Monatsarchiv für Oktober 2010

 
 

Goodbye Projekt 52!

Goodbye Projekt 52!

In den letzten Wochen habe ich nicht einen einzigen Beitrag zum Projekt 52 geleistet. Zuletzt war ich Anfang August in dieser Hinsicht aktiv. Und auch damals hinkte ich schon mehrere Themen hinterher. Mittlerweile sind es bereits 20 Themen. Und das ist mir einfach zu viel.

Daher habe ich mich dazu entschlossen dieses Jahre nicht mehr am Projekt 52 teilzunehmen. Ich komme einfach nicht dazu. Und wenn man sich nicht an den “Zeitplan” hält, dann verfällt man irgendwann in eine Art Lethargie. Und da komme ich dieses Jahr im Bezug auf das Projekt 52 einfach nicht mehr raus. Ich habe großen Respekt vor allen, die es auch dieses Jahr wieder einmal geschafft haben am Ball zu bleiben. Im Jahr 2009 ist mir das auch noch richtig gut gelungen, doch in diesem Jahr sollte es irgendwie nicht sein.

Ich bin mal gespannt, ob es 2011 erneut einen Durchgang geben wird. Und vielleicht mache ich dann ja auch wieder mit. Sari hat vor einiger Zeit mit diesem Projekt etwas wirklich Wunderbares geschaffen, das richtig viel Spaß machen kann, wenn man sich da richtig bemüht. Hat halt einfach dieses Jahr nicht geklappt. Sind am Ende vielleicht aller guten Dinge drei?

Nun steht natürlich auch noch folgende Frage im Raum: Was wird aus der Voodoo-Puppe Scar und seiner Freundin Sally? Sicher ist: Sie werden ganz bestimmt nicht komplett von der Bildfläche verschwinden. Sie bleiben dem Blog auf jeden Fall erhalten. Nur in welcher Funktion sie weiter hier teilhaben werden, steht noch nicht fest. Da zerbreche ich mir noch mein kleines Köpfchen. Sollte jemand von euch eine Idee haben… ich habe für Vorschläge jeglicher Art ein offenes Ohr… einfach einen Kommentar verfassen oder mich anders kontaktieren.

Irgendwie ist es schon schade, wenn man so ein tolles Projekt verlässt, aber es bringt einfach nichts mehr weiter teilzunehmen. Gleiches gilt im Grunde auch für das Projekt Farbe bekennen 2010, denn auch da komme ich nicht wirklich hinterher. Und auch da fehlt mir der Elan. Die letzten drei Fotos zum Projekt zwölf2010 werde ich aber ganz sicher noch vorzeigen. Dann habe ich am Ende wenigstens ein Fotoprojekt bis zum Ende bestritten… am Ende immer noch ein ganz guter Schnitt für dieses Jahr, das es einfach nicht anders zulässt. Und damit ist denke ich alles Bedeutende dazu geschrieben.

Song der Woche: Grendel – Soilbleed (v.3)

Nachdem ich nun meinen ersten Uni-Tag im Wintersemester 2010/2011 hinter mich gebracht und auch direkt mein erstes und einziges Referatsthema für dieses Semester abgegriffen habe (mehr dazu vielleicht in einem gesonderten Artikel), gibt es natürlich wie gewohnt noch den Song der Woche – denn es ist ja wieder einmal Montag. Dieses Mal stehe ich – zugegebenermaßen – noch unter dem nachhaltigen Eindruck des Infacted Festivals 2010 in der Bochumer Matrix, welches ich Freitag Abend besucht habe.

Dort hat mich die niederländische Aggrotech-Band namens Grendel begeistert. Seit 10 Jahren machen VRLK, M4RC und MRK0 nun schon musikalisch auf sich aufmerksam. Ihr bevorzugtes Gebiet: Die düsteren Tanzflächen Europas. Und diese haben sie in den letzten Jahren immer mehr erobert.

Der Song “Soilbleed (v.3)” erschien im Jahr 2005 auf der EP “Soilbleed”. Er ist also mittlerweile auch schon nicht mehr taufrisch. Aber die Fans bringt er immer noch zum Tanzen. Habe ich ja am Freitag live und in Farbe miterleben dürfen. Und es war auf jeden Fall ein richtig cooles Erlebnis. Zwar muss man sicherlich eine Vorliebe für elektronische Klänge beziehungsweise für das Genre Aggrotech haben, damit man mit dem Song wirklich was anfangen kann, aber ich denke, dass Reinhören an sich erst einmal nicht schadet… und ich bin ja bekanntlich ein leidenschaftlicher Hörer solcher Songs.

