Monatsarchiv für März 2011

 
 

Blogroll generalüberholt

Blogroll generalüberholt

In den letzten Monaten habe ich relativ wenig am Blog selbst gemacht. Hier mal ein Plugin gegen ein besseres getauscht, da mal ein kleines bisschen am Design geschraubt. Reicht auch, denn ich bin mit meinem Blog sehr zufrieden und sehe insgesamt auch wenig Handlungsbedarf. Lediglich die Blogroll war ein kleines Stiefkind, das keine Beachtung meinerseits erfuhr. Dies hat sich nun aber geändert, denn ich habe mich gerade mal auf den Hosenboden gesetzt und eine Generelüberholung angestrengt.

War auch echt nötig, denn 10 vorher verlinkte Blogs existieren nicht mehr oder sind mittlerweile unter anderen Domains erreichbar gewesen. Nun denn… und weil einfache Textlinks einfach nicht so schön sind wie tolle Bildchen, gibt es jetzt Screenshots der Blogs. Immer noch simpel, immer noch einfach. Auf einen Beschreibungstext verzichte ich weiterhin. Ist unnötig, denn diese Blogs sind so toll, dass man die einfach so lesen sollte. Sonst verpasst man was.

Übrigens werde ich die Blogroll in den nächsten Wochen noch einmal aufstocken. Momentan sind dort 28 Blogs verlinkt. Geplant sind aber 40. Also… 12 Plätze sind noch zu belegen. Ich werde mich mal weiter umsehen und aus den vielen Blogs, die ich ohnehin schon lese, noch weitere auswählen. Wenn jemand denkt, dass da auf jeden Fall noch ein ganz wichtiger und guter Blog fehlt… Tipps nehme ich gerne entgegen. Und ich hoffe doch mal, dass euch die “neue Blogroll” dann doch ganz gut gefällt.

Tschüss, schwarze Szene!

Meine ersten Kontakte zur schwarzen Szene beziehungsweise zur Gothic-Szene hatte ich im Jahr 2000. Alles, was diese Szene ausmachte, war spannend und faszinierend. Und so wurde ich in den folgenden Monaten ein Teil dieser Gemeinschaft. Ich knüpfte wahnsinnig viele Kontakte, eröffnete ein Diskussionsforum namens “Schwarzes Leben” und erlebte wahnsinnig tolle Konzerte und Festivals. Die Gothic-Szene war zu meinem Zuhause geworden. Fast alle meine heutigen Freunde und Bekannten kennen mich nur als “Gruftie”. 2008 eröffnete ich mit dem “SchwarzBlog” sogar einen Blog über die Szene, der mir erneut viele Kontakte und Einblicke bescherte.

Doch im Jahre 2009 wurde ich das Gefühl nicht mehr los, dass ich einfach nicht mehr mit dieser Szene harmoniere. Ich hatte mich verändert. Einzig die Musik und ein paar gute Freunde hielten mich in der Szene. Ansonsten war da nicht mehr viel. Dennoch konnte ich mich einfach nicht verabschieden, denn immerhin hatte mir diese Szene tolle Jahre geschenkt.

Das letzte Jahr war toll. Ich habe so ziemlich jedes tolle Konzert mitgenommen, war auf dem BlackField-Festival und habe dutzende Nächte tanzend in den schwarzen Clubs verbracht. Und erst dachte ich, dass ich wohl doch in die Szene passe. Und alle Zweifel waren erst einmal wie weggeblasen.

Allerdings wurde mir Anfang diesen Jahres recht schnell klar, dass 2010 eigentlich nichts weiter als meine ganz persönliche Abschieds-Tour war. Ich habe noch einmal alles mitgenommen, was die Szene für mich bereithielt. Ich habe das Beste aus den Möglichkeiten gemacht. Und wie sagt man doch so schön? Man soll immer aufhören, wenn es am schönsten ist.

Somit habe ich mich nun still und leise von der Szene verabschiedet. Einige Leute in meinem Umfeld haben es recht schnell gemerkt, bei anderen hingegen hat es etwas gedauert. Ich habe mich über die Jahre einfach innerlich von dieser Szene distanziert. Sie passt nicht mehr zu mir, denn die Szene hat sich ebenso verändert wie ich mich verändert habe. Und ich bin froh, dass ich nun diesen Schritt gegangen bin. Ich fühle mich befreit. Und es ist ein kleiner Neuanfang. Ein Imagewechsel. Eine große Veränderung. Aber eine Veränderung, die gut tut und die ein Lächeln auf’s Gesicht zaubert.

Nichtsdestotrotz wird die Szene in meiner Erinnerung für mich immer weiterleben. Sie hat mir tolle Jahre geschenkt und durch sie habe ich tolle Menschen kennengelernt. Gute zehn Jahre war ich ein Teil in diesem großen Puzzle und ich habe mich dabei über weite Strecken gut gefühlt. Aber nun ist es aus, nun ist es vorbei. Und der Abschied fiel irgendwie auch gar nicht schwer. Nun denn… mehr möchte ich dazu gar nicht sagen. Tschüss, schwarze Szene!

