Monatsarchiv für Februar 2011

 
 

Zombieland

Zombieland

Es ist immer wieder toll, wenn man mal zwei bis drei Tage den Akku wieder aufladen kann. Nicht weg müssen, nicht lernen müssen, nicht gestresst sein – wunderbar. Einfach alles auf sich zukommen lassen, den Tag genießen und den Abend ruhig hinter sich bringen. So muss es doch zwischendurch mal sein. Und zu ruhigen Abenden gehört meistens auch ein Film – oder am besten gleich mehrere. Gestern Abend habe ich mir “Zombieland” angeschaut. Mir wurde ja in den letzten Wochen auch immer wieder gesagt, dass der Film wirklich sehenswert wäre. Und ja… stimmt! Toller Film!

Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Emma Stone und Abigail Breslin spielen die vier Hauptrollen in dieser Zombie-Komödie von Regisseur Ruben Fleischer. Ende 2009 kam der Film in die deutschen Kinos. Und ich schäme mich nun mal ganz öffentlich dafür, dass ich ihn mir erst gestern angeschaut habe, obwohl ich schon einmal die Chance dazu hatte. Aber da wollte ich ja lieber pennen… egal. Hab’s ja nachgeholt.

Der Neurotiker Columbus hat so seine eigenen Methoden, um die Zombies auszuschalten, die seit einer Viruskatastrophe die Welt bevölkern, und hält sie in einem genauen Regelwerk fest. Er trifft auf den bis an die Zähne bewaffneten Cowboy Tallahassee, der sich als noch besserer Zombie-Exterminator herausstellt. Sie schließen sich zusammen, um gemeinsam der Plage Herr zu werden bzw. weitere Überlebende zu finden. Unterwegs werden die beiden von zwei Schwestern übers Ohr gehauen, die ihnen Auto und Ausrüstung klauen.

Damit hätten wir dann schon einmal den groben Inhalt geklärt. Ergänzungen dazu wird es von mir allerdings keine mehr geben… wäre ja auch doof. Dann kann ich ja gleich eine Inhaltsangabe schreiben. Aber ich werde euch noch den Trailer auf’s Auge drücken. So… hier!

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Nun noch ein paar Worte meiner Wenigkeit. Muss ja schließlich sein. Aber ich halte mich kurz. Ich kann verstehen, wieso “Zombieland” innerhalb weniger Tage zum kommerziell erfolgreichsten Zombie-Film wurde. Tolle Schauspieler, die einfach nur sympathisch wirken, coole Sprüche, geniale Effekte und eine lustige Story machen diesen Film einfach zu einer wirklich großen Nummer mit ordentlich Stil. Gefällt.

Und dabei bin ich eigentlich gar kein großer Fan von Zombie-Filmen. Ich schaue sie hin und wieder mal ganz gerne, aber meine erste Wahl sind sie selten. Naja… “Zombieland” hat das gewisse etwas. Ich fand übrigens auch den Teil mit Bill Murray richtig cool. Da gab es noch einmal ordentlich Pluspunkte. Yeah!

Also… kurz und knapp: Ein toller Film, der alles andere als Zeitverschwendung ist. Anschauen ist Pflicht. Gut geeignet für DVD-Abende. Hat was. Punkt.

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Quelle des Zitats: kino.de

War das zurückliegende Semester erfolgreich?

Viele Studentinnen und Studenten da draußen werden wahrscheinlich in diesen Tagen ähnliche Gedanken haben. Denke ich zumindest. Das Wintersemester 2010/2011 ist so gut wie beendet. Die Vorlesungszeit ist vorbei, die Klausuren sind geschrieben oder stehen vielleicht bei dem ein oder anderen noch vor der Tür. Ich habe meine Klausurphase schon hinter mir. Und die Frage, die ich mir momentan stelle, lautet: War das zurückliegende Semester erfolgreich?

In der kompletten Vorlesungszeit, also in 15 Wochen, habe ich eine Menge Zeit und Fleiß in meine Vorlesungen und Seminare gesteckt und viel investiert. Doch letztendlich hängt der Erfolg allein von den Klausuren am Ende ab. Und auf die Ergebnisse darf man erst einmal warten. Zwar werden die unterschiedlichen Lehrstühle recht schnell die Klausuren korrigieren, aber nichtsdestotrotz dauert es. Und in dieser Zeit hat man keine Ahnung, ob man nun bestanden und die ersehnten Punkte eingesammelt hat oder nicht. Zwar hat man nach jeder Klausur ein gutes oder schlechtes Gefühl, aber jeder weiß, dass man sich da auch mal ganz schön irren kann. Daher gebe ich nicht so viel darum.

