Monatsarchiv für November 2010

 
 

20 Seiten, 77 Absätze, 5278 Wörter, 31242 Zeichen (ohne Leerzeichen), 36499 Zeichen (mit Leerzeichen)

Heute Mittag gegen 14:30 Uhr konnte ich endlich aufatmen und laut “Fertig!” durch meine vier Wände schreien, denn da hatte ich die letzten Worte meiner Hausarbeit mit dem Titel “Die Jugendbewegung und ihre Lieder” getippt. Wenige Minuten später war das Inhaltsverzeichnis und das Deckblatt erstellt und der Drucker lief auf Hochtouren. Dann noch schön das Blätterwerk in eine Mappe heften und es genüsslich zur Seite legen – Bingo.

20 Seiten, 77 Absätze, 5278 Wörter, 31242 Zeichen (ohne Leerzeichen), 36499 Zeichen (mit Leerzeichen). Das sind die Werte, die diese Arbeit ausmachen – neben dem grandiosen Inhalt natürlich. Selten hatte ich eine Hausarbeit zu schreiben, die mich vor so viele Probleme stellte. Naja… selten ist falsch… noch nie hatte ich so etwas. Aber man wächst ja bekanntlich an den Herausforderungen, die einem das Leben so aufträgt.

Letztendlich war es sogar recht spannend. Vor allem, weil es quasi in die Zeit passt, die ich persönlich sehr gerne erforsche. Bisher hat die Forschung selbst allerdings wohl eher einen großen Bogen um das Thema gemacht. Merkt man daran, dass kaum passende Sekundärliteratur aufzutreiben ist. Und ich habe die letzten Tage eigentlich nichts anderes gemacht als Aufsatz um Aufsatz und Buch um Buch zu lesen um am Ende festzustellen, dass wieder einmal nur ein kleiner, dusseliger Nebensatz eines Textes über 30 Seiten zu gebrauchen ist. Da kommt Freude auf! Aber holla!

Naja… Morgen gebe ich die Hausarbeit am Lehrstuhl ab. Gerade noch passend, denn morgen ist der letzte Tag vor Ablauf der Abgabefrist. Damit ist dann immerhin das Sommersemester 2010 gänzlich abgehakt. Oh… stimmt nicht… da gibt es ja noch einen Praktikumsbericht, der geschrieben werden will. Aber das macht mir nicht so viel aus. Den kann man ja auch leicht herunter schreiben.

Aber ich freue mich ja sowieso, weil ich am kommenden Donnerstag meine erste Klasse für einen Tag besuchen werde. Das wird bestimmt wieder eine richtig schöne Zeit. Kann ich mir zumindest nicht anders vorstellen. Aber: Alles noch Zukunftsmusik.

Jetzt mache ich mir erst einmal einen ruhigen Abend. Diese Hausarbeit hat mir echt die letzten Nerven in den vergangenen Tagen geraubt. Feierabend…

Google Street View und mein Heimatstädtchen Dorsten – Muss man denn alles selber machen?

Google Street View und mein Heimatstädtchen Dorsten - Muss man denn alles selber machen?

Wenn man dieser Tage im Internet unterwegs ist, dann kommt man an Google Street View so gut wie nicht vorbei. Während die BILD-Zeitung und ihre Online-Redaktion keine noch so kleine Chance ungenutzt lässt, um den “neuen” Dienst als Teufelswerk schlechthin darzustellen, erscheinen in der Blogosphäre immer mehr Artikel, in denen Bloggerinnen und Blogger zeigen, was für ein Bild die Kamera auf dem Google-Auto von ihrer Hausfassade gemacht hat.

Würde ich jetzt auch gerne tun, doch leider wird daraus vorerst nichts. Denn mein Heimatstädtchen Dorsten ist eindeutig zu winzig und zu unwichtig, um unter den 20 deutschen Städten zu sein, die bei Google Street View aktuell sichtbar sind. Tja… da kann ich wohl nur schreiben: Pech gehabt.

Natürlich könnte ich jetzt auch meine Schuhe und meinen Mantel anziehen, nach draußen gehen, die Straße überqueren, meine Digicam auf das Haus richten, den Abzug betätigen, wieder ins Haus zurückgehen, Schuhe und Mantel ausziehen, die Speicherkarte aus der Digitalkamera nehmen, das Foto auf den Notebook laden und es euch dann hier präsentieren, aber wer will das denn bitte sehen? Richtig: Niemand. Ist dann ja nicht vom Dach eines Auto aus aufgenommen.

