Monatsarchiv für Januar 2011

 
 

Eine Berührung mit dem Tod

Als ich vor einigen Tagen abends die Tageszeitung durchblätterte, stieß ich auf einen Artikel, dessen Inhalt man so und in ähnlicher Form – leider – sehr häufig zu lesen bekommt. Kurz und bündig zusammengefasst: Junger Dorstener verstarb bei einem Autounfall. Wie gesagt, eigentlich nichts besonderes, denn immer wieder kommen Menschen jeden Alters bei Verkehrsunfällen ums Leben. Aufgrund der Tatsache, dass im besagten Artikel kein Name genannt wurde, blieb der Tote für mich ein Mensch ohne Gesicht. Verständlicherweise waren meine Gedanken wenige Minuten später wieder woanders.

Wenn man dann plötzlich erfährt, dass es sich bei dem Toten um einen alten Bekannten handelt, wird einem schon ganz anders, denn in dem Moment bekommt der Tote ein Gesicht. Und damit verändert sich einiges. Als es mir erzählt wurde, wollte ich es erst einmal gar nicht glauben. “Kann doch gar nicht sein!” war mein erster Gedanke. Doch es wurde mehrfach bestätigt. Ein Schock.

In dem Moment musste ich daran denken, was ich mit diesem Menschen alles erlebt hatte. Ich kann mich noch daran erinnern, wie wir gemeinsam auf dem Super Nintendo “Teenage Mutant Ninja Turtles: Turtles in Time” gezockt und dem alten Shredder mächtig in den Arsch getreten haben. Oder daran, wie wir eine Zeit lang jeden Nachmittag mit einigen anderen zusammen auf einem nahe gelegenen Spielplatz Fußball gespielt haben. Oder daran, wie wir gemeinsam die ersten Pokémon-Spiele auf dem Gameboy durchzockten und uns gegenseitig Tipps gaben… eine spannende Zeit, die allerdings auch schon gut 15 Jahre und mehr zurückliegt. Ein Freund der Kindheit.

Die letzten Jahre haben wir nichts mehr voneinander gehört. Jeder ist seinen eigenen Weg gegangen und wollte andere Ziele erreichen. Vor einigen Wochen kam von ihm eine Freundschaftsanfrage bei Facebook. Ich nahm an. Und hin und wieder kommentierten wir auch gegenseitig unsere Status-Meldungen. Irgendwie war also wieder Kontakt da – oberflächlich und klein, aber vorhanden.

Und nun ist er bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Traurig. Ich möchte nun nicht mehr viel schreiben. Ruhe in Frieden!

Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3

Nachdem die letzten Tage doch ziemlich an mir gezehrt haben, hatte ich heute nur wenige Verpflichtungen und somit größtenteils Freizeit. Und diese Zeit habe ich dann einfach mal zum Entspannen und “Kopf frei bekommen” genutzt. Letzteres gelingt mir besonders gut beim Zocken von Computerspielen oder durch Bewegung vor der Wii.

Da ich nun seit gestern Nachmittag “Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3″ besitze, musste dies natürlich auch ausgetestet werden. Versteht sich ja quasi von selbst, nicht wahr? Habe ich dann heute auch zwei bis drei Stündchen getan. Und ja, es gefällt. Zwar ist das Spiel, welches 2008 erschien, sicherlich nicht mehr taufrisch, aber das tut ja letztlich nichts zur Sache.

Die Geschichte, die in diesem Spiel erzählt wird, ist schnell erkennbar. Es wird nämlich an die Geschehnisse in “Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2″ angeknüpft. Yuri und seine Truppen sind besiegt und die Alliierten stehen vor dem endgültigen Sieg über die Sowjetunion. Moskau fällt! Doch die Sowjets haben noch ein letztes Ass im Ärmel – eine Zeitmaschine. Diese wird eingesetzt, um Albert Einstein zu ermorden und dadurch eine völlig neue Zeitlinie entstehen zu lassen. In dieser ist die Sowjetunion auf dem Vormarsch und die Alliierten stehen kurz davor Westeuropa gänzlich an die rote Armee zu verlieren. Doch während die UdSSR ihre Streitkräfte im Westen einsetzt, steht mit dem Reich der aufgehenden Sonne im Osten ein neuer Feind auf, der nun die Ostfront der Sowjetunion attackiert. Soviel also zur Ausgangssituation.

