Ich bin ein absoluter Dokumentationen-Gucker. Sie nehmen hinter “meinen” Serien, die ich verfolge, eindeutig den zweiten Rang ein. Filme schaue ich bei weitem nicht so häufig. Ist schon irgendwie komisch, oder? In meinem Bekanntenkreis werden nämlich meist eher Filme verschlungen und Dokumentationen eher am Rande beachtet.
Mich interessiert eine Vielzahl an Themen. Ich habe ja auch wahnsinnig viele Interessen. Und das schlägt sich dann natürlich auch bei den Doku-Themen nieder. Am häufigsten schaue ich glaube ich Dokumentationen zu geschichtlichen Ereignissen. Und dann natürlich ganz besonders zu meinen “persönlichen Forschungsschwerpunkten”. Viele wissen bereits, dass ich eher für die Neuzeit zu begeistern bin und ich neben den Veranstaltungen an der Ruhr-Uni immer mal wieder gern selbst an einigen Themengebieten forsche – vorzugsweise zu Themen aus dem Bereich des Zweiten Weltkrieges und des Dritten Reiches. Also werden da auch ziemlich viele Dokumentationen geschaut, denn so kann man durchaus neue Anreize gewinnen. Aber ich schaue auch genauso gerne eine Dokumentation über das Mittelalter oder die Antike, wenn sie gut gemacht ist. Aber ob eine Doku nun gut oder schlecht ist ist wiederum ein so weites Feld, dass ich darüber locker einen eigenen Artikel schreiben könnte.
Dokumentationen zu Sport, Politik, Naturwissenschaften und Religion finden aber auch immer meine Aufmerksamkeit. Sei es nun eine Dokumentation über den “Krieg” beziehungsweise “bewaffneten Konflikt” in Afghanistan, über den Prozess gegen Saddam Hussein aus dem Jahre 2005, über den BVB und die finanzielle Krise vor wenigen Jahren, über den gläsernen Bürger, über erdähnliche Planeten und so weiter – vieles interessiert mich und wird einfach nur geschaut.
Zuletzt habe ich mir mehrere Dokumentationen über die Geschichte der Luftfahrt angeschaut. Ein sehr interessantes Thema, welchem ich bisher eher wenig Interesse gewidmet habe. Aber durch diese Dokumentationen habe ich dann auch mal “geforscht” und das eine oder andere dazu gelesen – spannend. Und ich glaube, dass das auch das Ziel sein sollte. Eine Dokumentation schauen ist zwar sicherlich hilfreich, wenn man sich einen Überblick verschaffen will, aber wenn man sich wirklich auskennen will, dann muss man weit darüber hinaus gehen. So ähnlich verhält es sich ja auch mit Wikipedia. Zum Schaffen eines Überblicks ist die Seite genial, aber für eine weitere Vertiefung gänzlich ungeeignet. Zwar gibt es auch wirklich geniale Dokumentationen, die einem wirklich sehr, sehr viel vermitteln, aber es gibt eben auch die bekannten “schwarzen Schafe”.
So… was ich eigentlich nur sagen wollte: Ich schaue immer wieder Dokumentationen – manchmal auch mehrfach. Und bekomme so immer wieder Anreize für interessante Themen, die es näher zu erforschen gibt. Macht ihr das auch? Oder mögt ihr Dokumentationen nicht? Eine Begründung wäre dann natürlich auch durchaus interessant.
Ich werde mich nun erst einmal nach einem schönen Tag, der aber auch durchaus anstrengend war, ein wenig ausruhen und Kraft für das Wochenende tanken. Morgen geht es nämlich gleich wieder “auf Tour”. Und da muss ich ja wieder möglichst fit sein.


schrieb am 15. Oktober 2010
Also, ich gucke lieber Dokus, als diesen Quatsch im TV. Arte und 3Sat, Phoenix und keine Ahnung, die machen gute Dokus.
Die Thematik ist mir eigentlich egal, Tierdokus sind immer wieder ok, solange die Sachen nicht über das Leid berichten, das habe ich irgendwie derzeit zu genüge gesehen.