Monatsarchiv für Juni 2011

 
 

Also ich bin jetzt auch bei Google+

Also ich bin jetzt auch bei Google+

Vor etwas über einer Stunde habe ich die großen Hallen von Google+ betreten und schaue mich seitdem ziemlich überfordert, aber auch recht fasziniert dort um. Die Antwort auf Facebook scheint irgendwie gelungen. Mein erster Eindruck. Wirklich sagen kann man ja noch gar nichts. Zumindest haben sich die Macher da ordentlich was einfallen lassen. Mir gefallen vor allem die Kreise. Gute Sache.

Wie und in welchem Umfang ich Google+ in der Zukunft nutzen werde, steht natürlich noch in den Sternen. Im Moment geht es mir da nämlich so, wie es mir auch anfangs bei Facebook ging. Ist mir alles irgendwie zu viel. Natürlich ist es spannend und so, aber ich muss mich da erst einmal “einleben”. Und das kann doch ein wenig dauern. Ist aber auch gar nicht schlimm, denn soziale Netzwerke machen ja auch erst dann richtig Spaß, wenn dort auch ein Großteil der eigenen Freunde und Bekannten mitmischt. Und momentan sind die Hallen verständlicherweise noch ziemlich leer. Was aber irgendwie doch gar nicht so schlecht ist, weil ich so jetzt in aller Ruhe alles austesten kann.

Wie seht ihr das denn so? Seid ihr auch schon da? Wollt ihr auch unbedingt einen Account? Oder wollt ihr da erst einmal gar nichts von wissen?

Thema Organspende: Ich bin für die Entscheidungslösung

Thema Organspende: Ich bin für die Entscheidungslösung

Tausende Menschen in Deutschland warten auf ein neues Herz oder ein anderes Organ, welches ihnen das Leben rettet. Und viele warten vergebens. Auf der anderen Seite sterben Tausende in Deutschland und werden mit gesunden Organen beerdigt, die an anderer Stelle Leben retten könnten. Laut einiger Umfragen würden rund 70% einer Organspende zustimmen, doch besitzen nur 20% einen Organspendeausweis und kommen somit wirklich als Spender in Frage. Eine Situation, die von Ärzten und Kliniken schon lange angeprangert wird. Und die auch im Sinne der Wartenden geändert gehört. Und die Regierung soll es nun richten.

In meinem Portemonnaie befindet sich schon seit Jahren ein Organspendeausweis. Seit 2007. Ich gestatte also, dass nach der ärztlichen Feststellung meines Todes meinem Körper Organe und Gewebe entnommen werden. Und wie fühle ich mich dabei? Durchweg gut. Warum? Weil ich damit vielleicht auch nach meinem Tod noch einem anderen Menschen ein paar tolle Lebensjahre schenken kann. Was will man mehr?

Entscheidungslösung oder Widerspruchslösung lautet momentan die Frage in der Politik. Will man die Menschen in Deutschland einmal in ihrem Leben (zum Beispiel beim Beantragen eines neuen Personalausweises) fragen, ob sie bereit sind Organe zu spenden, damit sie sich damit auseinandersetzen, oder soll man beschließen, dass erst einmal alle Menschen potentielle Organspender sind bis sie amtlich ihren Widerspruch gegen eine Organspende eingereicht haben?

Ich bin für die Entscheidungslösung, die auch mehrheitlich favorisiert und somit wahrscheinlich auch durchgesetzt wird. Denn ich kann das Tabu um das Thema Tod einfach nicht verstehen. Der Tod gehört zum Leben. Also sollte man das auch in seine Gedanken einfließen lassen und sich mit solchen Fragen auseinandersetzen. Außerdem geht es bei der Frage nach der Organspende ja nicht nur um den Tod, sondern eben auch um Leben. Und die Entscheidungslösung sorgt zumindest dafür, dass diese Frage nach einer möglichen Organspende wenigstens einmal von außen an den Menschen herangetragen wird. Selbst wenn er das Thema für sich selbst und von allein nicht angeht. Es wird ihm nahe gebracht. Und das ist auch gut so. Vor allem, da die Regelung auch vorsieht, dass der Befragte sich einer Antwort verweigern kann. Dann ist er kein Organspender. Thema für die Person erledigt. Aber ich denke, dass viele zustimmen würden. Und vielleicht erreicht man irgendwann, dass von den 70%, die willens sind, auch eine große Anzahl als Organspender registriert wird. Wäre doch ein toller Erfolg.

