Monatsarchiv für Mai 2011

 
 

Warten können

Warten können. Geduldig sein. Manchen Menschen fällt das scheinbar unheimlich schwer. Ist mir zumindest heute mal wieder aufgefallen. Eine kleine Gruppe von 5 Leuten hat beim Bahnfahren den Anschluss verpasst, da der eine Zug aufgrund einer Kreuzung mit einem Güterzug Verspätung hatte. Zwei Minuten haben gefehlt. Warum ich das so genau weiß? Weil auch ich aus diesem Grund den Anschluss verpasst habe. Bedeutet: Warten war angesagt. Für mich kein Problem. Für andere Menschen scheinbar schon.

Da wurde gemeckert, es wurde geflucht, alle waren irgendwie sauer. Zumindest in den ersten Minuten. Dann schlug die Wut um in Nervosität. Alle liefen auf und ab oder zeigten ihre Nervosität durch andere Bewegungen. Keine Ruhe. Einige Minuten später: Resignation. Niedergeschlagenheit. Aber dennoch keine wirkliche Ruhe. Und plötzlich war das Warten vorbei. Die Fahrt ging weiter.

Ich verstehe gar nicht, wieso die Leute so wahnsinnig gestresst waren. Dadurch lief die Zeit immerhin nicht schneller. Und durch Fluchen kommt da auch keine Bahn vom Himmel gefallen, die sie dann an ihr Ziel bringt. Verschwendete Energie. Unsinnig. Meine Wenigkeit hat sich in Ruhe was gegessen, anschließend in die Sonne gesetzt und gelesen und nebenher noch Geschehnisse am Bahnsteig beobachtet. Völlig stressfrei.

Na gut, ich war auch mal anders. Früher ging mir das Warten auch immer auf den Keks. Warum das heute anders ist, weiß ich selbst nicht so genau. Ist aber auch gar nicht so sonderlich wichtig. Ich glaube aber, dass das auch damit was zu tun hat, dass ich in solchen Momenten einfach mal abschalten kann. Man kann ja nichts dran ändern. Und dann kann man die Zeit auch irgendwie nutzen. Abschalten ist besser als fluchen. Energie tanken. Den Kopf frei kriegen. Mal an Nichts denken. Gefällt.

Es ist übrigens auch immer total interessant, wie sich Leute im Wartezimmer beim Arzt benehmen. Da kann man auch verdammt viel beobachten. Und häufig merkt man: Warten fällt vielen wirklich richtig schwer. Wie geht es euch denn so, wenn ihr warten müsst?

The Rock – Fels der Entscheidung

The Rock - Fels der Entscheidung

Vor einigen Tagen habe ich mir den US-amerikanischen Thriller “The Rock – Fels der Entscheidung” angeschaut. Und da ich gerade nicht viel zu erzählen habe, teile ich euch einfach mal recht kurz meine Meinung mit. Der Film stammt aus dem Jahre 1996 und ist von Michael Bay. Die Hauptrollen werden besetzt von Sean Connery, Nicolas Cage und Ed Harris.

Worum geht es in dem Film? Einen kleine Einblick gibt euch das folgende Zitat. Außerdem hab ich noch einen Trailer bei Youtube rausgesucht, der allerdings auf Englisch ist. Aber damit kommt ihr ja sicher ganz gut klar.

Brigadegeneral Hummel (Ed Harris) verschanzt sich auf der Gefängnisinsel Alcatraz und droht, die Bevölkerung San Franciscos mittels Giftgas auszulöschen. Seine Forderung: Die US-Regierung muss ihm innerhalb weniger Stunden 100 Millionen Dollar zur Verfügung stellen. Nachdem die Erstürmung durch die Marines in einem Fiasko endet, können nur noch zwei Männer die Katastrophe verhindern: Stanley Goodspeed (Nicolas Cage), ein Bomben-Spezialist des FBI und Patrick Mason (Sean Connery), ein legendärer Alcatraz-Flüchtling.

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Die Besetzung des Films ist top. Sean Connery und Nicolas Cage stehen für viele gute Filme. In “The Rock” bleiben sie meiner Meinung nach aber eindeutig hinter ihren Möglichkeiten zurück, denn die Charaktere gewinnen im Laufe des Films kaum an Tiefe. Dennoch kauft man ihnen ihre Rollen meist ganz gut ab. Interessant sind auf jeden Fall die Dialoge, die an manchen Stellen durchaus ganz witzig sind.

Der Plot ist nicht wirklich besonders, aber auch nicht der übliche Einheitsbrei. Eher eine Mischung aus beidem. Kann man sich durchaus antun. Wer auf Action-Szenen und Verfolgungsjagden steht, der hat auf jeden Fall seinen Spaß, denn die reihen sich zahlreich aneinander. Musikalisch ist der Film ordentlich untermauert.

So… Fazit: Popcorn-Kino der angenehmen Sorte. Kann man sich durchaus anschauen. Wenn man ihn bisher aber noch nicht gesehen hat, dann hat man auch nicht sonderlich viel verpasst.

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Quelle des Zitats: kino.de

Oh, baby, baby, it’s a wild world

In den letzten Tagen habe ich mir die erste Staffel der TV-Serie “Skins” aus Großbritannien angeschaut. Klasse Serie. Wenn ich die nächste Staffel durch habe, wird es auch einen Artikel über die Serie im TV-Serien-Guide geben. Aber momentan ist das noch Zukunftsmusik. Wo wir aber auch schon beim richtigen Thema wären: Musik.

