Dieses Semester läuft unter dem Motto: Abwechslung tut gut!

Das Wintersemester 2010/2011 steht unter einem anderen Stern als die bisherigen Semester, die ich hinter mir habe. Warum? Ganz einfach: Ich belege nicht einen einzigen Kurs aus meinen beiden Studienfächern. Dafür nehme ich an verschiedenen Veranstaltungen anderer Disziplinen teil. Natürlich kann ich mir jede Veranstaltung anrechnen lassen. Und sie sind auch alle für mich wichtig.

Wenn man an der Ruhr-Universität Bochum den Studiengang des Zwei-Fach-Bachelors wählt, dann wird man mehr oder weniger dazu verdonnert ein paar Kurse im sogenannten Optionalbereich zu belegen. Das sind dann Dinge wie “interdisziplinäre Studieneinheiten”, Fremdsprachen, Praktika oder auch Veranstaltungen, die sich um Informationstechnologien oder um Kommunikation, Präsentation und Argumentation drehen.

Ein paar Punkte habe ich schon in den letzten Semestern nebenher abgedeckt. Und dieses Semester gibt es dann den Rest. Eigentlich belege ich sogar zu viele Veranstaltungen, aber egal… die Punkte hole ich mir… und lasse sie mir später teilweise im Bereich des Master-Studienganges anrechnen.

So kommt es also, dass ich dieses Jahr fern ab von Geschichte und katholischer Theologie neue Felder erforsche. Ich habe mich zum Beispiel für ein Seminar und eine Vorlesung aus dem Bereich der Politikwissenschaft entschieden. Hier geht es dann um das politische System Deutschlands und die Strukturpolitik der Bundesländer im Vergleich. Ziemlich spannend. Und ich bin ja auch ziemlich interessiert, wenn es um die Politik geht. Schon in dieser Woche fanden beide Veranstaltungen statt. Das vorgestellte Programm hat mich auch überzeugt.

Außerdem nehme ich an einer Vorlesung teil, die mir zeigen wird, wie “Geographen reisen”. Als Ringvorlesung konzipiert wird hier innerhalb eines Semesters ein Einblick in die unterschiedlichen geografischen Zugriffe auf bestimmte Orte und Räume dieser Welt geboten. Von Bremen, nach Mallorca und weiter in die USA. Nach China und Bolivien wird es auch gehen. Die Schweiz wird auch “besucht”. Klang heute in der Vorstellung alles sehr, sehr spannend. Vor allem hat diese Vorlesung ein spannendes Konzept… ich bin gespannt.

Latein steht auch noch auf der Tagesordnung. Und damit ich nicht unter der Woche so viele Stunden anhäufe, habe ich mich entschieden an zwei Blockveranstaltungen teilzunehmen. Für eine habe ich auch schon die Teilnahme-Bestätigung. Für die andere fehlt diese leider noch. Auf jeden Fall werde ich an einer Veranstaltung teilnehmen, die sich mit unterschiedlichen Methoden der Wissensvermittlung beschäftigt. Passt ganz gut, da ich ja bekanntlich Lehrer werden will. Und da erhoffe ich mir auch zusätzliche Erkenntnisse über diesen Bereich hinaus.

Insgesamt gesehen ist es immer recht spannend, wenn man sich von den eigenen Fächern wegbewegt, denn man verlässt bekanntes Terrain und geht einen eher unbekannten Pfad. Angeheizt wird das Ganze dadurch, dass man diese Veranstaltung meist gemeinsam mit Studenten besucht, die diese Veranstaltung im Rahmen ihrer Fächer studieren. Für diese ist das quasi “ihr Wohnzimmer”. Aber das macht auch einen großen Reiz aus. Denn hier muss man sich sicherlich mehr beweisen, mehr einlesen, mehr hineinbeißen als bei einer Veranstaltung zum eigenen Fach.

Ich freue mich auf dieses Semester. Abwechslung tut gut! Und langweilig wird es auf keinen Fall. Was will man mehr?

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.

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