Klausurenstress und ein handgeschriebenes Skript zum Lernen
Es ist wieder soweit. Das Wintersemester beziehungsweise die Vorlesungszeit des Semesters neigt sich dem Ende entgegen und die Klausuren und Prüfungen wollen bestanden werden. 13 Wochen der Vorlesungszeit werden bestimmt von regelmäßiger Anwesenheit, Referaten und einer ständigen Vorbereitung auf Seminare durch das Lesen von sogenannter Pflichtlektüre.
Doch dann beginnt der große Stress, denn die Klausuren und mündlichen Prüfungen müssen bestanden werden, damit die Arbeit der Wochen zuvor keine Zeitverschwendung war. Denn seien wir mal ehrlich… niemand möchte sich wöchentlich in eine Vorlesung setzen und am Ende ohne die so wichtigen Credit Points nach Hause gehen.
Meine erste Klausur wartet am Samstag Mittag auf mich. Ja, richtig… am Samstag. Mir wird also dadurch direkt mal das Wochenende versaut. Und weil ein Wochenende nicht genug ist, steht am Samstag darauf gleich noch eine Klausur an. Dann allerdings morgens. Welch ein Glück. Dann habe ich es schneller hinter mir. Naja… wie dem auch sei.
Aber zurück zu der Klausur. Die darf ich zu einer Vorlesung schreiben, die als Ringvorlesung durchgeführt wurde. Bedeutet im Klartext: In jeder Sitzung stellt einer von insgesamt 13 Dozenten jeweils ein Thema vor. So hört man in der einen Sitzung zum Beispiel etwas über den Drogenanbau in Bolivien und in der darauf folgenden Sitzung geht es dann um den Massentourismus auf Mallorca. Eine durchaus interessante Sache, wenn ich das rückblickend betrachte. Allerdings ist die Herangehensweise der Dozenten – natürlich – unterschiedlich und so muss man sich immer wieder umstellen. In der Nachbereitung und beim Lernen für die Klausur stellt sich dies aber als nicht gerade vorteilhaft heraus.
Da ich zum Lernen sowohl mal ausführliche und mal weniger ausführliche PowerPoint-Präsentationen als auch zusätzliche Texte als Pflichtlektüre zur Verfügung habe, muss ich doch ziemlich viel Zeit darin investieren aus den Texten alle wichtigen Informationen herauszuarbeiten und diese mit den Informationen der Präsentation zu vermischen. Okay… manche Dozenten habe es mir einfach gemacht, da ihre PowerPoint-Präsentationen zu 90% aus Fotos bestehen, die wenig beim Lernen helfen, aber egal… es ist auf jeden Fall ganz schön viel Aufwand.
Deshalb musste ich auch zu einer Methode greifen, die ich schon seit Jahren nicht mehr angewandt habe. Ich habe mir ein eigenes Skript geschrieben beziehungsweise schreibe noch an den letzten Seiten. Handschriftlich. Denn dann kann man sich das ganze nämlich direkt besser merken. Finde ich. Wobei ich eigentlich eh nie Probleme damit habe mir Fakten und Zusammenhänge zu merken. Aber egal… ich bin mal retro.
Interessiert das hier überhaupt irgendjemanden? Kann ich mir ja fast nicht vorstellen. Aber dennoch: Tolle Sache. Und daher bin ich im Moment auch ziemlich beschäftigt. Denn ich will ja bestehen – ganz klar. Jetzt heißt es allerdings erst einmal abschalten und zur Ruhe kommen, denn für heute habe ich in jedem Fall genug gelernt.






schrieb am 27. Januar 2011
Hey, den Kugelschreiber hab ich auch! ;)
Wünsche dir maximalen Erfolg in den Klausuren! :)
schrieb am 28. Januar 2011
@Konna: Hey! Vielen, vielen Dank. Und die Sache mit dem Kugelschreiber… in Bochum hat den quasi jeder, weil Werbegeschenk an der Uni xD.
schrieb am 28. Januar 2011
Schreiben ist auch effektiver als tippen.
http://lifehacker.com/5738093/why-you-learn-more-effectively-by-writing-than-typing
Studiere übrigens auch in Bochum. Witzig, witzig.
schrieb am 29. Januar 2011
[...] ist es doch ein toller Samstag, den wir heute erleben. Ich habe die besagte Klausur vor wenigen Stunden hinter mich gebracht. Und wenn ich mich nicht total irre, dann sollte ich sie [...]
schrieb am 1. Februar 2011
@Dario: Ich muss sagen, dass es in diesem Falle auch wirklich sehr gut funktioniert hat. Und die RUB ist ja auch toll… und so… :D.