Gast-Artikel von Svea: Schreiben

Am heutigen Sonntag gibt es hier keinen Artikel von mir persönlich. Aber dennoch müsst ihr nicht auf einen spannenden Artikel verzichten. Svea hat erneut einen Gast-Artikel über ein interessantes Thema für meinen Blog verfasst – ganz spontan und ohne große Anlaufschwierigkeiten. Danke dafür! Und euch allen da draußen wünsche ich viel Spaß beim Lesen.

Als ich vorhin in der Küche stand und mir ein wenig Besteck gespült habe (auf den gesamten Berg hatte ich einfach keine Lust) hatte ich plötzlich einen Geistesblitz für einen Artikel. Das passiert mir so auf diese Art ziemlich häufig. Im Kopf formt sich ein Satz und dann entsteht drum herum ein Thema und ein ganzer Artikel. Meistens gibt der Satz auch schon mein Titelwort her. Bzw. konstruiere ich aus dem Satz häufig mein Titelwort. Manchmal habe ich aber auch einfach schon ein Titelwort und entwickele daraus den Artikel. Seltener schreibe ich einfach drauf los. Wenn doch hat das meistens seine eigene Kategorie (Erkenntnisse oder Hirnsprudelei).

Seit meinem Geburtstag bin ich ja stolze Besitzerin eines Diktiergeräts. Das nutze ich nun meistens um eben diesen Anfangssatz (der nicht unbedingt der Anfang vom Artikel ist…) festzuhalten. Während meiner Geistesblitze bin ich nämlich nur selten an meinem Schreibtisch. Viele Ideen habe ich beim Duschen. ^^ Oder aber, wenn ich auf dem Weg zur Bahn bin. Hin und wieder ergeben sie sich auch aus einem Gespräch. Fast nie tauchen sie allerdings als Einzelgänger auf. Im Gegenteil. Dem Satz für einen Artikel folgt meistens direkt ein zweiter Satz. Natürlich für einen anderen Artikel. So war es nämlich auch gerade eben.

Während ich den Satz im Kopf wiederholte und feststellte, dass ich ihn wirklich gut finde, kam mir der Gedanke ob es mehreren Bloggern so geht. Oder ob deren Artikel völlig anders entstehen. Und dass mich dies so sehr interessiert, dass ich genau darüber schreiben und genau das erfragen möchte. Also tu ich das nun. ;)
Wie entsteht denn ein Artikel bei euch? Habt ihr auch so wie ich einen! fertigen Satz im Kopf um den herum sich alles entwickelt? Oder schreibt ihr einfach darauf los in der Hoffnung, dass alles einen schlüssigen Zusammenhang hat? Scheißt ihr vielleicht sogar auf den Zusammenhang? ;) Macht ihr euch Notizen, wenn euch unterwegs was interessantes einfällt, oder hofft ihr einfach, dass ihr euch später noch daran erinnert?

Wenn ihr schon wisst worüber ihr schreiben wollt, fangt ihr dann mit dem Titel an, oder entwickelt sich der erst später? Spuckt ihr einfach Worte auf die Tastatur oder habt ihr einen gewissen Aufbau im Kopf? Lest ihr eure Artikel Korrektur und ändert den ein oder anderen Satz noch mal? Schaut ihr euch an wie der gesamte Artikel auf der Seite wirkt? Verbessert ihr dann vielleicht noch das ein oder andere? Oder ist es euch egal ob ihr Schreib- und Tippfehler im Artikel habt und schmeißt ihn einfach so in die weite Welt? Habt ihr vielleicht sogar schon mal einen komplett fertigen Artikel verworfen, weil er euch plötzlich so nicht mehr gefallen hat?

Wie ihr seht bin ich echt neugierig und mich interessiert wahnsinnig wie das bei euch abläuft. ;) Und da ich besonders neugierig bin, freut es mich um so mehr hier auf dem Blog vllt. den ein oder anderen zu erreichen von dem ich sonst niemals eine Antwort erhalten würde. *g*

Diskussion/Anmerkungen: 8 Kommentare

  1. Gastartikel. « L.E.B.E.N.S.F.E.T.Z.E.N.
    schrieb am 7. November 2010

    [...] heute Nachmittag lesen möchte, verläuft sich jetzt bitte auf der Stelle, aber sowas von sofort zu Lordy und liest meinen interessanten! Jawohl Artikel über die [...]

