Monatsarchiv für November 2010

 
 

Vom Feeling her habe ich auf Weihnachtsmärkten aktuell ein eher komisches Gefühl

Heute Nachmittag war ich in der Einkaufsstadt Essen, die nun noch etwas mehr als einen Monat den Titel “Europas Kulturhauptstadt” tragen darf, mit toller Begleitung unterwegs. Dort hat – wie in vielen anderen Städten – der Weihnachtsmarkt schon seit – ich glaube – gestern geöffnet. Jeder, der sich in Essen ein wenig auskennt, wird wissen, dass man, wenn man sich in der Innenstadt aufhält, quasi nicht um den Weihnachtsmarkt herum kommt.

Nun war es heute Nachmittag mit ca. 10 Grad nicht gerade kalt, sondern im Vergleich zu den vergangenen Tagen eher relativ warm. Und ich weiß ja nicht wie ihr das so seht, aber für mich gehört zu einem richtigen Weihnachtsmarkt einfach auch das passende Wetter – sprich: Temperaturen rund um den Gefrierpunkt – vielleicht sogar mit Schnee. Wobei die Forderung nach Schnee wohl dem letzten Winter zu verdanken ist, der da auf jeden Fall neue Maßstäbe gesetzt hat.

Auf jeden Fall lassen diese warmen Temperaturen bei mir kaum das Aufkommen weihnachtlicher Stimmung zu. Da kommen einen die sonst so tollen Düfte und Gerüchte, die so ein Weihnachtsmarkt mit all seinen Ständen mit sich bringt, doch eher störend vor. Es will einfach nicht zusammen passen.

Hinzu kommt dann noch die Tatsache, dass die Uni momentan auch kaum Raum für eine solche Stimmung lässt. Über die Woche hinweg bin ich einfach zu sehr im Korsett des Alltags gefangen und dann am Wochenende auf Knopfdruck umzuschalten fällt nicht ganz so leicht. Wobei mir das sicherlich gelingen würde, wenn zum Beispiel das Wetter mitspielen würde.

Aber das alles ist natürlich noch gar kein Grund zur Sorge, denn es ist ja noch November und der erste Advent ist auch noch nicht begangen worden. Also: Alles noch im grünen Bereich. Spätestens Mitte Dezember wird sich bei mir auf jeden Fall die Weihnachtsstimmung einstellen… ganz sicher.

Die Tatsache, dass ich momentan auf Weihnachtsmärkten vom Feeling her ein komisches Gefühl habe, hängt übrigens ganz sicher nicht mit der erhöhten Terrorgefahr zusammen. Auch wenn man das vielleicht denken könnte. Von solchen Dingen lasse ich mir ganz bestimmt nicht die Stimmung vermiesen, denn so bombastisch ist das Ganze ja nun auch nicht…

Batman: Under the Red Hood

Batman: Under the Red Hood

Und wieder ein Artikel über den dunklen Ritter. Dieses Mal geht es um “Batman: Under the Red Hood”. Meiner Meinung nach ist dieser Zeichentrickfilm ein absolutes Muss für jeden Batman-Fan. Seit August 2010 ist er auf DVD im Handel erhältlich – relativ preiswert. Wagen wir erst einmal einen kurzen Blick auf die Handlung.

Batman sieht sich der ultimativen Herausforderung ausgesetzt, als der mysteriöse Red Hood Gotham City im Sturm erobert. Gleichzeitig Gerechtigkeitskämpfer und Gangsterboss, beginnt Red Hood mit der Effizienz von Batman Gotham City aufzuräumen, jedoch ohne dessen ethischen Code zu verfolgen. Töten ist eine Option. Und als der Joker zwischen die Fronten gerät, kommen überraschende Tatsachen ans Licht und alte Wunden reißen erneut auf.

Okay… schieben wir direkt noch einen offiziellen Trailer hinterher.

YouTube Preview Image

Mit “Batman: Under the Red Hood” habe ich mir zum ersten Mal nach einer halben Ewigkeit mal wieder einen Zeichentrickfilm angeschaut. Und ich habe es nicht bereut. Liegt vor allem an der grandiosen Story, die hier erzählt wird. Viele vertraute Gesichter trifft man beim Schauen wieder. Mehr möchte ich dazu eigentlich nicht sagen, denn zu viel möchte ich auch nicht vorweg nehmen. Sonst wäre ja glatt die Spannung raus. Aber da es weiter oben eh schon steht: Der Joker ist mit von der Partie – Pluspunkt.

