Monatsarchiv für Februar 2011

 
 

Voll Bock auf Trampolin-Springen

Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich zuletzt auf einem Trampolin hin und her gesprungen bin. Muss schon ganz schön lang her sein. Oh. Da gibt es doch eine Erinnerung. Ich glaube, dass wir während der Jahrgangsstufe 11 im Sportunterricht eine Einheit “Trampolin-Springen” hatten. Muss also 2004 oder 2005 gewesen sein. Hachja… sind ja schon ein paar Jährchen dazwischen. War damals aber auf jeden Fall ganz lustig. Warum schreib ich das?

Weil ich komischerweise auf einmal voll Bock habe mal wieder auf einem Trampolin hin und her zu hüpfen. Einfach so. Gründe gibt es keine. Zumindest wüsste ich nicht, was das nun ausgelöst haben könnte. Ist aber auch egal. Ich will. Ich will. Ich will. Aber es gibt leider ein Problem. Ich habe hier gar kein Trampolin. Mist. Wird also wohl nichts. Bäh. Wäre ja auch mal was gewesen.

Naja… eine Sache tröstet da ganz sicher drüber weg. Ich habe quasi Wochenende. Ha! Die zwei Tage Blockseminar am Anfang der Woche habe ich hinter mir. Waren sehr spannend und lehrreich, aber auch ziemlich anstrengend. Aber mitgenommen habe ich erneut eine ganze Menge. Ganz coole Methoden zur Wissensvermittlung und so. Mal sehen, wann ich die alle selbst ausprobieren kann. Bin gespannt. Nun findet das Seminar noch zwei Mal statt. Nächste Woche Montag und Dienstag. Und Montag ist Lehrprobe – eben im Rahmen des Seminars. Die muss ich noch vorbereiten. Mein Thema ist auf jeden Fall okay. Das klappt also alles.

Es ist übrigens ganz witzig, dass mir das Wörterbuch, das ich bei Firefox benutze, das Wort Trampolin als falsch anzeigt. Verbesserungsvorschlag: Traumpolin. Na… nicht so sonderlich passend. Wobei… naja… ich schreibe besser nichts. Finde ich insgesamt aber seltsam, dass das Wörterbuch das eine Wort kennt und das andere nicht. Sollte das nicht vielleicht umgekehrt sein?

So… und jetzt überlege ich mir erst einmal, was ich mit diesem schon angebrochenen Tag noch alles anstellen kann. Trampolin-Springen fällt ja aus.

10 weitere Fakten über mich

Da heute ein doch recht anstrengender und vor allem langer Tag hinter mir liegt und ich denke, dass ich wohl keinen wirklich langen und zusammenhängenden Artikel momentan hinbekommen würde, möchte ich an dieser Stelle einfach die Möglichkeit nutzen ein Stöckchen, das ich vor gut zwei Wochen aufgefangen habe, erneut zu verarbeiten. Allerdings wird hier nichts weitergeworfen. Und somit ist es im Grunde auch kein wirkliches Stöckchen mehr. Muss aber auch nicht sein. Also… 10 weitere langweilige Fakten zu meiner Person.

1. Am Sonntag habe ich meine vier Wände doch ordentlich auf den Kopf gestellt. Frühjahrsputz quasi. Ist auf jeden Fall bei meinen Mitmenschen aufgefallen. Ist aber auch kein Wunder… immerhin sind alle Poster verschwunden. Und davon hatte ich eine ganze Menge hängen.

2. Obwohl ich “Tron: Legacy” noch nicht geschaut habe (ja, ich finde das auch scheiße) bin ich ein totaler Liebhaber des Soundtracks von Daft Punk. Einfach nur toll.

3. Während der vielen Stunden, die ich in den letzten Wochen im Zug verbracht habe, habe ich im Vergleich zu früher kaum gelesen. Im Moment schaue ich eher TV-Serien, denn das passt zeitlich und bringt auch die nötige Unterhaltung. Vor allem ist es aber insgesamt dann doch weniger anstrengend.

4. Seit Anfang Dezember habe ich nicht mehr hinter dem Lenkrad gesessen. Wenn ich in einem Auto saß, dann immer als Beifahrer. Schon komisch irgendwie…

5. Ich würde gerne mal wieder einen Sonnenaufgang in aller Ruhe und an einem schönen Ort erleben. Meist sehe ich die Sonne nur durch das Zugfenster aufgehen oder ich schlafe um die Zeit noch.

