Fahrradtour und so

Als ich heute Vormittag aus dem Fenster sah, schien die Sonne. Und diesen Umstand wollte ich unbedingt nutzen. War mir sofort klar. So kam es, dass ich den Plan fasste nach dem Mittagessen eine Runde mit dem Rad zu fahren. Eine Route hatte ich mir auch sehr schnell zurechtgelegt – gedanklich. Einmal quer durch alle Gemeinden im Dorstener Norden. Wulfen – Lembeck – Rhade – Deuten – Wulfen. Gute 25 bis 30 Kilometer. Alles kein Problem.
Und ich machte mich direkt nach dem Mittagessen auf den Weg. Schön entspannt und in aller Seelenruhe. Das Wetter spielte mit. Die Sonne schien. Alles war toll. Zwischendurch merkte ich immer wieder, dass ich schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr auf dem Rad gesessen hatte, aber da muss man eben durch. Vor allem, wenn es dann auch noch ziemlich lang “bergauf” geht. Egal. Klappte letztendlich alles auch einigermaßen. Außerdem ist es doch ganz gut, wenn man mal wieder merkt, dass man konditionell doch ordentlich abgebaut hat in den letzten Wochen des Lernens und so weiter.
Wie dem auch sei: Wer das Wetter momentan ein wenig beobachtet, der kann sich denken, was nun kommt. 5 bis 7 Kilometer vor dem Ziel fing es plötzlich an zu gewittern und zu regnen. Wie aus Eimern. Unterstellen? Fehlanzeige. Ich war mitten in der Pampa. Keine Häuser, keine Brücken, nix. Nur ein wenig Straße und sehr, sehr viele weite Felder und hin und wieder auch mal ein paar Bäume, die aber auch nicht für ein wenig Trockenheit sorgen konnten. Super. Also gab es zur sportlichen Betätigung mal wieder eine Dusche gratis dazu. Wunderbar. Nun bin ich auf jeden Fall für heute erst einmal bedient und mich bekommt heute niemand mehr vor die Tür. Nee…





