Die Legende von Bagger Vance

Ich bin ein großer Fan von Matt Damon. Und Will Smith fand ich eh schon immer cool. Also ist “Die Legende von Bagger Vance” aus dem Jahre 2000 ein Film, der wie für mich gemacht erscheint. Regisseur Robert Redford zeichnet sich für diesen Film, der auf dem gleichnamigen Buch von Steven Pressfield, welches ich leider nicht gelesen habe, verantwortlich.
Bereits mehrfach lief der Film im abendlichen TV-Programm. Und ich habe ihn auch schon mehrfach gesehen – meist aber immer nur zwischen Tür und Angel. Gerade habe ich ihn mir dann noch einmal auf DVD angesehen. Musste einfach sein… aber nun zum Film selbst. Worum geht’s?
Der Spitzen-Golfer Rannulph Junuh aus Savannah, Georgia, wird durch einen Fronteinsatz im Ersten Weltkrieg aus der Bahn geworfen. Wieder zu Hause, kehrt er sowohl Gesellschaft als auch Verlobter den Rücken, bis seine einstige große Liebe 1931 ein Golfturnier organisiert. Neben zwei Profi-Golfern soll auch ein Lokalmatador antreten: Rannulph. Doch der hat seinen “authentischen Schwung” verloren. Da erscheint der charismatische Bagger Vance, der ihm als Caddie beistehen und durch Golf- sowie Charaktertraining den rechten Weg weisen will.
Und direkt noch einmal den Trailer hinterher. Da muss gesagt werden, dass ich leider keinen deutschsprachigen Trailer auf die Schnelle gefunden habe. Und zudem ist die Qualität echt mies. Aber besser als nichts, dachte ich mir so.
Mir gefällt die Geschichte wahnsinnig gut. Ein Mann, der ein perfektes Leben führt, wird vom Krieg gezeichnet und kehrt als gebrochener Mann zurück. Doch mit etwas Hilfe scheint der rechte Weg erreichbar. Es gibt Hoffnung. Und dabei schien diese schon für immer verloren. Toll. Gefällt. So muss es sein. Das zieht einfach mit…
Will Smith und Matt Damon spielen ihre Rollen als Bagger Vance und Rannulph Junuh wirklich toll. Dies gilt aber im Großen und Ganzen auch für die gesamte Besetzung. Die Figuren gewinnen eindeutig an Tiefgang und bleiben nicht an der Oberfläche hängen, so wie es leider viel zu oft der Fall ist.
Hier wird nicht durch ein großes Maß an Spannung geglänzt, sondern durch Emotion und Atmosphäre. Anfangs plätschert der Film ein wenig dahin, doch mit der Zeit fiebert man mit Junuh und Vance mit und wird wirklich in den Bann der Geschichte gezogen. Zudem sei an dieser Stelle gesagt, dass die präsentierten Bilder, die wirklich atemberaubend schön anmuten, ihr übriges dazu tun, dass man durchaus hin und weg sein kann.
Also ich finde, dass man diesen Film einfach mal gesehen haben muss. Vor allem dann, wenn man sich selbst als Fan von Will Smith oder Matt Damon bezeichnet. Einfach nur tolles Kino. Kein Schießfilm, sondern ein Film für’s Herz. Gefällt!
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Quelle des Zitats: kino.de






schrieb am 24. Februar 2011
einer meiner lieblingsfilme ^^
schrieb am 2. März 2011
@Alais: Gut. Dann bin ich ja nicht so einsam, wenn ich sage, dass ich den zu meinen Liebsten zähle :D.