Monatsarchiv für Dezember 2010

 
 

22 Bullets

22 Bullets

Da an den Weihnachtstagen meist nicht sonderlich viel wirklich aufregendes geschieht und ich nicht über Geschenke oder Familienessen schreiben mag, nutze ich jetzt die Möglichkeit und schreibe über einen weiteren Film, der aktuell auch noch in den Kinos läuft.

Am 02. Dezember 2010 kam der Film “22 Bullets” mit einem der besten europäischen Schauspieler, Jean Reno, in die deutschen Kinos. Der Film von Regisseur Richard Berry erzählt die Geschichte von Charly Matteï, einem Gangsterboss im Ruhestand, der allerdings nicht zur Ruhe kommen darf. Werfen wir an dieser Stelle erst einmal wieder einen kurzen Blick auf den Plot.

Charly Matteï hat mit seiner kriminellen Vergangenheit abgeschlossen. Inzwischen führt er ein beschauliches Leben. Doch eines Wintermorgens holt ihn sein früheres Leben ein: In einem Parkhaus am alten Hafen von Marseille wird Charly von einem Mordkommando überfallen und mit 22 Kugeln niedergestreckt. Er überlebt schwer verletzt. Kaum genesen, beschließt Charly, die Verantwortlichen des hinterhältigen Anschlags auf sein Leben zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen…

Und da bewegte Bilder meist mehr sagen als ein paar Worte, gibt es den Trailer gleich hinterher.

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Zu Beginn des Films werden einem wunderschöne Szenen mit der tollen Landschaft von Marseille gezeigt. Dann geht es Schlag auf Schlag und plötzlich wird übelst durch die Gegend geballert. 22 Kugeln treffen Jean Reno in seiner Rolle als Charly Matteï. Und er überlebt. Nach einer kurzen Genesungspause im Krankenhaus kann die Rache beginnen.

Schnell fühlt man sich an den Film “96 Hours” mit Liam Neeson erinnert. Und oh Wunder… der Produzent der beiden Filme ist Luc Besson. Also ist die durchaus vorhandene Ähnlichkeit wohl kein Zufall.

Die Säule dieses Films ist Jean Reno und seine schauspielerische Leistung. Er gibt dem Film das gewisse Etwas. Und somit ist er auf jeden Fall sehenswert. Spannend ist er übrigens nicht durchgängig, aber stellenweise. Von Beginn an ist klar, dass alle am Anschlag beteiligten bluten müssen. Und wer glaubt schon ernsthaft daran, dass die Rache nicht gelingt? Angeheizt wird die Jagd allerdings durch bestimmte Handlungsstränge, die ich hier aber nun nicht benennen will.

Obwohl ich nun noch eine ganze Menge über den Film schreiben könnte, lasse ich es und serviere euch kurz und trocken mein Fazit: Der Film ist okay. Popcornkino. Anschauen, hinnehmen und letztendlich auch nicht sonderlich viel mehr darüber nachdenken. Rein in den Kopf, als gut befinden, raus aus dem Kopf. Genauso läuft’s. Kein genialer, aber sicherlich ein solider Film, der allerdings ohne Jean Reno – meiner Meinung nach – weit schlechter funktionieren würde.

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Quelle des Zitats: film-zeit.de

Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

Allan Quatermain, Tom Sawyer, Mina Harker, Dorian Gray, Dr. Jekyll / Mr. Hyde, Kapitän Nemo und Rodney Skinner. Alle 7 sind spannende Persönlichkeiten und Charaktere, die auch allein für tolle Geschichten sorgen können. In “Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen” treten sie allerdings zusammen an, um die Welt vor dem Bösen zu retten. 2003 kam der Film ins Kino. Vor ein paar Tagen habe ich ihn mir auf DVD angesehen. Hier nun erst einmal weitere Infos zum Film.

Allan Quatermain, der größte Abenteurer der Welt, führt eine Liga unnachahmlicher Helden an, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Sie besteht aus Captain Nemo, der Vampirsbraut Mina Harker, einem Unsichtbaren namens Rodney Skinner, dem Agenten Sawyer, dem unsterblichen Dorian Gray und Dr. Jekyll / Mr.Hyde. Die sieben Mitglieder der Liga sind Individualisten, Ausgestoßene der Gesellschaft mit einer erlebnisreichen Vergangenheit. Jeder von ihnen hat besondere Gaben, die sich bislang sowohl vernichtend als auch heilend ausgewirkt haben. Jetzt müssen sie lernen, sich gegenseitig zu vertrauen und als Team zusammenzuarbeiten, denn die Hoffnung der Menschheit ruht auf ihnen.

Und direkt noch ein Trailer hinterher, der euch auch noch visuelle Eindrücke liefert. Sorry, dass die Qualität so unter aller Sau ist, aber auf die Schnelle habe ich keinen besseren Trailer gefunden. Bei weiterem Interesse könnt ihr ja auch selbst auf die Suche gehen.

