Ich habe euch etwas wahrlich Geniales zu erzählen und ihr werdet es einfach nicht glauben! Voll krass, ey!



Der deutsche Regisseur Dennis Gansel, der hinter Filmen wie “Mädchen, Mädchen” und “Die Welle” steckt, hatte 1999 eine Idee. Er wollte einen Vampir-Film drehen, der eine Liebesgeschichte enthält und in der Berliner Clubszene spielt. Doch es ließ sich kein Studio mit ausreichend Interesse finden. Die meisten Menschen würden die Idee nun verwerfen. Dennis Gansel hat dies jedoch nicht getan. Immer wieder arbeitete er am Drehbuch. Der Lohn dafür folgte Jahre später, denn – wahrscheinlich durch den von den Twilight-Filmen ausgelösten Vampir-Hype begünstigt – gab es plötzlich doch Interessenten und grünes Licht für den Start der Produktion.
Das Ergebnis namens “Wir sind die Nacht” kam dann im Oktober 2010 in die deutschen Kinos. In den Hauptrollen: Nina Hoss, Karoloine Herfurth, Jennifer Ulrich und Max Riemelt. Der Film erhielt im Durchschnitt meist positive Kritik und lobende Worte. Okay. Nun kommen wir aber erst einmal zum Inhalt. Worum geht’s?
Vampire machen die Hauptstadt unsicher: Louisa, Nora und Charlotte sind immer auf der Suche, ihren Blutdurst zu stillen. Als Louisa in einer Bar Lena entdeckt und mit ihrem Biss selbst zum Nachtwesen macht, löst sie eine ungeahnte Kette von Ereignissen aus: Nun sucht die Polizei, darunter der von Lena faszinierte Tom, nach den Vampirladys. Als Tom die Geliebte findet, entdeckt er die wahre Größe seiner Gefühle für das Mädchen – und weckt damit die Eifersucht von Louisa, die sich ebenfalls in Lena verliebt hat.
Als der Film im Kino lief, ging er vollkommen an mir vorbei. Hat mich so gar nicht interessiert. Aber seit guten 2 Monaten ist er als DVD draußen und ich bin mehr oder weniger einfach drüber gestolpert. Und dann fand ich es doch ganz spannend. Ein Vampir-Film aus Deutschland. Kann doch eigentlich nur schlecht sein, dachte ich mir. Denn: Deutschland und solche Filme funktionierte in der jüngeren Vergangenheit eher selten. Um so beachtlicher, dass dieser Streifen überhaupt produziert wurde.
Die Besetzung ist okay. Sie ist meiner Meinung nach nicht herausragend, aber sie ist okay. Ich mag Jennifer Ulrich und Max Riemelt. Ganz besonders toll ist natürlich der Ort der Handlung – die Hauptstadt Berlin. Wunderbar. Passt auch super.
Die Geschichte ist auch ganz in Ordnung, aber meiner Meinung nach ein wenig zu oberflächlich. Die hier skizzierte Liebesbeziehung bekommt kaum Tiefe, kaum Gehalt. Sie schwimmt mehr an der Wasseroberfläche. Schade, da wäre mehr möglich gewesen. Ansonsten konnte ich mir ein Schmunzeln irgendwie nicht verkneifen. Die deutsche Polizei gegen ein Vampirlady-Quartett, naja. Dennoch ergeben sich da tolle Actionszenen, die auch aufgrund des schnellen Schnitts richtig gut zur Geltung kommen. Langweilig ist der Film eindeutig nicht. Ach, und bevor ich es vergesse. Das Ende des Films hätte auch noch Potential nach oben gehabt.
Wenn man über einen Vampir-Film schreibt, dann muss man auch kurz ansprechen, wie hier Vampire gesehen werden. Ich kann mir ja nicht so wirklich helfen, aber die Vampire aus “Twilight” finde ich doof. Die Darstellung der Vampire in der TV-Serie “Moonlight” fand ich hingegen genial. Wie sind Vampire hier drauf? In jedem Falle haben sie viel Durst und es fließt massenhaft Blut. Interessant ist hier, dass es nur weibliche Vampire gibt, da die männlichen Vampire ausgerottet wurden. Nette Facette. Ansonsten verbrennen sie im Sonnenlicht, sind zahlenmäßig stark limitiert und ziemlich unsterblich. Mit diesem Vampir-Bild kann man eigentlich ziemlich gut leben.
Mein Fazit: Es ist kein Meisterwerk, aber gutes Popcornkino. Man wird unterhalten, man bekommt etwas geboten – von einem deutschen Vampir-Film. Für einen DVD-Abend ganz gut zu gebrauchen und mit 90 Minuten Spielzeit auch recht bekömmlich. Kurz: Man kann ihn sich in jedem Falle anschauen, nur sollte man halt auch nicht viel zu viel erwarten.
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Quelle des Zitats: kino.de

