No Country for Old Men

Am langen Wochenende habe ich die freie Zeit genutzt, um mir mal wieder den einen oder anderen Film anzuschauen. Mit dabei war der Thriller “No Country for Old Men” von Ethan und Joel Coen, der im Jahre 2007 in den Kinos lief. Die Hauptrollen spielen Tommy Lee Jones, Javier Bardem und Josh Brolin. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Cormac McCarthy und hat zahlreiche Auszeichnungen, darunter vier Oscars, abgeräumt. Wovon handelt der Film?
Cowboy und Vietnamveteran Llewelyn Moss (Josh Brolin) entdeckt bei der Jagd in Texas die Überreste eines fehlgeschlagenen Drogendeals: Er findet mehrere tote Mexikaner, kiloweise Heroin und 2 Millionen Dollar in bar. Moss flüchtet mit dem Geld, das er für sich und seine Frau Carla (Kelly MacDonald) will. Fortan jagen ihn der Ex-Elitesoldat Wells (Woody Harrelson) und der Killer Chigurh (Javier Bardem). Nur der alternde Sheriff Bell (Tommy Lee Jones) hilft.
Schieben wir direkt mal einen Trailer hinterher, der mir wirklich gut gefällt, weil er nicht so aufgebaut ist, dass er direkt alles verrät. Ist bei Trailern heutzutage ja schon irgendwie selten. Naja…
Was kann ich nun noch so zu dem Film sagen? Ich werde mich kurz fassen. “No Country for Old Men” sollte man gesehen haben. Der Plot ist spitze und absolut packend. Nach 25 Minuten ließ mich der Film nicht mehr los. Die Tankstellenszene war schuld. Wer den Film kennt, wird wissen, was ich damit meine.
Die Besetzung ist so genial, wie sie sich liest. Vor allem Javier Bardem spielt seine Rolle phänomenal. Und die Atmosphäre wirkt vollkommen stimmig. Kein Land zum Altwerden. Soviel steht fest. Ich würde da nicht unbedingt leben wollen, im Texas der 80er Jahre. Okay…
Also… der Film ist ein Knaller. Den muss man gesehen haben. Ist sicherlich nicht nach jedermanns Geschmack, aber darum geht es ja auch gar nicht. Ich verstehe auf jeden Fall, wieso an diesen Film vier Oscars vergeben wurden. Und ich muss ganz ehrlich sagen… wenn man den Film schaut, dann hat man ganz sicher 120 tolle Minuten. Yeah!
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Quelle des Zitats: kino.de






schrieb am 28. April 2011
Coen-Brüder = Kinofilmkunst^große-Zahl-hier-denken! :)
schrieb am 28. April 2011
Wirklich ganz, ganz großer Film! (Und nicht zuletzt DIE titelspendende Kraft für unseren Blog ;) Entschuldige die Eigenwerbung, aber das ging WIKRLICH nicht anders.)
Was ich mag ist deine Formulierung “Kein Land zum Altwerden”. Ich habe Old Men hier immer auch im Sinne von “alte Hasen” gelesen – das sind die drei Protagonisten ja. Und ich mag daran, dass im Film ja trotz dieses Titels niemand anders als die Old Men überhaupt eine Überlebenschance hat. (Wenn man es als “Alte Hasen” liest, dann wird auch klar, dass Llewelyn den kürzeren ziehen muss, da er sozusagen außerhalb seines alte-Hasen-Metiers versucht zu bestehen.)
Und noch ganz groß: der Film kommt fast gänzlich ohne Musik aus. Ich glaube irgendwo 16 Minuten (inkl. Abspann) gelesen zu haben. Sehr mutig für einen so großen Film, verleiht dem ganzen aber eine sehr unkonventionellke Dramatik.
schrieb am 28. April 2011
[...] habe ich meine Meinung zum US-Thriller “No Country for Old Men” hier niedergeschrieben. Und dabei erwähnte ich die Tankstellen-Szene, die einfach nur genial ist. Was [...]
schrieb am 3. Mai 2011
@Uwe: Gute Rechnung!
@George: Was die Film-Musik angeht muss ich sagen… ist mir erst einmal gar nicht aufgefallen, dass da kaum Musik eingesetzt wird… erst als du das geschrieben hast, dämmerte es :D.