Monatsarchiv für Dezember 2010

 
 

Batman: Gotham Knight

Batman: Gotham Knight

Wenn man sich den Zeichentrickfilm “Batman: Gotham Knight” anschaut, bekommt man sechs kleine Kapitel rund um Gothams dunklen Ritter serviert. Jedes Kapitel ist für sich unabhängig, doch gemeinsam ergeben sie durchaus ein großes Ganzes und zeigen den Weg vom neuen Helden zum dunklen Ritter. Die gezeigte Handlung ist zwischen den Geschehnissen der beiden Filme “Batman Begins” und “The Dark Knight” von Christopher Nolan anzusiedeln.

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Zu den einzelnen Kapiteln möchte ich gar nicht so viel sagen. Batman trifft – soviel sei verraten – auf die Widersacher Killer Croc, Scarecrow und Deadshot. Der Zeichenstil wechselt von Kapitel zu Kapitel. Gleiches gilt für die Interpretation von Batman und Bruce Wayne. Das große Ganze ist nicht einheitlich, sondern facettenreich – eine eindeutige Stärke.

Für jeden, der sich für einen Batman-Fan hält, ist diese DVD-Veröffentlichung aus dem Jahre 2008 meiner Meinung nach Pflicht. Wichtig ist aber, dass man schon ein paar Grundkenntnisse zum dunklen Ritter braucht, damit man die Inhalte, die hier aufgetischt werden, auch wirklich versteht. Somit ist der Film nichts für Leute, die vor 10 Jahren mal 30 Minuten in einem Film hineingeschüttelt haben.

Mir hat “Batman: Gotham Knight” auf jeden Fall zugesagt. Abwechslungsreich, durchaus in die Tiefe gehend und nicht langweilig. Außerdem erweitern diese sechs Kapitel die Handlung der beiden Nolan-Filme auf eine gelungene Art und Weise. Erinnert so ein wenig an die Animatrix-Reihe, finde ich.

Wie sieht es denn bei euch da draußen aus? Habt ihr den Zeichentrickfilm bereits gesehen? Ich muss ja gestehen, dass ich im Moment so ziemlich alles verschlinge, was mit dem dunklen Ritter zu tun hat. So versuche ich die Pause bis zum dritten Nolan-Film zu überbrücken. Klappt bisher ganz gut. Allerdings lässt mein Nachschub auch langsam ein wenig nach. Irgendwann werde ich mich sicher auch noch über die neueren Zeichentrickserien “hermachen”… und dabei fand ich die im ersten Augenblick direkt mal doof… man wird sehen…

Neuregelung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags ist vom Landtag in NRW gekippt worden

Neuregelung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags ist vom Landtag in NRW gekippt worden

Vor zwei Wochen erregte das geplante Inkrafttreten der Neuregelung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) ab dem 01.01.2011 für große Aufregung im Internet und besonders innerhalb der deutschen Blogosphäre. Der Vertrag sollte dafür sorgen, dass alle Inhalte des Internets mit einer Alterskennzeichnung versehen werden müssen – somit auch private Webseiten und Blogs – oder nur zu bestimmten Zeiten zur Verfügung stehen. Auch ich habe Anfang Dezember meine Meinung dazu niedergeschrieben.

Am heutigen Tage lässt sich dann vermelden, dass der JMStV gekippt wurde. Der Landtag in NRW hat ihn nicht ratifiziert. Dadurch tritt er nicht zum 01.01.2011 in Kraft. Es ist schon interessant, wie sich das alles entwickelt hat. Vor allem die Situation in NRW selbst ist wahnsinnig spannend zu begutachten. Die frühere schwarz-gelbe Landesregierung hatte den Vertrag mit ausgehandelt. Die neue rot-grüne Minderheitenregierung sah sich lange Zeit trotz “größter inhaltlicher Bedenken” gezwungen diesen Vertrag durchzuboxen, da eine neue Regierung an den Zusagen der früheren festzuhalten habe – aus staatspolitischen Gründen. Doch da am Dienstag Abend die CDU ihr bevorstehendes “Nein” zum JMStV der Öffentlichkeit mitteilte, sah die Riege um Hannelore Kraft wohl keinen Anlass mehr zu diesem Handeln. Und somit ist der Staatsvertrag heute gekippt worden. Spannend.

