Die Millennium-Trilogie: Verblendung – Verdammnis – Vergebung

Die Millennium-Trilogie: Verblendung - Verdammnis - Vergebung

In den letzten Tagen habe ich die mir zu Verfügung stehende freie Zeit genutzt, um mir die Verfilmung von Stieg Larssons Millennium-Trilogie anzuschauen. Ich hatte das schon länger vor, aber bin nicht dazu gekommen. Und zudem schaue ich Filme, die zusammengehören und deren Handlung ineinander übergreift, gerne recht schnell und zeitnah hintereinander, denn irgendwie ist man dann besser dabei.

Leider habe ich die Romane nicht gelesen. Daher kann ich auch nichts zu Unterschieden zwischen Roman und Verfilmung oder ähnliches sagen. Aber darum soll es auch gar nicht gehen. Wobei ich ernsthaft überlege, ob ich mir die Bücher nicht dennoch kaufen und lesen werde – vielleicht im Sommer oder so.

Zuerst habe ich überlegt, ob ich über jeden Film der Trilogie einzeln schreiben soll. Und zweifelsohne hätte es jeder Film auch verdient. Aber dann habe ich mir gedacht, dass ich eh nicht so sehr auf den Inhalt der Filme eingehen möchte, um denen, die die Trilogie noch nicht gesehen haben, nicht zu viel vorwegzunehmen. Daher muss auch das folgende Zitat als kleiner Einblick reichen.

Voll beklemmender Spannung erzählt die “Millennium-Trilogie”, wie Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist zunächst gemeinsam Licht hinter das mysteriöse Verschwinden der Industriellen-Enkelin Harriett Vanger zu bringen versuchen. Als Lisbeth infolgedessen Opfer einer Verschwörung wird, die sie weit zurück in ihre albtraumhafte Vergangenheit führt, flüchtet sie – und Mikael begibt sich auf die Suche nach ihr und der Wahrheit hinter der Verschwörung. Unweigerlich sind die beiden in ihrer Tour de Force aneinander gebunden und blicken in tiefste menschliche Abgründe.

Ich muss schon sagen, dass ich nach dem Schauen der Filme sehr gut verstehe, wieso sich die drei Romane weltweit über 15 Millionen mal verkauften und die Filme ebenfalls als großer Erfolg gelten. Und ich kann auch verstehen, dass sich Hollywood nun an dem Stoff bedient und ein Remake mit Daniel Craig in der Hauptrolle dreht.

Denn: Die Geschichte reißt mit. Und zwar von der ersten bis zur letzten Minute der 6 Stunden, die alle drei Filme zusammen in Anspruch nehmen. Auch die Charaktere überzeugen sofort und wissen zu begeistern. Die Rolle der Lisbeth Salander ist mit Noomi Rapace genauso hervorragend besetzt, wie die Rolle des Mikael Blomkvist mit Michael Nyqvist. Es passt einfach alles. Ich muss sagen, dass mich viele Momente wirklich gefesselt haben. Zwischenzeitlich wird immer wieder eine unbeschreibliche Spannung aufgebaut. Die gestatteten Atempausen sind eher kurzer Natur. Gefällt.

Die Trilogie muss man einfach gesehen haben. Ganz sicher. Hier wird einfach eine tolle Geschichte wahnsinnig spannend erzählt. Interessant ist natürlich auch, dass diese Geschichte eigentlich noch lang nicht zu Ende ist, denn Stieg Larsson hatte die Millennium-Reihe nicht nur auf drei, sondern auf zehn Bücher angelegt. Allerdings hatte er zum Zeitpunkt seines überraschenden Todes im Jahre 2004 nur drei der Bücher vollendet. Das vierte Buch hatte er begonnen, aber nicht mehr vollendet. Es müsste von einem anderen Autor weitergeschrieben werden, was allerdings als unwahrscheinlich gilt. Für das fünfte und das sechste Buch liegen Exposees vor. Über die Pläne für die restlichen Bücher hat er nichts hinterlassen.

Aber wie dem auch sei… man soll zufrieden mit dem sein, was man hat. Und diese Verfilmung ist einfach nur genial. Ich bin übrigens sehr gespannt, was Hollywood aus dem Stoff macht. Ich glaube ja nicht, dass das Remake an das Original herankommt, aber ich lasse mich auch gerne positiv überraschen. Mal sehen…

___
Quelle des Zitats: movieworlds.com

Diskussion/Anmerkungen: 2 Kommentare

  1. Alais
    schrieb am 4. Januar 2011

    die filme sind kein vergleich zu den büchern.
    Aber da du die Bücher nicht kennst verstehe ich deine begeisterng für die Filme, ich hatte mir etwas mehr davon versprochen. aber das ist ja meistens so wen man das Buch kennt mag man die Filme meistens nicht.

    Antworten
  2. Lordy
    schrieb am 7. Januar 2011

    @Alais: Vielleicht hast du ja mehr Glück beim geplanten Remake aus Hollywood. Ich kenne übrigens auch einige, die sagen, dass die Filme den Büchern sehr nahe kommen… ist wohl auch hier wieder eine Sache des Geschmacks. Denke ich mal xD. ;)

    Antworten

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