Monatsarchiv für September 2010

 
 

Die Entscheidung ist gefallen – Die Freundin von Scar heißt Sally

Die Entscheidung ist gefallen - Die Freundin von Scar heißt Sally

Vor fast zwei Wochen habe ich euch um eure Mithilfe gebeten. Ihr solltet Namensvorschläge für die neue Freundin von Scar machen, die zu dem Zeitpunkt noch namenlos war. Mittlerweile ist die Entscheidung gefallen. Sie heißt nun Sally und ist scheinbar auch selbst damit sehr zufrieden. Scar hat sich übrigens auch über den Namen gefreut.

Eines kann ich auf jeden Fall sagen. Die Auswahl des Namens fiel gar nicht leicht, denn ihr hattet durchaus interessante Vorschläge parat. Genannt wurden Scarlett, Red, Lillith, Face, Skin, Bloody Mary, Skitty, Chain, Leila, Bonnie, Dana und eben Sally. Letztendlich haben wir uns dann für Sally entschieden, denn für einen Namen mussten wir uns entscheiden. Immer diese fürchterliche Qual der Wahl…

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die einen oder gar mehrere Vorschläge gemacht haben. Ich war echt erfreut über die vielen Reaktionen, die meine Frage hervorgerufen hat. Mal sehen wann und wie Sally hier in Zukunft in Erscheinung tritt. Erst einmal heißt es aber wohl abwarten und Tee trinken.

Der Ghostwriter

Der Ghostwriter

Heute möchte ich euch mit wenigen Worten einen Film vorstellen, den ich für sehenswert halte. Er ist meiner Meinung nach kein geniales, aber doch ein ganz gutes Werk. Es geht um den Film “Der Ghostwriter” von Roman Polanski. Er wurde auf der diesjährigen Berlinale vorgestellt und basiert auf einem Politthriller von Robert Harris. Wie immer starten wir ganz langsam mit einem kurzen Blick auf den Plot des Films und schieben dann gemächlich den Trailer hinterher.

Nach dem mysteriösen Ableben des ursprünglichen Autoren wird ein renommierter Ghostwriter engagiert, das Verfassen der Memoiren des ehemaligen britischen Premiers Adam Lang zu übernehmen. Dazu erhält er das ursprüngliche Manuskript und Sessions mit Lang, der sich mit seiner Entourage, darunter Ehefrau Ruth und Assistentin Amelia, in der Villa eines Mäzens auf Martha’s Vineyard befindet. In die angespannte Atmosphäre platzt die Nachricht, dass Lang gemeinsame Sache mit der CIA gemacht haben soll. Der Ghostwriter sticht in ein Wespennest.

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Es geht um globale Politik, um Kooperation mit der CIA, um Intrigen, um Spannung, um Verschwörung, um das “nationale Klima”, um die Bezüge zur Realität und um so einiges mehr. Aber ich will ja nicht alles verraten. Sonst lohnt es sich ja gar nicht mehr den Film selbst noch zu schauen.

Ewan McGregor und Pierce Brosnan sind in diesem Politthriller die Hauptpersonen schlechthin. Und sie spielen ihre Rollen gut. Vor allem Ewan McGregor passt meiner Meinung nach sehr gut in die Rolle des Ghostwriters. Er handelt wenig aufgrund von eigener Initiative, sondern wird den gesamten Film über mehr oder weniger nur zu Reaktionen gezwungen. Diese Tatsache sorgt von Beginn an für eine spannende Atmosphäre und lässt an eine Ratte im Käfig denken, die in einer unbeschreiblichen Abhängigkeit ihr Dasein fristet.

Bezüge zur Wirklichkeit sind im Film reihenweise vorhanden. Dies macht ihn wahrscheinlich noch interessanter, weil so der Realismus Einzug erhält. Es muss nicht lang darüber gegrübelt werden für wen die Person des Adam Lang steht.

Der Film zeichnet sich nicht durch grenzenlose Spannung und Gänsehaut-Feeling auf höchstem Niveau aus, sondern eher dadurch, dass sich die Spannung ganz langsam aufbaut und irgendwann der Showdown näher rückt. Man spürt die ganze Zeit nur eine Art Beklemmung und eine grundsätzliche Anspannung – sehr interessant.

Mehr möchte ich zu “Der Ghostwriter” aber auch gar nicht sagen. Schaut ihn euch einfach selbst an. Ich kann es nur empfehlen.

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Quelle des Zitats: kino.de

Double Headliner Show for Fans: Agonoize und Terminal Choice in der Matrix

Double Headliner Show for Fans: Agonoize und Terminal Choice in der Matrix

Gestern Abend machte ich mich also gegen 17:30 Uhr auf den Weg nach Bochum, denn die “Double Headliner Show for Fans” mit Terminal Choice und Agonoize stand auf dem Programm. Ich kam eine halbe Stunde nach Einlass-Beginn dort an. Somit habe ich mir das Stehen in der langen Schlange, das man ja kennt, erspart.

