Monatsarchiv für Dezember 2010

 
 

Weihnachtspost 2010

Weihnachtspost 2010

Heute habe ich an der Ruhr Universität meine letzte Veranstaltung für dieses Kalenderjahr besucht. Erst am 10.01.2011 geht es mit dem Studium weiter. Bis dahin habe ich also Weihnachtsferien. Und die passen mir auch echt super in den Kram, denn “urlaubsreif” bin ich schon seit Wochen. Aber das ist dann doch ein anderes Thema. Was wollte ich euch eigentlich erzählen? Ahja…

Als ich von der Uni wieder nach Hause kam, fand ich zwei Postkarten im Briefkasten vor. Weihnachtspost für meine Wenigkeit von Nadine H. (links) und Anna (rechts). Ich liebe Weihnachtspost. Immer. Überall. Und wenn sie dann noch von so tollen und netten Menschen kommt, dann ist das um so schöner. Ein herzliches Danke an euch zwei. Ich habe mich sehr über die Karten und eure lieben Worte gefreut. Fühlt euch virtuell gedrückt und geknuddelt.

Neben den schönen Gedanken und der Freude machte sich dann aber auch eine gewisse Ernüchterung breit, denn mir kam schlagartig in den Kopf, dass ich ja auch Weihnachtspost verschicken wollte. Aber im Stress der letzten Tage und Wochen (Hausarbeit, Portfolio etc.) habe ich das vollkommen vergessen. Schade. Letztes Jahr hatte mir das so viel Spaß gemacht. Naja… nächstes Jahr gibt es ja wieder die Möglichkeit dazu, denn Weihnachten wird ja mit großer Wahrscheinlichkeit auf 2011 stattfinden.

Milka Choco & Rice

Und nun setze ich mich mit meinem warmen Kaffee und einer Tafel Schokolade vor den Fernseher und schaue mir das bereits im Hintergrund laufende DFB-Pokal Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC Bayern München an. Bisher ganz spannend. Ist ja auch quasi das letzte Fußball-Spiel für 2010. Dann ist ja erst einmal Winterpause. Ähm… ja… so lässt sich der Beginn der Ferien auf jeden Fall ganz gut begehen, denke ich. Draußen ist ja eh nur Eis und Schnee und Matsch und kalt und bah.

Ach… ich habe übrigens gestern mal wieder Glück gehabt und ein Buch gewonnen. Und zwar den Roman “Lieber Tod als Teufel”. Aber dazu mehr, wenn das Buch erst einmal hier angekommen ist. Hui… euch einen schönen Abend noch!

Unstoppable – Außer Kontrolle

Unstoppable - Außer Kontrolle

Denzel Washington, Chris Pine und Rosario Dawson spielen die Hautrollen im Film “Unstoppable – Außer Kontrolle” von Regisseur Tony Scott, der Mitte November in die deutschen Kinos kam. Worum geht’s?

Frank Barnes, ein erfahrener und abgeklärter Lokführer, ist mit seinem neuen Kollegen, dem jungen Will Colson unterwegs, als ihn eine Nachricht ereilt, die ihn vor eine schwere Entscheidung stellt. Auf seiner Strecke befindet sich ein Zug, der unbemannt und beladen mit hochgiftigen Chemikalien durch ein dicht besiedeltes Gebiet rast. Der Zug ist aufgrund defekter Bremsen nicht nur ein unaufhaltsames Gefährt, sondern seine Ladung macht ihn zu einer Bombe von der Größe des Chrysler Buildings. Alle Versuche ihn zu stoppen schlugen bereits fehl, so dass Frank und der unerfahrene Neuling Will die Einzigen sind, die die drohende Katastrophe noch stoppen könnten. Ein atemberaubender Wettlauf mit der Zeit beginnt in Unstoppable – Ausser Kontrolle.

Und damit auch noch visuelle Eindrücke gewonnen werden können, gibt es gleich den Trailer als Beilage serviert.

YouTube Preview Image

Tony Scott orientiert sich bei seiner Inszenierung dieser Hetzjagd gegen die Zeit an einer wahren Begebenheit, die sich im Mai 2001 im US-Bundesstaat Ohio ereignete und unter dem Namen “Vorfall CSX 8888″ bekannt wurde. Einige wesentliche Elemente dieses Vorfalls wurden in den Film übernommen, aber auch deutlich überspitzt, während andere wichtige Dinge einfach weggelassen wurden.