Meine bisherige Spielzeit reicht natürlich auf keinen Fall dazu aus, mir wirklich eine feste Meinung zum Spiel zu bilden. Aber das, was ich bisher gesehen habe, war ganz ansprechend. Werde mich bei der nächsten Gelegenheit auf jeden Fall noch einmal als Kommandant versuchen.

Und wenn ich gleich schon einmal bei dem Thema bin, dann sei gesagt: Mit der C&C-Serie verbinde ich eine Menge, denn “Command & Conquer: Der Tiberiumkonflikt” war eines meiner ersten PC-Spiele – vor immerhin mehr als 15 Jahren. Darf man gar nicht dran denken, aber ist so. Danach habe ich quasi jeden Teil der Serie gespielt. Wobei mir vor allem “Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2″ und “Command & Conquer: Generals” am meisten gefallen haben. Mit den Teilen aus dem Tiberium-Universum konnte ich dann doch eher weniger anfangen. Und selbst den Ego-Shooter “Command & Conquer: Renegade” habe ich immer wieder gerne gezockt. Diese Serie begleitet mich also schon ziemlich lang. Und meiner Meinung nach ist sie auch eine der besten Serien, wenn es um Echtzeit-Strategie geht… die Vorliebe für C&C-Titel teile ich lustigerweise mit meinem Vater. Hat in der Vergangenheit schon mehrfach interessante Familienduelle auf virtueller Basis gegeben. Dass ich jedes Mal verloren habe, behalte ich nun besser für mich. Und auch sonst waren die Spiele dieser Reihe auf jeder LAN-Party gern gesehen. Da fällt mir mal wieder auf, dass meine letzte LAN-Party schon 8 Jahre zurückliegt. Bingo!

Und weil es ja im Trend liegt, dass man Artikel am besten immer mit einer Frage beendet: Wie steht ihr zu C&C? Welcher Teil ist euer Liebling? Und sonst so?

Kurzfilm: Somnolence

Der heutige Tag war wieder mal anstrengend und stressig. Und gesundheitlich bin ich auch leicht angeschlagen. Kopfschmerzen und so. Alles eigentlich ganz harmlos, aber doch ein wenig nervig. Aktuell könnte ich etwas Ernstes allerdings auch so gar nicht gebrauchen. Es ist noch so viel zu erledigen und die Klausurtermine etc. kommen auch immer näher. Krankheiten dürfen sich also gerne noch bis Mitte März oder so gedulden, wenn sie mich denn unbedingt besuchen wollen. Ich kann – wie geschrieben – gerne darauf verzichten.

Aber nach diesen eher “schwarzen” Zeilen gibt es natürlich auch positive Dinge zu vermelden, nicht wahr? Ein Beispiel: Heute ist schon Mittwoch und somit rückt das Wochenende immer näher. Und alle so: Yeah!

Weil mir gerade die Ruhe und auch ein wenig die Lust für einen spannenden, tiefgründigen und wortreichen Artikel fehlt, gibt es heute mal wieder einen Kurzfilm zu sehen. Gefunden habe ich ihn drüben bei Malcolm.

Für “Somnolence” zeichnet sich der einigen sicherlich nicht unbekannte Patrick Kalyn verantwortlich. Gedreht wurde der Film an zwei Tagen – in Vancouver. Für die Umsetzung standen 10.000 US-Dollar zur Verfügung. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist meiner Meinung nach beeindruckend. Nachfolgend nun die Beschreibung und der Kurzfilm. Ich wünsche euch viel Spaß damit. Die 11 Minuten und 45 Sekunden legt ihr auf jeden Fall sehr gut an, wenn ihr auf Play klickt.

By 2031, the Earth has exhausted its supply of fossil fuels. With the world on the verge of collapse, nations from around the globe form a coalition called AREN; the ‘Manhattan Project’ of clean self-replenishing energy. When an experiment goes wrong that threatens the world’s existence, David Canterra and a team of elite soldiers are sent on a mission to stop the anomaly. What they find is a mind-bending alternate dimension, and their only way home is through the fabric of time.

