Monatsarchiv für Januar 2011

 
 

Weitere Gewichtszunahme und anderer Kram

Weitere Gewichtszunahme

Da ich mir vorgenommen habe, dass ich meine Gewichtszunahme stetig dokumentieren möchte, wird wohl mal wieder ein Artikel dazu fällig. Heute zeigte die Waage 78,4kg an. Damit habe in der letzten Woche erneut zugelegt. Als ich am 30.12.2010 den persönlichen Jahresrückblick für 2010 schrieb, waren es noch 77kg. Es geht also für mich durchaus positiv weiter. Da kann ich nicht meckern. Das gesteckte Ziel von 80kg ist also nur noch eine Frage der Zeit.

Etwas negativ sehe ich allerdings, dass ich im Dezember so gut wie keinen Sport gemacht habe. Die Gründe dafür sind schnell gefunden. Erstens war ich nicht joggen, weil ich keinen Lust hatte mich durch den Schnee zu wühlen oder aufgrund von akuter Rutschgefahr unfreiwillige Bodenkunde zu betreiben, und zweitens hat mich die Arbeit an dem Praktikumsbericht davon abgehalten. Und dann war da ja auch noch Weihnachten und so. Alles ein wenig suboptimal für eine sportliche Betätigung.

Aber ich hoffe, dass sich das nun bald wieder ändert. Heute regnet es. Und der Schnee scheint so langsam aber sicher zu tauen. Somit könnten die Straßen bald wieder frei sein. Und dann geht es für mich auch wieder los… ganz sicher… ist ja nicht so als würde ich nicht wollen… aber…

Themenwechsel! Als ich mein Motiv für das Projekt zwölf2011 im Beitrag zum Monat Januar vorgestellt habe, wurde ich von Jana per Kommentar darum gebeten noch weitere Fotos des Wulfener Bahnhofs zu zeigen. Da ich an diesem Tag, an dem das schon gezeigte Foto entstand, noch ein paar Fotos vom Gebäude geschossen habe, gibt es diese nun in diesem Artikel.

Vor allem das erste der drei gezeigten Fotos ist wohl durchaus interessant, da es sich gut für einen Vergleich mit dem Foto auf einer Postkarte vergleichen lässt, die den Bahnhof im Jahr 1916 zeigt. Hier werden die Unterschiede wohl ganz schön sichtbar. Die anderen zwei Fotos finde ich aber auch durchaus interessant, weil sie ein wenig über den Zustand des Gebäudes verraten, wenn man genauer hinsieht.

Bahnhof in Wulfen (Dorsten)Bahnhof in Wulfen (Dorsten)Bahnhof in Wulfen (Dorsten)

Ansonsten gibt es aktuell gar nicht so viel zu erzählen… noch habe ich Ferien und genieße ein wenig die Ruhe vor dem Sturm der letzten Wochen des Wintersemesters. Und damit mache ich dann nun auch direkt mal weiter…

Jeder Tag bekommt den passenden Smiley

Jeder Tag bekommt den passenden Smiley

In den letzten Wochen des Monats Dezember reiht sich meist ein Jahresrückblick an den anderen. Es werden abendfüllende Rückblicke ins TV-Programm aufgenommen, die dann das Jahr von oben bis unten durchleuchten und jedes mehr oder wenige wichtige Ereignis beim Namen nennen. Auch in der Blogosphäre konnte man an vielen Stellen Jahresrückblicke einzelner Blogger antreffen. Auch ich habe bekanntlich einen geschrieben.

Bevor man so einen Rückblick schreibt, muss man dann erst einmal zurückdenken: Was ist eigentlich alles passiert? Wie lautet eigentlich meine Bilanz? War es ein gutes Jahr? War ich die meiste Zeit über glücklich? Okay… ich konnte diese Fragen für 2010 relativ leicht beantworten, denn wenn es kaum schlechte Tage gegeben hat, dann kann ein Jahr wohl nur gut gewesen sein. Aber natürlich ist dies nicht immer so einfach…

Kurz vor Weihnachten bin ich dann drüben beim Gökhan auf ein recht interessantes Gewinnspiel gestolpert, bei dem er einen “Wie war dein Tag?” Kalender für 2011 verloste. Für die Teilnahme musste man nur einen Kommentar verfassen. Es war keines dieser mittlerweile leider immer häufiger vertretenen Gewinnspiele, bei denen man ein Los nach dem anderen durch unterschiedliche Aktionen sammeln muss. Also machte ich mit. Und kurz vor Silvester kam eine Mail von Gökhan. Ich hatte einen Kalender gewonnen.

