Monatsarchiv für Juli 2011

 
 

Ohrwurm #1

Ich teile ja gerne. Daher gibt es jetzt meinen aktuellen Ohrwurm für euch. Dan Black feat. Kid Cudi mit “Symphonies”. Toller Song. Und tolles Video.

Heute ist bei mir großer Doku-Abend

Weiterbilden und Wissenshunger befriedigen steht heute auf dem Programm. Mit ein paar – hoffentlich recht ordentlichen – Dokumentationen. Dass ich sehr gerne und oft Dokumentationen schaue, habe ich bereits an anderer Stelle erwähnt. Ist also eigentlich gar nichts Neues. Nur habe ich gerade nicht viel zu sagen. Stimmt nicht. Eigentlich hätte ich eine Menge zu sagen, aber ich habe kein Bock.

Naja, für die, die es interessiert, seien zumindest noch kurz die Themen der Dokumentationen genannt. Zumindest grob und nur so ungefähr: Das Märchen des sozialen Aufstiegs, Atlantis, Cheerleaders – Ein amerikanischer Mythos und Churchills Verrat an Polen – Der mysteriöse Tod des General Sikorski. Was ihr nun mit dieser Information macht, überlasse ich einfach mal euch.

Doktortitel-Domino in Politikerkreisen

Es ist schon erschreckend, was da in den letzten Monaten passiert. Erst gab es den Skandal um die Doktorarbeit eines gewissen Guttenberg, dann folgte der nächste um Koch-Mehrin und nun hat sich FDP-Mann Jorgo Chatzimarkaki ins Rampenlicht getanzt, da auch ihm der Doktorgrad aberkannt wurde. Der philosophischen Fakultät der Universität Bonn war nach einer sorgfältigen Überprüfung aufgefallen, dass die Doktorarbeit die Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens verletzt. Warum? Übernahme von Passagen aus anderen wissenschaftlichen Arbeiten ohne ausreichende Kennzeichnung. Oder kurz: Plagiat. Chatzimarkaki selbst soll laut den von mir gelesenen Berichten über eine missverständliche Zitierweise gesprochen haben, die allerdings auch schon zu Zeiten der Benotung vor 11 Jahren bekannt war. Okay.

Ich weiß gar nicht, was einen an dieser ganzen Sache am meisten ärgern soll. Die Tatsache vielleicht, dass diese Meldungen mittlerweile Alltag sind und man als Bürger nur noch resignierend mit der Schulter zuckt und sich beim Gedanken, dass die unser Land regieren, nur noch der Wunsch aufdrängt schnellstmöglich mit maximaler Kraft den Kopf auf den Tisch zu hauen? Oder die Tatsache, dass diese Doktorarbeiten vor Jahren allesamt von den Prüfern durchgewunken wurden, um nun als plagiativ entlarvt zu werden? Oder die Tatsache, dass mir solche Fehler nicht einmal im ersten Semester passiert wären, während andere so ihre Doktorarbeiten schreiben und damit dann sogar durchkommen? Echt, keine Ahnung. Vielleicht von allem ein wenig. Und wohl auch noch ein bisschen mehr.

Ich hatte in den ersten zwei Semestern meines Studiums so ein Tutorium. In diesem mussten wir jede Woche Zitieren üben, damit wir die Zitierweise zu jeder Art von “Quelle” im Schlaf beherrschen. Man kann mich nachts wecken, mir eine x-beliebige Textpassage nennen und ich weiß direkt, wie das Ganze zu zitieren ist. Im Text. In der Fußnote. Im Literaturverzeichnis. Bäääm! Damals hasste ich die Tutoren dafür, aber mittlerweile denke ich mir: “Vielleicht hatten die ja eine dunkle Vorahnung!” Heute bleibt mir wohl nichts anderes übrig als mich für diese “Quälerei” zu bedanken.

Vielleicht sollte ich ja Nachhilfe geben. Also: Wenn ein Politiker in der nächsten Zeit vor hat eine Doktorarbeit zu verfassen, dann möge er mir eine Mail schreiben und ich lasse mich als wissenschaftliche Nachhilfe engagieren. Ich bin auch nicht sonderlich teuer. Ist mit einem Politikergehalt auf jeden Fall zu bezahlen. Ehrlich. So gerade eben. Und wenn gewollt, helfe ich auch gerne noch in politischen Fragen. Kann ja sein, dass da auch noch Bedarf an Nachhilfe besteht. So hin und wieder versteht sich. Nur dann wird es richtig teuer.

Ist übrigens spannend: Wie viele werden noch ihren Doktortitel verlieren? Wie geht die ganze Sache weiter? Was wird da noch folgen? Naja, eigentlich will ich das gar nicht mehr wissen. Ist zu ätzend. Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass das nicht nur für die Doktorarbeiten von Politikern gilt. Wenn man graben würde, würde man sicherlich auch bei anderen so manche Untat finden. Aber wer will das schon? Ist doch alles viel zu deprimierend. Und deshalb höre ich jetzt auch einfach auf und drücke auf den Button “Publizieren”. Jo!

52 Songs: Thema 2 – Regen

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Regen” lautet das zweite Thema beim Projekt “52 Songs” von Konna. Ein Thema, das mich auf einen Song zurückgreifen lässt, der mich die letzten 10 Jahre begleitet hat. Okay. Passt nicht ganz, weil der Song erst 2003 veröffentlicht wurde. Ist aber auch egal. Der Song stammt von der Gothic-Rock Band Zeraphine und heißt “Be my rain”. Toller Song, toller Refrain, tolle Aussage. Ich hoffe euch gefällt er. Ich verbinde damit eine Menge guter Erinnerungen. Yeah!

Charlie goes to Candy Mountain

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Natürlich ist der Scheiß schon seit 2006 bei Youtube online und ist somit voll alt und so. Und bei fast 60 Millionen Aufrufen hat das sicherlich auch schon jeder mal irgendwie, irgendwo und irgendwann gesehen. Aber es ist auch immer wieder voll gut, toll und absolut awesome. Und deshalb stelle ich das jetzt einfach hier rein. Weil mir gerade danach ist und so. Warum? Nicht aus Gründen, aber aufgrund von Erinnerungen.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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