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Cover vs. Original 2.0: Runde 7 – Flugzeuge im Bauch

Cover vs. Original 2.0

Die sechste Runde des Kampfes zwischen Cover-Versionen und den Originalen ist vorbei. Und erneut ging der Sieg an das Original. Die Rolling Stones konnten sich mit 4:0 gegen Melanie, die “Ruby Tuesday” coverte, durchsetzen.

Ich muss sagen, dass mir die Entscheidung mehr als schwer gefallen wäre, wenn ich diese hätte treffen müssen. Wahrscheinlich hätte ich aber das Cover gewählt. Es ist für mich schon ein wenig überraschend, dass Melanie nicht eine einzige Stimme von euch bekommen hat. Aber naja… solche Duelle haben ihre eigenen Gesetze – merkt man immer wieder…

Bevor wir nun in die siebte Runde starten, möchte ich mich bei allen Lesern und Kommentatoren bedanken. Gestern wurde hier nämlich der 4000. Kommentar gezählt – geschrieben von Fredde. Ich hätte nie gedacht, dass hier mal so viele Kommentare zusammenkommen. Danke!

Nun noch der Blick auf den Zwischenstand: Durch den erneuten Sieg des Originals steht es nun schon 5:1. Die Cover-Versionen können nur noch dann diesen Kampf gewinnen, wenn ab jetzt jede Runde an sie geht. Sollte in dieser Runde das Original gewinnen, dann steht der Sieger fest. Und dieses Mal wird der Kampf dann auch enden – vorzeitig. Nun aber zum nächsten Duell, welches mir von einem guten Kumpel vorgeschlagen wurde. Er ist ebenso wie meine Wenigkeit zu entschuldigen, da das Ganze unter Einfluss von Alkohol geschah.

Cover vs. Original 2.0 - Zwischenstand nach Runde 6

Im Jahre 1998 stürmt der damalige Soap-Star Oli P. die deutschen Charts – mit einem Cover zu “Flugzeuge im Bauch” und der gehörigen Unterstützung von Sängerin Tina Frank. Wochenlang hält sich der Song auf Platz 1 der Charts und sorgt für eine ordentliche Menge an Gesprächsstoff.

http://video.google.com/videoplay?docid=136700335336264236

Das Original stammt von einem der erfolgreichsten deutschen Musiker aller Zeiten – Herbert Grönemeyer. Er veröffentlichte “Flugzeuge im Bauch” im Jahr 1985 und der Song ist ein Bestandteil seines legendären Albums “4630 Bochum”, das eigentlich in jeden Plattenschrank gehört. Der Song konnte bis auf Platz 44 der deutschen Charts gelangen.

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Schon vor 12 Jahren wurde über folgende Frage gestritten: Welche Version ist besser? Die Cover-Version von Oli P. oder doch eher das Original von Herbert Grönemeyer? In einem kleinen Maßstab werden wir diese Frage in den kommenden zwei Wochen beantworten. Stimmt per Kommentar ab! Alle Stimmen, die per Kommentar bis zum 24.10.2010 abgegeben werden, zählen für das Voting. Und an diesem Voting hängt auch die Frage, ob der Wettkampf frühzeitig endet oder noch in die achte Runde geht… sind wir also gespannt!

Infacted Festival 2010 (Matrix Bochum)

Infacted Festival 2010 (Matrix Bochum)

Gestern Abend ging es wieder in die Bochumer Matrix. Nachdem ich am letzten Samstag aus mehreren Gründen auf das Zeraphine-Konzert verzichtet hatte, war nun das Infacted Festival 2010 mit Grendel, Heimataerde, Reaper, Orange Sector und Soman an der Reihe. Mehr als vier Stunden geballte Electro-Power.

Fotos vom Festival kann ich euch übrigens nicht anbieten, denn die Digicam habe ich gar nicht erst mitgenommen. Bei dem Line-Up war mir nämlich von Beginn an klar, dass ich wenig Zeit zum fotografieren haben werde. Da steht dann doch tanzen und feiern im Vordergrund.

Von den fünf Bands habe ich im Grunde nur drei gesehen. Soman haben mir kleine, doofe Kinder nicht gegönnt, die meinten, dass sie auf den Gleisen spielen müssten. Dadurch kam es dann zu einer erheblichen Zugverspätung. Bei der Ankunft an der Matrix war der Auftritt von Soman also schon vorbei. Und auch Heimataerde habe ich nur ein paar Minuten gesehen, weil dann schon die Heimreise angetreten werden musste. Aber das ist schon okay so.

