Vor einigen Wochen musste ich meine Englischkenntnisse an der Universität unter Beweis stellen und einen Sprachnachweis ablegen, der zeigen sollte, dass ich keine Probleme beim Arbeiten mit englischen wissenschaftlichen Texten habe. Vier Jahre nach meiner letzten Englisch-Stunde auf dem Gymnasium. Und ich war überrascht, wie gut mir dies gelang. Ohne Probleme. Ohne ins Schwitzen zu kommen. Es lief einfach wie am Schnürchen.
Ich sollte einen Text übersetzen. Vom Englischen ins Deutsche. Möglichst nah am Original sollte die Übersetzung sein. Okay, kein Problem. Zwar war ich so etwas bisher nicht gewohnt, weil ich englische Texte meist nicht eins zu eins übersetze und so, aber es klappte. Bei zwei oder drei Wörtern hatte ich leichte Probleme, aber das lag schlichtweg daran, dass es sich um Begriffe aus einem wissenschaftlichen Text handelte, die ich so noch nie gehört hatte. Kennt ihr sicherlich, oder?
Aber darum soll es eigentlich gar nicht gehen. Viel mehr stelle ich mir schon seit geraumer Zeit die Frage, wie ich meine Englischkenntnisse möglichst gut am Leben erhalte. Denn die Zeit des Lernens ist ja schon einige Jahre her. Und ein bissle Schwund gibt es bekanntlich immer – im Laufe der Zeit. Vor allem beim Sprechen, denn ich kann mich gar nicht mehr genau daran erinnern, wann ich das letzte Mal Englisch gesprochen habe. Naja…
Ich schaue viele TV-Serien und Filme auf Englisch. Lese hin und wieder englische Bücher. Und setze mich mal mehr und mal weniger intensiv mit englischen Songtexten auseinander. Es gibt sogar ein paar englische Blogs, die ich verfolge. Allerdings sind das ja alles Dinge, die zwar das Verständnis der Sprache fördern, aber nicht deren aktive Anwendung. Und da liegt wohl so ein bissle das Problem, denke ich. Hin und wieder chatte ich zwar auf Englisch und so, aber viel mehr ist da einfach nicht.
Was macht ihr denn so, um eure Englischkenntnisse möglichst frisch zu erhalten? Tipps, Tricks, Ideen?