Vom Tippen auf einer neuen Tastatur und der Begeisterung für neue Technik

Wenn man sich über 3 Jahre an eine Tastatur gewöhnt hat, weiß wo jeder Buchstabe sitzt und wie viel Abstand das A vom G hat, dann tippt man Texte wie im Schlaf. Mit geschlossenen Augen. Ohne Nachzudenken. Einfach so.

Wenn man dann aber eine neue Tastatur vorgesetzt bekommt, die erstens ganz andere Tastenformen hat und zweitens auch andere Abstände, dann weiß man zwar immer noch wo jeder Buchstabe sitzt, aber der Abstand zwischen A und G ist ein anderer. Vielleicht nur minimal anders, aber anders. Und Texte schreiben ist dann doch erst einmal eine kleine Herausforderung. Umgewöhnung. Neuorientierung. Man braucht dann anfangs doch ein wenig mehr Konzentration als üblich.

So geht es mir jetzt gerade zum Beispiel, während ich diese paar unwichtigen Zeilen tippe. Es läuft, aber noch nicht gänzlich rund. Ist aber kein Problem, denn ich mache Fortschritte. Gestern lief es noch deutlich eckiger. Morgen wird das dann alles überhaupt kein Problem mehr sein. Oder doch? Ach, auch nicht schlimm. Kann vorkommen.

Gestern durfte ich übrigens auch wieder erfahren wie stark doch meine Begeisterung für ein kleines Stück neue Technik (und damit meine ich nicht nur die Tastatur) so sein kann. Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind am Weihnachtsabend. Und obwohl ich eigentlich auch viele, viele andere Dinge hätte machen können und auch durchaus Lust darauf hatte, ließ mich die Freude einfach nicht los. Alles musste angeschaut, alles getestet, alles mit früher verglichen werden. Ich liebe es. Und ich bin gerne ein kleines Kind am Weihnachtsabend. Erinnere mich da auch gerne an so manches Weihnachten zurück. Hachja, das waren noch Zeiten. Eine Zeitreise wäre mal cool… nur zuschauen, nicht anfassen. Aber jetzt schweife ich doch gehörig ab.

Mist, jetzt habe ich doch glatt den Faden verloren und bin zu faul ihn wiederzufinden. Macht aber auch nichts. Ich glaube nämlich, dass ich alles, was ich hier loswerden wollte, auch gesagt habe. Und was ich nicht gesagt habe, könnt ihr euch sicherlich auch so zusammenreimen. Ist ja alles offensichtlich. Ja, doch. Und wisst ihr was? Jetzt läuft das Tippen noch viel, viel runder als am Anfang des Artikels. Wahnsinn.

Diskussion/Anmerkungen: 6 Kommentare

  1. Nadine
    schrieb am 5. Juni 2011

    Ich hab meine Tastatur von Anfang an, also seit gut 10 Jahren. Ich glaube, wenn die Kaputt geht bricht eine mittelschwere Katastrophe los *lach*
    Es ist schon total ungewohnt am PC meines Mannes was zu tippen – und der hat die gleiche Tastatur wie ich…

    Aber wir sind ja anpassungsfähig und vergessen vergangenes oft schnell wieder… was in dem Fall ein klarer Vorteil ist ;)

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  2. derhenry
    schrieb am 5. Juni 2011

    Meine Vierfingertipperei geht mit jeder Tastatur gleich gut. ;)

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  3. Vitali
    schrieb am 5. Juni 2011

    Wenn du mal deinen Geburtstag feierst, kriegst du mein Das Keyboard.

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  4. Lordy
    schrieb am 6. Juni 2011

    @Nadine: Da hast du wohl recht… aber wieso kommst du mit der Tastatur deines Mannes denn dann nicht klar? Das ist… leicht… strange xD.

    @derhenry: Du meinst “geht mit jeder Tastatur gleich langsam”, oder? *lach* ;)

    @Vitali: Das würdest du mir vermachen? Jetzt ernsthaft? Ist auf jeden Fall ein Geschenk mit dem ich leben könnte. Hab da schon anderes erlebt… *hust*…

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  5. Nadine
    schrieb am 6. Juni 2011

    strange, du sagst es^^
    Was anderes kann ich dazu auch nich sagen. Is halt so :)

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  6. Lordy
    schrieb am 9. Juni 2011

    @Nadine: Naja, jeder hat so seine ganz eigenen Besonderheiten ;).

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.

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