Wenn ich nun mal von der Sache mit den Punkten und dem Bestehen Abstand nehme, dann kann ich natürlich sofort sagen, dass das Semester ein totaler Erfolg war. Ich habe andere Sichtweisen kennengelernt, mich mit spannenden Themen auseinandergesetzt, viel gelernt, mein Allgemeinwissen bestätigt und erweitert und viele schöne, wenn auch arbeitsreiche Stunden erlebt. Außerdem habe ich in diesem Semester neue Kontakte geknüpft, vorhandene Kontakte ausgebaut und schon längst verloren geglaubte Kontakte wiederbelebt. Also war das Semester auch auf der sozialen Schiene ein voller Erfolg.

Aber leider zählt in unserer leistungsorientierten Gesellschaft am Ende eben doch nur das Bestehen und das Sammeln von Punkten. Und dies überträgt sich am Ende natürlich auch auf die subjektive Meinung. Neue Dinge gelernt zu haben ist eine gute Sache, aber wirklich wertvoll wird es für einen Studenten erst dann, wenn auch die Punkte stimmen. Amen.

Super Bowl XLV

American Football ist cool, spannend und interessant. Und dennoch rauscht diese Sportart an 364 Tagen im Jahr an mir vorbei – ohne Spuren zu hinterlassen. Aber kommende Nacht ändert sich dies für einige Stunden, denn der Super Bowl XLV, also das Endspiel um die Meisterschaft 2010 zwischen den beiden Vertretern der National Football Conference und der American Football Conference, steht vor der Tür und will hereingelassen werden.

Die Pittsburgh Steelers werden bei diesem Sportevent der Superlative auf die die Green Bay Packers treffen, Christina Aguilera wird die Nationalhymne der Vereinigten Staaten geträllert und in der Halbzeit gibt es die Show der Black Eyed Peas zu bewundern.

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, dann gelten die Green Bay Packers als Favorit. Da bin ich ja mal gespannt, ob die am Ende auch jubeln dürfen. Und ich bin doch irgendwie geneigt den Steelers die Daumen zu drücken. Ich mag Überraschungen. Achja… die Regeln hab ich übrigens soweit drauf. Es reicht zumindest, um nicht mit einer Menge Fragezeichen über dem Kopf vor dem Fernseher zu sitzen. Finde ich nämlich immer ganz lustig, wenn Leute das schauen, aber keinen Plan haben, was da eigentlich passiert. Wobei… die haben dann ja quasi die ganze Zeit über eine einzige Überraschung vor Augen. Irgendwie auch gar nicht mal so schlecht…

Übertragen wird der Super Bowl übrigens unter anderem bei der ARD und somit im Free-TV. Der Sendebeginn ist meines Kenntnisstandes nach um 23:35 Uhr. Wer also morgen früh nicht unbedingt raus muss und sich für American Football interessiert, der sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen.

Ich hatte vor einigen Tagen noch darüber nachgedacht, ob ich mir den Super Bowl in irgendeiner Kneipe oder auf einer Party antun soll, aber am Ende habe ich mich dann doch für die eigenen vier Wände entschieden. Kommt irgendwie chilliger. Und Stress und so hatte ich in den letzten Wochen auch echt genug. Bier ist kaltgestellt, Chipstüten liegen bereit… die Nacht kann kommen. Yeah!

Jeder Ninja muss auch mal Obst killen

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Vorweg: Sollte jemand von euch da draußen in den gestrigen Abendstunden oder heute in der Früh hier auf dem Blog kommentiert haben und sich nun wundern, dass der Kommentar nicht vorhanden ist, dann sei gesagt, dass dies wohl oder übel an technischen Problemen liegt, die aber schnell wieder behoben wurden. Ich habe aber nichts einfach gelöscht oder so.

Und dann schicke ich direkt noch hinterher, dass ich nun quasi irgendwie Semesterferien habe. Zwar bin ich auch in der nächsten Woche zwei oder dreimal an der Uni und in der darauf folgenden Woche beginnt auch schon ein Blockseminar, aber generell kann ich mir das doch nun selbst ein wenig freier einteilen. Und die Klausuren liegen nun auch erst einmal hinter mir. Gut, gut. Da muss ich jetzt auf die Ergebnisse warten. Könnte meinetwegen ziemlich schnell gehen, denn ich hasse diese Ungewissheit – trotz aller Zuversicht.

