Langes Wochenende

Jeder von uns freut sich über ein langes Wochenende. Ein oder zwei Tage mehr frei haben, um mal wieder die Seele gänzlich baumeln lassen zu können. Den Stress des Alltags einfach mal hinter sich lassen. Nicht an die Arbeit, an das Studium, die Schule denken. Sich einfach nur den Dingen hingeben, die einem Spaß machen und einem ein Lächeln auf’s Gesicht zaubern. Möglichst stressfrei. Da kann auch schon das nächtliche Durchtanzen in der Diskothek auf seine ganz besondere Art wahnsinnig entspannend sein. DVD-Abende mit Freunden, Karaoke singen beim Chinesen, eine Nachtwanderung. Alles ist machbar, alles ist möglich, alles ist toll.

Ein langes Wochenende kann so wichtig, so bedeutend, so heilsam sein. Den Kopf frei bekommen, neue Kraft schöpfen, neue Hoffnung tanken. Bis sich nach einigen Tagen im Alltag die Sehnsucht nach dem nächsten langen Wochenende erneut einschleicht und man es nicht mehr erwarten kann, wieder ein oder zwei Tage mehr frei zu haben, um mal wieder die Seele gänzlich baumeln lassen zu können.

Ich stecke momentan mitten in einem langen Wochenende und zum Glück endet meines erst am Mittwoch. Habe ich mir selbst verordnet. Ohne besondere Gründe. Ich dachte mir nur, das genau jetzt die Zeit gekommen wäre, um mal wieder die Seele gänzlich baumeln lassen zu können. Und es ist wahrlich ein tolles Gefühl. Die letzten Tage waren zum Genießen. Und so wird es auch in den kommenden Tagen weitergehen. Woher ich das weiß? Keine Ahnung, ich bin ein optimistischer Realist. Und die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Keine Wiederworte!

Habt ihr auch hin und wieder das Verlangen ein langes Wochenende zu begehen, um mal wieder die Seele gänzlich baumeln lassen zu können? Oder empfindet ihr es gar als dreiste Störung, wenn ihr so aus eurem normalen Rhythmus geworfen werdet? Solche Menschen soll es nämlich auch geben, sagt man. Ob es der Wahrheit entspricht, weiß ich nicht. Aber darüber nun nachzudenken, erscheint mir wenig sinnvoll. Vielleicht kennt ihr ja wen, der wen kennt, dessen Großmutter so ist. Dann dürft ihr mir das gerne mitteilen.

Und sonst möchte ich jetzt nur noch loswerden: Schönes Restwochenende! Und nutzt doch am besten noch die restliche Zeit, um mal wieder die Seele gänzlich baumeln zu lassen.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.

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