Monatsarchiv für November 2010

 
 

Song der Woche: Phillip Boa & The Voodooclub – Diamonds Fall

Nach einem langen und durchaus auch anstrengenden Tag an der Ruhr-Universität freue ich mich aktuell einfach nur darüber zu Hause in meinen vier Wänden zu sein, an meinem Schreibtisch zu sitzen, gemütlich eine Tasse Kaffee zu schlürfen und euch den Song der Woche präsentieren zu dürfen.

Dieses Mal ist es mal wieder kein Song aus dem elektronischen Bereich. Der Dortmunder Phillip Boa (bürgerlich: Ernst Ulrich Figgen), Baujahr 1963, ist ein künstlerisches Multitalent. So kann er als Sänger, Gitarrist, Songwriter und Komponist in Personalunion auftreten, wenn er es denn möchte.

Im Jahr 1984 gründete er die Band Phillip Boa & The Voodooclub. Fünf Jahre nach der Gründung gelang der Band durch das Album “Hair” und die Single “Container Love” ein großer kommerzieller Erfolg. Davon habe ich aber natürlich damals nichts mitbekommen. Ich wurde erst im Jahr 2003 auf die Truppe aufmerksam, denn da hörte ich zum ersten Mal etwas von ihnen – und zwar den Song “Fine art in silver“, der mich damals direkt umgehauen hat.

Aber der Song der Woche ist eine Spur jünger. Er stammt aus dem Jahr 2009. “Diamonds Fall” heißt er. Und er wurde auf dem gleichnamigen Album veröffentlicht. Das Album erreichte in den Charts den 45. Platz. Ich hatte damals das Glück das Album als Promo-CD zu erhalten, weil ich zu der Zeit noch für ein recht bekanntes Web-Magazine Rezensionen geschrieben habe – darunter eben auch eine Rezension zu “Diamonds Fall” – und ich habe fast nur gelobt.

Und nun möchte ich euch diesen Song präsentieren und hoffe, dass er euch gefällt. Meinungen und Kommentare sind wie immer gern gesehen.

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Wie lang kann man das böse M-Wort noch vermeiden?

Am Freitag Abend gewann Borussia Dortmund am 12. Spieltag der Fußball-Bundesliga dank einer furiosen Leistung in der zweiten Halbzeit mit 2:0 gegen den Hamburger SV und festigte damit die Tabellenführung. Mittlerweile hat der Club mit dem besten Angriff, der besten Verteidigung und der besten Tordifferenz satte 7 Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten aus Leverkusen. 31 von 36 möglichen Punkten wurden gesammelt. 10 Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage.

Das kann doch eigentlich nur ein Traum sein, oder? Richtig, denn die Realität sieht bekanntlich anders aus.

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Dieses Interview im Anschluss an das Spiel gegen Hannover 96 (11. Spieltag – Dortmund gewann auswärts mit 4:0) konnte man bei “Zweiglers wunderbarer Welt des Fußballs” bestaunen. Jürgen Klopp, der Trainer des BVB, spricht die unschöne, fast schon grausame Wahrheit aus. Auf einem Niveau mit Eintracht Frankfurt und dem FSV Mainz 05 zu spielen geht echt nicht. Der Altersdurchschnitt ist natürlich ein großes Problem, denn immerhin ist der Torhüter Roman Weidenfeller schon jenseits der 29 und körperlich alles andere als fit, aber man kann ihn sich zum Glück noch “schön saufen”. Und irgendwie scheinen die Jungs auch gegen den Trainer zu spielen. Bei den Ergebnissen…

Einfach genial. Jürgen Klopp ist echt ein verdammt cooler Typ. Diese Antworten mit dieser Ernsthaftigkeit nach einem tollen Spiel zu geben… großartig. Damit hat er auf jeden Fall noch weitere Sympathien bei den Fans, die ihn eh schon lieben, hinzugewonnen. Wobei er am Freitag ja auch gezeigt hat, dass er durchaus eine andere Seite hat, die aber zumindest wahnsinnig emotional ist.

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Aber eigentlich wollte ich doch auf das böse M-Wort hinaus. In Dortmund wird es nicht in den Mund genommen. Verantwortliche und Spieler reden nicht über Dinge, die erst im Mai 2011 spruchreif sein könnten. Nur stellt sich da die folgende Frage: Wie lang kann man das böse M-Wort noch vermeiden? Am Freitag haben zumindest die Fans auf der Südtribüne – sprich: die gelbe Wand – schon einmal vom M-Wort gesungen. Wann werden es die Verantwortlichen zum ersten Mal aussprechen?