Zumindest in diesem Semester, denn in der nächsten Woche habe ich meine erste mündliche Bachelor-Prüfung. In katholischer Theologie. Und diese Prüfung bestimmt momentan zu einem großen Teil meine Tage. Ich habe einen festen Lehrplan und diesen gilt es einzuhalten. Wenn ich mein Tagespensum dann geschafft habe, fühlt sich mein Kopf meist matschig an. Dann wird entspannt und versucht auf andere Gedanken zu kommen. Abschalten ist wichtig. Und genau das habe ich jetzt gleich auch vor. Abschalten. Nicht mehr an die Prüfungen denken. Mich ablenken. Bevor es dann morgen Mittag das nächste Tagespensum zu erledigen gilt.
Aber ich muss schon sagen, dass ich froh bin, dass aktuell Ferien sind. So kann ich mir das Lernen relativ frei über den Tag verteilen und muss da nicht groß Rücksicht nehmen. Gefällt mir. Den Luxus habe ich für die zweite Prüfung dann aber nicht mehr. Da sind die letzten Tage der Vorbereitung wieder gepflastert mit Veranstaltungen. Muss ich durch. Ist auch okay. Kann man sich ja drauf einstellen.
Seht es mir also nach, wenn die nächsten Tage hier nicht allzu viel Inhalt auf euch wartet oder ich euch mit den Prüfungen nerve. Ist halt alles wichtig und so. Denn ich habe Ziele. Und Erwartungen. Und Hoffnungen. Und sowieso. Achja, ich kommentiere daher momentan auch weit weniger auf anderen Blogs als mir lieb ist, auch wenn ich nebenher noch versuche nicht zu viele tolle Artikel zu verpassen. Auch hier sollte ich mal wieder auf eure Kommentare antworten. Mach ich morgen. Versprochen! Bis dahin!
Endlich hast du es geschafft, Dirk! Jahrelang hast du uns in Deutschland mit deinen Fähigkeiten immer und immer wieder begeistert. Du hast wahrlich geniale Spiele abgeliefert. Sowohl für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft bei Europa- und Weltmeisterschaften als auch für die Dallas Mavericks in der besten Basketball-Liga der Welt, der NBA. Und nun bist du endlich ganz oben angekommen. Alle Stufen sind erklommen. Als erster Deutscher hast du die Meisterschaft gewonnen. Du bist nun NBA-Champion. Wahnsinn. In den Finals habt ihr grandios die Jungs aus Miami besiegt. Wer hätte damit schon gerechnet? Viele Experten sicherlich nicht. Ich habe immer dran geglaubt. Ja, ehrlich! Ach, und zum MVP der Final-Serie wurdest du auch noch gekrönt, du German Wunderkind. 13 Jahre hast du auf diesen einen Moment gewartet. Trophäe und Ring sind nun Dein. Genieße es! Feiere! Wir in Deutschland tun dies auch – für dich, wegen dir. Weiter so, Dirkules!

Machen wir weiter mit meinem nächsten Serien-Tipp beim TV-Serien-Guide, denn viel mehr werde ich heute nicht mehr hinbekommen. Ausgesucht habe ich mir für dieses Mal die US-Serie “Californication”, die seit 2007 produziert wird und mit David Duchovny in der Hauptrolle des Hank Moody besetzt ist. In Deutschland wird die Serie seit 2008 gesendet – erst im Pay-TV, dann im Free-TV. Aktuell muss auf die vierte Staffel gewartet werden, die wahrscheinlich im September auf RTL2 anlaufen wird. Jede Staffel besteht auf 12 Episoden zu je 25 Minuten. Eine fünfte Staffel wurde bereits in Auftrag gegeben. Bis wir in den Genuss dieser Staffel kommen können, wird aber noch weit über ein Jahr vergehen.
Die Serie dreht sich um den Schriftsteller Hank Moody, der versucht sein Leben “in den Griff zu bekommen”. Immer wieder stürzt er sich in Probleme, bringt zwischenmenschliche Beziehungen an den Rand der Existenz, aber im tiefsten Inneren ist er ein feiner Kerl, der eigentlich nichts lieber will als eine glückliche Familie um sich zu haben.
Der Schauplatz der Serie ist Los Angeles, die Stadt der Engel. Allerdings ist es dort weniger engelhaft als man denkt. Sex, Drogen, Alkohol, wilde Parties, Moralverlust sind an der Tagesordnung und spielen auch in “Californication” die wahre Hauptrolle. Keine Stadt ist so schön, wie der erste Blick verrät. Und dies wird hier schonungslos gezeigt – mit einer ordentlichen Portion an schwarzem Humor. Überzeugen kann man sich ganz schnell. Im Jahre 2009 – also vor einer halben Ewigkeit – habe ich mal meine Lieblingszitate zur ersten Staffel hier im Blog veröffentlicht. Könnt ihr euch gerne mal hier (ACHTUNG: Spoilergefahr!!!) anschauen. Viel mehr möchte ich zum Inhalt beziehungsweise zur Handlung gar nicht sagen, denn ich würde viel zu viel verraten.
Also komme ich nun am besten einfach zu meinem persönlichen Fazit: Ich liebe diese Serie. Verfolgt habe ich sie von Beginn an. (Lustigerweise bin ich durch eine Werbung in einem NewYorker drauf aufmerksam geworden.) Und ich freue mich jeden Tag mehr darüber, dass die Ausstrahlung von Staffel 4 näher rückt. Zweifelsohne hat die Serie ein paar Schönheitsfehler, hin und wieder wirkt sie dann doch zu konzipiert, zu überzogen, zu krass. Und hin und wieder gibt es auch mal kleinere Durchhänger. Aber dann gibt es auch wieder diese Momente, die einfach alles verzeihen lassen, weil sie so unendlich wunderbar sind. Zudem muss ich sagen, dass mir David Duchovny in seiner Rolle total gefällt. Das passt einfach.Auch innerhalb meines Freundeskreises ist die Serie sehr beliebt. Und sie hat auch schon für ein paar tolle Frasen gesorgt, die bei uns schon fast Kult-Status erreicht haben. Im Grunde kann ich nur eine absolute Empfehlung aussprechen. Unbedingt schauen. Und dann auch einfach toll finden.