  2. tobi
    schrieb am 7. November 2010

    sehr unterschiedlich, manchmal, auch dies manchmal, nein, meistens eher zweiteres, ja aber ändere meist noch, zweiteres, ja, ja, ja, sehr selten, einen 95% fertigen ja!

    fragen in blogbeiträgen sind ja prima, aber man kann auch zu viele fragen stellen! find ich ;)

    Antworten
  3. Melli
    schrieb am 8. November 2010

    Viel fällt mir abends im Bett ein. Mittlerweile habe ich mir angewöhnt, Notizen zu machen, weil ich sonst alles, was mir spontan einfällt, wieder vergessen würde.

    Vieles sprudelt so drumherum und vieles muss ich mir erst aus der Nase ziehen. Es ist sehr unterschiedlich.
    Hängt auch viel von Verfassung, Laune, Situation etc ab.

    Antworten
  4. Lordy
    schrieb am 10. November 2010

    @tobi: Jetzt muss ich doch glatt erst einmal deine Antworten zuordnen… dauert ja nicht lang xD.

    @Melli: Das kann ich ganz gut nachvollziehen… ich habe da ja auch mal einen Artikel zu verfasst… wenn ich mich jetzt richtig besinne xD.

    Antworten
  5. Svea
    schrieb am 10. November 2010

    Nun ja… ich schreibe ja nicht um möglichst gut zu schreiben… sondern um das loszuwerden was ich sagen möchte. Möchte ich halt unzählige Fragen geklärt haben, dann stell ich sie auch ;) Und beantwortet hast du sie ja trotzdem :P

    Antworten
  6. Flügel
    schrieb am 16. November 2010

    sehr interessanter Gastartikel!! Um ehrlich zu sein war das nie so ein Thema bei mir. Also ich habe mir darüber nie Gedanken gemacht und es fällt mir auch jetzt schwer dazu Genaueres zu sagen. Ich fürchte es ist einfach so, wie es ist.
    Manchmal habe ich geniale Sätze im Kopf – das müssen nicht die Enleitungen sein – und manchmal nicht. Manchmal scheint die Sonne und manchmal stürmt es draußen. So wiegen die Unterschiede.
    Es kommt auch vor, dass ich einen Eintrag komplett fertig geschrieben habe, nur um ihn anschließend wieder zu löschen und etwas anderes zu schreiben.. .

    Antworten
  7. Axel
    schrieb am 16. November 2010

    Hi Svea,

    dein Gastartikel gefällt mir. Allerdings verstehe ich nicht, was man bei deinem tagebuchähnlichen Blog für Ideen entwickeln muss. Die schreibt doch das Leben fast von selbst, oder täusche ich mich? Tut mir leid, vielleicht habe ich einfach zu wenige Texte von dir gelesen.

    Ich selbst surfe sehr viel im Internet, auch in der Arbeit. Da bleiben bestimmte Webseiten, Headlines, Artikel oder Kommentare im Kopf hängen; manchmal schicke ich mir die Links dazu auf meine private E-Mail-Adresse, um dann abends beim Schreiben nichts zu vergessen.
    Der Artikel bzw. Post entsteht bei mir während des Schreibens. Deshalb kann es sein, dass meine Posts sehr lang werden und ich eventuell noch weiter recherchieren muss.

    Eine Grundidee dazu, was ich schreibe, habe ich aber immer: ich frage mich, warum gerade dieses Thema auf meinem Blog erscheinen soll. Daraus ergeben sich fast immer alle weiteren “Gedankenstränge”. :-)

    Viele Grüße

    Axel

    Antworten
  8. Peter
    schrieb am 22. November 2010

    Hallo Svea,

    das ist bei mir immer ganz unterschiedlich. Meistens finde ich meine Blogthemen, wenn ich im Internet wieder shoppe und mir dabei Dinge auffallen, die ich entweder gut oder schlecht finde. Dann kommt in mir der Shopmatrose wieder hoch und die Worte fließen mir ganz leicht über die Tastatur. Große Stichworte brauche ich dann nicht mehr. :-)

    Antworten

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.

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