6. Heute habe ich mit Karl-Theodor zu Guttenberg zum ersten Mal einen Politiker der CSU vor einer größeren Masse verteidigt. Kam ich mir als Genosse doch wirklich komisch bei vor. Aber so ist das Leben.

7. Manchmal trinke ich auch Rotwein einfach direkt aus der Flasche. Ist dann zwar nicht besonders nobel, aber hat irgendwie doch auch seinen ganz eigenen Charme.

8. Im Moment beziehungsweise in den letzten Monaten mussten viele meiner guten Freunde zu häufig auf mich verzichten. Zu oft kam etwas dazwischen. Zu oft waren andere Dinge im Weg. Dies muss sich wieder ändern. Und dafür werde ich auch sorgen.

9. Den Urlaub im Sommer möchte ich entweder in Wien oder an der Ostsee verbringen. Allerdings bin ich mir bisher noch nicht so wirklich sicher. Ich sollte mir da echt mal mehr Gedanken zu machen. Denn Urlaub muss sein.

10. Meinen Führerschein habe ich vor einigen Jahren nicht in meiner Heimatstadt Dorsten gemacht, sondern in der Nachbarstadt Marl. Daher kenne ich mich da auch teilweise besser aus. Irgendwie komisch. Und meist macht man den Führerschein ja auch in der Stadt, in der man wohnt. War bei mir nicht so. Einer der Gründe ist wohl, dass ich den Führerschein gemeinsam mit meiner damaligen Freundin gemacht habe, die eben in Marl wohnte. Joa…

Und wieder was gelernt, nicht wahr?

Wieder eine Gelegenheit für ein tolles Foto verpasst

Vorweg möchte ich erst einmal meine Freude über den Wahlsieg der SPD bei der Bürgerschaftswahl 2011 im Stadtstaat Hamburg kundtun. Die SPD hat die alleinige Mehrheit inne und braucht nicht einmal die Grünen als Koalitionspartner – super. Das Ergebnis hat mich aber doch deutlich überrascht, da ich nicht annähernd mit einer so derben Schlappe der CDU gerechnet hatte. Aber: Ich als SPD-Mitglied habe mich darüber natürlich um so mehr gefreut. Nun muss mal geschaut werden, was Olaf Scholz in der Hansestadt in den kommenden Jahren erreichen kann. Ihm wünsche ich für die kommenden Aufgaben alles Gute und viel Erfolg.

So. Nun aber zum Thema dieses Artikels. Heute war der dritte Termin meines Blockseminars. Und nach dem Vormittagsprogramm, das immerhin von 9 bis 13 Uhr ging, musste ich in der Mittagspause unbedingt an die frische Luft, um neue Kraft für das Nachmittagsprogramm zu tanken, denn es ist gar nicht so einfach über 6 bis 8 Stunden kontinuierlich die Konzentration hoch zu halten. Also bin ich einfach in einem recht lockeren Tempo über den doch recht weitläufigen Campus gelaufen. Und ich muss schon sagen… da fallen einem immer wieder neue und spannende Motive auf, die sich wunderbar auf einem Foto machen und vielleicht auch gut zu manchen Artikeln hier im Blog passen würden. Aber leider hatte ich heute – wie so oft – meine Kamera nicht dabei. Somit wurde dann aus dem Fotografieren dieses tollen Motivs leider nichts. Und auf die Handycam wollte ich einfach nicht zurückgreifen, denn die Qualität des Bildes wäre dann einfach dem Motiv nicht gerecht geworden.

Solche Momente gibt es häufiger. Ich sehe ein tolles Motiv, das einfach fotografiert gehört, aber habe dann die Kamera nicht dabei. Natürlich schwöre ich mir dann jedes Mal auf ein Neues, dass ich die Kamera fortan öfters mitnehme, um sie in solchen Momenten dann auch einsetzen zu können – doch nach wenigen Minuten ist dieser Schwur dann meist schon wieder in Vergessenheit geraten, weil andere – dann wieder wichtigere – Dinge in den Vordergrund rücken und die letzten Gedanken erfolgreich verdrängen und in den Schatten stellen.

