Monatsarchiv für Oktober 2010

 
 

Geständnis: Ich telefoniere für mein Leben gern

So mancher Mensch, der mich besser kennt, wird es schon wissen. Ich telefoniere für mein Leben gern. Manchmal nur 10 Minuten, weil man ja nur kurz was klären muss, und dann aber auch immer wieder gleich mehrere Stunden, weil man sich so viel zu erzählen hat. Dann nimmt das Ganze gar kein Ende.

Ich habe viele Freunde und Bekannte, aber nicht immer ausreichend Zeit, um sie alle in regelmäßigen Abständen zu treffen. Also muss immer wieder das Telefon herhalten, damit der Kontakt nicht abbricht. In unserer schnelllebigen Welt passiert das aber leider hin und wieder ziemlich schnell. Da sind dann Leute, die man vor zwei Monaten noch zu den Wichtigsten gezählt hat und auf die man gar nicht verzichten will, auf einem quasi nicht mehr vorhanden. Durch das Telefonieren kann ich zumindest zu den Meisten einen guten Kontakt halten, bleibe auf dem Laufenden und bin doch irgendwie bei ihnen.

Telefonieren liegt mir auch um einiges mehr als chatten. Bei ICQ oder so sieht man mich nicht mehr so häufig. Denn wenn ich es schaffe, dann telefoniere ich lieber. Das bringt mir insgesamt mehr, denn dann habe ich nicht nur ein paar Zeichen, die über den Bildschirm flimmern, sondern eine Stimme, die mir viel mehr über die Person, deren Situation und deren Zustand verrät. Es ist persönlicher. Und ich mag es gerne persönlich. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich auch Abende an denen ich einfach nur chatte, aber diese halten sich dann doch eher in Grenzen.

In Zeiten von Telefon-Flatrats ist das Ganze ja auch absolut kein Problem mehr. Da kann der Hörer dann zu glühen beginnen und die Ohren dürfen schmerzen. Mir wurde ja schon mehrfach gesagt, dass ich für einen Mann ziemlich viel und ziemlich ausgiebig telefoniere – wäre nicht ganz normal. Mit dieser Aussage kann ich allerdings bestens leben. Ja doch, auf jeden Fall.

Es gibt wieder etwas zu gewinnen: Das KeinBuch ICH & DU

Das KeinBuch Ich & Du

Es ist wieder soweit. Ich darf euch heute das nächste, kleine Gewinnspiel auf meinem Blog präsentieren. Ihr könnt – mit etwas Glück – das neue KeinBuch ICH & DU gewinnen, welches ich in Kooperation mit dem mixtvision Verlag verlose. Nachdem ich im August noch das KeinBuch und das KeinBuch2 verlost habe, geht es nun also mit dem nächsten Exemplar der beliebten Reihe weiter.

Das KeinBuch Ich & Du

Das KeinBuch Ich & Du

Das KeinBuch Ich & Du

Auch mit dem KeinBuch ICH & DU könnt ihr wieder einige Dinge anstellen, die ihr normalerweise nicht mit einem Buch machen würdet. Und zwar 43 an der Zahl. Das Ganze macht ihr nicht allein, sondern gemeinsam mit einer Person eurer Wahl – zum Beispiel mit eurem besten Freund oder eurer besten Freundin, mit eurem Partner oder eurer Partnerin, mit dem Hausmeister, der Krankenpflegerin… ihr findet sicherlich jemanden!

Das KeinBuch ICH & DU besteht aus zwei Büchern, die mit Klettverschluss aneinander befestigt sind und somit jederzeit voneinander getrennt werden können. Ihr sollt nun also gemeinsam eurer Kreativität freien Lauf lassen. Und zudem könnt ihr mit dem KeinBuch ICH & DU noch so einiges über den ausgewählten Kompagnon lernen.

Ich möchte euch zwar nicht zu viel verraten, aber dennoch gibt es mal einen ganz kleinen Einblick in das KeinBuch ICH & DU, damit ihr auch alle eine Vorstellung davon bekommt, was euch erwartet.