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Bombastisch schlechter Humor

Bombastisch schlechter Humor

Als ich gestern Abend mit einer Tasse Kaffee und der Tageszeitung (Ruhr Nachrichten – Dorstener Zeitung) am Tisch Platz nahm, um nach einem anstrengenden Uni-Tag ein paar Minuten zu entspannen, fiel mir recht schnell ein Artikel ins Auge. Dieser stand im Lokalteil für die Stadt Dorsten. Ich bin ja eh ein Mensch, der an der Tageszeitung vor allem den Lokalteil interessant findet, da es mich einfach interessiert, was so in meiner näheren Umgebung passiert. Und überregionale Nachrichten bekommt man ja heute über zig Kanäle geliefert. Internet, Fernsehen… ihr wisst schon. Aber zurück zum Wesentlichen.

Seit einigen Jahren wird es ziemlich schnell sehr hektisch, wenn an einem öffentlichen Ort, wie einem Bahnhof oder Flughafen, ein herrenloses Gepäckstück auftaucht. So war es auch am vergangenen Samstag Mittag an einem kleinen Bahnhof in Dorsten. Dort bemerkte ein Zugführer einen herrenlosen Aluminiumkoffer und meldete dies seiner Dienststelle. Diese alarmierte direkt Polizei und Feuerwehr. Wenige Minuten später war der Bahnhof weiträumig abgesperrt und der Zugverkehr vorerst gestoppt.

Zwei Zettel waren am Koffer befestigt. Auf dem Ersten war zu lesen: “Haha. Beim Öffnen geht die Bombe hoch.” Und der zweite Zettel kündigte an, dass die Bombe am 18.01. um 19:30 explodieren würde. Okay. Da der Koffer allerdings nicht gänzlich verschlossen war, konnte ein Bundespolizist einen Blick riskieren. Die Erkenntnis: Der Koffer war leer. Das Ergebnis: Strafanzeige gegen Unbekannt, wegen der Androhung einer Straftat. Untersuchungen wurden auch eingeleitet. Ob das Ganze ein Nachspiel haben wird, muss die Staatsanwaltschaft entscheiden. Ich bin mal gespannt, ob das Verfahren schnell eingestellt und zu den Akten gelegt wird oder ob da mehr kommt…

Und ich muss schon sagen: Die Verantwortlichen für diesen “schlechten Scherz” haben eindeutig einen bombastisch schlechten Humor. Wie kommt man denn auf so etwas? Wirklich lustig ist das Ganze nämlich nicht. Da gibt es doch ganz andere Sachen, die man anstellen kann und die weit weniger Stress und Probleme verursachen. Naja… falscher Alarm ist mir immer noch lieber als eine echte Bombe. Dennoch… unnötig. Und bei dem kleinen Bahnhof auch noch total strange… zwei Gleise… kaum Menschen… aber darüber denke ich nun einfach mal nicht weiter nach.

Musikalisches ABC: B

Heute bekommt der zweite Buchstabe des Alphabets seinen großen Auftritt. Ich habe wieder drei für mich ganz interessante Bands bzw. Künstler herausgesucht und die wichtigsten Informationen, die man vielleicht wissen sollte, zusammengetragen. Zusätzlich habe ich auch dieses Mal wieder per Twitter und Facebook weitere Tipps erhalten, die ich euch unten samt Link zum jeweiligen Wikipedia-Artikel auflisten möchte. Nun geht es dann auch direkt “in medias res”.

Die erste Band stammt aus Berlin und hört auf den Namen Blutengel. Gegründet wurde die Band im Jahre 1998 von Chris Pohl, nachdem er das Vorgänger-Projekt namens Seelenkrank aufgeben musste.

Mit “Child of Glass” erschien Anfang 1999 das Debüt-Album der Band. Darauf folgten “Seelenschmerz” (2001), “Angel Dust” (2002), “Demon Kiss” (2004), “Labyrinth” (2007) und “Schwarzes Eis” (2009). Zusätzlich erschienen immer wieder Singles, EPs und Live-DVDs. Ihr neuestes Album steht schon in den Startlöchern und wird im Februar 2011 erscheinen.