Heute klingelte dann die Dame von der Post und übergab mir meinen Gewinn. Ausgepackt, angeschaut und an die Wand geheftet. Aber was ist an diesem Kalender eigentlich so besonders? Naja… ganz einfach… auf diesem Kalender trägt man nicht den nächsten Zahnarzt-Termin oder die blöde Abgabefrist für die neuste Hausarbeit ein, sondern man füllt die 365 Kreise mit Smilies. Jeden Abend nimmt man einen Stift in die Hand, überlegt kurz wie der Tag eigentlich war und malt letztendlich den passenden Smiley in den zum Tag gehörenden Kreis. Sollte ich gleich für die vier schon vergangen Tage unbedingt nachholen. Noch kann ich mich ja gut an jeden einzelnen Tag erinnern. Jetzt muss ich nur noch einen passenden Stift finden…

I ♥ KEEPITINDIE Button

Außerdem bekam ich gestern einen Brief. Der Absender war Markus von KEEPITINDIE. Der Inhalt: Ein “I ♥ KEEPITINDIE” Button. Tolle Sache, denn erstens mache ich gerne Werbung für gute Blogs und zweitens passt der ganz gut in meine Button-Sammlung, die in der letzten Zeit stetig wächst und wächst… wobei die auch nur deswegen wächst, weil ich in der letzten Zeit weniger Buttons verliere als noch vor drei oder vier Jahren. Aber wie dem auch sei… gefällt mir! Ach… wenn jemand noch einen Button hat und ihn loswerden will… meine Post-Anschrift steht im Impressum.

zwölf2011: Januar

zwölf2011: Januar

Ich habe ja schon im Dezember 2010 bei der Zusammenfassung von zwölf2010 geschrieben, dass ich mir ganz sicher bin, dass ich auch beim Nachfolger namens zwölf2011 teilnehmen werde. Also kommt dieser Artikel nun für viele sicherlich nicht sonderlich überraschend.

In den letzten Tagen habe ich mir sehr viele Motive überlegt und dann zum Test jedes dieser Motive mal fotografiert. Nach der Sichtung der vielen Fotos und ein paar grundlegenden Gedanken zum Motiv, habe ich mich dann für das Motiv entschieden, das ihr oben auf dem Foto erkennen könnt.

Irgendwie stehe ich total auf dieses Gebäude. Ich habe es schon sehr oft fotografiert. Und es hat meiner Meinung nach wirklich einen ganz besonderen Charme. Es handelt sich um das alte Bahnhofsgebäude, das Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde und seitdem mein Heimatdorf Wulfen (Gemeinde der Stadt Dorsten) ziert. Der Grund für den Bau war die neue Bahnstrecke zwischen Oberhausen und Quakenbrück, die durch Wulfen führte und am 01. Juli 1879 eröffnet wurde. Diese Bahnstrecke brachte der damals noch selbstständigen Gemeinde Wulfen den Anschluss an das Ruhrgebiet. Die damit verbundenen Entwicklungen muss ich, glaube ich, nun nicht erwähnen.

Bei meiner Recherche zu dem Gebäude bin ich auf das Foto einer Postkarte gestoßen, auf welcher das Gebäude gezeigt wird, wie es 1916 aussah. Wenn man genau hinschaut, dann kann man, obwohl es sich um eine Aufnahme von der anderen Seite des Gebäudes handelt, einige Unterschiede zum hier und jetzt ausfindig machen. Irgendwie interessant…

In den 80ern wurde das Gebäude von der Deutschen Bahn nicht mehr genutzt. So konnte es von 1982 bis 1984 als Jugendtreffpunkt durch einen Verein betrieben werden. Und seit 1984 steht das Gebäude leer. Die Fenster sind vernagelt, die Türen verriegelt und Wetter und Vandalismus haben dem Gebäude ordentlich zugesetzt. Meines Wissens nach steht es seit 2007 unter Denkmalschutz.

Nun habe ich euch wohl genügend Informationen zu diesem Gebäude gegeben. Es wird also die nächsten elf Fotos ebenfalls zieren. Ich bin mal gespannt, wie die Veränderungen sich über ein Jahr hinweg erstrecken werden, und hoffe auf ein ähnlich tolles Ergebnis wie 2010.

Für alle Interessierten, die sich bei diesem Projekt vielleicht auch noch anmelden wollen, gibt es auf der Anmeldeseite bei Jana alle wichtigen Informationen. Ich kann die Teilnahme nur jedem empfehlen.