Und so verpasse ich immer wieder tolle Gelegenheiten, die einen dann auch durchaus ärgern. So auch heute. Auf das Motiv selbst möchte ich jetzt nicht eingehen. Ich könnte zwar eine tolle Beschreibung abliefern, aber das tut dann irgendwie doch noch mal auf ein Neues weh. Am besten denke ich nun gar nicht mehr darüber nach und packe die Kamera einfach mal direkt in die Tasche, die ich meist mit mir herumtrage. Vielleicht gelingt es mir ja so das nächste tolle Motiv auf Foto mit nach Hause zu nehmen. Wer weiß…

Wie sieht es bei euch aus? Kennt ihr das? Geht es euch ähnlich? Und wie geht ihr da vor? Tipps parat? Viele Fragen. Vielleicht habt ihr ja ein paar Antworten für mich. Wäre schön.

Studentischer Vollständigkeitskomplex

Am Anfang dieser Woche hatte ich eine spannende Diskussion mit einem meiner Dozenten. Das Thema: Referate und der studentische Vollständigkeitskomplex. Der eine oder andere wird mit dieser Umschreibung schon etwas anfangen können. Für die anderen fange ich einfach mal weiter vorne an. Ist vielleicht ganz hilfreich.

Als Schüler erstellt man Referate normalerweise wie folgt: Man bekommt ein Thema, setzt sich nachmittags an den PC, druckt sich zwei oder drei Artikel von Wikipedia aus, unterstreicht dort das Wichtigste und fasst alles so zusammen, dass man es am Ende irgendwie vortragen kann. Praktisch ist meist, dass die Zusammenfassung auch direkt als Thesenpapier verwendet werden kann, wenn denn so etwas gefordert wird. Und so ist man relativ schnell und ohne größeren Aufwand mit dem Referat fertig. Nun muss man es nur noch halten. Wenn wir ehrlich sind, dann sind die Anforderungen nicht sonderlich hoch gesteckt.

Wenn man dann auf die Universität kommt, bekommt man bereits in den ersten Tagen mehrfach gesagt, dass Wikipedia Teufelswerk ist und niemals beziehungsweise sehr selten benutzt werden darf. Somit fällt natürlich auch die einfache Methode zur Erstellung von Referaten, welche man als Schüler kannte und liebte, direkt weg. Nach einigen Wochen hat man dann verinnerlicht, dass das Vorbereiten und Halten von Referaten ganz schön viel Arbeit mit sich bringt. Passende Literatur finden, sich durch dutzende Bücher lesen, das Wichtige vom Unwichtigen trennen, vielleicht eine PowerPoint-Präsentation und ein ansprechendes Thesenpapier erstellen und am Ende alles so aufbereiten, dass ein guter Vortrag dabei herauskommt, denn die Maßstäbe liegen doch meist deutlich höher als zu Schulzeiten. Dauert alles seine Zeit.

So… aber bisher hat das natürlich alles noch gar nicht so sonderlich viel mit dem “studentischen Vollständigkeitskomplex” zu tun. In dem Moment, wo man dutzende Bücher und Artikel gelesen hat, erscheint einem sehr vieles wichtig. Und in einem Referat möchte man natürlich auch allen zeigen, dass man viel Zeit investiert und vor allem richtig viel Wissen auf diesem Gebiet angehäuft hat. Meist endet dies dann darin, dass Referate mit so viel Fakten und Informationen gespickt werden, wie irgendwie möglich. Somit können sie dann meist nicht in der vorgegebenen Zeit gehalten werden. Und ermüdend wirken sie für die Zuhörerschaft auch noch, da die ganzen Informationen einfach nicht aufgenommen werden können. Mag das Thema an sich auch noch so spannend sein.

Viele Studenten haben scheinbar immer das Gefühl, dass man das Thema möglichst vollständig aufbereiten und vortragen muss. Ist aber im Grunde der vollkommen falsche Ansatz. Im Vordergrund sollte die Reduktion des Themas auf besonders interessante und wissenswerte Bereiche stehen. Gepaart mit ein paar Tipps an die Zuhörerschaft, wie man am besten an weitere Informationen kommen kann, ist diese Herangehensweise nahezu unschlagbar.

Meine eigene Erfahrung sagt mir, dass viele es auf dem eben skizzierten Weg versuchen, aber dann meist doch wieder dem Vollständigkeitskomplex verfallen. Gründe dafür sind dann meist falsche Akzentuierungen oder ein schlechtes Feedback durch den jeweiligen Dozenten, der sich mehr Informationen gewünscht hätte. Was meist aber einfach nicht umsetzbar ist, wenn man sich an die anderen Vorgaben hält. Ein Fehler im System – zweifelsohne.