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Gleich vorweg: Wenn diese 7 Charaktere aufeinander treffen, dann erwartet man – zurecht – ein grandioses Feuerwerk. Allerdings bleibt dieses dann doch aus. Aber der Film ist auf jeden Fall gutes Mittelmaß. Ich muss schon sagen, dass ich mir mehr vom Film erwartet habe, denn Sean Connery stellte für mich immer eine Art Qualitätsgarantie dar. Nun gut… letztendlich habe ich zu viel erwartet, aber richtig enttäuscht bin ich auch nicht.

Die Story hat zweifelsohne eine Menge Potential. Dieses wird allerdings nicht vollends ausgeschöpft – schade. Die unterschiedlichen Figuren kommen mal mehr, mal weniger gut zur Geltung. Der Film lebt die meiste Zeit über davon, dass man die Charaktere so oder so toll findet. Zumindest war das bei mir so.

So manche Szenen bringen einen dann aber doch zum Staunen. Sei es nun die Nemos U-Boot namens Nautilus oder sein bescheidenes Auto, welches auf folgendem Foto zu sehen ist.

Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

Das Teil hätte ich doch auch gerne. Gibt es beim Autohändler meines Vertrauens allerdings – leider – nicht. Wie dem auch sei… zwischendurch gibt es immer ein paar Momente, in denen einem tolle Bilder vor die Augen gesetzt werden.

Also… eigentlich habe ich es ja weiter oben schon erwähnt: Der Film ist gut, aber kein Meisterwerk. Er macht Spaß, aber glänzt nicht. Für einen ruhigen DVD-Abend ist er auf jeden Fall zu gebrauchen. Und wenn man die außergewöhnlichen Gentlemen toll findet, dann sollte man ihn sich auch angesehen haben. Zeitverschwendung ist es meiner Meinung nach auf keinen Fall. Joa… damit ist wohl alles geschrieben – denke ich.

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Quelle des Zitats: moviepilot.de | Bilder © Fox

Frohe Weihnachten!

So. Zwar ist es noch ein wenig früh, aber ich bin aktuell ziemlich im Stress und daher schreibe ich diesen Artikel lieber jetzt, denn gerade habe ich mal ein paar Minuten Pause. Im einen Moment führe ich draußen einen ziemlich unfairen Kampf gegen die Schneemassen, die immer wieder Verstärkung von oben bekommen, und im nächsten Moment bin ich mit unserem Weihnachtsbaum beschäftigt. Geschenke habe ich auch noch nicht eingepackt. Und sowieso ist noch eine Menge zu erledigen. Also:

Ich möchte allen Leserinnen und Lesern meines Blogs ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest wünschen. Hoffentlich erlebt ihr die nächsten Tage genau so, wie es euch am besten gefällt. Aus meinem Umfeld weiß ich, dass Weihnachten auf die unterschiedlichsten Weisen gefeiert wird. Und es ist vollkommen egal, ob ihr heute Abend mit eurer Familie am Weihnachtsbaum sitzt und Weihnachtslieder singt oder mit Freunden in der Disco feiert. Wichtig ist nur, dass es genau das ist, was euch glücklich macht. Habt schöne Tage und genießt diese Zeit!

Für mich ist Weihnachten das Fest der Liebe, der Familie und der Besinnlichkeit. Natürlich spielt für mich der christliche Gedanke eine wahnsinnig wichtige Rolle. Und ich freue mich einfach nur auf heute Abend und die Weihnachtsfeiertage. Es werden sicherlich schöne Momente, Stunden und Tage werden – davon bin ich überzeugt. Aber bis dahin ist ja noch – wie schon geschrieben – einiges zu erledigen. Und da mir gerade eh nicht mehr viel einfällt beende ich diesen Artikel am besten – mit den Worten: Frohe Weihnachten!

In Kentucky sorgt ein Erlebnispark über Noahs Arche für Furore

In Kentucky sorgt ein Erlebnispark über Noahs Arche für Furore

Gestern Abend bekam ich – wie so oft – einen Link zugeschickt. Danke Vitali! Es ging um einen Erlebnispark, der im US-Bundesstaat Kentucky gebaut werden soll. Das Thema des Parks: Die Arche Noah. Die christliche Organisation “Answers in Genesis” will den Park errichten und die Geschichte von Noah und der Arche lebendig werden lassen. Dafür soll neben kostümierten Schauspielern und Tieren vor allem ein 150 Meter langer Nachbau der Arche sorgen. Durchaus interessant…

Laut einer Studie würden 60% aller Amerikaner so einen Erlebnispark besuchen. 900 Arbeitsplätze würden dauerhaft geschaffen. Private Investoren wollen 150 Millionen Dollar in den Park stecken. Und es ist davon auszugehen, dass viele Amerikaner das Projekt mit Spenden unterstützen werden. Ihnen kann dadurch sogar ein Stück des Nachbaus “gehören”. Ein kleiner Holznagel kostet 100 Dollar – für einen großen Balken muss man 5000 Dollar auf den Tisch legen.