Ich habe übrigens die Comics nicht gelesen. Kann daher also keine Vergleiche anstellen. Aber ich habe gelesen, dass es ein paar Abänderungen geben soll, damit die Story rundum geschlossen daher kommen kann – verständlich.

Die Atmosphäre ist durchgängig äußerst düster. Gotham City präsentiert sich so, wie es auch in Christopher Nolans Filmen daher kommt… als marode, dreckige, verkommen Metropole mit einem Hauch von Glanz. Tageslicht bekommt man übrigens in den 73 Minuten Spieldauer nicht zu sehen. Der Zeichenstil gefällt mir persönlich sehr. Aber das ist auf jeden Fall Geschmackssache.

Immer wieder musste ich während des Films an die Geschichte zum Videospiel “Batman: Arkham Asylum” denken. Immerhin habe ich das gestern noch einige Minuten gespielt. Und natürlich sind da eine Menge Ähnlichkeiten vorhanden. Zumal die Nervenheilanstalt auch im Film vorkommt.

Nun folgt einfach mal kurz und knapp mein ganz persönliches Fazit, weil jeder, dessen Interesse ich geweckt habe, sich auf jeden Fall selbst ein Bild machen sollte: Also… toller Zeichentrickfilm, grandiose Story, viele actionreiche Szenen, schöner Zeichenstil. Bedeutet: Unbedingt schauen – gilt vor allem für Fans des dunklen Ritters.

Und allen, denen meine Ausführungen nun mal so gar nicht reichen, empfehle ich hier zu klicken.

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Quelle des Zitats: moviepilot.de

Erhöhte Terrorgefahr, weiche Ziele, Vorratsdatenspeicherung, Weihnachtsmärkte und Glühwein

Erhöhte Terrorgefahr, weiche Ziele, Vorratsdatenspeicherung, Weihnachtsmärkte und Glühwein

Gestern trat Bundesinnenminister Thomas de Maizière mit düsterer Miene an sein Rednerpult und verkündete, dass konkrete Hinweise auf Terroranschläge des internationalen Terrorismus auf Ziele in Deutschland vorliegen würden. Drei unterschiedliche Szenarien seien denkbar und vor allem “weiche Ziele”, also Orte an denen sich große Menschenmassen sammeln, seien besonders gefährdet.

Passend zu dieser Mitteilung des Bundesinnenministers wird heute gemeldet, dass die Polizei von Namibia ein verdächtiges Gepäckstück beim Verladen in einen Airbus A330 mit dem Flugziel München entdeckt und somit vielleicht einen Terroranschlag verhindert hat. Genaueres weiß man aber erst, wenn Sprengstoffexperten das Gepäckstück untersucht haben. Okay… nehmen wir mal an, dass es wirklich eine Bombe war und sie auch nach München gelangen sollte: Glückwunsch, die Kontrollen haben ihren Dienst getan. Wenn nicht: Die Schlagzeile hat auf jeden Fall ein wenig Wirbel verursacht.

Unterdessen nutzen Hans-Peter Uhl, Innenexperte der Union, und einige andere Politiker unterschiedlicher Parteien diese Situation nun, um eines ihrer Lieblingsthemen wieder auf den Tisch zu zaubern: Die Vorratsdatenspeicherung. Bingo! Da wird an dem einen Tag gesagt, dass die Terrorgefahr so groß ist wie selten zuvor, und am nächsten Tag wollen viele wieder zu Mitteln greifen, die das Bundesverfassungsgericht noch vor Monaten für nicht zulässig befand. Hier wird also versucht die Angst der Menschen für sicherheitspolitische Änderungen zu nutzen, die meiner Meinung nach fragwürdig sind. Bundesinnenminister Thomas de Maizière weist diese Forderungen übrigens zurück. Klug von ihm, denn die Angst der Menschen wurde vor allem in den vergangenen Jahren schon zu oft ausgenutzt.