Vielleicht ja wenn die Hälfte der Saison vorbei ist und man auf dem ersten Platz überwintert? Immerhin gilt dies aktuell bei dem Tabellenstand und den vergangenen Leistungen als sehr wahrscheinlich. Vielleicht sprechen sie aber auch erst davon, wenn man nicht 7, sondern 15 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten hat. Oder vielleicht erst am 33. Spieltag bei 10 Punkten Vorsprung.

Generell gesehen finde ich die Bescheidenheit beim BVB richtig gut. Von Spiel zu Spiel denken, keine Luftschlösser bauen und die “jungen Wilden” nicht abheben lassen. Alles gut. Aber: Wenn eine Mannschaft über ein Drittel der Saison hinweg so einen genialen Fußball spielt und der Tabellenstand so aussieht, wie er sich aktuell darstellt, dann sollte man die Saisonziele vielleicht doch ein wenig nach oben korrigieren. Heißt nicht, dass man das M-Wort aussprechen soll, aber vielleicht sollte man zumindest mal die Qualifikation für die UEFA Champions League auf einer Pressekonferenz als machbar deklarieren. Wobei ja eigentlich eh jeder weiß, dass das machbar ist. Also muss man es ja doch nicht direkt sagen… achja… schwieriges Thema.

Ich bin auf jeden Fall gespannt und warte mal ab, wann und ob ich aus den Mündern von Jürgen Klopp, Michael Zorc oder Hans-Joachim Watzke das M-Wort vernehmen kann.

Batman: Arkham Asylum

Batman: Arkham Asylum

In Gotham City ist eines Nachts die Hölle los. Im Blackgate Gefängnis bricht ein Feuer aus. Die dortigen Insassen werden evakuiert und in die Nervenheilanstalt Arkham Asylum gebracht, damit ihnen nichts geschieht. Zur selben Zeit wird Joker von Batman gefasst. Auch er soll in Arkham Asylum inhaftiert werden. Nachdem Batman den Joker mit seinem Batmobil in der Nervenheilanstalt abgeliefert hat, bleibt er noch ein wenig vor Ort um sich von den neuen Sicherheitsmaßnahmen der Anstalt zu überzeugen. Und dann passiert es: Der Joker überwindet trotz aller Vorsicht die Wachen und übernimmt die Kontrolle über die Anstalt. Dabei geholfen hat ihm Harley Quinn. In diesem Moment wird deutlich, dass er Batman in eine Falle gelockt hat. Dieser muss nun den Kampf gegen die Schurken aufnehmen – allein, da der Joker damit droht versteckte Bomben in Gotham zu zünden, wenn Batman Unterstützung von “außen” erhält…

So beginnt die Geschichte des Videospiels “Batman: Arkham Asylum” (XBox 360, Playstation 3, Windows-PC), welches mich in der letzten Zeit immer wieder in seinen Bann ziehen konnte. Hier nun erst einmal der offizielle Trailer zum Spiel:

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Nur habe ich nicht die Zeit um stundenlang die Kontrolle über den dunklen Ritter zu übernehmen. Daher bin ich momentan erst bei einem Spielfortschritt von knapp über 50% angekommen und kenne somit selbst noch nicht die ganze Geschichte – im Grunde ist das gar nicht mal so schlecht, weil ich euch da draußen dann gar nicht so viel verraten kann. Ich spiele übrigens die PC-Version, weil ich bekanntlich keine der beiden Konsolen besitze. Und für die Wii gibt es das Spiel ja – leider – nicht.

Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich ein sowieso schon ein totaler Batman-Fan bin. Das bekommt man auch schnell heraus, wenn man sich ein wenig durch diesen Blog klickt. Die Geschichten um den dunklen Ritter gefielen mir schon immer. Die alten Zeichentrickserien aus den 90er Jahren oder die zahlreichen Batman-Filme waren einfach nach meinem Geschmack. Eine neue Stufe der Faszination hat sich dann durch die Filme von Christopher Nolan mit Christian Bale in der Hauptrolle des Bruce Wayne (Batman Begins, The Dark Knight) ergeben.

