Monatsarchiv für Mai 2011

 
 

Geständnis: Ich bin manchmal echt ein absoluter Langschläfer

Als ich noch zur Grundschule ging, bin ich am Wochenende immer um 6 Uhr morgens aufgestanden, weil ich unbedingt die Kickers und Captain Tsubasa sehen wollte. Und die liefen nun einmal ziemlich früh. Und dann ging es mit Batman und Spiderman und Konsorten weiter. War eine tolle Zeit, was das TV-Programm für Kinder angeht. Und da werden mir sicherlich viele meines Baujahres zustimmen.

Auch während meiner Zeit am Gymnasium stand ich immer recht früh an freien Tagen auf, denn: Man möchte ja was vom Tag haben und so. Schlafen kann man ja noch, wenn man tot ist. Okay, war auch ganz gut. Da kamen echt tolle Tage bei rum. Und generell war alles super toll.

Das bestandene Abitur markiert dann aber auch in der Hinsicht eine Zäsur, denn auf einmal wurde ich zum Langschläfer. Okay, auf einmal stimmt wohl nicht. Angefangen hatte alles wohl auch schon während der drei letzten Schuljahre, aber erst nach dem Abitur machte sich das so richtig und gänzlich und wahrhaftig bemerkbar. Immerhin war da ein gewisser Leerlauf von mehreren Monaten zu überbrücken bis mein Studium begann. Und da wurde halt lang geschlafen. Zeit gab es ja genug.

Und dies ist dann auch so geblieben, obwohl mir das Studium natürlich und absolut erwartungsgemäß sehr viel Zeit raubt. An freien Tagen stehe ich manchmal echt erst um 11 Uhr auf. Verwerflich und grässlich, denn dann sind die Tage ja immer schon verdammt weit fortgeschritten. Verpasst hab ich dann zwar eigentlich nichts, aber was hätte ich nicht alles machen können, wenn ich vielleicht 3 oder 4 Stunden eher aufgestanden wäre. Ich wäre vielleicht schon joggen gewesen, hätte gemütlich gefrühstückt, die Tageszeitung gelesen und mich auf den Tag vorbereitet. Vielleicht hätte ich auch einen spannenden Artikel geschrieben, schöne Fotos gemacht oder beim Bäcker eine nette Dame kennengelernt. Tja, Pustekuchen. Das Leben im Konjunktiv. Nix da. Die Realität sieht anders aus. Ich stehe auch trotz dieser Gedanken manchmal erst um 11 Uhr auf, ärgere mich kurz, aber nehme es letztendlich als “annehmbar” hin. Will ich da also wirklich was ändern? Nö, denn irgendwie gefällt es mir ja auch. Vielleicht brauche ich ja jemanden, der mir da mal einen Arschtritt gibt.

Jetzt könnte ich natürlich zum Abschluss euch fragen, wie es bei euch so aussieht, aber das werde ich nicht tun, denn wenn ihr mir davon erzählen wollt, dann werdet ihr das auch ohne diesen Absatz tun, nicht wahr?

Jetzt wird es hier gleich schokoladig

Jetzt wird es hier gleich schokoladig

Fragt mich nicht nach Gründen, aber ich finde es gerade absolut-total-mega wichtig euch zu erzählen, dass ich hier an meinem Schreibtisch sitze, hin und wieder aus dem Fenster gucke, mir ein paar Episoden meiner liebsten TV-Serien reinziehe, Schokoladen-Pudding esse und einen kalten Schoko-Milch-Drink herunterschlucke. Achja… Wochenende habe ich auch schon. Wie jeden Donnerstag Nachmittag in diesem Sommersemester. Ist also auch nichts Neues.

Und sonst so? Ich mag keine Stresstests bei Atomkraftwerken, denn immerhin ist die Katastrophe von Tschernobyl während eines solchens Tests passiert. Aber unsere Politiker werden schon wissen, was sie tun, nicht wahr?! Habt ihr also wieder was über mich gelernt. Und im Übrigen: EHEC werde ich mir wohl mit Schoko-Zeugs nicht an Land ziehen… also könnt ihr in den nächsten Tagen auch wieder mit richtigen Artikeln rechnen. Vielleicht.