Wobei: Das würde ich auch noch hinbekommen. Dann müsste ich ja nicht einmal über die Straße laufen, sondern könnte mich chillig auf das Autodach legen. Zwar ein wenig kalt und aktuell auch ziemlich nass, aber wäre ja machbar. Also… dann brauche ich nun nur noch eine Fahrerin oder einen Fahrer. Na… Mist! Da scheitert es dann doch. Aber die Idee behalte ich mal im Köpfchen. Versprochen und so! Und mit etwas Vorlaufzeit gelingt es mir bestimmt auch, dass Auto vorher noch mit extra großen Google-Aufklebern zu verzieren. Dann bekommt das Ganze ja noch viel mehr Stil, oder etwa nicht? Und wenn ich das für mein zu Hause erst einmal hinbekommen habe, dann könnte ich ja ganz Dorsten in Angriff nehmen. Dann würde das Städtchen endlich mal die Aufmerksamkeit bekommen, die es verdient…

Amiga meets Piano – Amiga Masterpieces Tribute

Beim täglichen Blick in meinem Google Reader ist mir heute Morgen ein Artikel von Piet ins Auge gesprungen, der einen tollen Tipp enthält. Und diesen Tipp finde ich so gut, dass ich ihn direkt mal hier mit euch teilen will.

Shadow of the Beast, Hero Quest, Monkey Island, Jim Power, R-Type, The Great Giana Sisters, Gods, Simon the Sorcerer und Mr. Nutz – einigen von euch werden diese Namen wahrscheinlich etwas sagen. Bei allen handelt es sich um tolle Spiele-Klassiker für den Amiga.

Alle hier genannten Spiele habe ich mindestens einmal selbst gespielt – die meisten davon sind sogar noch heute in meinem Besitz – zusammen mit einem Amiga 500 aus dem Jahre 1987. Der ist quasi fast so alt wie ich und hat die Strapazen der Zeit ganz gut überstanden. Angeschlossen habe ich ihn allerdings schon länger nicht mehr. Könnte ich glatt man wieder tun, aber das ist ein anderes Thema.

Das Projekt “Amiga meets Piano” ist ein Tribut an die tollen Spiele-Soundtracks und eine wunderbare Zeit. Die aus den Spielen bekannten Melodien wurden live als Klavierversionen eingespielt und stehen für alle interessierten Geister kostenlos zum Download bereit. Insgesamt gibt es 25 Songs zu hören.

Meine bisherigen, persönlichen Favoriten sind schnell benannt: The Great Giana Sisters, Monkey Island, Simon the Sorcerer. Denn das sind genau die Spiele, die ich damals am meisten gespielt habe. Da hängen also die meisten Erinnerungen dran. Kein Wunder also, dass sie mir besonders am Herzen liegen.

Und ihr solltet da auch mal reinhören, denn wie gesagt: Der Download ist kostenlos. Es gibt also nichts zu verlieren.

Song der Woche: Yazoo – Only you

Heute habe ich gefühlte 1000 Seiten an Forschungsliteratur gelesen, war mal eben 12 Stunden außer Haus und hatte zudem mit Latein den wohl besten Start in die Woche. Wenn das nicht ein Montag war, wie er im Buche steht. Aber wie dem auch sei: Es ist wieder einmal Zeit für den Song der Woche.

Und dieses Mal geht es mit Yazoo auf eine Reise in die 1980er Jahre. Ex-Depeche Mode-Mitglied Vince Clarke und der Sängerin Alison Moyet bildeten das überaus erfolgreiche Synthie Pop-Duo von 1981 bis 1983. 2008 gab es eine Wiedervereinigung für eine Reunion-Tour durch Europa.

1982 brachte das Duo mit “Only you” die erste gemeinsame Single an den Start. Und diese wurde gleich ein Megaerfolg. Interessanterweise war der Song eigentlich für Depeche Mode gedacht, aber die anderen Band-Mitglieder wollten ihn nicht. Ist doch irgendwie total spannend… wie würde der Song wohl klingen, wenn Depeche Mode ihn aufgenommen hätten? Darauf wird es aber wohl leider nie eine Antwort geben. Schade. Der Song erschien übrigens auch auf dem Album “Upstairs At Eric’s”, das ebenfalls 1982 auf den Markt kam und auch sehr erfolgreich war.

