From Paris with Love

Gerade habe ich mir den Action-Thriller “From Paris with Love” mit John Travolta und Jonathan Rhys Meyers in den Hauptrollen angeschaut. Der Film von Regisseur Pierre Morel lief Anfang 2010 im Kino und ist mittlerweile auf DVD und so weiter und so weiter erhältlich. So. Worum geht’s?
Schon immer träumte James Reese, Assistent des amerikanischen Botschafters in Paris, von einer Karriere als Geheimagent. Unverhofft kommt der schmächtige Bürokrat tatsächlich zu einem Spezialeinsatz, als er CIA-Agent Wax bei dessen Auftrag an der Seine unterstützen soll. Doch Wax’ rücksichtslose Ermittlungsmethoden gegen Drogengangster und Terroristen sind nicht nur unkonventionell, sondern für die meisten seiner Gegner tödlich. Und sie führen schließlich zu einer Spur, die Reese zu einer schweren Entscheidung zwingt.
Ich werde mich kurz halten, da es zu dem Film nicht sonderlich viel zu sagen gibt. Ist gutes Popcorn-Kino, gutes Action-Kino, aber auch nicht mehr. Bringt keine wahnsinnig genialen Neuheiten, sondern wärmt eigentlich die typischen Zutaten, die so einen Film in der Regel ausmachen, wieder auf.
Die Charaktere gewinnen im Film nicht an Tiefe, sondern bleiben die ganze Zeit über ziemlich oberflächlich. Was wohl auch mit dem rasenden Tempo der Ereignisse zu tun hat. Anfangs kommt alles noch ganz gut rüber, aber mit zunehmender Spiellänge merkte man dem Film doch eine Macke nach der anderen an. Da hätte mehr kommen können, aber dafür hätte der Plot sich im Verlauf eindeutig anders entwickeln müssen. Auch die Ausgewogenheit zwischen den Charakteren bzw. zwischen den Hauptpersonen hätte besser sein können. Kommt irgendwie ziemlich nach einer One-Man-Show von Travolta rüber. Schade. Dennoch gibt es für Action-Liebhaber einiges zu sehen, was auch durchaus begeistern kann.
Und somit komme ich nun zu meinem kurzen Fazit: Gutes Popcorn-Kino ohne besonderen Tiefgang. Gut geeignet, wenn man Dinge explodieren und Leute mit Waffen rumballern sehen will.
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Quelle des Zitats: kino.de