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Hier merkt man mal wieder, dass Abschiedsreden einfach nicht mein Ding sind… generell bin ich kein Fan von Abschieden…

Ohne Worte #1

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Album des Moments: Joe Cocker – Hard Knocks

Joe Cocker - Hard Knocks

Da das musikalische ABC durchaus seine Grenzen hat, möchte ich mit dem “Album des Moments” eine neue Serie fest etablieren. Immer dann, wenn es sich anbietet, möchte ich ein Album besonders unter die Lupe nehmen und zu jedem Song ein paar Worte verlieren. So kann ich auch mal detaillierter auf eine einzelne Arbeit eingehen. Finde ich wichtig. Und will ich so machen. Und ich fange auch direkt damit an.

John Robert Cocker, der allen wohl eher als Joe Cocker bekannt ist, ist auf jeden Fall ein alter Hase im Musikgeschäft. Der Brite aus Sheffield veröffentlichte 1969 sein erstes Studioalbum. 41 Jahre später – im Jahr 2010 – brachte er mit dem hier vorzustellenden Album “Hard Knocks” sein bereits 22. Studioalbum auf den Markt.

Das Album erreichte den ersten Platz in den Deutschen Album-Charts. Auf der Insel und somit in seiner Heimat reichte es allerdings lediglich zu Platz 61. Schade. Das Album beinhaltet 10 Tracks bei einer Gesamtspieldauer von knapp 40 Minuten und ist somit relativ überschaubar gehalten. Aber dies tut der Qualität keinen Abbruch.

Bevor ich nun auf jeden Song einzeln eingehe, möchte ich noch ein paar Worte zum gesamten Werk verlieren, denn ich muss sagen, dass es in sich sehr stimmig wirkt. Es lädt geradezu dazu ein mehrfach hintereinander in einem Rutsch durchgehört zu werden. Es ist nicht aufdringlich, aber durchaus eindringlich. Und von Langeweile kann auf jeden Fall auch keine Rede sein. Meiner Meinung nach ist es auf jeden Fall ein richtig tolles Album. Gefällt mir. So… und nun… rein in die “Einzelkritik”.

1. Hard Knocks (3:23) – Dieser Song gibt dem Album seinen Titel… und ist zugleich der musikalische Einstieg. Und dieser Einstieg gelingt. Man bekommt gleich einen Vorgeschmack auf das, was einen in den nächsten 40 Minuten erwartet. Eine raue und dadurch so besondere Stimme gepaart mit einer Mischung aus Rock und Pop. Gefällt einfach. So darf ein Album beginnen.

2. Get On (3:28) – Mit “Get On” geht es dann gleich rockig weiter und Joe Cocker packt eine schnellere Gangart aus. Wer bei “Hard Knocks” noch nicht in Stimmung gekommen ist, der hat nun die nächste Chance. Und man sollte sie nutzen.

3. Unforgiven (4:14) – Nun kommen die ruhigeren Töne ans Tageslicht. “Unforgiven” ist langsamer als die ersten beiden Stücke. Aber hier wird auch eine Schaufel mehr Gefühl auf die Waagschale gelegt. Ein Song zum Nachdenken, zum Augenschließen und zum Träumen. Auf jeden Fall ein kleines Highlight.

4. The Fall (3:49) – Das Tempo zieht wieder ein wenig an, aber die Menge an Gefühl bleibt. “The Fall” habe ich bei den ersten Malen, die ich das Album durchgehört habe, gar nicht so wirklich wahrgenommen, doch mit der Zeit fand ich den Song immer besser… mittlerweile höre ich ihn wahnsinnig gerne, denn vor allem der Refrain geht einem einfach nicht mehr aus dem Kopf.

5. So It Goes (3:21) – Ruhig, leise, still, langsam… so geht es mit “So It Goes” weiter. Menschen kommen, Menschen gehen… so läuft’s. Dieser Song geht zwar durchaus unter die Haut, aber gefällt mir vor allem im Vergleich zu den bisher vorgestellten Songs nicht so gut. Ist wohl einfach weniger mein Fall. Dennoch eine gute Abwechslung und auch durchaus willkommen. Wird allerdings selten direkt ausgewählt, sondern läuft wenn dann nebenher.

6. Runaway Train (3:27) – Wenn dieser Song nebenher läuft, dann ertappe ich mich immer wieder dabei, dass mein Bein mit dem Takt wippt. Gutes Zeichen. Erneut wurde das Tempo angezogen und der “Runaway Train” bringt Bewegung. Dieser Song lebt aber vor allem von der Stimme Cockers, die hier einfach wie die Faust auf’s Auge passt. Besonderes Erlebnis.

