Nachdem die letzten Tage doch ziemlich an mir gezehrt haben, hatte ich heute nur wenige Verpflichtungen und somit größtenteils Freizeit. Und diese Zeit habe ich dann einfach mal zum Entspannen und “Kopf frei bekommen” genutzt. Letzteres gelingt mir besonders gut beim Zocken von Computerspielen oder durch Bewegung vor der Wii.
Da ich nun seit gestern Nachmittag “Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3″ besitze, musste dies natürlich auch ausgetestet werden. Versteht sich ja quasi von selbst, nicht wahr? Habe ich dann heute auch zwei bis drei Stündchen getan. Und ja, es gefällt. Zwar ist das Spiel, welches 2008 erschien, sicherlich nicht mehr taufrisch, aber das tut ja letztlich nichts zur Sache.
Die Geschichte, die in diesem Spiel erzählt wird, ist schnell erkennbar. Es wird nämlich an die Geschehnisse in “Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2″ angeknüpft. Yuri und seine Truppen sind besiegt und die Alliierten stehen vor dem endgültigen Sieg über die Sowjetunion. Moskau fällt! Doch die Sowjets haben noch ein letztes Ass im Ärmel – eine Zeitmaschine. Diese wird eingesetzt, um Albert Einstein zu ermorden und dadurch eine völlig neue Zeitlinie entstehen zu lassen. In dieser ist die Sowjetunion auf dem Vormarsch und die Alliierten stehen kurz davor Westeuropa gänzlich an die rote Armee zu verlieren. Doch während die UdSSR ihre Streitkräfte im Westen einsetzt, steht mit dem Reich der aufgehenden Sonne im Osten ein neuer Feind auf, der nun die Ostfront der Sowjetunion attackiert. Soviel also zur Ausgangssituation.
Meine bisherige Spielzeit reicht natürlich auf keinen Fall dazu aus, mir wirklich eine feste Meinung zum Spiel zu bilden. Aber das, was ich bisher gesehen habe, war ganz ansprechend. Werde mich bei der nächsten Gelegenheit auf jeden Fall noch einmal als Kommandant versuchen.
Und wenn ich gleich schon einmal bei dem Thema bin, dann sei gesagt: Mit der C&C-Serie verbinde ich eine Menge, denn “Command & Conquer: Der Tiberiumkonflikt” war eines meiner ersten PC-Spiele – vor immerhin mehr als 15 Jahren. Darf man gar nicht dran denken, aber ist so. Danach habe ich quasi jeden Teil der Serie gespielt. Wobei mir vor allem “Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2″ und “Command & Conquer: Generals” am meisten gefallen haben. Mit den Teilen aus dem Tiberium-Universum konnte ich dann doch eher weniger anfangen. Und selbst den Ego-Shooter “Command & Conquer: Renegade” habe ich immer wieder gerne gezockt. Diese Serie begleitet mich also schon ziemlich lang. Und meiner Meinung nach ist sie auch eine der besten Serien, wenn es um Echtzeit-Strategie geht… die Vorliebe für C&C-Titel teile ich lustigerweise mit meinem Vater. Hat in der Vergangenheit schon mehrfach interessante Familienduelle auf virtueller Basis gegeben. Dass ich jedes Mal verloren habe, behalte ich nun besser für mich. Und auch sonst waren die Spiele dieser Reihe auf jeder LAN-Party gern gesehen. Da fällt mir mal wieder auf, dass meine letzte LAN-Party schon 8 Jahre zurückliegt. Bingo!
Und weil es ja im Trend liegt, dass man Artikel am besten immer mit einer Frage beendet: Wie steht ihr zu C&C? Welcher Teil ist euer Liebling? Und sonst so?


schrieb am 20. Januar 2011
Mein Liebsling war Alarmstufe Rot 1. Das habe ich damals vor und nach der Schule mit einem Freund bis zum erbrechen gespielt. Alles danach war eine Enttäuschen, also ab Tiberum Sun. gut AL3 ist wirklich nicht so schlecht, aber der C&C4 war z.b wieder voll Schrott.