Es wurde aber gleich darauf aufmerksam gemacht, dass die Regierung NRWs die Arbeiten an einem neuen Staatsvertrag für den Jugendschutz sehr schnell wieder aufnehmen und bei den Verhandlungen als Motor fungieren will. Okay… sind wir mal gespannt, was dann bei diesem neuen Versuch auf uns zukommt. Ob es dann am Ende besser oder schlechter wird, werden wir wohl in einigen Monaten sehen.

Im Grunde bin ich erst einmal froh… der JMStV war einfach viel zu schwammig. Und vielleicht haben die Politiker in den letzten Wochen auch gemerkt, dass sie damit vor allem dem braven Internet-Betreiber auf die Füße getreten wären. Wobei das wahrscheinlich mal wieder nur Wunschdenken ist. Ach… was soll’s. Wir haben ja erst einmal einen Grund zum Feiern. Und ich bin mal gespannt, ob und wann die ganzen Ankündigungen bezüglich der Blogschließungen etc. nun der Reihe nach wieder zurückgenommen werden. Glück auf!

Borussia Dortmund verlässt die europäische Bühne mit einem tollen Spiel in Sevilla

Die Mannschaft aus Dortmund bekam gestern in Sevilla “ihr Endspiel” um den Einzug in die nächste Runde der UEFA Europa League. Gegen den in einer sportlichen Krise befindlichen FC Sevilla konnte nur ein Sieg das Weiterkommen und “Überwintern in Europa” möglich machen. Und dieser Sieg wurde verpasst. Der Endstand war lediglich ein 2:2-Unentschieden.

Ich habe dieses Spiel mit Spannung verfolgt. Habe mich gefreut, aufgeregt, geärgert, habe gehofft und gebangt und war am Ende stolz und traurig zugleich. Wir waren kurz davor, aber sind den letzten Schritt nicht gegangen – schade, aber damit kann ich sogar ganz gut leben.

Um 21:05 Uhr wurde die Partie vom Schiedsrichtergespann aus der Sowjetunion (da waren Hansi Küppers Gedanken wohl irgendwo in der Geschichte hängen geblieben, aber er hat sich ja später verbessert) Russland angepfiffen. Vier Minuten später war der Ball dann im Tor des FC Sevilla. Täter: Shinji Kagawa. Dortmund führte – super Beginn. Bis zur 15. Minuten sah es dann so aus als hätte der BVB hier ein leichtes Los gezogen und würde sicher durchmarschieren, doch dann begannen 20 Minuten, die dem BVB die erste Halbzeit ordentlich versalzten. Bis zur 35. Minute gab es nun eine Drangphase Sevillas, die mit zwei Toren belohnt wurde. Romaric und Kanouté trafen in der 31. und 35. Minute zur 2:1 Führung des Gastgebers. Dann war auch irgendwann Halbzeit.

Nach er Pause ging es dann gleich wieder munter los, denn der BVB wollte den Sieg. Das konnte man den 11 Mann auf dem Platz deutlich ansehen. In der 49. Minute schoss Nuri Sahin einen genialen Eckball und Neven Subotic nutzte diese Gelegenheit zum Ausgleich per Kopf. Ab da war wieder alles offen und der Sieg war greifbar – zumindest in der Theorie. In der Praxis wurde aus dem bis dahin tollen Fußballspiel allerdings letztendlich eine Farce. Jürgen Klopp sagte nach dem Abpfiff folgendes:

Es gibt zwei Dinge, die man über das Spiel sagen muss. Einerseits waren die Gegentore nicht wahnsinnig notwendig, die wir uns eingebrockt haben. Auf der anderen Seite muss man auch sagen: Wenn am Donnerstag in der Presse steht, dass uns die internationale Erfahrung fehlt, kann ich das nicht verstehen. Wenn es internationale Erfahrung ist, aus fünf Minuten Nachspielzeit acht Minuten zu schinden, dann möchte ich nicht, dass meine Mannschaft so etwas lernt. Wir haben es zwar selber versäumt, das dritte Tor zu machen, und Sevilla hat sich das Unentschieden erarbeitet, insgesamt bleibt aber ein fader Beigeschmack. Es ist eine peinliche Vorstellung, wenn eine klasse Mannschaft wie Sevilla auf eine solche Art Fußball spielt.

Innenverteidiger Neven Subotic pflichtete seinem Trainer bei.