Denn die Auftritte von Orange Sector, Reaper und Grendel waren phänomenal. Allein für Grendel hätte sich der Eintrittspreis gelohnt. Aber fangen wir besser vorne an. Orange Sector spielte zu Beginn. Mit “I hate you”, “Verloren” und “Krieg und Frieden” wurden alle Songs aufgeboten, die mir auch “auf Platte” gefallen. Der Auftritt hat mir auf jeden Fall gefallen. Sollten sie mir noch einmal auf einem Festival begegnen, dann wäre ich auf jeden Fall erfreut.

Den Auftritt von Reaper… kann man am besten mit dem Wort “großartig” beschreiben. Ich bin zwar zugegebenermaßen im Moment kaum auf dem Laufenden was dieses Projekt angeht, aber tanzen kann man zu ihren Songs immer. Und der Masse eingeheizt hat der gute Vasi ganz bestimmt. Es war ein tolles “Warmlaufen” für den nächsten Act.

“My corps! Your corps! Our corps! Marine corps!” Danach ging es mit Grendel auf die Zielgerade. 60 Minuten hat ihr Auftritt gedauert. Und mit jedem Song stieg die Temperatur in der Tube. Und exponentiell dazu ging auch die Stimmung durch die Decke. Es war einfach nur toll. Und seit gestern steht für mich fest, dass ich Grendel auf jeden Fall noch mehrmals live erleben möchte – ein grandioses Erlebnis. Viel mehr kann man dazu eigentlich gar nicht sagen. Man muss es einfach selbst erleben.

Der Abend war genial. Und er hat ein wenig über das Ende meines Praktikums hinweg getröstet. So etwas habe ich sicherlich auch gebraucht… ja… doch… ganz sicher!

Praktikum an der Grundschule: Nun sind die 6 Wochen vorüber

Praktikum an der Grundschule: Nun sind die 6 Wochen vorüber

Heute war mein letzter Tag. Noch einmal drei gemeinsame Stunden mit meiner ersten Klasse. Es war schon eine komische Stimmung. Das letzte Mal zur Schule fahren, das letzte Mal morgens im Lehrerzimmer interessante Gespräche führen, das letzte Mal die Kinder morgens begrüßen und sie dann auch am Ende zum letzten Mal verabschieden… traurig.

Ich hatte gestern dank fleißiger Unterstützung eine kleine Überraschung für meine kleinen Schülerinnen und Schüler vorbereitet. Für alle gab es je einen selbst gebackenen Muffin und einen Riegel Kinderschokolade. Und für das Lehrer-Kollegium gab es auch noch ein paar Süßigkeiten der gehobenen Klasse.

Aber nicht nur ich hatte eine Überraschung parat, sondern auch die Klasse. Von jedem gab es ein selbst gemaltes Bild – zusammengeheftet zu einem kleinen Büchlein. Und eine Packung Merci gab es auch noch oben drauf. Eine tolle Geste, die von lieben Worten noch unterstützt wurde.

Ich werde die Kleinen vermissen. Musste mir irgendwie so schon die Tränen verkneifen. Dieses Praktikum war eine ganz besondere Erfahrung, die ich auf keinen Fall mehr missen möchte. Ich habe nicht nur die Sicherheit gewonnen, dass ich den Beruf des Lehrers wirklich ausführen möchte, sondern mir wurde vor allem auch gezeigt, dass ich das Zeug dazu habe. Meine eigenen Unterrichtsstunden und die gemachten Vertretungsstunden werden wie viele andere tolle Momente lange in meinem Kopf nachhallen. Es waren einfach wunderschöne sechs Wochen.

Den Kindern habe ich zugesichert, dass ich nach den Herbstferien bei ihnen vorbeischauen werde. Generell möchte ich in regelmäßigen Abständen immer mal wieder die Klasse besuchen. Immerhin interessiert es mich auch, wie es mit ihnen so weitergeht. Den Anfang ihrer Schullaufbahn habe ich direkt miterlebt… die weiteren Schritte werde ich zumindest aus der Ferne betrachten.

Heute Abend geht es auf ein Mini-Festival. Darauf freue ich mich auch schon. Abschalten lautet da die Devise. Und ab morgen beginnen dann für mich die Vorbereitungen für das Wintersemester, das für mich am Montag beginnt.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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