Aber lassen wir das. “Meine Damen und Herren, es gibt Grund zur Sorge, aber keinen Grund zur Hysterie. Wir lassen uns durch den internationalen Terrorismus weder in unseren Lebensgewohnheiten noch in unserer freiheitlichen Lebenskultur einschränken”, sagte Bundesinnenminister de Maizière zum Abschluss seiner nicht gerade fröhlichen Rede.

Stimmt! In diesen Tagen werden ja bekanntlich die ersten Weihnachtsmärkte öffnen. Und die gehören ja mitunter zu den sogenannten “weichen Zielen”, wenn ich da richtig informiert bin – also neben Flughäfen, Bahnhöfen, Fußballstadien und so weiter. Gott sei Dank gehören Atomkraftwerke nicht dazu. Und ich lasse es mir doch nicht nehmen mit ein paar Freunden über die schönen Weihnachtsmärkte dieser Region zu schlendern, den einen oder anderen Glühwein zu trinken und Bratwürste im Brötchen am Stück zu verschlingen. Nee… kommt gar nicht in die Tüte!

Wobei ich ja auch eine gute Ausrede hätte, um die eine oder andere Veranstaltung an der Uni nicht zu besuchen. Bahnhöfe sind schließlich gefährdet. Und ich fahre ja immer mit dem Zug. Ich bin ja nicht lebensmüde! Aber diese Ausrede lässt wohl keiner der Dozenten gelten. Und auf die spannenden Vorlesungen mag ich ehrlich gesagt auch gar nicht verzichten. Klingt irgendwie streberhaft, oder? Egal.

Öhm… jetzt fällt mir irgendwie gar nix mehr ein. Vielleicht sollte ich mir einfach noch einen Schluck aus der Tasse gönnen, die gerade neben mir steht. Da ist Glühwein drin. Denn den kann man nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt, sondern auch zu Hause trinken. Ist zwar bei weitem nicht so schön, aber dafür immerhin sicher. Denn: Die einzigen “weichen Ziele” in meiner näheren Umgebung, sind Kuhweiden… muh!

Unicum Wundertüte und Durex-Lümmeltüten

Unicum Wundertüte

Ich liebe solche Tage an denen man einfach mal was geschenkt bekommt. Okay… es ist alles Werbung und die Konzerne wollen uns damit nur auf ihre Produkte und Projekte “programmieren”, aber das ist mir ehrlich gesagt scheißegal. Aber ich sollte lieber erst einmal sagen über was ich hier eigentlich schreibe. Es geht um die Unicum Wundertüten, die heute bei uns an der Ruhr-Uni verteilt wurden.

Wundertüten… was war das noch für eine tolle Zeit in der Kindheit. Da wurde für zwei Deutsche Mark eine Wundertüte gekauft und der Tag war gerettet. Zwar war der Inhalt meist eher daneben und weniger ein Volltreffer, aber als Kind freut mich sich ja über Kleinigkeiten und kann vielem etwas abgewinnen. Das ist übrigens auch der Grund wieso Kinder die heutigen Überraschungseier noch toll finden. Aber ich schweife ab…

In dieser Unicum Tüte waren wieder mal eine Menge cooler Sachen enthalten – zugeschnitten auf den typischen Klischee-Studenten. Ein Kondom, ein Energie-Drink, ein Fertiggericht für die Microwelle. Dazu gab es einen Block und einen Kugelschreiber, Post-Its, ein paar Gutscheine, Postkarten, Magazine und ein Büchlein über Strategien für Online-Poker. Letzteres habe ich bereits weitergereicht, weil ich eher selten virtuell an Poker-Tischen sitze.

Am meisten habe ich mich aber darüber gefreut, dass auch ein Organspendeausweis zwischen den ganzen Gutscheinen lag. Der Ausweis, den ich momentan in meinem Portemonnaie bei mir trage, ist mittlerweile doch ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Und zudem stimmt die Adresse darauf nicht mehr. Keine Ahnung, ob das im Ernstfall jemanden stören würde, aber nun kann ich ja auf Nummer sicher gehen und den alten gegen einen neuen Ausweis eintauschen. Super.

Und auch der “Ein Herz für Nerds” Button gefällt mir irgendwie… mal sehen, wo der in Zukunft sein Dasein fristen wird.