So. Lange Vorrede, wenig Sinn. Egal. Letzten Montag zeigte mir ein Kommilitone eines seiner liebsten Spiele auf dem iPhone – “Fruit Ninja”. Und irgendwie fand ich das cool. Also habe ich es mir wenige Stunden später auch zugelegt. Kostet im AppStore “stolze” 79 Cent. Die Investition lohnt sich. Das Spiel ist auch ganz leicht erklärt. Die Aufgabe lautet: Obst zerteilen und Bomben in Frieden lassen, denn sonst macht’s “BOOOOOM!”. Gute Grafik, coole Animationen, angenehmer Spaß für Zwischendurch.

Warum mich dieses Spiel so gefesselt hat, kann ich gar nicht genau sagen. Vielleicht liegt es an meiner Erziehung. Meine Eltern haben mir immer gesagt: “Junge, mit Essen spielt man nicht!” Und wir wissen ja alle, dass die verbotenen Früchte besonders interessant sind. Vielleicht hat es auch mit den Teenage Mutant Ninja Turtles zu tun, die ich während meiner Kindheit so toll fand. Darum mag ich wohl auch Pizza sehr gerne, aber das ist ein anderes Thema. Joa… auf jeden Fall gefällt mir dieses Spiel richtig gut. Ist einfach mal “was anderes” und so. Zeit kann man damit in jedem Fall ordentlich totschlagen. Und zieht auch weniger Akkuleistung als ich anfangs dachte. Kann ich also nur empfehlen.

Ich hab die Haare kurz, ich hab die Haare kurz…

Ich hab die Haare kurz, ich hab die Haare kurz...

Ich hatte es bereits mehrfach angedeutet. Wer mir in den letzten Tagen über den Weg gelaufen ist, der wird es auch gemerkt haben. Und die ganzen Stalker bei Facebook werden es auch bereits mitbekommen haben. Am letzten Sonntag hieß es “Schnipp Schnapp – Haare ab”. Damit habe ich meine Haare nun so kurz wie seit gut sechs Jahren nicht mehr.

Im Sommer 2005 entschied ich mich dazu meine Haare wachsen zu lassen. Damals hatte ich die ein wenig länger als am heutigen Tage. Gut zwei Jahre später, im Jahre 2007, waren sie schulterlang. Ein weiteres Jahr später, genauer gesagt im Herbst 2008, ließ ich mir dann eine neue Frisur verpassen, die ich bis letzten Sonntag auch in immer wieder leicht abgewandelter Form behielt.

Aber ich muss schon sagen, dass ich die letzten zwei, drei Monate nicht wirklich glücklich war. Immer wieder Haare im Gesicht. Keine Lust auf Haargel oder Haarspray. Und ich habe ziemlich dickes Haar. Somit hat das Trocken der Haare auch immer ewig gedauert. Ätzend. Gerade im Winter. Zumindest jede Frau wird mir nun beipflichten. Und zudem hatte ich das Gefühl, dass die Frisur irgendwie nicht zur neuen Brille passte. Joa…

Also mussten die Haare ab. Nun sind sie wieder kurz. Und ich bin glücklich. Interessanterweise macht der neue Schnitt irgendwie einen anderen Menschen aus mir. Was ich schon recht cool finde, denn Veränderung ist gut. Und ich habe immer Mut zur Veränderung. Naja… fast immer.

Ich könnte jetzt natürlich auch noch ein paar Fotos aus der Vergangenheit ausgraben und euch die unterschiedlichen Haarschnitte und Haarlängen mal genauer und vor allem bildlich präsentieren, aber dazu fehlt mir gerade doch die Lust… man soll ja auch nicht immer in der Vergangenheit leben, oder? Wobei… wenn da gesteigertes Interesse besteht, dann könnte ich mich natürlich breitschlagen lassen. Ja, so bin ich. Herzallerliebst und so, nicht wahr?

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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  • Lordy: "@Kinga: Beim nächsten Mal einfach ansprechen ;)."
  • Kinga: "Das ist ja verrückt! Ich bin schon mit 6 Klausuren überfordert und sehne mir den März..."
  • Lordy: "@maloney: Immerhin kannste ja hier noch antworten :P."
  • maloney: "Als ob ich dir das sagen könnte wenn ich tot bin…DUH :P"

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