mal gibt es einen Song auf die Ohren, den man auf meinem Blog eher nicht vermuten würde, weil er eigentlich nicht in meinen Musikgeschmack passt. Aber naja… mein Musikgeschmack ist eh ein wenig breiter gefächert als so mancher da draußen denken mag.

Wie ihr dem Titel sicherlich schon entnommen haben werdet, geht es um “Stadt” von Cassandra Steen, den sie gemeinsam mit Adel Tawil, bekannt durch Ich + Ich, aufgenommen hat.

Der Song erschien 2009 als Single und auf Cassandra Steens zweitem Studio-Album “Darum leben wir”. Er schaffte es in den deutschen Charts auf den zweiten Platz. In Österreich reichte es für Platz 3.

Ich kann gar nicht genau sagen, was mir an dem Song nun besonders gut gefällt. Ich glaube, dass es am Zusammenspiel der beiden kraftvollen und interessanten Stimmen liegt. Und der deutsche Text gefällt mir auch ganz gut. Ja… ich denke, dass der Text auch ein wenig Schuld trägt. Was sagt ihr denn? Wie gefällt euch der Song?

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Cover vs. Original 2.0: Runde 5 – Hurt

Cover vs. Original 2.0

Es kommt einem am Ende der vierten Runde so vor als sei man mitten im Boxkampf zwischen Wladimir Klitschko und Samuel Peter. Während die Originale Runde für Runde punkten, klammern die Cover-Versionen nur und haben im Grunde keine Chance. Es droht der frühzeitige Knock out! Das Original zu “The Power of Love” von Frankie Goes To Hollywood konnte sich eindeutig gegen die Cover-Version von Oomph! durchsetzen. Somit führen die Originale nach vier Runden souverän mit 4:0.

Ob die Spannung noch einmal zurückkehrt? Vielleicht gibt es ja einen “Überraschungsschlag” der Cover-Versionen in der fünften Runde. Dann könnte es doch noch einmal ein wenig interessant werden. Aber ob dies auch geschieht? Wir werden sehen… vorher aber noch der gewohnte Blick auf den Zwischenstand:

Cover vs. Original 2.0 - Zwischenstand nach Runde 4

Das nächste Duell wurde von Paramantus vorgeschlagen. An dieser Stelle möchte ich mich dafür schon einmal herzlich bedanken. Nun aber los…

Im Jahr 2002 nahm der US-amerikanische Country-Sänger Johnny Cash, der heute vor sieben Jahren verstarb († 12.09.2003), den Song “Hurt” auf. Er erschien auf dem Album “American IV: The Man Comes Around” und wurde 2003 als Single ausgekoppelt. Der Song fand eine wahnsinnig hohe Beachtung – nicht nur in der Country-Szene…

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Das Original zu diesem Song stammt aus dem Jahr 1994 und ist von den Nine Inch Nails. Es wurde auf dem Konzeptalbum “The Downward Spiral”, welches vielfach mit Platin ausgezeichnet wurde, veröffentlicht. Der Song “Hurt” fand allerdings eher weniger Beachtung und wurde auch nicht als Single ausgekoppelt.

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Es liegt erneut in euren Händen. Cover oder Original? Johnny Cash oder Nine Inch Nails? Welche Version gefällt euch ganz persönlich besser – und warum? Alle Stimmen, die per Kommentar bis zum 26.09.2010 um 14 Uhr eingehen, werden für das Voting gezählt. Und nun bleibt mir nur noch in alter Michael Buffer Manier zu sagen: Let’s get ready to rumble…

Dorstival – Rock auf der Halde 2010: Der Freitag ist vorbei, aber gleich geht es weiter…

Dorstival - Rock auf der Halde 2010

Es war dunkel, matschig, ab und an gab es leichten Nieselregen und trotz der eher bescheidenen Umstände war die Stimmung gar nicht mal so schlecht. So kann man den gestrigen Abend beim Dorstival – Rock auf der Halde 2010 wohl treffend beschreiben.

Wir kamen gegen 21:15 Uhr auf dem Festivalgelände an. Dann wurden schnell die Festival-Bändchen besorgt und es ging Richtung Bühne. King’s Tonic spielten bereits auf der gar nicht mal so kleinen Bühne. Die Stimmung war echt in Ordnung. Soundtechnisch gab es nichts zu meckern. Und der Auftritt war solide. Mir hat es gefallen. Vielleicht schaue ich mir die Jungs in der Zukunft noch einmal an. Who knows?

Gegen 22:15 Uhr betraten dann die Jungs von Rantanplan die Bühne. Und auch wenn ich kein Fan von Ska-Punk bin, muss ich sagen, dass der Auftritt nicht von schlechten Eltern war. Für gute Stimmung haben sie gesorgt. Kann aber auch am erhöhten Alkoholpegel der Masse und meiner Person gelegen haben… hm… dazu äußere ich mich besser nicht weiter. Nach Rantanplan sollte dann noch eine Band spielen, die uns aber nicht wirklich interessierte. Also ging es Richtung Heimat.

Und heute geht es gegen 16 Uhr wieder auf die Hürfeld-Halde. Dann spielt Without Wax, eine junge Pop-Rock-Band aus Wesel. Im Anschluss daran werde ich eine ungewohnte Expedition wagen, denn dann gibt es Hip Hop auf die Ohren. Für den Notfall halte ich Ohrenstöpsel bereit, aber ich denke, dass ich das auch so überstehen werde. Ist auch ganz interessant, weil einer der zwei Hip Hop Acts mit mir zusammen Abitur gemacht hat. (Schlakks und Bizzy Beatz)

Danach geht es weiter mit der britischen Band Drop out Luke, gefolgt vom Minimalisten Zwakkelmann. Im Anschluss gibt es The Strutters auf die Ohren, die mit Covern von Ozzy Osbourne, Black Sabbath und so weiter um die Ecke kommen. Meinen persönlichen Abschluss des Dorstivals werden dann die Jungs von Extrabreit gestalten. Danach werden zwar noch zwei Bands spielen, aber meine Wenigkeit muss morgen früh raus, da es für mich dann nach Köln geht. Daher werde ich nicht bis 1:00 Uhr auf der Halde verweilen, sondern nach Extrabreit – gegen 23:00 Uhr – den Heimweg antreten.

Im Großen und Ganzen ist da nicht viel, was genau meinen Geschmack trifft, aber man muss ja auch mal experimentieren und für andere Dinge offen sein… und nun sollte ich doch mal was essen und dafür sorgen, dass ich um 16 Uhr auch in den Startlöchern stehe.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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