TV-Serien-Guide: Blue Mountain State

Es ist mal wieder Zeit für eine weitere Folge aus meinem TV-Serien-Guide. Dieses Mal geht es um die Comedy-Serie “Blue Mountain State”, die seit 2009 produziert wird. Momentan gibt es zwei Staffeln mit je 13 Episoden, aber eine dritte Staffel soll wohl folgen. In Deutschland wurde bisher lediglich die erste Staffel auf MTV ausgestrahlt. Wo und wann die zweite Staffel im deutschen Fernsehen zu sehen sein wird, weiß ich leider nicht. (Vielleicht weiß das ja jemand von euch?) Aber das wird schon. Nun kümmern wir uns doch erst einmal um den Inhalt der Serie. Und vorab gibt es mal als kleinen Einstieg das Intro. Rev Theory haben übrigens mit ihren Song “Hell Yeah” für das Theme gesorgt.
In “Blue Mountain State” geht es um American Football, ausschweifende Parties, eine ganze Menge Alkohol und Drogen, viel Sex und ordentlich Spaß. Alex Moran, Sammy Cacciatore, Craig Shilo und Thad Castle sind Studenten an der Blue Mountain State und gleichzeitig gehören sie zum American Football-Team. Jeder geht die Sache auf seine ganz eigene Art und Weise an und allein diese Tatsache erweist sich neben vielen weiteren schnell als ein perfekter Nährboden für Konflikte und Absurditäten aller Art.
Ich habe bisher lediglich die erste Staffel gesehen und ich finde die Serie wirklich genial. Sie bietet einfach wahnsinnig viel Humor und lustige Dialoge. Lachen kann man am laufenden Band. Langeweile kommt garantiert nicht auf. Immer wieder manövrieren sich die Charaktere im wahrsten Sinne des Wortes in die Scheiße. Und es wird letztendlich jedes halbwegs auffindbare Klischee bedingt. Für mich ist die Serie zudem ein ganz guter Ausgleich zu den anderen Serien, die ich so verfolge. Passt einfach.
Die Episoden bauen auf einander auf. Zwar hat jede 21-minütige Episode ihre eigene Handlung, die auch als abgeschlossen gelten kann, aber es zieht sich auch ein roter Faden durch die gesamte Staffel. Allerdings ist es wohl nicht so tragisch, wenn man mal eine Episode verpasst, denn zu viel Handlung geht dann sicherlich nicht verloren.
Mein Fazit: Wer etwas zum Lachen haben will und auf Sport-Comedy steht, der ist mit “Blue Mountain State” bestens bedient. Wenn man sich dabei noch ein schönes Bierchen trinkt und sich in Gesellschaft befindet, ist der Abend in jedem Falle absolut gerettet. Dann kann quasi nichts mehr schief gehen. Woher ist das weiß? Pure Erfahrung!






schrieb am 10. Juni 2011
Eine Serie, die sich selber kaum mehr Ansprüche setzt als ihr eigener Protagonist („Es gibt nichts besseres als Reserve: Ich spiele nicht, muss nicht zu den Vorlesungen, aber bin jeden Abend betrunken“), diese aber dafür mehr als erfüllt und ihr American-Pie-mäßiges Konzept absolut zur Perfektion treibt.
Mal absurd, oft wild — aber stets sowohl derbe genug um sich volltrunken fast einzunässen, als auch witzig genug um nüchtern Purzelbäume zu den Sprüchen zu schlagen. Das Timing ist stets perfekt; und wer genau hinsehen will, erkennt, dass bei manchen Kameraeinstellungen ein richtiger Schöngeist am Werk war.
Ganz ab davon dass Thad, der besessene Mannschaftskapitän, die Serie mit seinen Exzentrizitäten auch glatt alleine stemmen könnte …
Prädikat: Frasenprägend.
schrieb am 15. Juni 2011
@Vitali: Das kann ich eigentlich als Erweiterung meines Textes nur bestätigen :D.
schrieb am 29. August 2011
[...] zwar “Hell Yeah” von Rev Theory. Der Song ist spitze und zudem noch der Titelsong von Blue Mountain State, einem meiner absoluten Serienlieblinge. Hell Yeah! [...]