Der KISS-Stempel

Da gestern neben dem Konzert ab 22 Uhr auch noch das normale “Club-Programm” lief, gab es für alle Konzert-Teilnehmer einen Stempel auf die Hand… passenderweise von KISS – irgendwie cool. Nun denn… das nur als Randnotiz. Nach wenigen Minuten war dann das erste Krefelder in meiner Hand. Und anschließend auch gleich noch bekannte Gesichter getroffen. So konnte ich mir die restliche Wartezeit bis zum Beginn des Konzerts ganz gut vertreiben.

Terminal Choice

Und dann ging es auch schon los. Terminal Choice betraten die Bühne. Da ich relativ weit hinten stand, war es schwierig “ordentliche” Fotos zu schießen. Wirklich zufrieden bin ich mit den Resultaten auch nicht. Aber weiter vorne wollte ich auch nicht stehen. Egal… weiter im Text. Terminal Choice spielte alles, was ich von ihnen erwartet hatte.

Terminal Choice

Da waren unter anderem Knaller von alten Alben dabei. So zum Beispiel “Menschenbrecher”, “Don’t Go” und “Injustice”. Aber auch das neue Album “Übermacht” wurde ordentlich präsentiert. “We are back!”, “Kommerz”, “I’m a Monster” und “Keine Macht” wurden zum Beispiel gespielt. Interessant fand ich die Tatsache, dass die Band mehrfach innerhalb anderer Lieder Zeilen aus “We are back!” anstimmte. Zwischendurch wurde dann noch ein Krefelder besorgt und getrunken.

Terminal Choice

Ihr Auftritt dauerte gute 75 Minuten. Vier Zugaben gab es zu hören. Und zwischen den Songs gab es auch immer wieder interessante Konversationen auf der Bühne. Insgesamt gesehen auf jeden Fall ein gelungener Auftritt der Band. Auch wenn ich mich über eine längere Spielzeit gefreut hätte. Allerdings muss ich auch sagen, dass sich zu diesem Zeitpunkt schon die Fahrt dorthin gelohnt hatte.

Agonoize

Nach einer Umbauphase von 15 Minuten ging es dann gegen 21:30 Uhr mit der zweiten Band des Abends weiter. Wir hatten uns unterdessen ein wenig weiter nach vorn bewegt. Aber auch nicht sehr viel weiter, denn am Eingang stand ein Schild, welches davor warnte, dass man in den vorderen Reihen mit Kunstblut und Kunstsperma auf Leid und Kleidung rechnen muss.

Agonoize

Auch Agonoize, die ich bereits im Februar 2010 gesehen hatte, brachten im Grunde alle Songs, die die Fans lieben. “Alarmstufe Rot”, “Staatsfeind”, “Schaufensterpuppenarsch”, “Femme Fatale”, “Koprolalie” oder “Gottlos” heizten ordentlich ein. Generell war es zu diesem Zeitpunkt so heiß in der Matrix geworden, dass “nicht schwitzen” einer “Mission Impossible” nahe kam. Und die Warnung am Eingang war – wie man nach wenigen Minuten wusste – eindeutig berechtigt. Kunstblut-Fontänen spritzen ins Publikum – mehrfach. Und gegen Ende des Konzertes machte sich dann auch ein Strahl Kunstsperma auf die Reise. Show ist eben manchmal alles.

Agonoize

Auch ihr Auftritt dauerte insgesamt 75 Minuten. Sie spielten drei Zugaben. Dann ging das Licht an. Alles vorbei. Wenige Sekunden später begann bereits die Demontage auf der Bühne.

Beide Bands haben jeweils einen gelungenen Auftritt hingelegt, der die Menge auf jeden Fall mitgerissen hatte. Zum Abschluss habe ich mir dann noch ein Bierchen gegönnt, da das Konzert eher zu Ende war als ich das eingeplant hatte. Und dann ging es auch wieder nach Hause.

Mein Fazit kurz und knapp: Ein genialer Abend, der in meinen Erinnerungen sicherlich noch lange Zeit verweilen wird.

Styling-Tipp: Schwarze Krawatte zum schwarzen Hemd

Styling-Tipp: Schwarze Krawatte zum schwarzen Hemd

Heute Abend geht es mal wieder auf ein Konzert. Endlich. Habe mich da jetzt auch schon seit der Ankündigung des Veranstalters drauf gefreut. Die Karte hatte ich nur wenige Minuten später gekauft.