Dieser Song gehört für mich zu den besten Songs des gesamten Jahrzehnts. Und ich verknüpfe damit eine ganze Menge an positiven Erinnerungen. Das macht ihn dann natürlich noch bedeutender. Übrigens gefällt mir zum Beispiel auch die Cover-Version von Gregorian.

Wie sieht es denn so bei euch aus? Gefällt er euch? Erinnert er euch an bestimmte Momente? Und wie gefällt euch das Cover von Gregorian?

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Superman/Batman: Apocalypse

Superman/Batman: Apocalypse

Gestern Abend habe ich mir zum Abschluss eines tollen Tages “Superman/Batman: Apocalypse” angeschaut. Ein Zeichentrickfilm aus dem DC Universe, der dieses Jahr auf DVD erschien. “Batman: Under the Red Hood” hatte meine Erwartungen eindeutig hochgeschraubt, weil er richtig, richtig gut war. Aber bevor ich nun auf meine Meinung weiter eingehe, möchte ich erst einmal einen Einblick in den Plot des Films geben.

Ein geheimnisvolles Raumschiff vom Planeten Krypton muss auf der Erde notlanden und jeder will das hübsche Mädchen an Bord kennen lernen. Superman freut sich über diese Verbindung zu seiner Vergangenheit, Batman vermutet Verrat, Wonder Woman hofft, eine artverwandte Seele zu treffen, und Darkseid wünscht sich eine neue Komplizin. Doch die temperamentvolle Teenagerin hat ihre eigenen Pläne – und keiner davon beinhaltet geheime Identitäten, Capes oder Heldentaten. So muss das Superhelden-Duo Batman und Superman erneut seine Kräfte bündeln, um gegen Darkseid anzutreten.

Und wie gewohnt werde ich natürlich auch dieses Mal direkt einen Trailer nachschieben, damit ihr einen noch besseren Einblick bekommt.

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So… vorweg sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass ich von Superman nicht wirklich viel halte. Die Geschichten, die sich um ihn drehen, gefallen mir fast alle nicht. Es gibt kaum einen Helden aus dem DC Universe, den ich weniger mag. Liegt wahrscheinlich daran, dass diese Superkräfte, die Superman hat, eindeutig zu heftig sind. Das sind dann zwar immer gigantische Kämpfe, aber ohne jede Grenze… doof. Sprich: Bei diesem Film lag meine Hoffnung eindeutig auf dem dunklen Ritter.

Dumm nur, wenn Batman dann eher eine Randnotiz darstellt. Im Grunde geht es in diesem Film um Superman und sein Supergirl. Der dunkle Ritter ist eher der Griesgram, der eh von seinen Möglichkeiten her nicht mithalten kann und daher auch kaum eine tragende Rolle einnimmt. Er wirkt ziemlich defizitär im Vergleich zu Superman, der mal eben eine ganze Armee in Schutt und Asche legen kann.

Natürlich war mir das auch vor dem Schauen bewusst, aber ich habe nicht gedacht, dass Batman hier so “schlecht” abschneidet. Im Grunde hätte man ihn da auch ganz raus lassen können. Hätte der Handlung sicherlich auch nicht geschadet. Schade…

Die Handlung ist zwar actionreich, aber auf einem eher niedrigen Niveau. Spannung kommt so gut wie keine auf. Und die erzeugte Atmosphäre hat mich gar nicht begeistert. Es war halt zum Beispiel kein düsteres Gotham, das in seinen Bann ziehen könnte, vorhanden.

Ich bin wohl doch einfach ein Fan der “realistischeren” Geschichten. Wenn der dunkle Ritter allein auftritt, dann ist eben alles viel bodenständiger. Daher fällt mein Fazit eher schlecht aus: Wenn man ein Fan von Superman ist, dann ist dieser Film sicherlich ein guter Tipp. Wenn man ihn nicht mag, dann darf man getrost die Finger davon lassen, weil man dann eh nichts verpasst… naja…

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Quelle des Zitats: moviepilot.de


Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.

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