Kentuckys Gouverneur Steve Beshear hat bereits Steuernachlässe versprochen – in Höhe von 37,5 Millionen Dollar. Immerhin bringt der Park 900 sichere Arbeitsplätze und wird wahrscheinlich eine Vielzahl an Touristen anziehen. Doch über diese staatliche Unterstützung sind nun heiße Diskussionen im Gange. Sind diese Steuernachlässe verfassungswidrig? Wird hier die Trennung von Staat und Kirche verletzt?

Erst einmal muss ich sagen, dass ich es spannend finde, dass so ein Erlebnispark geplant wird. Bis letzte Nacht hatte ich davon noch nie etwas gehört. Und selbstverständlich ist so etwas ja nun auch nicht. Wobei in den USA ja generell eine andere Situation anzutreffen ist als hier in Deutschland. Die kontroversen Diskussionen um den Park haben mich dann aber nicht sonderlich verwundert. War doch irgendwie zu erwarten. Ist aber schon witzig… werden die anderen Freizeit- und Erlebnisparks denn nicht staatlich unterstützt? Wahrscheinlich schon. Also liegt es wohl eindeutig am Thema des Parks. In dem Moment wird es doch irgendwie unsinnig.

So mancher US-Bürger regt sich nun darüber auf, dass hier ein Park unterstützt wird, der sich von der Evolution abwendet, sie als Schwachsinn deklariert und sein eigenes Süppchen kocht. Naja… aber Micky Maus existiert wirklich, oder wie? Es ist doch nur ein Erlebnispark, der eine Geschichte erzählen will. Ob man diese Geschichte für wahr oder falsch hält, darf jeder für sich selbst entscheiden. Denn es gibt ja am Ende keine Auflösung, wie man es aus der Sendung “X-Faktor: Das Unfassbare” mit Jonathan Frakes kennt. Wie komme ich denn jetzt darauf? Hm… egal.

Ich werde das Ganze nun auf jeden Fall gespannt verfolgen und mal schauen, ob der Park wirklich wie geplant 2014 eröffnet wird. Das Bild da oben zeigt übrigens einen “Plan” des Parks. Sieht doch eigentlich ganz knuffig aus. Und nun seid ihr dran: Was haltet ihr von der Idee? Und was sagt ihr zu den Diskussionen?

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Mehr Informationen gibt es zum Beispiel auf der Webseite der Tagesschau!

Im Ruhrgebiet wird es ganz sicher weiße Weihnachten geben

Im Ruhrgebiet wird es ganz sicher weiße Weihnachten geben

Wenn man heute aus dem Fenster schaut, dann sieht man: Schnee. Eine dichte Schneedecke bedeckt einen Großteil der Umgebung. Hausdächer, Gehwege, Zäune, Straßen und so weiter sind davon betroffen. Aber da erzähle ich euch ja sicherlich nichts Neues. Schön ist aber: Es wird ganz sicher weiße Weihnachten geben – also zumindest für mich hier im Ruhrgebiet.

Denn erstens wird der Schnee bei Temperaturen im Minusbereich sicherlich nicht wegschmelzen und zweitens ist es aktuell schon wieder ordentlich am schneien. Und es sieht auch so aus als würde das noch ein paar Stündchen so weitergehen. Vielleicht schneit es ja auch einfach die ganze Nacht durch – mal sehen. Für den morgigen Tag ist auf jeden Fall auch wieder Schneefall vorhergesagt.

Weiße Weihnachten. Als kleines Kind habe ich mir das jedes Jahr gewünscht. Und fast immer wurde ich enttäuscht. Aber naja… wie ein kluger Philosoph namens Mick Jagger einst sagte: “You can’t always get what you want!” Gilt übrigens auch für dieses Jahr, denn eigentlich hätte ich auf weiße Weihnachten auch glänzend verzichten können. Was für ein Glück, dass ich keine großen Reisen etc. für diese Zeit geplant habe und zu Hause bleiben werde. So versaut mir der Schnee wenigstens nichts.

Wie sieht es denn bei euch aus? Gibt es bei euch weiße Weihnachten?

Amber Benson - Lieber Tod als Teufel

Gestern habe ich mich noch darüber gefreut, dass ich den Roman “Lieber Tod als Teufel” von Amber Benson gewonnen habe, und heute brachte der DHL-Mann das Büchlein bereits vorbei. Da ist die Anna aber ganz schön schnell. Da sollte ich mir mal eine Scheibe von abschneiden, denn nach meiner letzten Verlosung habe ich ewig gebraucht bis ich das Paket mal weggeschickt habe. An dieser Stelle: Danke Anna! Da werden sich vor allem die Personen freuen, die sich immer an meiner bescheidenen Bibliothek erfreuen und sich ein Buch nach dem anderen ausleihen. Ich sollte Mitgliederbeiträge verlangen und Chipkarten verteilen. Aber naja… meine Bücher sehen fast schon mehr von Deutschland als ich. Wie dem auch sei…


Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.

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