Und wie immer kam vor wenigen Stunden die spannende Frage auf: Was soll Mann anziehen? Ich habe mich für Hemd, Hose und Krawatte entschieden. Alles schlicht schwarz. Hat ein bissle was von Beerdigung. Dazu werden noch meine schicken Ranger-Stiefel, die ich gerade von allem möglichen Schmutz befreit habe, getragen.

Interessant finde ich die Tatsache, dass mir meine Anzughose noch so gerade eben passt. Vor einem halben Jahr brauchte ich noch einen Gürtel, damit sie mir nicht vom Arsch rutscht. So kann sich das ändern. Gott sei Dank. Obwohl… noch mehr zunehmen bedeutet dann zwangsweise auch, dass ich mir eine neue Hose kaufen muss. Ich sollte mir meinen Plan – noch 5 Kilo zunehmen – nochmal durch den Kopf gehen lassen.

Wahrscheinlich wird es spätestens nach der ersten Band eh wieder so warm in dem Schuppen sein, dass mindestens die Krawatte in die Tasche wandert… aber egal. Heute ist mir nach Krawatte. Die Digicam ist auch einsatzbereit. Mal schauen, dass ich wenigstens ein paar gute Bilder geknipst bekomme. Denn ich habe heute nicht vor mich in die ersten Reihen zu quetschen. Lieber etwas weiter hinten stehen mit genügend Platz und einem Bierchen in der Hand.

Morgen werde ich berichten. Und nun freue ich mich erst einmal auf einen coolen Abend. Achja… ich habe ja noch gar nicht gesagt welche Bands ich sehen werde. Das muss ich auf jeden Fall noch nachholen. Also… ich schaue Terminal Choice und Agonoize. Yuhuuu!!!

The Expendables

The Expendables

Sylvester Stallone, Dolph Lundgren, Mickey Rourke, Jet Li, Jason Statham, Terry Crews, Randy Couture, Steve Austin, Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis. Alle in einem Film. Unglaublich, aber wahr. Okay… Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis haben lediglich kleine Gast-Rollen – mehr nicht. Der Film läuft seit kurzem im Kino. Die Masse an guten Schauspielern hat mich geködert. Die Regie hat übrigens Stallone übernommen. Er hat mit “The Expendables” an die Actionfilme der 80er und 90er Jahre anknüpfen wollen. Naja… es ist ihm auch gelungen. Jetzt aber erstmal kurz einige Zeilen zum Plot:

The Expendables nennt sich ein Trupp bestens ausgebildeter Söldner, der von dem mit allen Wassern gewaschenen Barney Ross befehligt wird. Von dem undurchsichtigen Church, der den Mord an seinem Sohn rächen lassen will, erhalten sie den Auftrag, den Diktator Garza in seiner Bananenrepublik zu töten und den alten, demokratisch gewählten Präsidenten wieder zu installieren. Schnell stellen Ross und Co. fest, dass Garza zum einen von der CIA gedeckt wird, ihr Auftraggeber zum anderen mit falschen Karten spielt. Und dann heftet sich mit dem durchgeknallten Gunnar Jenssen auch noch ein unehrenhaft aus der Gruppe ausgeschiedener Killer an die Fersen der Expendables.

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Kurz und schmerzlos: Wer auf Geballer ohne Ende, Explosionen, Feuer und verbale Einzeiler steht, der ist bei diesem Film genau richtig. Wenn man oberflächliche Action ohne Tiefgang sehen will und das Gehirn auf Standby schalten möchte, ebenso.

Der Film gibt nicht sonderlich viel her. Kein einziger Charakter entwickelt in diesem Film Profil. Sie sind viel mehr eine Karikatur als alles andere. Der Plot ist irgendwie voller Staub und Spinnweben – wahrscheinlich, weil er in einer Kiste jahrelang verrottete und keine Beachtung fand. Neuartig ist hier nichts. “Innovation” muss man in diesem Fall mit “Fehlanzeige” übersetzen.

Action ist ausreichend vorhanden. In dieser Hinsicht ist der Film ein absolutes Feuerwerk. Nur für kleinere, meist unbedeutende Dialoge wird mal Waffenstillstand vereinbart. So kann durchaus Spannung aufkommen. Auch wenn jedem relativ schnell klar sein sollte, wer am Ende des Films die Hosen anhaben wird.

Die musikalischen Untermalungen können sich – meiner Meinung nach – durchaus hören lassen. Sie sorgen an manchen Momenten durchaus für eine interessante Atmosphäre.

Der Film ist kein “großes Kino”, aber für einen Abend, an dem man einfach nur abschalten will, kann ich ihn auf jeden Fall empfehlen… wer etwas Anspruchsvolles sucht, der sollte allerdings seine Suche fortsetzen.

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Quelle des Zitats: kino.de

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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