Und so kommt mir “Batman: Arkham Asylum” natürlich gerade recht. In der Haut von Batman für das Gute kämpfen. Und im Laufe des Spiels muss man gegen einige wirklich üble Gestalten antreten – Harley Quinn, Bane, Scarecrow, Killer Croc oder Poison Ivy. Hab ich schon erwähnt, dass man das Ganze aus der “third-person perspective” spielt? Nein? Oh… dann wisst ihr es ja jetzt. Die Steuerung mit Tastatur und Maus ist nach wenigen Minuten in Fleisch und Blut übergegangen und fällt dann auch recht leicht. Die Grafik ist meiner Meinung nach wirklich nicht von schlechten Eltern. Wobei es mir bei Spielen eh nie so wirklich um die Grafik geht, wenn Atmosphäre, Steuerung und Plot gut gelungen sind. Und da ist auch schon das nächste Stichwort gefallen: Atmosphäre. Davon gibt es in “Batman: Arkham Asylum” eine Menge – riesiger Pluspunkt. Hier wird man mitgerissen, hier kommt richtig geniales Feeling auf. Man wird als Spieler eindeutig in die Materie eingebunden – mit viel Liebe zum Detail.

Euer Interesse ist durch meine Worte geweckt worden? Na super! Aber ein weiterer, kleiner Einblick wäre vielleicht auch noch ganz gut, oder? Das folgende Video, das einen kleinen Blick ins Spiel selbst ermöglicht, ist dann wahrscheinlich genau das Richtige:

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Zusätzlich können sich Interessierte an der PC-Version natürlich auch die Demo von der offiziellen Webseite des Spiels herunterladen und so selbst testen. Und für Interessierte an der Konsolen-Version gibt es dort natürlich auch noch eine Menge Informationen.

Also ich kann jedem das Spiel nur empfehlen. Es ist eines der besten Videospiele, die ich aktuell kenne. Der angekündigte Nachfolger “Batman: Arkham City” soll übrigens im Herbst 2011 auf den Markt kommen. Wobei viele ihn auch schon im Frühjahr erwarten. Wenn dieser Titel dann an den Vorgänger in Sachen Qualität anknüpfen kann, erwartet uns 2011 ein weiteres, spannendes Abenteuer des dunklen Ritters – wahrscheinlich auch wieder mit Joker als Gegenspieler.

Habt ihr das Spiel auch schon mal gespielt? Wie war eure Meinung? Interessieren würde mich auch mal, ob jemand weiß, ob es zwischen Konsolen- und PC-Version einen größeren Unterschied gibt. Also… her mit euren Meinungen!

Der Zupfgeigenhansl, der Spielmann und Tandaradei

Der Zupfgeigenhansl, der Spielmann und Tandaradei

Reisen wir doch mal für einen kurzen Moment ca. 100 Jahre in die Vergangenheit. Das 20. Jahrhundert hat gerade begonnen und die Industrialisierung hat weite Teile Europas erfasst. Die Menschen wohnen nun überwiegend in den Städten, weil sie in den dortigen Fabriken Arbeit finden. Bald wird der Erste Weltkrieg ausbrechen und das Deutsche Reich wird diesen verlieren. Durch den Versailler Vertrag wird die neu entstandene Republik von Weimar schwer belastet. Dolchstoßlegende, Wirtschaftskrise, Verfassungsfehler und einige andere Faktoren werden dafür sorgen, dass Adolf Hitler und die von ihm geführte NSDAP 1933 die Macht übernimmt. Wenige Jahre später wird er der Welt einen Krieg, der die schrecklichsten Alpträume bei weitem übersteigen wird, aufzwingen.

Das erste Drittel des 20. Jahrhunderts ist wahrlich eine spannende Zeit. Ein Kaiserreich wird zu einer Republik. Kriege überziehen Europa. Die alte Ordnung bricht zusammen. Es kommt zu einer Verstädterung. Die Menschen leben nun nicht mehr in einem kleinen Dorf und kennen einander. Sie sind viel mehr ein kleiner Teil einer großen, anonymen Masse. Mit dem, was sie in den Fabriken produzieren, können sie sich aufgrund der eingeführten Arbeitsteilung nicht mehr identifizieren. Das Weltbild verändert sich – grundlegend.