Die Besetzung der Band hat sich in den letzten Jahren mehrfach verändert. Die einzige Konstante: Chris Pohl. Aktuell besteht die Band aus dem eben genannten und den Sängerinnen Ulrike Goldmann, Steffi Weingarten und Anja Milow. Kati Roloff, Nina Bendigkeit (beide gründeten nach ihrem Austritt aus der Band das Musik-Projekt Tristesse de la Lune), Eva Pölzing und Constance Rudert (wandert mit Cinderella Effect auf Solo-Pfaden) sind die ehemaligen Gesichter beziehungsweise Mitglieder der Band.

Damit ihr auch einen Eindruck von der musikalischen Seite der Band erhaltet, habe ich mir den in wenigen Tagen erscheinenden Song “Reich mir die Hand” ausgesucht. Ist eben brandaktuell. Passt also ganz gut.

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Einer der wohl bekanntesten Musiker der 80er-Jahre ist Billy Idol, denn der britische Rocker erreichte mit seinen Veröffentlichungen große Erfolge – weltweit.

Nachdem sich im Jahr 1981 die Band Generation X aufgelöst hatte, startete Billy Idol in den USA seine Solo-Karriere. Seine erste Veröffentlichung fand mit der EP “Don’t stop” noch in diesem Jahr statt. Darauf folgten die weltweit bekannten Alben “Billy Idol” (1982), “Rebel Yell” (1983), “Vital Idol” (1985), “Whiplash Smile” (1986) und “Charmed Life” (1990).

Vor der Veröffentlichung des letztgenannten Albums entging der Musiker nur knapp dem Tod, als er einen schweren Unfall mit seinem Motorrad nur knapp überlebte. Nach “Charmed Life” kam seine Karriere zum Stillstand und er machte vermehrt durch Drogenprobleme auf sich aufmerksam. Nach einem Entzug im Jahre 1993 wurde es dann wirklich ruhig um ihn.

Im Jahr 2001 wurde ein Best-Of veröffentlicht, das zu einem wirklichen Erfolg wurde. Und so kamen dem Sänger Comeback-Gedanken, die er 2005 mit dem Album “Devil’s Playground” Realität werden ließ. Das Album “Happy Holidays” war im Jahr 2006 meines Wissens nach seine letzte Veröffentlichung.

Zum Reinhören gibt es einen Song aus den späten 80ern – genauer aus dem Jahr 1986. “Sweet Sixteen” erschien als Single und auf dem Album “Whiplash Smile”.

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Alle, die meinen Schweizer Vorentscheid zum Gedankendeponie Song Contest 2010 verfolgt haben, werden die Schweizer Sängerin Börni bereits kennen.

Bekannt wurde Bernadette Höhn, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, durch ihre Teilnahme an der Casting-Show “MusicStar” im Jahre 2007. Aus dieser Show ging sie nicht als Siegerin hervor, sondern sie scheiterte im Halbfinale. Dies hilt Sony BMG allerdings nicht davon ab, sie mit einem Plattenvertrag auszustatten. Ihr Debüt-Album “Fighter” erschien dann im April 2008. Später folgte dann noch ihr zweites Album “Plan B”.

Ich habe den Song “Trails of Trouble” für euch rausgesucht. Dieser war Bestandteil ihres Debüt-Albums und kam außerdem auch als Single auf den Markt. Ist meiner Meinung nach auf jeden Fall ein toller Song. Mir gefällt’s.

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Wie oben angekündigt, möchte ich euch nun noch die Tipps präsentieren, die mich durch die genannten sozialen Netzwerke erreicht haben. Vielleicht ist da ja für euch etwas dabei.

Bela B., Bruce Springsteen, Black Veil Brides, Blitzkid, Bauhaus, Böhse Onkelz, Bright Eyes, The B-52′s, Beatsteaks, Blood Red Shoes, Boys Noize, Beastie Boys, Bloody Beetroots, Billy Talent, Blue, Bloc Party, Bonaparte, Bon Jovi, Battle Scream, Borrachos, Betontod, The Birthday Massacre, Ben l’Oncle Soul und Bob Dylan.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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