Auch ich habe mich schon oft dabei ertappt, wie ich diesem Vollständigkeitskomplex erlegen bin. Bleibt einfach nicht aus. Wichtig ist aber, dass man es wenigstens selbst merkt. Bei meinem Referat in der letzten Woche hätte ich einen Themenbereich auch weglassen können. Dann wären wir nahezu im Zeitlimit geblieben. Aber ich konnte nicht widerstehen und musste das noch eben durchboxen. Zeitlimit gesprengt. Eindeutig ein Fehler, der zu allem Überfluss natürlich vermeidbar war. Damit einher gehen dann weitere Fehler. Unter Zeitdruck spricht man schneller, baut vielleicht sogar logische und sprachliche Fehler in den Vortrag ein. Unschön. Sollte man nicht machen. Eingesehen hatte ich es schon kurz nach dem Vortrag, doch ändern konnte ich es nicht mehr.

Wie dem auch sei… ich will nun gar nicht so viel mehr dazu schreiben, wo ich doch oben noch das Wort “Reduktion” gebraucht habe. Wichtig finde ich nur, dass man irgendwann einsieht, dass es nicht immer darauf ankommt ein Thema so vollständig wie möglich vorzustellen, sondern eher so, dass vor allem das Wichtigste und Bedeutendste eindeutig bei den Zuhörern ankommt und nach Möglichkeit auch noch hängenbleibt. Wobei man auf Letzteres ja kaum Einfluss hat.

Nun würde mich natürlich auch eure Meinung zu dem Thema interessieren, denn man kann das Ganze ja sicherlich auch anders sehen. Und ein paar Studenten und Schüler befinden sich ja ganz sicher unter den paar Millionen, die hier täglich vorbeischauen.

Die Kiezkicker abgeschossen und somit weiter auf Kurs

Die Kiezkicker abgeschossen und somit weiter auf Kurs

Ich habe euch eine ganze Zeit lang mit dem Thema Fußball verschont, aber heute kommt der nächste Artikel zu dem Thema. Geht leider nicht anders. Sorry. Naja… eigentlich tut mir das gar nicht leid. Aber man kann ja mal so tun, ne?

Vorweg: Die Kicker vom Kiez, also vom FC St. Pauli, finde ich wahnsinnig cool. Die Einstellung, die von diesem Verein vertreten wird, ist genial und die Truppe spielt richtig guten Fußball. Vor allem in den letzten Spielen. Immerhin waren sie bis 15:30 Uhr die beste Mannschaft der Rückrunde. Und ich habe mich auch über den Derbysieg der Kiezkicker gegen den großen Hamburger SV gefreut. Da wurde gefeiert und gejubelt.

Aber wenn es zu einem Spiel gegen Borussia Dortmund kommt, dann hört für 90 Minuten die Freundschaft auf. Und dann geht es mir einzig und allein darum, dass meine Schwarz-Gelben drei Punkte einfahren. Hat heute im Heimspiel ja auch ganz gut geklappt. So richtig gut. Freut mich. Mit dem 2:0-Sieg hat man die Verfolger auf Distanz gehalten und nach zwei Unentschieden in Folge mal wieder einen Sieg eingefahren. So muss das auch sein. Eindeutig. Gefällt mir. Torschütze war übrigens Lucas Barrios. Wunderbar.

Am nächsten Spieltag geht es gegen die Münchener Bayern. Ein wichtiges und vor allem richtungweisendes Spiel wird das werden, denn ein Sieg wäre ein deutlicher Schritt in Richtung Meisterschaft. Aber vom M-Wort will ich ja eigentlich noch gar nicht sprechen.

Wenn ich auf die Meisterschaft angesprochen werde, dann antworte ich meist “Also… frag mich das noch einmal nach dem 25 Spieltag. Wenn wir dann immer noch mit 10 oder mehr Punkten die Tabelle anführen, dann glaube ich fest daran, dass wir das schaffen können”. Naja… sind ja bis dahin nur noch 2 Spieltage… mal sehen.

So… jetzt werde ich hier aber auch mal zu einem Ende kommen, denn gerade läuft die Sportschau im Ersten. Und die möchte ich eigentlich so gar nicht verpassen. Übrigens könnte ich auch noch einige Worte zur letzten Nacht verlieren, aber das spare ich mir an dieser Stelle. Folgt vielleicht später. Mal sehen.

PS: Und ich habe nun sogar das Foto im Blog untergebracht. Gut so!


Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.

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