Das KeinBuch Ich & Du

Das KeinBuch Ich & Du

Das KeinBuch Ich & Du

Das KeinBuch Ich & Du

Nun stellt sich eigentlich nur eine Frage: Was müsst ihr tun, um an diesem Gewinnspiel teilzunehmen? Ganz einfach. Ihr müsst einen Kommentar zu diesem Gewinnspiel schreiben. Und in diesem Kommentar möchte ich von euch wissen mit welcher Person ihr dieses KeinBuch ICH & DU benutzen würdet. Wer wäre euer KeinBuch-Partner?Unter allen Kommentatoren, die sich an diese Bedingung halten, wird per Los der Gewinner ermittelt.

Der “Einsendeschluss” ist der 20.10.2010 (20:10 Uhr). Am Tag darauf werde ich den Gewinner beziehungsweise die Gewinnerin des KeinBuch ICH & DU ermitteln und veröffentlichen. Natürlich ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Ich hoffe dann erneut auf eine rege Teilnahme und bin gespannt wer eurer KeinBuch-Partner werden würde, wenn ihr hier gewinnt.

Blogger in deiner Nähe

Blogger in deiner Nähe

Ich lese ziemlich viele Blogs und nehme damit irgendwie mehr oder weniger am Leben vieler Blogger teil. Ich lese täglich alle möglichen Geschichten, Erlebnisse, Gedanken und Erfahrungen. Und lerne dadurch natürlich auch etwas über die Personen, die dahinter stehen. Allerdings geht in der Menge der Blogs und der Fülle an bereitgestellten Informationen manchmal verloren, dass die Personen gar nicht mal so weit von mir entfernt leben wie ich immer wieder denke, weil auch ein wenig der Überblick fehlt.

Und dieses Problem will der Sascha von Gesichtet.net mit seiner Aktion “Welche Blogger wohnen in deiner Nähe?” aus dem Weg räumen. Wie? Ganz einfach. Sascha hat eine Karte bei Google Maps erstellt. Und in diese Karte kann sich jeder Blogger bzw. jede Bloggerin mit seinem/ihrem Vor- und Nachnamen und seinem/ihrem Blog (oder seinen/ihren Blogs) eintragen. Das Resultat könnt ihr euch dann hier anschauen.

Meiner Meinung nach ist diese Idee wirklich super. So merkt man nicht nur, dass so mancher Blogger, den man schon längere Zeit begleitet, quasi um die Ecke wohnt, sondern findet auch gleich neue Blogs, deren Urheber in der Nähe wohnen, aber die man bisher noch nicht kannte. Ich habe gerade beim schnellen Durchschauen direkt mal drei neue Blogs in meinen Feed-Reader aufgenommen. Und ich denke, dass da mit der Zeit – wenn diese Aktion noch ein wenig länger läuft und noch mehr Anklang findet – noch ein paar weitere Blogs hinzukommen.

An dieser Stelle also mein Appell an alle Bloggerinnen und Blogger da draußen. Nehmt an dieser Aktion teil und tragt euch auch noch auf der Karte ein! Vielleicht findet ihr so weitere interessante Blogs oder werdet vielleicht selbst von mir und den anderen Teilnehmern gefunden. Das Ausfüllen des Formulars dauert auch nur wenige Sekunden. Und es lohnt sich mit großer Wahrscheinlichkeit… also… ran an die Mäuse und Tasten und ganz fix eintragen.

Song der Woche: And One – So klingt Liebe

Heute ist wahrlich ein doofer Tag, denn die letzten Stunden habe ich mit Treiber-Problemen meiner Grafikkarte (nach erfolgtem Windows-Update) gekämpft. Letztendlich konnte ich allerdings einen Sieg verbuchen. Und somit habe ich nun auch die Zeit euch den neuen Song der Woche zu präsentieren.

