Monatsarchiv für Juni 2011

 
 

Ich ♥ Gewitter

Gewitter sind etwas Großartiges. Ein atemberaubendes Schauspiel der Natur, das entweder sein zerstörerisches Potential ausschöpft oder gänzlich friedlich bleibt. Es ist unberechenbar, gefährlich, wunderbar, faszinierend. Man selbst kann beziehungsweise darf nur zusehen, während es donnert, blitzt und wie aus Eimern regnet. Zuschauen, passiv sein, staunen.

Schon als kleiner Junge empfand ich Gewitter als wunderschön. Angst hatte ich keine. Respekt dafür um so mehr. Ich kann mich noch an einen Urlaub in Bayern erinnern. Ich war gerade 3 Jahre alt geworden und stieg mit meinen Eltern und Großeltern auf einen Berg hinauf. Plötzlich begann ein Gewitter. Ein prägender, ein schöner Moment. Und ich freue mich gerade darüber, dass es diese Erinnerung noch gibt.

Einige Lebensjahre später wurden die Gewitter dann doch lästig, denn wenn es blitzte und donnerte, dann mussten wir das Fußballspielen unterbrechen oder das Spielen im Wald einstellen. War doof. Da wurde uns der Spaß geraubt. Zwar nur kurzzeitig, aber das Zeit kostbar ist, merkt man ja früh genug. Wobei ich nicht sagen will, dass wir dann nicht andere tolle Sachen in der Zwischenzeit gemacht haben.

Spätestens mit 15 oder 16 kam dann die wahre Faszination für Gewitter zum Vorschein. Es gibt nichts Schöneres als sich dann ans Fenster zu setzen, wenn man im Sommer plötzlich von einem Gewitter überrascht wird. Zuschauen, passiv sein, staunen.

Natürlich kenne ich auch eine ganze Menge Menschen, die Angst vor Gewittern haben. Zweifelsohne. Und ich kann das auch verstehen, denn dieses Schauspiel kann durchaus an die Nerven gehen. Und es gibt ja auch Leute, die nicht ins Kino gehen, weil es denen zu laut ist. Auch die kann ich verstehen. So irgendwie. Ist alles in Ordnung. Muss auch so sein, denn wenn alle fasziniert wären, wäre es ja auch irgendwie doof, nicht wahr?

Gestern durfte ich mal wieder ein Gewitter miterleben. Und ich war am Ende richtig enttäuscht. Viel zu kurz war es. Viel zu schnell vorbei. Viel zu wenig Schauspiel. Aber dafür empfand ich die Luft anschließend als sehr angenehm. Auch so eine Sache, die Gewitter meist bewirken. Sie machen die Luft toll. Noch ein Grund mehr sie gern zu haben. Vor allem im Sommer. Wenn es so richtig heiß draußen ist.

Ich habe mir zudem ein Ziel gesetzt. Ich möchte in diesem Jahr ein schönes Gewitter-Foto machen. Klappen wird es wahrscheinlich nicht, aber was wäre der Mensch schon ohne Ziele? Und bevor ich diesen Artikel nun mit der Frage abschließe, wie ihr denn Gewitter so findet, möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich durch Thomas zu diesem Artikel inspiriert wurde. Und nun: Wie findet ihr denn Gewitter? Angst, Faszination, Respekt? Erzählt doch mal!

Was ist eigentlich Langeweile?

Vielleicht bin ich anders. Nein, ganz sicher bin ich anders. Denn ich bin ja schließlich ich. Und so wie ich ist niemand sonst. Manche wären vielleicht gerne so wie ich. Oder auch nicht. Egal. Unwichtig. Weiter im Text.

Immer wieder vernehme ich aus meinem Umfeld, dass die Menschen um mich herum hin und wieder Langeweile verspüren. Ihnen ist im Leben zu wenig los, sie fühlen sich nicht bis an die Grenze gefordert, haben vielleicht auch das Interesse an den meisten Dingen, die ihnen einst die Welt bedeuteten, auf wundersame Weise verloren. Sie wissen mit sich nichts anzufangen. Einfach so.

Wenn das Gefühl der Langeweile für einige Momente weichen soll, dann muss schon etwas ganz besonderes passieren. Es muss der Kick kommen, der sie für wenige Minuten mitreißt, der ihnen die Langeweile im wahrsten Sinne des Wortes austreibt. Und kaum ist der Zauber verflogen bleibt nur eines zurück: Langeweile. Und das Warten auf den nächsten Kick, der nach Möglichkeit größer als der letzte sein sollte, bleibt zurück. Sitzen im Wartesaal auf dem Weg zur Spannung, zur Action.

Was ich eigentlich sagen will? Ich kenne das Gefühl von Langeweile eigentlich nicht. Und das liegt keinesfalls daran, dass mein Leben wahnsinnig aufregend und spannend ist, sondern schlicht und ergreifend daran, dass ich gerne auch mal Ruhephasen in mein Leben einbaue. Ich muss nicht jedes Wochenende unterwegs sein, mich jeden Abend mit Freunden betrinken oder in der nächstgelegenen Diskothek einen Tanz nach dem anderen auf die Tanzfläche knallen. Nein, ich habe auch gerne mal meine Ruhe und mache nichts. Denn auch nichts tun ist eine Handlung, die wertgeschätzt werden muss. Und dabei fühle ich keine Langeweile, sondern zumeist eher pure Entspannung. Aber wenn ich dann doch mal das Gefühl verspüre etwas machen zu wollen, dann fällt mir auch sehr schnell eine Beschäftigung ein. Und meist verträgt sie sich dann sogar noch mit dem Wunsch nach Entspannung. Warum? Weil ich einfach wahnsinnig viele Interessen habe und sich viele davon im Alltag weiter hinten anstellen müssen und somit nicht so oft zur Geltung kommen, wie ich es mir vielleicht wünsche. Da fällt es also nicht schwer etwas zu finden, was ich machen kann, wenn ich denn mal ein wenig Zeit übrig habe. Und ich frage mich ständig, ob es denn anderen nicht auch so geht?!