Denzel Washington und Chris Pine machen schauspielerisch aus den ihnen hier zur Verfügung stehenden Möglichkeiten das Beste, denn der Plot und dessen rasende Geschwindigkeit lassen eine wirkliche Tiefe bei den Charakteren nicht zu. Und so muss viel mehr mit klassischen und zu oft gesehenen Klischees gespielt werden. Aber dennoch schafft das “ungleiche Duo” es auf eine ganz adäquate Art und Weise “echt” zu wirken.

Nach einigen Minuten Anlauf kommt doch recht schnell ein gewisses Maß an Spannung auf, das sich dann auch bis zum Ende – mehr oder weniger – halten lässt. Der unbemannte Zug, der giftige und explosive Stoffe geladen hat, rollt mit voller Geschwindigkeit nahezu unaufhaltsam auf eine Stadt zu. Auf dem von ihm befahrenen Hauptgleis kommt ihm erst ein Zug voller Schulkinder entgegen, dann… oh… jetzt verrate ich schon zu viel. Lassen wir das…

Der Film bietet tolle Bilder und wahnsinnig schnelle Schnitte – ein Markenzeichen von Tony Scott. Wenn man sich damit arrangieren kann, dann wird einem auch der Film gefallen. Ich muss sagen, dass ich ihn ganz okay fand. Es ist kein ganz großes Kino und die Geschichte wirkt an manchen Stellen einfach zu sehr auf Action und Adrenalin gestreckt, aber ansehnlich ist der Film auf jeden Fall… man sollte nur nicht den Fehler begehen und zu viel erwarten. Und dann wird alles gut.

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Quelle des Zitats: moviepilot.de

Song der Woche: R. Kelly – I believe I can fly

In wenigen Tagen ist Weihnachten, eine weiße Decke aus Schnee bedeckt weiterhin große Teile des Landes und ich habe so gut wie Ferien. Von denen trennt mich nämlich nur noch eine einzige Vorlesung. Heute habe ich mein Portfolio abgegeben und nun wird die studentische Arbeit für den Rest des Jahres auf Eis gelegt. Bei den Temperaturen, die zur Zeit draußen herrschen, ist das ja mal so gar kein Problem.

Es ist wieder einmal Montag und damit Zeit für den Song der Woche. Und es ist der vorletzte Song der Woche für 2010. Nächste Woche noch einmal und dann beginnt schon quasi 2011. Das bringt mich jetzt wieder auf den Gedanken, dass ich noch einen Rückblick auf 2010 und einen Ausblick auf 2011 wagen wollte… mal sehen, ob und wann ich das noch mache. Aber wir kommen vom Thema ab…

Der Song dieser Woche ist mittlerweile schon 14 Jahre alt und damit alles andere als taufrisch. Dennoch höre ich ihn heute noch genauso gerne wie damals – als 10-Jähriger. Er stammt vom US-Amerikaner R. Kelly und heißt “I believe I can fly”. Er erschien 1996 und belegte gute Platzierungen in den Charts. In Deutschland schaffte er es auf Platz 4, in den USA auf Platz 2 und in Großbritannien gelang der Griff nach der Chartspitze. Auch das Album “R”, welches den Song enthielt und erst 2 Jahre später veröffentlicht wurde, erreichte hohe Chart-Platzierungen und machte positiv auf sich aufmerksam.

Viele von euch werden sich beim Hören des Songs wahrscheinlich auch noch an den Film Space Jam mit den Hauptakteuren Michael Jordan und Bugs Bunny erinnern. Damals war das für eine ganze Zeit einer meiner liebsten Filme. Denn zu dem Zeitpunkt habe ich selbst leidenschaftlich gerne Basketball mit ein paar Kollegen auf einem Gummiplatz in der Umgebung gespielt. Auch heute spiele ich noch gerne, aber es ergibt sich nur selten die Möglichkeit dazu. Wenn ich ehrlich bin… in den letzten drei Jahren habe ich vielleicht gerade mal zwei Körbe geworfen. Das sollte sich echt mal wieder ändern.

So… jetzt aber genug der Worte. Viel Spaß beim Hören des Songs… und vielleicht sagt ihr mir ja auch per Kommentar, ob ihr den Song gut oder schlecht findet und was ihr vom genannten Film haltet.

http://www.dailymotion.com/video/x879b

Portfolio zum Grundschulpraktikum vollendet und nebenbei noch Herbstmeister beim Tippspiel geworden

Portfolio zum Grundschulpraktikum vollendet

Heute ist wahrlich ein schöner Tag! Okay… wenn ich nach draußen schaue und die neuen Schneemassen sehe, dann bekomme ich leicht die Krise, aber sonst… ein wirklich toller Tag. Denn ich habe nach wahnsinnig arbeitsintensiven Tagen mein Portfolio zum Grundschulpraktikum vollendet. So mancher wird das Ding wohl einfach “Praktikumsbericht” nennen und damit auch voll ins Schwarze treffen, aber ist ja auch total egal.