Für 10 Sekunden stand mein Name am Signal Iduna Park

Für 10 Sekunden stand mein Name am Signal Iduna Park

Jeder, der um 14:13 Uhr einen Blick auf den Signal Iduna Park zu Dortmund geworfen hat, wird auf dem Trikot mit der Nummer 12 meinen Namen gelesen haben, denn der tauchte dort im Rahmen der “Wir sind Deutscher Meister”-Aktion, an welcher ich unbedingt teilnehmen wollte, auf. Immerhin war ich die ganze Saison über ein vorbildlicher zwölfter Mann. Und jeder will doch mal seine paar Minuten “Ruhm”, nicht wahr? Okay… jetzt muss ich selbst über den letzten Satz lachen, aber was soll’s. Ich finde die Aktion ja irgendwie ganz witzig. Und nebenbei gibt es ja auch noch ein wenig was zu gewinnen. Vielleicht habe ich ja Glück. Achja… bisher haben ca. 65.000 Fans mitgemacht. Da ist aber sicher noch Luft nach oben!

The Tourist

The Tourist

Als der Thriller “The Tourist” des deutschen Regisseurs Florian Henckel von Donnersmarck vor einem halben Jahr in den Kinos lief, ging das irgendwie an mir vorbei. Doch seit ein paar Tagen kann man den Film auf DVD erstehen und somit konnte ich mir nun auch ein Urteil über den Film bilden. Das Remake zu “Anthony Zimmer” (aus dem Jahre 2005) kommt mit Johnny Depp und Angelina Jolie in den Hauptrollen daher und setzt damit auf zwei der aktuell erfolgreichsten Hollywood-Größen.

Aber worum geht es eigentlich in “The Tourist”? Einen kleinen Einblick geben dieser kurze Infotext und der offizielle Trailer.

Um über ein gebrochenes Herz hinwegzukommen, reist der Amerikaner Frank nach Europa. Immer wieder kreuzen sich seine Wege mit der mysteriösen Elise, die mit Frank alsbald zu flirten beginnt. Doch die Romanze hat unerwartete Nebeneffekte: Mit einem Mal heften sich Polizei, Geheimdienste und das organisierte Verbrechen an die Fersen des ahnungslosen Mannes: Frank wird wegen seiner Kontakte zu Elise für einen europaweit gesuchten Verbrecher gehalten, und verliebt sich in Venedig zu allem Überfluss in die geheimnisvolle Schöne.

YouTube Preview Image

Zur Besetzung muss man wohl nicht sonderlich viel sagen, oder? Naja, vielleicht doch. Johnny Depp und Angelina Jolie geben hier ein ganz gutes Pärchen ab, auch wenn die Charaktere etwas oberflächlich bleiben. Passt, sitzt, aber hat durchaus Luft nach oben! Da hätte mehr kommen können. Wobei ich erst einmal davon ausgehen möchte, dass die Beiden das Maximum aus den Möglichkeiten, die ihnen die Geschichte bot, herausgeholt haben.

Und da wären wir auch gleich beim nächsten Punkt. Die Geschichte. Geht in Ordnung, aber ist auch nicht wirklich fesseln. Spannung kommt manchmal auf, aber bleibt dann nicht so wirklich lang haften. Und vorhersehbar ist sie auch, denn das Ende wusste ich schon nach nur wenigen Minuten. Zu offensichtlich. Zu einfach.

Toll sind hingegen die gezeigten Bilder. Paris und Venedig eignen sich aber auch hervorragend. Die Orte spenden eine tolle Kulisse und somit eine angenehme Atmosphäre. Gut finde ich auch, dass hier nicht nur auf Special Effects gebaut wird. Weniger ist manchmal eben doch mehr. Gefällt mir so auf jeden Fall ganz gut.

Unterhalten wird man, aber leider nicht auf dem höchsten Niveau. Es kann auch sein, dass an meinem gerade nicht gänzlich positiven Bild vor allem meine Erwartungen schuld sind, die ich an den Film gestellt hatte, denn immerhin gilt Florian Henckel von Donnersmarck als ein echter Kenner seines Fachs. Und auch die Besetzung sorgte im Vorfeld für hohe Erwartungen. Schließlich bin ich ein Fan von Johnny Depp und seinen Filmen, die ich fast alle richtig gut fand. Nun ja… dieser ist nicht richtig gut, aber er ist okay. Und was meint ihr?

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Quelle des Zitats: kino.de

Miniminimini-Mixtape #4

So. Der Tag ist schon ziemlich weit fortgeschritten und ich will jetzt gerade einfach nur ein wenig Musik mit euch teilen., denn geteilte Freude ist doppelte Freude. Oder so in der Art. Wer weiß das schon genau. Hört rein, denn es lohnt sich zweifelsohne. Und wenn ihr anderer Meinung seid, dann kann und will ich euch auch nicht helfen.

http://www.dailymotion.com/video/xf7e72 http://www.dailymotion.com/video/xhdn3v http://www.dailymotion.com/video/xh1tcy

Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.

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