Natürlich ist die Enttäuschung groß, denn wir haben am Ende alles nach vorne geworfen. Sevilla hat das aus meiner Sicht am Ende zu abgezockt gemacht, der Schiedsrichter hätte locker noch eine Hälfte länger spielen lassen können. Nach jedem Foul hat es nämlich fast acht Minuten bis zur Ausführung gedauert. Auf der anderen Seite hatten wir nach dem 2:2-Ausgleich bis auf die Chance von Mario Götze kaum noch echte Torgelegenheiten. Es war einfach schwierig, da Sevilla mit neun Mann verteidigt hat.

“Zeitspiel” und “totale Defensive” waren nach dem Ausgleich wohl die wichtigsten Begrifflichkeiten des Spiels. 40 Minuten der regulären Spielzeit lagen nach dem Ausgleich noch vor den 22 Mann auf dem Rasen. Und als Zuschauer kam es einem so vor als wären nicht einmal 15 Minuten an effektiver Spielzeit dabei herausgesprungen. Lange Verletzungspausen ohne erkennbaren Grund, Wadenkrämpfe bei den Spielern von Sevilla nach 80 Minuten Spielzeit (was machen die eigentlich im Training?) und Verzögerungen waren an der Tagesordnung. Hinzu verteidigten die Spanier dann noch mit 9 Mann plus Torwart im eigenen Sechszehner. Wenn der FC Sevilla wirklich zu den besten Mannschaften Spaniens gehört, dann tut es mir leid um den spanischen Club-Fußball. Hoffentlich fliegen die in der nächsten Runde raus. Ich drücke die Daumen.

Aber nichtsdestotrotz kann ich mich nur beim BVB bedanken. Acht Spiele auf der europäischen Bühne waren live im Free-TV zu sehen. Mehr als geplant. Mehr als gedacht. Toll. Danke! Und zudem hat sich der Verein sicherlich neben dem Geld vor allem Respekt und Anerkennung verdient.

In Leverkusen und München werden sich gestern die Verantwortlichen der jeweiligen Clubs geärgert haben. Der BVB hat nun keine Doppelbelastung in der Rückrunde und kann sich komplett auf die 17 Partien in der Bundesliga konzentrieren. Vielleicht ist das der Vorteil, der den BVB nun wirklich zum Meisterschaftsfavoriten macht. Aber lassen wir das… darüber schreibe ich dann in 3 Monaten oder so.

Was ich allerdings noch loswerden will: Nächstes Jahr spielen wir sicher wieder europäisch. Warum? Weil der BVB nach 16 Spielen dieser Saison bereits 43 Punkte hat. In der letzten Saison hatte man 57 Punkte nach dem 34. Spieltag. Und man stand auf dem fünften Tabellenplatz. Auf gut Deutsch: In 18 Spielen muss der BVB noch 14 Punkte holen, um so erfolgreich wie im letzten Jahr zu sein. Oder auch: In dieser Saison hat man auf den ersten Tabellenplatz, der nicht nach Europa führt, bereits 17 Punkte Vorsprung. Der BVB wird also nächstes Jahr auf jeden Fall europäisch spielen. Und dann wird es auch über den Winter hinaus halten… ganz sicher.

Mixtape-Wichteln #2: Und das Mixtape ist angekommen

Als ich gestern zum Optiker ging, um meine Brille zu holen, hatte ich auch einen Briefumschlag dabei, den ich aber vorher in einen dieser gelben Kasten mit dem Aufdruck eines schwarzen Posthorns “versenkte”. In dem Umschlag befand sich mein zusammengestelltes Mixtape. Und es ging auf die Reise nach Dresden. Ich hoffe mal, dass das Mixtape bei dem ganzen Schnee da draußen auch angekommen ist.

Heute brachte der nette, gelbe Postbeamte dann das für mich bestimmte Mixtape vorbei. Und lustigerweise hat dies auch eine Person aus Dresden zusammengestellt. Allerdings nicht die Person, die sich nun über mein Mixtape freut oder ärgert, sondern die Lisa. Und bei ihr möchte ich mich direkt mal für die viele Mühe bedanken, die sie sich augenscheinlich damit gemacht hat. Bevor ich nun aber mehr zum Mixtape selbst sage, folgt erst einmal ein Foto, damit ihr auch wisst, wovon ich eigentlich spreche beziehungsweise schreibe.