Endgültiger Abschied vom Schwarzen Leben und dem SchwarzBlog

Ein paar Menschen da draußen werden es bereits wissen. Ich habe mich zum Ende des letzten Jahres endgültig von zwei meiner Projekte getrennt, die für mich lange Zeit sehr wichtig waren und in die ich in all den Monaten und Jahren sehr viel Herzblut investiert habe. Na gut… beide Projekte waren schon eine längere Zeit auf Eis gelegt und somit inaktiv, aber an den Domains habe ich wochenlang beziehungsweise monatelang festgehalten.

Zwischenzeitlich habe ich immer wieder mit dem Gedanken gespielt einen Neustart zu probieren und die Projekte aus der Versenkung zu holen, aber letztendlich konnte sich dieser Gedanke nie lang genug halten, um in die Tat umgesetzt zu werden. Trotz den Zusprüchen vieler Personen, die sicherlich darauf gehofft hatten. Und dies hat natürlich seine Gründe. Mein Privatleben ist mir zu wichtig, um zusätzlich noch kostbare Zeit in ein anderes Projekt zu stecken. Ich habe ja schon so genug mit meinen Hobbies etc. zu tun. Und ich könnte weniger Zeit in diesen Blog investieren, denn irgendwo muss man dann ja schließlich die Zeit einsparen, die man für die anderen Projekte “verbraucht”. Aber nee… das wäre dann doch nicht in meinem Interesse gewesen. Aber was waren das eigentlich für Projekte?

Schwarzes Leben (schwarzes-leben.net) – Das Schwarze Leben war ein Diskussionsforum für die schwarze Szene, das ich von 2005 bis 2009 mit kleineren Unterbrechungen geführt habe. Durch dieses Forum habe ich wahnsinnig viele und nette Menschen kennengelernt, tolle Diskussionen geführt und mein Wissen über so manche Themen vermehrt. Nur leider ist das Dasein als Administrator eines Forums nicht nur mit positiven Effekten behaftet. So ein Forum verschlingt ab einer gewissen Größe und Bekanntheit eine ganze Menge Zeit. Und es sorgt zwangsläufig für zwischenmenschliche Konflikte. Denn man kann es nie allen Menschen recht machen – leider. Dennoch war es eine tolle Zeit. Und ich renne noch heute oft mit einer Tasche durch die Gegend, auf welcher die Domain des Forums aufgedruckt ist. Wobei ich die doch langsam mal austauschen sollte, glaube ich.

SchwarzBlog (schwarzblog.net) – Der SchwarzBlog war ein Blog über alle Themen, die die schwarze Szene betreffen. Da gibt es um Musik, um Klamotten, um Parties und Clubs, um Fotografen und Models, um Filme, um die Szene an sich und so weiter. Das Schreiben hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. Vor allem die provokativen Artikel bekamen haufenweise Kommentare und es entwickelten sich geniale Diskussionen. Außerdem bekam ich hin und wieder Rezensionsexemplare zugeschickt und knüpfte Kontakte zu “Szenegrößen”. War also auch eine sehr spannende Sache. Allerdings ging auch dafür eine Menge Zeit drauf, die ich hinterher einfach nicht mehr opfern wollte – trotz all der positiven Resonanz von außen.

Wie dem auch sei. Die Domains habe ich abgestoßen. Und in den nächsten Wochen werden sie wieder für jedermann zur Verfügung stehen. Mal sehen, ob sie für jemanden von Interesse sind. Ich bin ganz froh darüber, dass ich nun endlich mit den Projekten abgeschlossen habe. Ich schreibe diesen Artikel auch vor allem deshalb, damit ich bei Nachfragen zu den Projekten einfach hierauf verweisen kann. Denn wirklich darüber sprechen möchte ich in der Zukunft eigentlich nicht mehr. Geschichte halt.

Übrigens habe ich hier noch eine Lizenz für die Forum-Software “WoltLab Burning Board 3″ herumliegen, die ich gerne für einen angemessenen Preis loswerden würde. Sie hat 50 Euro gekostet. Ich wäre schon mit 15 Euro zufrieden. Sollte also jemand Interesse haben: Einfach einen Kommentar schreiben oder mir eine E-Mail schicken (Mail-Adresse steht im Impressum).

Und wo ich gerade schon von Projekten spreche, sei noch ein weiterer Hinweis gegeben. Ich hatte vor einiger Zeit dem Lucas angeboten, dass ich ihm als Team-Mitglied bei seinem Projekt Die Welt zockt zur Seite stehen könnte. Er fand das gut und somit mische ich da nun mit. Am 01.01.2011 ist das Ganze online gegangen und befasst sich mit Video- und Computerspielen. Ich selbst werde da zwar nicht so häufig Artikel verfassen, da mir dazu eben die Zeit fehlt, aber der Rest des Teams ist eifrig bei der Sache. Vorbeischauen lohnt sich für alle Interessierten also – zweifelsohne. Kostet ja auch nichts.