In diese Zeit fällt eine ganz besondere Strömung – die Jugendbewegung. Das Ziel: Raus aus der Stadt, hinein in die Natur und dadurch dem nun alltäglich gewordenem Leben entfliehen. Wie? Durch Wanderungen und Fahrten während des Wochenendes oder in den Ferien – in kleinen Gruppen die Natur hautnah erleben und somit ein neues Lebensgefühl entwickeln. Und was gehört bei Wanderungen oder Fahrten zu dieser Zeit dazu? Ganz klar: Musik.

Die Möglichkeiten von heute blieben den Jugendlichen von damals verwehrt. Es gab keine Ghettoblaster, keine iPods oder überfüllte Regale mit Musik-CDs bei Saturn. Und selbst wenn es sie gegeben hätte, dann hätten die Jugendlichen dieser Zeit gerne darauf verzichtet.

Sie sind gemeinsam los gezogen, haben gemeinsam die Tage verbracht und dabei gemeinsam gesungen. Kirchenlieder, Volkslieder, Soldatenlieder – immer mit passendem Text für jeden Anlass. Als Hilfe dienten ihnen Liederbücher wie “Der Zupfgeigenhansl”, “Der Spielmann” oder “Tandaradei”, die in dieser Zeit schwindelerregende Auflagen erzielten. “Der Zupfgeigenhansl” wurde über eine Million mal verkauft – ein Bestseller.

Warum schreibe ich das? Die Frage lässt sich sehr leicht beantworten. Für ein Seminar des letzten Semesters fertige ich aktuell eine Hausarbeit (Umfang: 20 Seiten) an. Das Thema: Die Lieder der (katholischen) Jugendbewegung. Im Rahmen dieser Arbeit habe ich mir die drei genannten Liederbücher gekauft. Ich bin froh gut erhaltene Exemplare erstanden zu haben mit denen man arbeiten kann – ist gar nicht so leicht Bücher zu finden, die über 100 Jahre alt sind, aber Amazon macht es zum Glück möglich. Denn wenn ich ehrlich bin, dann ist es doch weit schöner mit Quellen zu arbeiten als mit Sekundärliteratur, die einem schon alles mehr oder weniger wichtige vorkaut.

Das Durchblättern der Liederbücher macht auch richtig Spaß, weil dort eine Menge an interessanten Liedern enthalten ist. Kirchgänger werden noch heute so manches Lied kennen, das damals auf Wanderungen der Jugendbewegung gesungen wurde. Aber der größte Teil der Lieder stammt aus dem Bereich der Volkslieder. Sollte ein gesteigertes Interesse bestehen, dann kann ich gerne nach der Korrektur der Hausarbeit mal das eine oder andere Lied hier präsentieren.

Aber wie dem auch sei… allein das Hineindenken in die Jugend dieser Zeit empfinde ich als lehrreich. Ist der Gedanke an Flucht vor dem Chaos und der Anonymität in die Natur doch vielleicht gar nicht so weit weg, wie wir momentan denken.

Durex-Überraschungspaket für einen Link

Durex-Überraschungspaket für einen Link

Die Versandapotheke mycare sorgt in der Blogosphäre momentan mit der Aktion Link 4 Durex für Aufsehen. Zumindest habe ich schon auf einer ganzen Menge an Blogs über diese Aktion gelesen. Und weil ich nicht nur Links für T-Shirts verteile, nehme ich nun auch noch an teil.

Durch die Teilnahme an dieser Aktion staubt man ein Überraschungspaket von Durex, einer der bekanntesten Kondommarken, im Wert von mindestens 15 Euro ab und bekommt zusätzlich noch die Chance auf den Gewinn eines Apple iPad 64GB Wi-Fi + 3G, welches unter allen Teilnehmern verlost wird. Alle Bedingungen, die man für die Teilnahme erfüllen muss, stehen auf der Aktion-Seite, die ich oben bereits verlinkt habe. Die Teilnahme ist übrigens nur noch bis zum 14. November 2010 möglich. Somit bin ich also schon ziemlich spät dran.

Außerdem gibt es auf der Webseite von mycare noch ein weiteres großes Gewinnspiel. Zu gewinnen gibt es einen Samsung Full-HD 3D LED Fernseher oder 1 von 3 Apple iPads. Die Möglichkeiten für die Teilnahme sind vielfältig. Einfach mal selbst schauen!

Und ich warte dann nun auf mein Überraschungspaket und hoffe auf den Gewinn des iPads. Vielleicht habe ich ja dieses Mal ein wenig mehr Glück als bei den letzten Gewinnspielen.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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