Er heißt “So klingt Liebe” und stammt von der deutschen Band And One, die sich im Jahre 1989 um Steve Naghavi in Berlin gründete. Ihre Musik kann dem Genre des Synthie-Pop zugeordnet werden.

“So klingt Liebe” erschien im Jahr 2006 auf dem Album “Bodypop”. Außerdem wurde der Song als Single ausgekoppelt und erreichte den 34. Platz in den deutschen Charts. Es wäre also nicht überraschend, wenn der eine oder andere von euch den Song mal gehört hat.

Meiner Meinung nach handelt es sich bei “So klingt Liebe” um einen der besten Songs der Band. Noch heute kann man ihn ab und an in Clubs der schwarzen Szene hören – zurecht. Er ist zwar ein wenig speziell, aber gerade das finde ich persönlich richtig, richtig gut. Und vielleicht gefällt er euch ja auch.

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Through the eyes of a child

Während meines Praktikums an einer Grundschule ist mir mal wieder bewusst geworden, wie gut es der Mensch doch im Kindesalter hat. Die Kinderzeit ist so unbeschwert, so frei von Sorgen und unnötigen Gedanken, so wunderbar. Ein Kind macht sich wenig Gedanken über die Konsequenzen des eigenen Handeln. Nicht jede Aktion wird auf die Goldwaage gelegt. Alles ist unkompliziert und einfach.

Als erwachsene Person hingegen macht man sich über jede Kleinigkeit Gedanken. Wie muss man jetzt die Reaktion des Gegenüber beurteilen? War die Entscheidung, die getroffen wurde, richtig? Was bringt die Zukunft? Welche Konsequenz zieht das, was ich getan habe, nach sich? Geht am Ende alles gut aus? Oder stehe ich am Ende vor einem Scherbenhaufen – geformt aus dem eigenen Leben?

All diese Fragen stellt man sich im Kindesalter nicht. Man ist frei und glücklich. Es zählt nicht die ferne Zukunft, sondern es ist lediglich wichtig, dass man am Nachmittag – nach der Schule – mit den Freunden auf dem Spielplatz spielt oder das heimische Kinderzimmer verwüstet.

Eine weitere Sache, die die Kinder vielen Erwachsenen voraus haben, ist die Freude über Kleinigkeiten. Während wir sehr schnell im Wirrwarr des Konsums und der Selbstverständlichkeiten vergessen, dass man sich auch über kleine Dinge freuen kann, glänzen Kinderaugen schon dann, wenn sie ein Ü-Ei geschenkt bekommen oder einen Elefanten im Zoo aus 10 Metern Entfernung sehen können. Es ist ein anderes Leben.

Und jeder tut gut daran, wenn er sich ein Teil dieses Lebens aufspart und so gut daran festhält, wie es nur so eben geht. Natürlich folgt mit der Zeit die Erkenntnis, dass dies nicht in einem großen Umfang gelingt, aber ich denke, dass es auf jeden Fall eine tolle Sache ist, wenn man es irgendwie schafft – und mag dieser Teil letztendlich auch noch so klein sein.

In vielen Fällen hilft da eben auch der Umgang mit Kindern. Wenn man beobachtet und mitbekommt, wie sie das Leben durch ihre Augen sehen, dann kann man dies auch wieder ein Stück weit selbst erleben. Ein tolles Gefühl – zweifelsohne! Unbeschwertheit ist vielleicht doch ansteckend.

Also: Nun mal ein Wort zum Sonntag: Erhaltet euch ein Stück der Unbeschwertheit und der Freiheit, die jahrelang für euch zum Leben gehörte. Es kann auf jeden Fall nicht schaden.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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  • Lordy: "@Kinga: Beim nächsten Mal einfach ansprechen ;)."
  • Kinga: "Das ist ja verrückt! Ich bin schon mit 6 Klausuren überfordert und sehne mir den März..."
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  • maloney: "Als ob ich dir das sagen könnte wenn ich tot bin…DUH :P"

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