Durex-Überraschungspaket

Gestern kam dann übrigens auch mein Durex-Überraschungspaket mit der Post. Der Inhalt: Lümmeltüten, Intensiv Gel, Stimulationsring. Wieder einmal hat also eine große Aktion funktioniert. Nun kann man natürlich damit anfangen, dass ich denen den Link für die 15 Euro Warenwert quasi geschenkt habe und dass ich viel mehr verlangen und bekommen könnte, wenn ich denn wollte… aber genau da liegt eben der Punkt. Mir geht es nicht um den größtmöglichen Gewinn – also… alles bestens. Und wer weiß… vielleicht gewinne ich ja auch noch den iPad. Wäre durchaus in Ordnung… könnte ich mich mit anfreunden.

Achja… am meisten habe ich mich im Übrigen über den Kugelschreiber gefreut, der neben der ganzen Werbung beim Überraschungspaket dabei war. Denn Montag sind zwei meiner liebsten Schreiber zickig geworden und musste in die Mülltonne umziehen. So gab es immerhin Nachschub…

Großes CSI-Crossover: Dr. Raymond Langston trifft auf Horatio Caine und Mac Taylor

Großes CSI-Crossover: Dr. Raymond Langston trifft auf Horatio Caine und Mac Taylor

Der Abend des 23.11.2010 wird für viele Fans der TV-Serien “CSI: Crime Scene Investigation”, “CSI: Miami” und “CSI: NY” ein ganz besonderer Abend werden. Denn dann treffen zum ersten Mal die drei Hauptermittler Dr. Raymond Langston, Horatio Caine und Mac Taylor direkt aufeinander, um gemeinsam einen schrecklichen Fall zu lösen.

Ab 20:15 Uhr wird der Sender RTL jeweils eine Episode der drei Staffeln bringen – direkt hintereinander. Und die Handlung der drei Episoden geht fließend ineinander über. Los geht es mit “CSI: Miami”, gefolgt von “CSI: NY” und das große Finale gibt es bei “CSI: Crime Scene Investigation” zu sehen.

Dieses “Spezial” wird auch mich vor den Fernseher ziehen. Im Normalfall schaue ich mir die drei Serien nicht an, weil mir dazu die Zeit fehlt. Ich habe eine ganze Zeit lang “CSI: Crime Scene Investigation” geschaut und besitze sogar die zweite DVD-Box zur fünften Staffel. Allerdings hauptsächlich aufgrund der dort enthaltenen Doppelfolge “Grabesstille”, die von Quentin Tarantino inszeniert und geschrieben worden ist. Auch bei “CSI: Miami” schaue ich hin und wieder mal rein, weil ich Horatio Caine ziemlich cool finde. Aber durchgängiges Verfolgen gelingt eben zeitlich nicht. Aber wenn alle Teams mehr oder weniger zusammentreffen, dann muss man sich das einfach anschauen.

In den USA wurde dieses Crossover vor einem Jahr – im November 2009 – auf CBS gezeigt. Dort wurden die Episoden aber nicht hintereinander, sondern an ihrem eigentlichen Sendeplatz ausgestrahlt. Hier geht RTL in Deutschland – zum Glück – anders vor. Selbstverständlich ist dies also nicht. Vor allem, weil “CSI: NY” normalerweise auch nicht auf RTL, sondern auf VOX zu sehen ist.

Natürlich verfolgen die Macher damit auch eine bestimmte Taktik. Durch dieses Crossover sollen Fans einer der drei Serien dazu bewegt werden auch die anderen zwei Serien zu schauen. Zudem ist es Werbung für den relativ neuen Charakter Dr. Raymond Langston, der von Laurence Fishburne gespielt wird und in die großen Fußstapfen des bei den Fans beliebten Dr. Gilbert Grissom treten soll. Aber das ist ja auch alles legitim.

Ich bin generell ein Fan solcher Crossover-Aktionen. So freue ich mich auch auf das angekündigte Crossover zwischen “NCIS” und “NCIS: Los Angeles”. Irgendwie ist es doch ganz cool, wenn zwei Teams, die man unabhängig voneinander mag, mal zusammen handeln, denn die Interaktion der Teams untereinander ist meist spannungsgeladen. Man kann nur hoffen, dass das CSI-Crossover hält, was es verspricht.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr Anhänger von Crossover-Episoden zwischen zwei Serien? Und wie findet ihr das Handeln von RTL in diesem Fall? Gelungen?

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Foto © 2009 CBS Broadcasting

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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