Das Ende der ersten Staffel ist meiner Meinung nach schlichtweg genial. Ich weiß gar nicht, wie oft ich mir das schon angeschaut habe. Das ganze Cast singt Cat Stevens’ Hit “Wild World” aus dem Jahre 1971. Und der Song passt da wie die Faust auf’s Auge. Und gut anhören tut er sich auch. Begeisterung pur. Und diese möchte ich natürlich mit euch teilen. Achja… minimale Spoiler-Gefahr für alle, die die Serie noch nicht gesehen haben.

TV-Serien-Guide: Dexter

Dexter

Den Anfang in meinem Ende April bereits angekündigten TV-Serien-Guide macht die US-amerikanische Serie “Dexter”. Die Hauptrolle des Dexter Morgan wird von Michael C. Hall gespielt, der auch an der Produktion der Serie mitwirkt. In den USA läuft die Serie auf dem Sender Showtime und sorgt dort seit 2006 für Rekordquoten. Die Serie basiert übrigens auf den Büchern “Darkly Dreaming Dexter” und “Dearly Devoted Dexter” von Jeff Lindsay. Beide werde ich noch lesen, wenn ich mal die Zeit dazu finde. In Deutschland ist die Serie bei Sky und RTL 2 zu sehen. Während Sky aktuell die vierte Staffel ausstrahlt, läuft bei RTL 2 in den nächsten Wochen die dritte Staffel an.

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Aber worum geht es bei dieser Serie überhaupt? Dexter Morgan ist Forensiker mit dem Spezialgebiet Blutspritzeranalyse beim Miami-Metro Police Department und hilft Verbrecher zu überführen. Doch dies ist nur die halbe Wahrheit, denn er ist außerdem ein Serienmörder, der gezielt Verbrecher tötet, die dem Justizsystem entkommen sind. Alle seine Morde laufen nach einem gewissen Kodex ab, den ihm sein Vater Harry Morgan gelehrt hat, bevor er starb. Dexter ist ein Produkt seiner Vergangenheit, die anfangs unbeleuchtet bleibt. Erst mit der Zeit werden die Gründe für sein Handeln ersichtlich.

Dexters Schwester Debra arbeitet genau wie ihr Bruder beim Morddezernat von Miami. Weitere Kollegen sind unter anderem Detective Angelo “Angel” Batista, Lieutenant Maria LaGuerta und der Forensiker Vince Masuka. Und es ist von Beginn an erstaunlich, dass Dexter als Serienmörder unter diesen Leuten arbeiten kann, ohne dass sein düsteres Geheimnis gelüftet wird. Und auch seine Freundin Rita Bennett sieht in Dexter nur einen tollen und warmherzigen Menschen.

Auf die Handlungen der einzelnen Staffeln möchte ich nicht eingehen, da ich nicht zu viel verraten möchte. Ich kann aber sagen, dass ich jede Staffel, die ich gesehen habe, total genial fand. Bisher existieren 5 Staffeln mit je 12 Episoden. Weitere Staffeln wurden bereits angekündigt. In Deutschland kann man die ersten drei Staffeln auf DVD kaufen. Die vierte wird es wohl in gut einem Jahr zu kaufen geben.

Ich muss sagen, dass mich diese Serie vom ersten Moment an an Fan gewonnen hatte. Gefällt mir. Jede Staffel für sich bringt eine spannende und durchaus überraschende Handlung mit sich. Besonders gut finde ich, dass es keine in sich geschlossenen Episoden gibt, sondern die Handlung sich durch die gesamte Staffel zieht. So hat man immer den Wunsch sofort auch noch die nächsten 55 Minuten zu schauen. Geht zumindest mir so.

Mein Fazit: “Dexter” ist eine gelungene, spannende und hochinteressante TV-Serie, die man einfach mal geschaut haben sollte und welche sehr viele Geschmäcker bedient. Nicht ohne Grund hat die Serie mehrfach bei der Vergabe des Golden Globe oder des Emmy abgeräumt. Ich bin auf jeden Fall auf den weiteren Verlauf der bisher mir noch unbekannten Staffeln gespannt.

Meister-T-Shirt

Meister-Shirt

Samstag Abend bestellte ich im BVB-Fanshop im Freudentaumel das T-Shirt zur Deutschen Meisterschaft. Musste sein. Gehört sich als leidenschaftlicher Fan doch auch irgendwie so. Heute konnte ich es in Empfang nehmen. Passt, sitzt und sieht gut aus. Allerdings bringt mich das T-Shirt jetzt in Entscheidungsschwierigkeiten. Was ziehe ich zur großen Meisterfeier am 15.05.2011 an? Trikot oder Meister-T-Shirt? Hm… hm… hm…

Meister-Shirt

Übrigens finde ich dieses Paketband echt toll. Davon hätte ich gerne eine Rolle… oder zwei… oder drei. Damit könnte man doch super Stromkästen umwickeln, Tatorte absperren oder Fenster verkleben. Vielleicht könnte ich das auch als Tapete nutzen… naja… dann bräuchte ich aber wohl noch ein paar zusätzliche Rollen. Echte Liebe.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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