Die Millennium-Trilogie: Verblendung – Verdammnis – Vergebung

Die Millennium-Trilogie: Verblendung - Verdammnis - Vergebung

In den letzten Tagen habe ich die mir zu Verfügung stehende freie Zeit genutzt, um mir die Verfilmung von Stieg Larssons Millennium-Trilogie anzuschauen. Ich hatte das schon länger vor, aber bin nicht dazu gekommen. Und zudem schaue ich Filme, die zusammengehören und deren Handlung ineinander übergreift, gerne recht schnell und zeitnah hintereinander, denn irgendwie ist man dann besser dabei.

Leider habe ich die Romane nicht gelesen. Daher kann ich auch nichts zu Unterschieden zwischen Roman und Verfilmung oder ähnliches sagen. Aber darum soll es auch gar nicht gehen. Wobei ich ernsthaft überlege, ob ich mir die Bücher nicht dennoch kaufen und lesen werde – vielleicht im Sommer oder so.

Zuerst habe ich überlegt, ob ich über jeden Film der Trilogie einzeln schreiben soll. Und zweifelsohne hätte es jeder Film auch verdient. Aber dann habe ich mir gedacht, dass ich eh nicht so sehr auf den Inhalt der Filme eingehen möchte, um denen, die die Trilogie noch nicht gesehen haben, nicht zu viel vorwegzunehmen. Daher muss auch das folgende Zitat als kleiner Einblick reichen.

Voll beklemmender Spannung erzählt die “Millennium-Trilogie”, wie Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist zunächst gemeinsam Licht hinter das mysteriöse Verschwinden der Industriellen-Enkelin Harriett Vanger zu bringen versuchen. Als Lisbeth infolgedessen Opfer einer Verschwörung wird, die sie weit zurück in ihre albtraumhafte Vergangenheit führt, flüchtet sie – und Mikael begibt sich auf die Suche nach ihr und der Wahrheit hinter der Verschwörung. Unweigerlich sind die beiden in ihrer Tour de Force aneinander gebunden und blicken in tiefste menschliche Abgründe.

Ich muss schon sagen, dass ich nach dem Schauen der Filme sehr gut verstehe, wieso sich die drei Romane weltweit über 15 Millionen mal verkauften und die Filme ebenfalls als großer Erfolg gelten. Und ich kann auch verstehen, dass sich Hollywood nun an dem Stoff bedient und ein Remake mit Daniel Craig in der Hauptrolle dreht.

Denn: Die Geschichte reißt mit. Und zwar von der ersten bis zur letzten Minute der 6 Stunden, die alle drei Filme zusammen in Anspruch nehmen. Auch die Charaktere überzeugen sofort und wissen zu begeistern. Die Rolle der Lisbeth Salander ist mit Noomi Rapace genauso hervorragend besetzt, wie die Rolle des Mikael Blomkvist mit Michael Nyqvist. Es passt einfach alles. Ich muss sagen, dass mich viele Momente wirklich gefesselt haben. Zwischenzeitlich wird immer wieder eine unbeschreibliche Spannung aufgebaut. Die gestatteten Atempausen sind eher kurzer Natur. Gefällt.

Die Trilogie muss man einfach gesehen haben. Ganz sicher. Hier wird einfach eine tolle Geschichte wahnsinnig spannend erzählt. Interessant ist natürlich auch, dass diese Geschichte eigentlich noch lang nicht zu Ende ist, denn Stieg Larsson hatte die Millennium-Reihe nicht nur auf drei, sondern auf zehn Bücher angelegt. Allerdings hatte er zum Zeitpunkt seines überraschenden Todes im Jahre 2004 nur drei der Bücher vollendet. Das vierte Buch hatte er begonnen, aber nicht mehr vollendet. Es müsste von einem anderen Autor weitergeschrieben werden, was allerdings als unwahrscheinlich gilt. Für das fünfte und das sechste Buch liegen Exposees vor. Über die Pläne für die restlichen Bücher hat er nichts hinterlassen.

Aber wie dem auch sei… man soll zufrieden mit dem sein, was man hat. Und diese Verfilmung ist einfach nur genial. Ich bin übrigens sehr gespannt, was Hollywood aus dem Stoff macht. Ich glaube ja nicht, dass das Remake an das Original herankommt, aber ich lasse mich auch gerne positiv überraschen. Mal sehen…

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Quelle des Zitats: movieworlds.com

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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