Eine Berührung mit dem Tod
Als ich vor einigen Tagen abends die Tageszeitung durchblätterte, stieß ich auf einen Artikel, dessen Inhalt man so und in ähnlicher Form – leider – sehr häufig zu lesen bekommt. Kurz und bündig zusammengefasst: Junger Dorstener verstarb bei einem Autounfall. Wie gesagt, eigentlich nichts besonderes, denn immer wieder kommen Menschen jeden Alters bei Verkehrsunfällen ums Leben. Aufgrund der Tatsache, dass im besagten Artikel kein Name genannt wurde, blieb der Tote für mich ein Mensch ohne Gesicht. Verständlicherweise waren meine Gedanken wenige Minuten später wieder woanders.
Wenn man dann plötzlich erfährt, dass es sich bei dem Toten um einen alten Bekannten handelt, wird einem schon ganz anders, denn in dem Moment bekommt der Tote ein Gesicht. Und damit verändert sich einiges. Als es mir erzählt wurde, wollte ich es erst einmal gar nicht glauben. “Kann doch gar nicht sein!” war mein erster Gedanke. Doch es wurde mehrfach bestätigt. Ein Schock.
In dem Moment musste ich daran denken, was ich mit diesem Menschen alles erlebt hatte. Ich kann mich noch daran erinnern, wie wir gemeinsam auf dem Super Nintendo “Teenage Mutant Ninja Turtles: Turtles in Time” gezockt und dem alten Shredder mächtig in den Arsch getreten haben. Oder daran, wie wir eine Zeit lang jeden Nachmittag mit einigen anderen zusammen auf einem nahe gelegenen Spielplatz Fußball gespielt haben. Oder daran, wie wir gemeinsam die ersten Pokémon-Spiele auf dem Gameboy durchzockten und uns gegenseitig Tipps gaben… eine spannende Zeit, die allerdings auch schon gut 15 Jahre und mehr zurückliegt. Ein Freund der Kindheit.
Die letzten Jahre haben wir nichts mehr voneinander gehört. Jeder ist seinen eigenen Weg gegangen und wollte andere Ziele erreichen. Vor einigen Wochen kam von ihm eine Freundschaftsanfrage bei Facebook. Ich nahm an. Und hin und wieder kommentierten wir auch gegenseitig unsere Status-Meldungen. Irgendwie war also wieder Kontakt da – oberflächlich und klein, aber vorhanden.
Und nun ist er bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Traurig. Ich möchte nun nicht mehr viel schreiben. Ruhe in Frieden!
Als ich vor einigen Tagen abends die Tageszeitung durchblätterte, stieß ich auf einen Artikel, dessen Inhalt man so und in ähnlicher Form – leider – sehr häufig zu lesen bekommt. Kurz und bündig zusammengefasst: Junger Dorstener verstarb bei einem Autounfall. Wie gesagt, eigentlich nichts besonderes, denn immer wieder kommen Menschen jeden Alters bei Verkehrsunfällen ums Leben. Aufgrund der Tatsache, dass im besagten Artikel kein Name genannt wurde, blieb der Tote für mich ein Mensch ohne Gesicht. Verständlicherweise waren meine Gedanken wenige Minuten später wieder woanders.
Wenn man dann plötzlich erfährt, dass es sich bei dem Toten um einen alten Bekannten handelt, wird einem schon ganz anders, denn in dem Moment bekommt der Tote ein Gesicht. Und damit verändert sich einiges. Als es mir erzählt wurde, wollte ich es erst einmal gar nicht glauben. “Kann doch gar nicht sein!” war mein erster Gedanke. Doch es wurde mehrfach bestätigt. Ein Schock.
In dem Moment musste ich daran denken, was ich mit diesem Menschen alles erlebt hatte. Ich kann mich noch daran erinnern, wie wir gemeinsam auf dem Super Nintendo “Teenage Mutant Ninja Turtles: Turtles in Time” gezockt und dem alten Shredder mächtig in den Arsch getreten haben. Oder daran, wie wir eine Zeit lang jeden Nachmittag mit einigen anderen zusammen auf einem nahe gelegenen Spielplatz Fußball gespielt haben. Oder daran, wie wir gemeinsam die ersten Pokémon-Spiele auf dem Gameboy durchzockten und uns gegenseitig Tipps gaben… eine spannende Zeit, die allerdings auch schon gut 15 Jahre und mehr zurückliegt. Ein Freund der Kindheit.
Die letzten Jahre haben wir nichts mehr voneinander gehört. Jeder ist seinen eigenen Weg gegangen und wollte andere Ziele erreichen. Vor einigen Wochen kam von ihm eine Freundschaftsanfrage bei Facebook. Ich nahm an. Und hin und wieder kommentierten wir auch gegenseitig unsere Status-Meldungen. Irgendwie war also wieder Kontakt da – oberflächlich und klein, aber vorhanden.
Und nun ist er bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Traurig. Ich möchte nun nicht mehr viel schreiben. Ruhe in Frieden!