In manchen Augenblicken würde ich dieses “Können” gerne mit anderen teilen. Ihnen die Chance geben, dieser Falle namens Langeweile gänzlich zu entgehen, um endlich einmal kurzweilig aufatmen zu können. Auch wenn sie es vielleicht gar nicht wollen. Denn Menschen sind anders. Ich bin anders. Und da wären wir auch wieder bei den Worten gelandet, die diesen Artikel eingeleitet haben. Ein guter Zeitpunkt, um hier Schluss zu machen. Amen.

TV-Serien-Guide: Blue Mountain State

Blue Mountain State

Es ist mal wieder Zeit für eine weitere Folge aus meinem TV-Serien-Guide. Dieses Mal geht es um die Comedy-Serie “Blue Mountain State”, die seit 2009 produziert wird. Momentan gibt es zwei Staffeln mit je 13 Episoden, aber eine dritte Staffel soll wohl folgen. In Deutschland wurde bisher lediglich die erste Staffel auf MTV ausgestrahlt. Wo und wann die zweite Staffel im deutschen Fernsehen zu sehen sein wird, weiß ich leider nicht. (Vielleicht weiß das ja jemand von euch?) Aber das wird schon. Nun kümmern wir uns doch erst einmal um den Inhalt der Serie. Und vorab gibt es mal als kleinen Einstieg das Intro. Rev Theory haben übrigens mit ihren Song “Hell Yeah” für das Theme gesorgt.

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In “Blue Mountain State” geht es um American Football, ausschweifende Parties, eine ganze Menge Alkohol und Drogen, viel Sex und ordentlich Spaß. Alex Moran, Sammy Cacciatore, Craig Shilo und Thad Castle sind Studenten an der Blue Mountain State und gleichzeitig gehören sie zum American Football-Team. Jeder geht die Sache auf seine ganz eigene Art und Weise an und allein diese Tatsache erweist sich neben vielen weiteren schnell als ein perfekter Nährboden für Konflikte und Absurditäten aller Art.

Ich habe bisher lediglich die erste Staffel gesehen und ich finde die Serie wirklich genial. Sie bietet einfach wahnsinnig viel Humor und lustige Dialoge. Lachen kann man am laufenden Band. Langeweile kommt garantiert nicht auf. Immer wieder manövrieren sich die Charaktere im wahrsten Sinne des Wortes in die Scheiße. Und es wird letztendlich jedes halbwegs auffindbare Klischee bedingt. Für mich ist die Serie zudem ein ganz guter Ausgleich zu den anderen Serien, die ich so verfolge. Passt einfach.

Die Episoden bauen auf einander auf. Zwar hat jede 21-minütige Episode ihre eigene Handlung, die auch als abgeschlossen gelten kann, aber es zieht sich auch ein roter Faden durch die gesamte Staffel. Allerdings ist es wohl nicht so tragisch, wenn man mal eine Episode verpasst, denn zu viel Handlung geht dann sicherlich nicht verloren.

Mein Fazit: Wer etwas zum Lachen haben will und auf Sport-Comedy steht, der ist mit “Blue Mountain State” bestens bedient. Wenn man sich dabei noch ein schönes Bierchen trinkt und sich in Gesellschaft befindet, ist der Abend in jedem Falle absolut gerettet. Dann kann quasi nichts mehr schief gehen. Woher ist das weiß? Pure Erfahrung!

Seht ihr auch, was ich sehe?

Seht ihr auch, was ich sehe?Seht ihr auch, was ich sehe?

Konnas neue Aktion: Ein USB-Stick geht auf Reisen

Konnas neue Aktion: Ein USB-Stick geht auf Reisen

Der gute Konna, der auf seiner Gedankendeponie bloggt, ist mal wieder auf eine recht interessante Idee gekommen, für die es sich lohnt hier “Werbung” zu machen. Er hat sich nämlich gedacht, dass es doch ganz spannend wäre, wenn er einen USB-Stick nimmt und ihn auf eine lange Reise schickt. Von Teilnehmer zu Teilnehmer. So wird der Stick viele unterschiedliche Orte der Welt erkunden und einige Kilometer hinter sich bringen.

Und jeder, der an der Aktion teilnimmt und den Stick bekommt, darf ein gewisses Speicherkontingent nutzen, um dort ein paar Dateien abzuspeichern. Was für Dateien? Ist jedem selbst überlassen und der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Klingt alles ganz annehmbar, oder?

Und ich habe mich bereits dafür angemeldet und freue mich auch darauf, obwohl ich noch nicht einmal im Ansatz eine Ahnung davon habe, was ich auf diesen Stick packen möchte beziehungsweise werde. Und weil der Konna natürlich alle Informationen zur Aktion in seinem Artikel bereitstellt, halte ich mich nun mal mit weiteren Details zurück und verweise einfach auf seinen Artikel. Da könnt ihr euch dann auch direkt anmelden. Wird sicher ganz witzig… wenn da nicht mittendrin der Stick verschwindet, jemand total trödelt oder sonst irgendwas komisches passiert, wie es leider bei einigen anderen Aktionen (nicht von Konna, sondern generell) meiner Erfahrung nach schon vorgekommen ist. Aber da darf man nur das Beste hoffen!

Und ist mein Hippo-USB-Stick nicht geil? Voll krass, ne?

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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