Adams Äpfel

Im August 2006 kam der dänische Film “Adams Äpfel” in die deutschen Kinos. Ich sah den Film zum ersten Mal im Jahr 2010. Und heute habe ich ihn mir erneut angeschaut. Nun lasse ich mir die Gelegenheit nicht nehmen ein paar Worte zu diesem Film zu schreiben. Aber ich belasse es auch wirklich nur bei ein paar Worten, da man diesen Film einfach gesehen haben sollte. Somit möchte ich natürlich nicht zu viel erzählen. Hier erst einmal ein kurzer Einblick in die Geschichte, die der Film erzählt:
Ausgerechnet der naive Pfarrer Ivan, der schon an leichteren Fällen kläglich gescheitert ist, soll dem ultrabrutalen Adam als Bewährungshelfer den Weg zurück in die Gesellschaft ebnen. Adam wiederum wird seiner Freude über soviel Glück kaum Herr, staunt aber nicht schlecht, als das weltfremde Weichei sich als veritables Stehaufmännchen entpuppt und auch durch roheste Gewalt nicht vom Pfad der Tugend abzubringen ist.
Für weitere Eindrücke empfehle ich euch dann auch gleich noch den Trailer zum Film.
http://www.dailymotion.com/video/x3t7gqMan vermische den Kampf zwischen Gut und Böse, das Leugnen von Schicksalsschlägen als Mittel zur Verklärung der Realität und zum Selbstschutz, eine Gemeinschaft von Straftätern, die von einem Pfarrer auf den rechten Weg geführt werden sollen, und einen Apfelkuchen, der gebacken gehört, und man erhalte “Adams Äpfel”.
Die erzählte Geschichte ist wirklich außergewöhnlich. Grotesk. Komisch. Absurd. Ein bissle genial. Gefüllt mit großartig dargestellten Charakteren, die diesen Film zu einem Erlebnis der besonderen Art machen. Gefällt!
Anders Thomas Jensen hat einen Film geschaffen, der vieles bietet. Im einen Moment kann man sich vor Lachen kaum noch halten und im nächsten kommt man ins Grübeln – über Gott und die Welt. Es geht hin und her. Und genau das macht den Film irgendwie aus. Zumindest kommt es mir so vor.
Und damit habe ich im Grunde schon zu viel gesagt. Mein Fazit: Der Film muss geschaut werden, denn es lohnt sich wirklich zu 100%. Falsch machen kann man nichts, wenn man sich für diesen Film entscheidet. Vor allem für einen entspannten Abend auf der Couch ist er blendend geeignet.
Eure Meinungen würden mich natürlich auch interessieren… also raus damit. Einen längeren Kommentar habe ich auf jeden Fall schon eingeplant.
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Quelle des Zitats: kino.de






schrieb am 17. Februar 2011
Den Film hab ich auch letztes Jahr gesehen. Typischer Dännischer Film, aber irgendwie gut, auf jeden Fall besser als “In China essen sie Hunde”.
schrieb am 17. Februar 2011
Ich mag den sehr. Wenn er dir gefallen hat empfehle ich auch noch “Dänische Delikatessen” :)
schrieb am 17. Februar 2011
Ich hatte den Film ohne Vorwarnung und alleine gesehen und war zutiefst verstört. Man muss sagen, ich bin eine zarte Seele.
Jetzt nach Jahren des Abstandes muss ich aber zugeben, dass der Film es wert war.
schrieb am 18. Februar 2011
Einen „längeren Kommentar“ kann ich dir nicht liefern – der Film ist schlicht, einfach und kurz eine geniale Groteske ;) Ich mag, wie die Rollenklischees aufgebrochen werden bis man nicht mehr weiß, wer nun der Böse und wer der Gute (oder zumindest der weniger Böse) ist. Oder was gut und böse ist. Oder generell.
„Halt Ohren steif, Adam. Und die Sarah. Fick dir, Gunnar.“ dürfte außerdem eine der besten Verabschiedungen überhaupt sein.
schrieb am 18. Februar 2011
der film is ja so klasse!!! :)
schrieb am 23. Februar 2011
@Symm: “In China essen sie Hunde” habe ich noch nicht gesehen, aber den wollte ich mir noch antun xD. Dazu kann ich also nix sagen ;).
@Chaosmacherin: Danke für den Tipp. Werde ich mir auf die Liste schreiben. ^^
@Latita: Verstört? Inwiefern?
@Vitali: Ein wenig enttäuschend… xD. Und die Verabschiedung lässt sich – wie schon an anderer Stelle herausgefunden – sehr tiefgründig übertragen xD.
@abraxandria: Yeah!