Auf jeden Fall ist dieses Ding nun fertig. 116 bedruckte Seiten umfasst es inklusive Anhang. Alle Arbeitsaufträge, die uns an die Hand gegeben wurden, habe ich gewissenhaft erfüllt. Und dafür ging nicht gerade wenig Zeit drauf. Darf man eigentlich keinem erzählen. Wie viel Seiten umfasst noch einmal eine Bachelor-Arbeit? 30 Seiten? Oh… doch so wenig?! Wie dem auch sei… ich bin froh, dass ich dieses Portfolio nun abgegeben kann.

Morgen läuft übrigens auch die Frist für die Abgabe aus. Ich bin also wieder einmal äußerst pünktlich. Ich muss vorher nur noch einen schicken Ordner besorgen und die 116 Seiten lochen. Zum Glück gibt es an der Universität so tolle Locher, die mehr als ein Blatt gleichzeitig bearbeiten können. So dauert das Ganze dann immerhin nicht ganz so lang – hoffe ich. Aber die große Last ist mir eindeutig schon heute von den schmalen Schultern gefallen. Und die Kopfschmerzen, die ich nach dem Tippen der letzten Seiten hatte, habe ich dann auch mal direkt erfolgreich bekämpft… musste sein!

Nebenbei noch Herbstmeister beim Tippspiel geworden

Und nebenbei gibt es noch etwas ganz tolles zu vermelden. Beim Nicht-spurlos Tipp habe ich die Tabellenführung, die ich am 27.11.2010 ergattert hatte, nicht mehr hergeschenkt. Und damit bin ich dann wohl der Tipp-Herbstmeister in dieser Saison. Hab es also meiner Borussia nachgemacht. Gut so. Jetzt muss ich die Tabellenführung ja nur noch 17 Spieltage lang verteidigen und bei den zusätzlichen Bonus-Tipps gut abschneiden und ich bin Meister. Hachja… mal sehen, ob das klappt… drückt mir mal die Daumen!

Geständnis: Ich friere ziemlich schnell

Gerade bei den aktuellen Bedingungen da draußen mit Minustemperaturen und Schnee merken die Leute in meiner Umgebung ganz deutlich: Ich friere recht schnell. Und ich kann mich noch so warm gegen die Kälte anziehen. Hilft nicht sonderlich viel.

Zuerst müssen immer meine Hände leiden. Ich habe sowieso ziemlich oft das Gefühl, dass meine Hände ziemlich kalt sind. Und bei diesen Temperaturen bekomme ich sehr schnell richtig kalte Finger. Echt nicht schön. Da helfen dann auch meine tollen Handschuhe meist wenig. Als nächstes sind dann immer die Ohren und die Nase dran. Wie ich es doch liebe, wenn man das Gefühl bekommt, dass die Ohren und die Nase bei der kleinsten Erschütterung im Schneematsch landen und durch den Sturz einen qualvollen Tod sterben. Jeden Sommer ärgere ich mich, dass ich dieses Gefühl nicht erleben kann.

Im letzten Jahre hatte ich immer das Problem, dass auch meine Füße sich mehr wie Eiszapfen als wie Fleischklumpen anfühlten. Doch aufgrund genialer Schneeschuhe hat sich das zum Glück erledigt. Beim Kauf der Schuhe vor einigen Wochen wurde ich von vielen noch belächelt. Tja… nun habt ihr die kalten, nassen Füße und ich kann lachen. Wer zuletzt lacht und so… ihr kennt das ja.

Darum finde ich persönlich auch den Sommer schöner. Zumindest seitdem wir wieder so strenge Winter haben. Denn ehrlich gesagt schwitzte ich lieber als zu frieren. Zwar kann man sich gegen Kälte immer wärmer anziehen und gegen Hitze nur begrenzt ausziehen, doch das ist mir – gerade jetzt – scheißegal. Natürlich ist es wunderschön durch den Schnee zu wandern,es zeigen sich tolle Motive für ein Foto und generell ist die Atmosphäre auch wunderbar… aber die Sache mit dem Frieren… die geht ja mal so gar nicht. Da muss in Zukunft echt noch dran gearbeitet werden. Und dann kann ich ganz sicher auch jeden Winter total genießen und so… ist doch klar…

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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