7. Stay the Same (4:39) – In diesem Song ist eine Menge Wahrheit enthalten, denn ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Generell ist dieser Song einer meiner absoluten Lieblinge von diesem Album, da er einfach nur unter die Haut geht und Joe Cocker hier erneut viel Gefühl in seine Stimme legt. “Baby the more we try to change, baby the more we stay the same…”

8. Thankful (3:59) – Mein Highlight und absoluter Lieblingssong des Albums. Es ist einfach ein Song, der einem die Tränen in die Augen treibt. Er berührt, er nimmt mit, er verzaubert. “I’m thankful for breathing in the morning” lautet eine Textzeile. Und diese Zeile kann ich einfach nur unterschreiben. Ich bin auch ziemlich dankbar…

9. So (3:56) – Nach meinem absoluten Highlight geht es dann mit “So” weiter. Und zu dem Song muss ich nicht viel sagen, denn ich finde ihn schlichtweg gut.

10. I Hope (4:46) – Den Abschluss des Albums bildet der längste Song. Ein würdiges Ende, das das gesamte Machwerk gut abrundet. Allerdings ist dies auch der Punkt, an dem man sich noch ein paar weitere Tracks wünscht. Leider vergebens. Der Song selbst gefällt, aber ist bei mir nicht so hängen geblieben wie zum Beispiel “Thankful”, “The Fall” oder auch “Stay the Same”.

So. Damit habe ich sie alle durch. Und wie euch aufgefallen sein dürfte, gibt es meiner Meinung nach keinen Totalausfall auf diesem Album. Es ist eine solide Achterbahnfahrt, die Spaß macht. Übergeben muss man sich sicherlich nicht.

Abschließend würde mich natürlich auch eure Meinung interessieren, wenn ihr das Album kennt. Alle, die das Album nicht kennen, können ja mal bei Youtube oder so auf die Jagd nach einzelnen Songs gehen. Dürfte sich sicherlich etwas finden lassen. Und das Album kaufen wäre natürlich auch eine feine Sache. Macht sich sicherlich gut in jeder Sammlung. Soviel also von mir.

Mini-Gewinnspiel zur fünften Jahreszeit 2011

Mini-Gewinnspiel zur fünften Jahreszeit 2011

Es tobt der Karneval vor meinem Fenster. Naja, nicht so direkt, aber egal. Im Moment wird an allen Orten ordentlich gefeiert. Und obwohl ich nicht vom Karneval-Virus befallen bin, möchte ich die fünfte Jahreszeit als Gelegenheit nutzen, um meinen Leserinnen und Lesern mal wieder etwas zurückzugeben – in Form eines kleinen Gewinnspiels. Mein letztes Gewinnspiel ist ja auch schon ganz schön lang her, war es doch im Oktober 2010.

Dieses Mal möchte ich schlicht und ergreifend zwei DVDs verlosen – und zwar “Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders” und “Wächter der Nacht”. Beide haben schon einmal in einem DVD-Laufwerk gelegen, sind sonst aber wie neu. Mal wieder jemanden glücklich machen. Mal wieder einen DVD-Abend unterstützten. So ist meine Intention. Hoffentlich klappt das auch. Wäre schön. Die DVDs werden übrigens getrennt verlost. Bedeutet: Es gibt am Ende zwei Gewinnerinnen beziehungsweise Gewinner. Welcher Gewinner am Ende welche DVD bekommt kann von den beiden gemeinsam entschieden werden. Wenn beide sich für eine DVD entscheiden, dann entscheidet eben der Zufall.

Aber… was müsst ihr eigentlich machen, um hier gewinnen zu können? Die Antwort auf diese nicht ganz unwichtige Frage lautet: Nicht viel. Ihr müsst nur einen Kommentar zu diesem Artikel schreiben, in welchem ihr mir mitteilt, ob ihr Karneval feiert oder nicht und wie ihr es denn tut, wenn ihr es tut. Interessiert mich nämlich. Und von solchen Lose-sammeln-Gewinnspielen halte ich ja nicht sonderlich viel. Ihr dürft natürlich auch auf Facebook, Twitter oder euren Blogs auf das Gewinnspiel hinweisen, aber Vorteile bringt euch das nicht. Aber eine Freude würdet ihr mir damit natürlich schon machen. Teilnahmeschluss ist übrigens Freitag, der 11.03.2011 um 20 Uhr. Danach werde ich die Auslosung durchführen und die zwei Gewinner bekanntgeben.

Achtet darauf, dass ihr eine gültige E-Mail-Adresse angebt, wenn ihr den Kommentar schreibt, denn nur dann kann ich mit euch in Kontakt treten. Hm… gibt es sonst noch etwas zu sagen? Ah… ja… der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen. Und nun hoffe ich auf rege Teilnahme!

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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  • Kinga: "Das ist ja verrückt! Ich bin schon mit 6 Klausuren überfordert und sehne mir den März..."
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