Heute Mittag gegen 14:30 Uhr konnte ich endlich aufatmen und laut “Fertig!” durch meine vier Wände schreien, denn da hatte ich die letzten Worte meiner Hausarbeit mit dem Titel “Die Jugendbewegung und ihre Lieder” getippt. Wenige Minuten später war das Inhaltsverzeichnis und das Deckblatt erstellt und der Drucker lief auf Hochtouren. Dann noch schön das Blätterwerk in eine Mappe heften und es genüsslich zur Seite legen – Bingo.
20 Seiten, 77 Absätze, 5278 Wörter, 31242 Zeichen (ohne Leerzeichen), 36499 Zeichen (mit Leerzeichen). Das sind die Werte, die diese Arbeit ausmachen – neben dem grandiosen Inhalt natürlich. Selten hatte ich eine Hausarbeit zu schreiben, die mich vor so viele Probleme stellte. Naja… selten ist falsch… noch nie hatte ich so etwas. Aber man wächst ja bekanntlich an den Herausforderungen, die einem das Leben so aufträgt.
Letztendlich war es sogar recht spannend. Vor allem, weil es quasi in die Zeit passt, die ich persönlich sehr gerne erforsche. Bisher hat die Forschung selbst allerdings wohl eher einen großen Bogen um das Thema gemacht. Merkt man daran, dass kaum passende Sekundärliteratur aufzutreiben ist. Und ich habe die letzten Tage eigentlich nichts anderes gemacht als Aufsatz um Aufsatz und Buch um Buch zu lesen um am Ende festzustellen, dass wieder einmal nur ein kleiner, dusseliger Nebensatz eines Textes über 30 Seiten zu gebrauchen ist. Da kommt Freude auf! Aber holla!
Naja… Morgen gebe ich die Hausarbeit am Lehrstuhl ab. Gerade noch passend, denn morgen ist der letzte Tag vor Ablauf der Abgabefrist. Damit ist dann immerhin das Sommersemester 2010 gänzlich abgehakt. Oh… stimmt nicht… da gibt es ja noch einen Praktikumsbericht, der geschrieben werden will. Aber das macht mir nicht so viel aus. Den kann man ja auch leicht herunter schreiben.
Aber ich freue mich ja sowieso, weil ich am kommenden Donnerstag meine erste Klasse für einen Tag besuchen werde. Das wird bestimmt wieder eine richtig schöne Zeit. Kann ich mir zumindest nicht anders vorstellen. Aber: Alles noch Zukunftsmusik.
Jetzt mache ich mir erst einmal einen ruhigen Abend. Diese Hausarbeit hat mir echt die letzten Nerven in den vergangenen Tagen geraubt. Feierabend…


schrieb am 25. November 2010
WOW – ich gratuliere (:
Stell mir das Thema recht heikel vor!?
Nun denn, genieße noch den Abend ;)