Unstoppable – Außer Kontrolle

Unstoppable - Außer Kontrolle

Denzel Washington, Chris Pine und Rosario Dawson spielen die Hautrollen im Film “Unstoppable – Außer Kontrolle” von Regisseur Tony Scott, der Mitte November in die deutschen Kinos kam. Worum geht’s?

Frank Barnes, ein erfahrener und abgeklärter Lokführer, ist mit seinem neuen Kollegen, dem jungen Will Colson unterwegs, als ihn eine Nachricht ereilt, die ihn vor eine schwere Entscheidung stellt. Auf seiner Strecke befindet sich ein Zug, der unbemannt und beladen mit hochgiftigen Chemikalien durch ein dicht besiedeltes Gebiet rast. Der Zug ist aufgrund defekter Bremsen nicht nur ein unaufhaltsames Gefährt, sondern seine Ladung macht ihn zu einer Bombe von der Größe des Chrysler Buildings. Alle Versuche ihn zu stoppen schlugen bereits fehl, so dass Frank und der unerfahrene Neuling Will die Einzigen sind, die die drohende Katastrophe noch stoppen könnten. Ein atemberaubender Wettlauf mit der Zeit beginnt in Unstoppable – Ausser Kontrolle.

Und damit auch noch visuelle Eindrücke gewonnen werden können, gibt es gleich den Trailer als Beilage serviert.

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Tony Scott orientiert sich bei seiner Inszenierung dieser Hetzjagd gegen die Zeit an einer wahren Begebenheit, die sich im Mai 2001 im US-Bundesstaat Ohio ereignete und unter dem Namen “Vorfall CSX 8888″ bekannt wurde. Einige wesentliche Elemente dieses Vorfalls wurden in den Film übernommen, aber auch deutlich überspitzt, während andere wichtige Dinge einfach weggelassen wurden.

Denzel Washington und Chris Pine machen schauspielerisch aus den ihnen hier zur Verfügung stehenden Möglichkeiten das Beste, denn der Plot und dessen rasende Geschwindigkeit lassen eine wirkliche Tiefe bei den Charakteren nicht zu. Und so muss viel mehr mit klassischen und zu oft gesehenen Klischees gespielt werden. Aber dennoch schafft das “ungleiche Duo” es auf eine ganz adäquate Art und Weise “echt” zu wirken.

Nach einigen Minuten Anlauf kommt doch recht schnell ein gewisses Maß an Spannung auf, das sich dann auch bis zum Ende – mehr oder weniger – halten lässt. Der unbemannte Zug, der giftige und explosive Stoffe geladen hat, rollt mit voller Geschwindigkeit nahezu unaufhaltsam auf eine Stadt zu. Auf dem von ihm befahrenen Hauptgleis kommt ihm erst ein Zug voller Schulkinder entgegen, dann… oh… jetzt verrate ich schon zu viel. Lassen wir das…

Der Film bietet tolle Bilder und wahnsinnig schnelle Schnitte – ein Markenzeichen von Tony Scott. Wenn man sich damit arrangieren kann, dann wird einem auch der Film gefallen. Ich muss sagen, dass ich ihn ganz okay fand. Es ist kein ganz großes Kino und die Geschichte wirkt an manchen Stellen einfach zu sehr auf Action und Adrenalin gestreckt, aber ansehnlich ist der Film auf jeden Fall… man sollte nur nicht den Fehler begehen und zu viel erwarten. Und dann wird alles gut.

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Quelle des Zitats: moviepilot.de

Diskussion/Anmerkungen: 4 Kommentare

  1. Damian
    schrieb am 21. Dezember 2010

    Stimme deiner Review zu. Aber von Tony Scott erwartete ich ehrlich gesagt auch keine Meisterwerke (mehr). Aber er ist dafür ein Garant für unterhaltsames und überaus solides Actionkino. Tony der Schuster, bleibt bei seinen Leisten. Finde ich gut.

    Antworten
  2. Alais
    schrieb am 22. Dezember 2010

    Kann dir nur zustimmen, der film ist so als abend unterhaltung ganz nett mehr aber auch nicht.

    Ich habe gerade gesehen das du ursprünglich aus Ahaus kommst. Dan grüße ich doch gleich nochmal extras ich komm aus dem nachbar ort.

    LG

    Antworten
  3. Bomel
    schrieb am 22. Dezember 2010

    Ich fand den Film nicht schlecht. Man darf halt nur nicht so viel erwarten. Action ok, aber vorhersehbare Action. Und nein, Dieselloks explodieren nicht, wenn sie entgleisen, außer bei Cobra 11 (ups…auch was verraten, oder?)

    Antworten
  4. Lordy
    schrieb am 22. Dezember 2010

    @Damian: Da kann ich dir nur zustimmen :D. Wobei ich sagen muss, dass er und Denzel Washington gemeinsam echt ein cooles Team sind :D.

    @Alais: In Ahaus bin ich nur geboren, gewohnt habe ich da nie… aber huhu… und dann auch mal Grüße zurück. Kannst mich gerne mal bei ICQ oder so anschreiben, wenn du möchtest…

    @Bomel: Also wenn ich das richtig weiß, dann tritt der Film an mehreren Stellen die physikalischen Gesetze mit Füßen. Aber unterhaltsam ist er auf jeden Fall :D.

    Antworten

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