Ungeachtet dessen, was die Politik in den nächsten Wochen verzapft: Macht euch mal Gedanken, entscheidet euch und solltet ihr bereit sein Organe nach eurem Tod zu spenden, dann holt euch so einen Ausweis (zum Beispiel hier) und füllt ihn aus. Dauert keine 3 Minuten.

Es war mal wieder an der Zeit für ein neues Last.fm-Profil

Es war mal wieder an der Zeit für ein neues Last.fm-Profil

Nach fast 4 Jahren und 69.930 gespielten Titeln war es doch mal an der Zeit für ein neues Last.fm-Profil. Immerhin hat sich in den letzten Monaten eine Menge geändert. Auch was meine musikalischen Vorlieben angeht. Natürlich hätte ich auch mein Profil ausmisten können, aber das war mir ehrlich gesagt zu umständlich, da sich da in den letzten Jahren eine ganze Menge angesammelt hat. Freunde, Gruppen, Tags… und der ganze Kram. Nee, da ist neu machen die beste Lösung gewesen. Eindeutig. Auch wenn damit ein Stück meiner “Musikgeschichte” flöten geht.

Solltet ihr auch bei Last.fm sein, würde ich mich über Freundschaftsanfragen und so weiter natürlich freuen. Vielleicht finde ich ja dann in euren Profilen noch die eine oder andere tolle Band oder so. Alles möglich. Also… hier geht es zu meinem neuen Profil. Jo!

Das Leben schreibt die besten Fragen #1

Ein Bekannte und ich philosophierten gerade über Gott und die Welt (machen wir im Schnitt einmal pro Jahr, weil das sonst nicht so spannend wäre) und plötzlich stoppte sie mitten in der Diskussion über Atomkraftwerke, Energiewende und fossile Energieträger und sagte mehr oder weniger gedankenverloren:

Mein Hund hat heute in seinem Bettchen gelegen und geschlafen. Erst hat er sich nicht bewegt und lag da wie ein Stein, aber dann hat er wohl was ganz Spannendes geträumt und mit dem Schwanz gewackelt. Macht ihr Männer das auch, wenn ihr was Spannendes träumt?

Öhm, ja. Möchte vielleicht jemand von euch darauf antworten? Vermutungen anstellen? Wissenschaftliche Berichte zitieren? Eine philosophische Abhandlung darüber verfassen? Vielleicht reicht es auch für eine Doktorarbeit mit ohne Plagiate. Wer weiß. Ich gehe jetzt auf jeden Fall ins Bett. Ist ja schon spät und so. Gut’ Nacht!

Manche Träume könnte man echt genial verfilmen!

Ich bin gerade durch meinen Wecker wach geworden, denn ich habe heute noch viel zu tun und viel vor. Aber jetzt habe ich noch ein paar Minuten Zeit, in denen ich mir meinen morgendlichen Kaffee gönne, um euch ganz kurz zu erzählen, dass es Träume gibt, die man einfach total perfekt verfilmen könnte. Also ich würde sie mir auf jeden Fall im Kino anschauen. Sofort. Ohne zu zögern. In der letzten Nacht hatte ich so einen. Und ich kann mich daran erinnern. Yes!

(Ja, einen ähnlichen Artikel habe ich schon einmal verfasst, aber das ist mir total egal!)

Stellt ihn euch so vor. Ihr nehmt einen Traum-Mixer und packt folgende Zutaten da rein (die Reihenfolge ist völlig wurscht): Nintendos “The Legend of Zelda”-Reihe, die TV-Serie “Band of Brothers – Wir waren wie Brüder” (gibt es demnächst noch einen Artikel zu) und eine Portion Batman, so wie Christopher Nolan den Superhelden in seinen Filmen zeigt. Dazu dann natürlich ganz böse Feinde. Verbrecher, Krauts, Monster, noch mehr Monster und noch mal ganz andere Monster. Ach ja… und natürlich die Krauts nicht vergessen. Ganz viele davon. Und als Schauplatz packen wir noch die Engelsburg in Rom dazu. Kennt ihr nicht? Seht ihr oben auf dem Foto! Dann ordentlich mixen. Noch mehr mixen. Fertig.

Und jetzt habt ihr die tolle Aufgabe euch selbst zu denken, was für einen gigantischen Scheiß ich da heute Nacht zusammengebastelt habe. Eines kann ich euch sagen. Es war spannend, interessant und durchweg faszinierend. Yeah! Und nun wisst ihr auch, wieso es hier nicht so sonderlich kreativ zugeht. Ich verballer meine Kreativität komplett und vollkommen im Schlaf.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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