Mixtape-Wichteln #2: Und das Mixtape ist angekommen

Neben dem Mixtape waren noch andere Dinge im Umschlag. Die gute Lisa hat sich nämlich noch die Mühe gemacht und mir eine durchaus spannende Mindmap mit ihren Gedanken beigelegt. Auf was man nicht alles kommen kann, wenn man das Wort “Kontinente” als Ausgangspunkt nimmt. Und eine Streichholzschachtel mit einem leckeren Stück Schokolade und einem netten Wunsch war auch noch mit dabei. Wirklich toll. Danke!

Das Mixtape habe ich bisher einmal durchgehört. Gerade läuft es ein zweites Mal. Und so kann ich natürlich noch nicht so viel zur Musik an sich sagen. Aber meinen ersten Eindruck möchte ich dennoch schon einmal mitteilen und festhalten. Das Mixtape enthält Songs, die ich normalerweise nicht höre. Somit ist meine erste Hoffnung – das Kennenlernen neuer Musik – schon einmal bestätigt worden. Viele Songs sind Neuland für mich und ich kannte sie vorher nicht. Klasse. Und auch wenn ich diese Art von Musik normalerweise nicht höre, finde ich sie richtig ansprechend. Ist mal etwas anderes. Da ich die meisten Songs nicht kenne, kann ich nun auch nicht auf jeden einzeln eingehen. Wäre eh zu früh. Vielleicht schreibe ich da später noch einmal drüber. Wäre ja was…

Also ich muss sagen: Die Aktion hat wieder super geklappt. Freude hat sie ebenfalls erneut gemacht. Wenn der Sascha in den nächsten Wochen und Monaten einen dritten Anlauf unternimmt, dann bin ich auf jeden Fall wieder mit von der Partie… und jetzt höre ich mich erst einmal weiter durch das Mixtape… und heute Abend heißt es Daumen drücken. Da kommt es bekanntlich für meinen BVB zum Endspiel von Sevilla. Ihr da draußen könnt euch schon einmal auf einen schwarz-gelben Artikel gefasst machen… egal wie das ausgeht!

Neue Brille und irgendwie auch ein neuer Stil

Neue Brille und irgendwie auch ein neuer Stil

Am Sonntag Morgen ging mir meine Brille kaputt. Beim Säubern der Gläser brach das Gestell an einer echt ungünstigen Stelle auseinander und auf einmal hatte ich eines der Gläser in der Hand. Schnell war klar: Reparieren war nicht mehr möglich. Eines kann ich euch sagen: Das war nicht gerade der perfekte Start in den Tag. Aber was will man machen? Shit happens. Oder so…

Gestern begab ich mich dann zum Optiker meines Vertrauens. Eine neues Gestell samt neuer Gläser sollte her. Also wurden erst einmal die Augen getestet und das Resultat konnte sich sogar sehen lassen. Mein linkes Auge hat weit bessere Werte erzielt als beim letzten Test. Da hat eine beachtliche Verbesserung stattgefunden – gut so. Auch die Werte beim rechten Auge waren nicht ganz so schlimm wie zuletzt, aber leider auch nicht wirklich besser. Nun denn…

Nachdem die Stärke der neuen Gläser festgelegt und geklärt war, ging es dann an die Suche nach einem passenden Gestell. Meine grundlegende Forderung: Das Gestell sollte schwarz und gänzlich anders als das alte sein. Und ich glaube, dass dem Optiker und mir das Erfüllen dieser Forderung mit der getroffenen Auswahl doch sehr gut gelungen ist. Mir gefällt’s zumindest. Und das ist ja auch die Hauptsache, nicht wahr?

Heute durfte ich dann meine neue Brille abholen, nachdem über Nacht die Gläser geliefert und am frühen Morgen ins Gestell eingesetzt worden waren. Gegen 10 Uhr verließ ich den Optiker also wieder mit einer Brille auf der Nase. Ein tolles Gefühl, denn seit Sonntag Morgen war ich ohne Brille unterwegs. Die Folge: Kopfschmerzen durch die schnelle Überanstrengung der Augen. Nicht sonderlich toll. Aber damit ist ja jetzt Schluss.

Nun muss ich mich lediglich an die neue Brille gewöhnen, denn sie sitzt schon ein wenig anders. Aber das wird maximal einen Tag dauern… ich bin auf jeden Fall total zufrieden. Kleiner Stilwechsel und so… was meint ihr?

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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